CH196831A - Allstromempfänger mit Netztransformator. - Google Patents

Allstromempfänger mit Netztransformator.

Info

Publication number
CH196831A
CH196831A CH196831DA CH196831A CH 196831 A CH196831 A CH 196831A CH 196831D A CH196831D A CH 196831DA CH 196831 A CH196831 A CH 196831A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
field coil
voltage
transformer
mains
current
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer D Telefunken
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Publication of CH196831A publication Critical patent/CH196831A/de

Links

Landscapes

  • Rectifiers (AREA)

Description


  Allstromempfänger mit Netztransformator.    Es ist bekannt, einen Allstromempfänger  mit einem     Netztransformator    zu versehen, da  mit ein derartiger Empfänger bei Wechsel  strombetrieb einem     Wechselstromnetzempfän-          ger    in seinen Eigenschaften nicht nachsteht,  und     damit    insbesondere bei einer Wechsel  spannung von     llss    Volt eine genügend hohe  Anodenspannung zur Verfügung steht. Da  der Transformator bei     Gleichstrombetrieb     nicht erforderlich ist, hat man ihn schon als  Drossel für den Gleichstrombetrieb verwen  det.

   Für die     Siebung    des Anodenstromes bei       Wechselstrombetrieb    wurde dann ein     Ohm-          scher    Widerstand vorgesehen, da der an die  sem Widerstand     auftretende    Spannungsver  lust durch eine erhöhte     Transformatorspan-          nung        -wieder    ausgeglichen werden     kann.    Die       Siebung        mit    einem     Ohmschen    Widerstand ist  jedoch     nicht    in allen Fällen     ausreichend-          Nach    der  <RTI  

   ID="0001.0022">   Erfindung    wird ein Allstrom  empfänger     mit        Netztransformator    in der  Weise     aufgebaut.,        doll    bei Wechselstrom-    betrieb die Feldspule des Lautsprechers als  Drossel dient, während bei Gleichstrom  betrieb die Feldspule parallel zum Netz liegt  und als Drossel der Netztransformator ver  wendet wird.  



  Die Feldspule als Drossel zu verwenden,  ist an sich schon bekannt. Bei der Anwen  dung auf Allstromempfänger wäre es nahe  liegend, die Feldspule bei beiden     Stromarten     als Drossel     zu        verwenden.    Im Gegensatz zu  der Erfindung wäre dies aber ungünstig, da  wegen des verhältnismässig geringen Anoden  stromes die Feldspule eine hohe     Windungs-          zahl    haben muss und deshalb an ihr ein<I>hoher</I>  Spannungsabfall     auftritt,    der bei Gleich  strombetrieb, sehr     unerwünscht        ist.     



  Bei der     Erfindung    sind diese     lZ1achteile     nicht     vorhanden,        denn    bei Wechselstrom  betrieb lässt sich die     Transformatorspannung          zum        Ausgleich        des.        Spannungsverlustes;    er  höhen und anderseits     kann    man den Trans  formator so     bemessen,        dass    er     bei    der Verwen-      dun-- als Drossel nur einen geringen     Gleich-          spannungsabfall    verursacht.

   Es ist     zurn    Bei  spiel möglich, bei Gleichstrom     betrieb    mir  einen Teil der     Windungen    des     T'ra.nsforrna-          tors    zu verwenden oder     Wicklungsteile    par.       allel    zu schalten.  



  In     Fig.    I. ist der Einfachheit halber die  Schaltung des Netzteils eines Ausführungs  beispiels der Erfindung für den Fall dar  gestellt,     dass    der Empfänger zwar für     zwei     Stromarten, jedoch nur bei einer einzigen       Spannung        verwendbar    ist. Per     Netztilansfor-          ma.tor,    der insbesondere als     Spartransforma-          tor        ausgebildet    wird, ist mit     Ti-    bezeichnet:.

    Bei     Wechselstrombetrieb    dient die     Gleicli-          richterröhre        GL    zur     Gleichrichtung    und die  Feldspule<I>F</I> des Lautsprechers als Drossel.  Die Schalter sind in der     Fig.    1 auf Wechsel  strombetrieb umgeschaltet, was durch die Be  zeichnung     llr    angedeutet ist.

   Bei     CTleichstrom-          betrieb        G    wird die     Gleichricliterröhre    kurz  geschlossen und die Feldspule     I',    gegebenen  falls über einen     Vorschaltwiderstand        P,     direkt an das Gleichstromnetz gelegt. Der  Transformator     Tr    dient dann als Drossel.  



  Bei verschiedenen Netzspannungen sind  für den Gleichstrombetrieb im Gegensatz     zr-          Fig.    1 mehrere     Vorschaltwiderstände    (oder  ein     Vorschaltwiderstand    mit     Anzapfung)    not  wendig, dagegen bei Wechselstrom wegen der  Umschaltung am     Transformator    nicht.  



