CH196805A - Metallener Bestandteil elektrischer Entladungsgefässe. - Google Patents

Metallener Bestandteil elektrischer Entladungsgefässe.

Info

Publication number
CH196805A
CH196805A CH196805DA CH196805A CH 196805 A CH196805 A CH 196805A CH 196805D A CH196805D A CH 196805DA CH 196805 A CH196805 A CH 196805A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nickel
electrical discharge
metallic component
discharge vessels
zirconium
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH196805A publication Critical patent/CH196805A/de

Links

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


      Netallener    Bestandteil elektrischer Entladungsgefässe.    Wenn man, wie es in der Technik sehr häu  fig vorkommt, Nickel für Elektroden und son  stige Teile von     Entladungsröhren        und    Glüh  lampen verwendet, so wählt man zu     diesem     Zwecke Nickel, dem eine     geringe    Menge eines  andern     Metalles,    in ,den     meisten    Fällen Man  gan, manchmal auch Magnesium, zugesetzt       isst,    um das Nick     e1        leichter        bearbeitbar    zu  machen.

       Reines    Nickel     ist        nämlich        äusserst     schwer zu bearbeiten, was in der     Hauptsache     auf Rechnung der .darin vorhandenen Schwe  felverbindungen zu     stellen    ist.     Das        zugesetzte     Mangan     wirkt    sozusagen als     Entsehwefler.     



       Wenn        man        Nickelkörper    für     bestimmte     Zwecke,     insbesondere        in        evakuierten        Entla-          dungsgefässen        verwendet,    verdampft.     Mangan     aus dem Nickel, was zum     Beispiel    einen       klanganniederschlag    auf der Röhrenwand  herbeiführen kann,     .insbesondere        wenn    man  Nickel für Kathodenkörper     elektrischer    Ent  ladungsröhren benutzt.

   Bei     dieser    letzt  genannten Anwendung kommt     es    auch     sehr     häufig vor,     da3        das    Mangan aus:     ,dem    Nickel    austritt und die auf dem Nickel     befindliche     Schicht     aus    emittierendem Stoff; z. B.       Bariumoxyd,        verunreinigt.     



       Gegen*@- tand    der Erfindung     ist    nun     ein     metallener     Bestapdteil        elektrischer    Entla  dungsgefässe,     welcher    sich     dadurch.    kenn  zeichnet.     da8    er     aus    einem     Nickel    und     Zir-          kon    enthaltenden     Werkstoff    besteht.  



       Anmelderin    hat     festgestellt,        ,dass    mit  einem solchen metallenen     Bestandteil    vor  zügliche     Ergebnisse    erzielt     werden    können.       Als        besonders        zweckmässig        erwies    sich ein  Gehalt von<B>0,05</B>     biss        3,%        Zirkon.     



  Es hat sich     ,gezeigt,    dass     sich    ein     aus          diesem    Material     hergestellter        Bestandteil    vor  züglich bearbeiten lässt.

   Hierdurch ist es  ganz leicht,     Elektroden,        Kathodenkörper    oder       Zuführungsdrähte        elektrischer    Entladungs  röhren aus     diesem    Stoff     herzustellen.    Es hat  sich ferner     herausgestellt,    dass-     aus    einem aus       einem    Nickel und     Zirkon    enthaltenden     _Werk-          stoff    bestehenden Bestandteil bedeutend klei  nere     Gasmengen    als.

   aus     Bestandteilen    frei-      werden, welche     aus    andern     nickelhaltigen     Werkstoffen     bestehen.    Ausserdem ist die Zug  festigkeit. bei höheren Temperaturen höher  als die des     llangannickels.        Bei        einer    Tem  peratur von 750  <B>C</B> zum Beispiel ist die Zug  festigkeit des     Zirkonnickels    noch ganz be  trächtlich, während die des     Manganniekels     dann     bereits        bedeutend    nachgelassen hat.  



  Ein metallener     Bestandteil        elektrischer     Entladungsgefässe nach der     Erfindung    kann  wie folgt hergestellt worden.  



  In einem     Aluminiumoxydtiegel,    den     man          vorzugsweise    in einem     Widerstandsofen    in  einer nichtoxydierenden     Umgebung    his etwa  1500   C erhitzt, wird eine Menge von 1 kg       reines    Nickel, zum Beispiel das im Handel       erhältliche        "13londnickel",        geschmolzen.    Der  geschmolzenen Masse wird 15 g     reines        Zi.r-          kon    in Form kleiner     Stücke    zugesetzt.     Dieses          Zirkon    geht.

   im geschmolzenen Nickel schnell  in Lösung, worauf die geschmolzene     Masse     in Sandformen oder in     Coquillen,    z. B. in  Form     voll    Stäben mit einem Querschnitt von       1.5>',15    mm ausgegossen wird. Nach Ab  kühlen, wird die     Oberfläche    der     Stäbe        ge-          reinigt.    worauf bei etwa 750   bis<B>800'</B>     ge-          hä.mmei't    oder gewalzt wird.

