CH196790A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH196790A
CH196790A CH196790DA CH196790A CH 196790 A CH196790 A CH 196790A CH 196790D A CH196790D A CH 196790DA CH 196790 A CH196790 A CH 196790A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Elektrische Entladungsröhre.    Als Metall, welches bei elektrischen Ent  ladungsröhren, sei es als     Elektrodenmaterial     oder als Gefässwand, Verwendung findet, ist  bisher hauptsächlich Eisen oder Nickel, oder  in seltenen Fällen     .Kupfer    benutzt worden.  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird als  Metall für den Aufbau von Vakuumröhren,  und zwar insbesondere für Radioröhren, die  Verwendung von     nickel-    und chromhaltigen  Eisenlegierungen vorgeschlagen. Diese Le  gierungen haben sich in der letzten Zeit  metallurgisch in besonderem Masse entwickelt,  und zwar sind sie als nicht rostende Eisen  legierungen     (Nirosta-Materialien)    bekannt ge  worden.  



  Die Erfindung geht davon aus, dass diese  Legierungen eine überraschende Tauglichkeit  zur Verwendung in den Entladungsröhren  besitzen. Sie eignen sich in hervorragendem  Masse für     Glühkathodenröhren    als Material  der kalten Elektroden     bezw.    der übrigen  metallischen Aufbauteile.     Ihre    gute Verwend-         barkeit    für die obengenannten Zwecke ist  begründet sowohl durch ihre günstige     Ent-          gasungsfähigkeit,    als auch durch ihre geringe  Neigung zu     Sekundärelektronenemission,    was  sie besonders geeignet zur Verwendung als  Anodenmaterial macht.

   In bezug auf     Ent-          gasungsfähigkeit    sind die genannten Legie  rungen fast ebenso gut wie das sonst ge  bräuchliche, aber mechanisch weichere und  teurere Nickel. Die günstigen Eigenschaften  in bezug auf     Sekundärelektronenemission     werden ihnen wahrscheinlich durch den Chrom  gehalt verliehen. '  Infolge dieser guten Eigenschaften ist die  Verwendung der genannten Legierungen be  sonders für die grösseren Metallteile der  Röhren, beispielsweise der Anoden oder der  Aussenhülle bei     Metallkolbenröhren    angezeigt,  für die man bisher vielfach Nickel verwenden  musste.

   Als besonders günstig wirkt es sich  dabei noch aus, dass diese Legierungen prak  tisch     unmagnetisch    hergestellt werden können?      beispielsweise durch einen Nickelzusatz von  etwa 25 % oder auch einen gewissen Gehalt  an Mangan. Bei der bisherigen Verwendung  von Nickel oder Eisen für die grösseren     DIe-          tallteile        bezw.    die Aussenhülle der Röhre  störten die magnetischen Eigenschaften ganz  erheblich;

   ganz besonders war dies beispiels  weise in modernen Empfangsgeräten der  Rundfunktechnik der Fall, die mit Um spei  senden     Starkstrom-(Netzanschluss)-Teil    zu  einer Einheit     zusammengebaut    sind und bei  denen von Drosselspulen oder Lautsprecher  erregerwicklungen herrührende magnetische  Streufelder auftreten.

   Einerseits führten diese       magnetischen    Felder zu gewissen Verlagerun  gen der Elektroden in der Röhre, die sich  bei den geringen     Elektrodenabständen    mo  derner Röhren störend bemerkbar machen  und anderseits blieben in den     ferromagneti-          schen    Materialien gewisse     magnetische        Iie-          maneszenzen    bestehen, die zur Veränderung  des     gennlinienverlaufes    und ähnlichen uner  wünschten     Effekten        (Magnetroneffekt)    führten.

    Diese Störungen treten besonders bei solchen  Röhrenschaltungen auf, bei denen innerhalb  der Röhre eine sekundäre Raumladung ge  steuert wird, das heisst die Elektronenge  schwindigkeit innerhalb gewisser Zonen sehr  kleine Werte annimmt. Besonders gut an  wendbar sind die angegebenen Legierungen    auch für die Elektroden und Aussenhüllen  der bekannten     Magnetronröhren,    die durch  ein magnetisches Feld gesteuert werden, weil  durch die daraus gefertigten     ATetallteile    keine       Verzerrungen    der magnetischen Induktions  linien auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens für einen Teil der mit dem Vakuumraum in Berührung stehenden Metallteile eine nicht rostende, un- magnetische chrom-nickelhaltige Eisenlegie rung verwendet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodensystem aus einer nicht rostenden, unmagnetischen chrom-nickelhaltigen Ei senlegierung hergestellt ist. 2.
    Elektrische Entladungsröhre, dadurch ge kennzeichnet, dass als Metall für die Ge fässwand eine nicht rostende, unmagneti- sche Chrom - nickelhaltige Eisenlegierung verwendet ist.
CH196790D 1935-10-23 1936-10-19 Elektrische Entladungsröhre. CH196790A (de)

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CH196790D CH196790A (de) 1935-10-23 1936-10-19 Elektrische Entladungsröhre.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857831C (de) * 1946-10-05 1952-12-01 Philips Nv Kontaktogran, insbesondere Kontaktstift fuer elektrische Entladungsroehren und Gluehlampen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857831C (de) * 1946-10-05 1952-12-01 Philips Nv Kontaktogran, insbesondere Kontaktstift fuer elektrische Entladungsroehren und Gluehlampen

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