  Es wäre deshalb nahehegend, die Vor  schaltwiderstände bei     Weehselstrombelrieb     mit einem     Stromartschalter    abzuschalten.  Zweckmässig werden diese     Vorschaltwider-          stände    jedoch in den Ersatzsockel der Gleich  richterröhre eingebaut, welcher bei Gleich  strombetrieb an Stelle der     Gleichrichterröhre     eingesetzt wird. Solche Ersatzsockel ohne ein  gebaute     Vorschaltwiderstände    hat man schon  verwendet, damit der Käufer     eines    Allstrom  empfängers die     Gleichrichterröhre    sparen  kann, wenn er den Empfänger nur für Gleich  strombetrieb braucht.

      In     Fig.    ? unten ist die Fassung mit den  acht am Umfang liegenden     1,7,-ontalzten    zu  sehen, in welche wahlweise die Gleichrichter-    röhre     (J.,    oder der erwähnte     Ersatzsockel    mit  den     Voii <  < iderständen    l'     eirigesteekt    wird.

   Die  Leitungen in     dein    Ersatzsockel     bezw.        dem          Sockel    der     Gleichrichterrö    hie und auch in  dem     übrigen    Teil der Figur sind mit 11' be  zeichnet, falls Sie bei     Wechselstrombetrieb     vorhanden oder     z-ehrancht    werden, während  der Buchstabe G für     CTleichstrombetrieb        gilt.     



  In     Fig.    ? geschieht die     Urischaltung    der       Vorschaltwiderstände        T'    für die     Feldspule    bei  den verschiedenen Gleichspannungen durch       überzählige    Kontakte am     Eisen-Wasserstoff-          widerstand    E des Heizkreises. Diese Kontakte  dienen bei     Wechselstrombetrieb    zweckmässig  zur     Spannungsumschaltung    am Transforma  tor, so dass kein besonderer Spannungsschal  ter     notwendig    ist.  



  Die     iiberzi#ililigen    Kontakte des     Eisen-          Wasserstoffwiderstandes    wurden bisher zur  Erzielung einer     konstanten        Spannung    (Schirm  gitterspannung,     Oszillatorspannung)    trotz  verschiedener Netzspannungen verwendet.

       Zii     diesem Zweck sind die käuflichen     Eisen-          MTasserstoff-,viderstände,    in denen auch noch  ein     Urandiogydwiderstand        (L'    in     Fig.    2) zur  Beseitigung eines Überstromes heim Ein  schalten eingebaut ist, im Sockel mit Kurz  schlussverbindungen der     überzähligen        Kor.--          takte        versehen.        Piese    Verbindungen     siial          naturgeni:

  i!3        bei    den einzelnen für die     ver          sclriedenen        Spairriungen    bestimmten     Eisen-          Wasserstoffwiderstäiiden        verschieden.     



  Bei der Schaltung nach     Fig.    2, die den  Netzteil eines zweiten     Ausführungsbeispiels     der     Erfindung    darstellt, sind diese Kontakte  für die     Vinsehaltung    zur Erzielung einer  konstanten     Spanneng    entbehrlich, da die kon  stante Spannung beim     Gleichstrombetrieb    ans  dein     Stromkreis    der Feldspule entnommen  wird, denn bei allen     Cleiclispannuiigen    muss  ja derselbe Strom durch die Feldspule fliessen.

    Bei     We        chselstrombetrieb    kann diese Span  nung von einem parallel zur Anodenspannung  geschalteten     Spannungsteiler    entnommen  werden, denn bei     Wechselstromhetrieb    ist ja  trotz verschiedener Netzspannungen wegen  des umschaltbaren Netztransformators eine  konstante Anodenspannung vorhanden.      Die oben erwähnten Kontakte im Sockel  des     Eisen-Wasserstoffwiderstandes    sind in       Fig.    2 oben     eingezeichnet    und ebenfalls die  für die verschiedenen Spannungen (in diesem  Beispiel 110 Volt, 150 Volt und 220 Volt)  vorhandenen     Verbindungen    im Sockel.  



  Bei einem Allstromempfänger, welcher  nach dem Beispiel der     Fig.    2 geschaltet ist,       gesehieht    die Umschaltung auf verschiedene  Stromarten, also erstens durch Austausch der       Gleichrichterröhre    gegen einen Ersatzsockel  (untere Fassung in     Fig.    2) und     zweitens     durch     Betätigung    eines Umschalters, der die  in der Nähe des     Netztransformators    einge  zeichneten Schaltkontakte und die Kontakte  an der Feldspule betätigt.

   Die Umschaltung  auf verschiedene Spannungen geschieht ledig  lich durch Auswechseln des     Eisen-Wasser-          stoffwiderstandes    (obere Fassung in     Fig.    2).  



  Die Schaltung nach     Fig.    2 lässt sich für  die verschiedenen Spannungen und Strom  arten leicht verfolgen, wenn man beachtet,  dass alle bei     Wechselstrombetrieb    verwendeten  Leitungen mit     W        bezeichnet    sind und die  bei Gleichstrombetrieb benutzten     Leitungen     mit G.  



  In diesem Beispiel ist der Heizfaden der       Gleichrichterröhre        GL    in Reihe mit den     Heiz-          fäden        I%,    der     Empfängerröhren    geschaltet, je  doch ist es in an sich bekannter Weise auch  möglich, für die     Gleichrichterröhre    eine     Heiz-          wicklung    am Netztransformator vorzusehen.  