   Es folgen dann  in üblicher Weise die weiteren     mecliani@schen     Bearbeitungen, um dem metallenen     Bestand-          teil    die gewünschte Form zu geben. Ein     auf     diese W eise     hergestellter,    metallener Bestand.  teil weist zum Beispiel in Drahtform eine     Zttg-          festigkeit    von     ?-I,5        kg/mm=    bei 770" C auf.

      Bei gleicher Temperatur     hatte    ein Draht aus       manganhaltigem    Nickel nur eine Zugfestig  keit von 9,9     kg/min=.    Im Vakuum ist die       Gasabgabe        beträchtlich        @geringer    als die des       inanganhaltigen        Nickels    und     beträgt    nur  etwa ein Drittel oder ein Viertel.     Diese     Daten sind nur beispielsweise gegeben. Man  kann auch in anderem     Tiegelmaterial    (z.     B.          M-0,        Zr0=)    und in andern Ofen schmel  zen, z.

   B. in     Induktionsöfen    mit     Magnesit          aus@fütterung.    Das     Zirkon        braucht    nicht als  reines     Zirkon    zugesetzt     zil    werden, sondern  es kann     auch    von     Zirkonlegierungen,    z. B.  von den im Handel erhältlichen     Zirkon-          titanlegierungen        oder        Zirkonniekellegierun-          gen    ausgegangen     @werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Metallener Bestandteil elektrischer Entla- dungsge@fässe,dadurch gekennzeichnet, da.ss er aus einem Nickel und Zirkon enthaltenden Werkstoff bestellt. UNTERANSPRUCH: Metallener Bestandteil nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Nickel und 0,05 bis 3 % Zirkon ent haltenden Werkstoff bestellt.
CH196805D 1936-02-17 1937-02-15 Metallener Bestandteil elektrischer Entladungsgefässe. CH196805A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE196805X 1936-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH196805A true CH196805A (de) 1938-03-31

Family

ID=5756015

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH196805D CH196805A (de) 1936-02-17 1937-02-15 Metallener Bestandteil elektrischer Entladungsgefässe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH196805A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE967360C (de) Elektrode zur Lichtbogenschweissung
CH196805A (de) Metallener Bestandteil elektrischer Entladungsgefässe.
DE896234C (de) Roentgenroehre
AT152746B (de) Teil einer elektrischen Entladungsröhre oder Glühlampe.
DE755025C (de) Traegerkoerper fuer Oxydgluehkathoden von elektrischen Entladungsgefaessen
DE536749C (de) Elektrische Lampe, insbesondere elektrische Gluehlampe
DE664703C (de) Elektrische Lichtquelle kleinster Abmessungen
DE592461C (de) Bleilegierung
DE626363C (de) Stromeinfuehrungsdraht fuer aus Hartglas bestehende Gefaesse, insbesondere fuer elektrische Leuchtroehren mit Metalldampffuellung
AT21371B (de) Metallelektrode.
DE456342C (de) Legierung fuer Lager aus Pressmessing
DE382515C (de) Verfahren zur Herstellung von Wolfram
DE2245120C3 (de) Verwendung einer bei hohen Temperaturen formbeständigen Glühwendel aus Wolfram mit Titan und/oder Zirkonium für halogengefüllte Lampen
US1976295A (en) Alloy, electron emitter, and method of making same
DE928878C (de) Verfahren zur Herstellung eines Metallbelages auf einem keramischen Werkstoff
AT155526B (de) Elektrische Entladungsröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE429115C (de) Elektrische Gluehlampe
AT22049B (de) Verfahren zur Herstellung von röhrenförmigen, elektrischen Glühkörpern aus Tantal oder Niob.
DE201460C (de)
DE632442C (de) Verfahren zur Herstellung von Hochemissionskathoden
DE815810C (de) Verfahren zur Herstellung von Eisen-Aluminium-Legierungen
DE732344C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundkoerpern
DE437165C (de) Leuchtkoerper fuer elektrische Gluehlampen
DE650446C (de) Vakuumdichte Verbindung zwischen Quarz und Metall
DE976743C (de) Ummantelter Schweissstab und Verwendung der Ummantelungsmasse als Schweisspulver bei der elektrischen Lichtbogenschweissung