  Der erfindungsgemässe Empfänger lässt  sich auch so ausbilden, dass bei Gleichstrom  betrieb die     Gleichrichterröhre    nicht entfernt  und der     Eisen-Wasserstoffwiderstand        nicht     ausgewechselt wird,     sondern    dass der Emp  fänger durch eine Umschaltung des     Eisen-          Wasserstoffwiderstandes    oder Einschaltung  von     gewöhnlichen    Widerständen in den Heiz  stromkreis den verschiedenen Netzspannun-    gen angepasst wird. Dann kann man in an  sich     bekannter    Weise einen     Stromartschalter     vorsehen und einen Spannungsumschalter.

    der gleichzeitig für beide     Stromarten    dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Allstromempfänger mit Netztransforma tor, dadurch gekennzeichnet, dass er derart eingerichtet ist, dass bei Wechselstrombetrieb die Feldspule des Lautsprechers als Drossel dient, während bei Gleichstrombetrieb die Feldspule parallel zum Netz liegt und als Drossel der Netztransformator verwendet wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Allstromempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Feldspule bei Gleichstrombetrieb erforder lichen Vorschaltwiderstände in dem Er satzsockel für die Gleichrichterröhre an geordnet sind. 2.
    Allstromempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschal tung der Vorschaltwiderstände der Feld spule für die verschiedenen Gleichspan nungen bei Gleichstrombetrieb durch überzählige Kontakte am Eisen-Wasser- stoffwiderstand des Heizstromkreises ge schieht, und dass diese Kontakte beim Wechselstrombetrieb zur Spannungsum- schaltung am Transformator dienen. 3.
    Allstromempfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er derart ein gerichtet ist, dass eine bei verschiedenen Netzspannungen gleichbleibende Spannung bei Gleichstrombetrieb aus dem Stromkreis der Feldspule des Lautsprechers abgegrif fen wird.
CH196831D 1935-12-16 1936-11-27 Allstromempfänger mit Netztransformator. CH196831A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE196831X 1935-12-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH196831A true CH196831A (de) 1938-03-31

Family

ID=5756036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH196831D CH196831A (de) 1935-12-16 1936-11-27 Allstromempfänger mit Netztransformator.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH196831A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69726246T2 (de) Wechselrichteranordnung
DE680758C (de) Empfaenger mit Netztransformator und Gleichrichter zum wahlweisen Anschluss an Netze verschiedener Stromarten
CH196831A (de) Allstromempfänger mit Netztransformator.
AT156938B (de) Empfänger mit Netztransformator und Gleichrichter zum wahlweisen Anschluß an Netze verschiedener Stromarten.
DE2200637C2 (de) Speiseschaltung einer Gasentladungszeichenwiedergaberöhre
DE642034C (de) Drahtloser Empfaenger mit Netzspeisung
DE829922C (de) Verlust- und blindstromarme Schaltung zum Betrieb oder zur Modulation von Gasentladungsstrecken, vorzugsweise fuer Beleuchtungszwecke
DE568252C (de) Sperrschaltung fuer mit tonfrequenter Energie zu Fernsteuerzwecken ueberlagerte Leitungsnetze
DE655294C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Lautstaerkeregelung mit grosser Zeitkonstante
AT163375B (de) Anzeigevorrichtung für Geräte, die zum wahlweisen Anschluß an Gleich- und Wechselstromnetze geeignet sind
DE2529361C3 (de) Bildröhrenheizung für einen transistorisierten Fernsehempfänger
DE510814C (de) Empfangsanordnung mit Entladungsroehren
AT141290B (de) Schaltungsanordnung zur Speisung von Radioapparaten od. dgl. aus dem Netz.
DE1912258C (de) Fernsehempfangerschaltung mit einer Entmagnetisierungsspule
AT226791B (de) Stromversorgung für mit Röhren und Transistoren bestückte Anordnung
DE1539537C3 (de) Elektronisches Vorschaltgerät für an Wechselspannung betriebene Lampen mit fallender Strom-Spannungs-Kennlinie
DE633044C (de) Lichtsignalschaltung
DD234326A1 (de) Vorschaltgeraet mit automatischer abschaltung zum betrieb einer niedervoltgluehlampe
AT166880B (de) Speiseschaltung
WO1993005628A1 (de) Schaltungsanordnung zum stroboskopeffektfreien betrieb von leuchtstofflampen
AT75117B (de) Schaltung zur Abgabe von elektrischem Strom nach verschiedenem Tarif.
AT151498B (de) Wechselstromkollektormotor, insbesondere Bahnmotor.
DE3140356A1 (de) Bildwiedergabeanordnung mit einer bildwiedergaberoehre und einer schaltungsanordnung zum speisen von deren gluehfaden
DE1562293C (de) Horizontal-Ablenkschaltungsanordnung mit S Korrektur und Bildlagen-Einstellung
DE931355C (de) Netzanschluss-Schaltung fuer Hochfrequenzgeraete, insbesondere Rundfunk- und Fernsehempfaenger, mit Serienheizung der Roehren