CH196832A - Abgeschirmter Hochfrequenzempfänger. - Google Patents

Abgeschirmter Hochfrequenzempfänger.

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CH196832A
CH196832A CH196832DA CH196832A CH 196832 A CH196832 A CH 196832A CH 196832D A CH196832D A CH 196832DA CH 196832 A CH196832 A CH 196832A
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shield
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shielded
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Abgeschirmter     Noclifrequenzempfänger.       Bei     Hochfrequenzempfängern,    die sich in  der Nähe von Störquellen befinden, insbeson  dere Kraftwagenempfängern, hat sich ge  zeigt, dass trotz Abschirmung des Empfän  gers und     Verdrosselung    der     Stromzuführungs-          leitungen    noch Störungen auftreten, die nicht  über die Antenne, sondern auf andere Weise  in den Empfänger gelangen.  



  Nach der Erfindung wird ein abgeschirm  ter Empfängerteil in einer     zweiten    Abschir  mung angeordnet, welche mit der ersten Ab  schirmung nur an     einer    gegenüber den Ab  messungen der zweiten Abschirmung eng be  grenzten Stelle leitend verbunden und im  übrigen isoliert ist. Doppelte     Abschirmungen     sind an sich bekannt, jedoch     tritt    die erstrebte  Störbefreiung erst bei Anwendung der Er  findung auf .  



  Die Wirkung dieser Anordnung besteht  darin, dass die     Ausgleichströme    in der äussern  Abschirmung nicht auch über die     innnere     Abschirmung fliessen können, wenn eine lei-         tende    Verbindung zum Beispiel nur an     einer     einzigen Stelle vorhanden ist. Man kann an       Stelle    einer einzigen leitenden Verbindung  mehrere Verbindungen an dicht beieinander  liegenden     Stellen    vornehmen, da in diesem  Falle die Wegstrecke, auf der über die innere  Abschirmung     Ausgleichströme    fliessen, im       Verhältnis    zu den Abmessungen der     innern     Abschirmung nur ganz kurz ist.  



  In den     Abbildungen    sind beispielsweise  Ausführungsformen der Erfindung darge  stellt. In     Fig.    1 dient als allseitig geschlos  sene Chassis     Cla    des Empfängers als erste Ab  schirmung und das Empfängergehäuse G als  zweite Abschirmung. Auf dem Chassis befin  den sich in     Abschirmkästen    die Konden  satoren und Spulen. Die metallische Verbin  dung zwischen Chassis und Gehäuse erfolgt  nur an     einer        einzigen    Stelle     p.    Im übrigen ist  das Chassis von dem Gehäuse isoliert (J).

   Die  Stromzuführung St und     Antennenzuführung          befinden    sich     zweckmässigerweise    in der Nähe      der Verbindung     T',    um Störströme über die  Kapazität der Leitungen gegen die äussere  Abschirmung zu vermeiden. Unbedingt not  wendig ist dies aber nicht.

   Die mit dem Chas  sis zu verbindende     Stromzufiilirungsleitung     (der Nulleiter) sollte allerdings nur dann an  einer andern Stelle eingeführt werden, wenn  sie besonders     verdrosselt    ist, da sie ohne eine       Verdrosselung    eine für     Hochfrequenz    lei  tende Verbindung zwischen der innern und  äussern Abschirmung (über die Stromversor  gung und die Kapazität der Stromquelle ge  gen die äussere Abschirmung) darstellen  würde.  



  Damit die Antriebswelle A (biegsame  Welle) für die Abstimmung keine Störungen  in den Empfänger bringt,     muss    sie nicht nur  von der innern Abschirmung isoliert sein,  sondern sie wird     zweckmässigeiwveise    so aus  gebildet, dass der metallische Teil überhaupt  nicht durch die äussere Abschirmung hin  durchgeht.  



  In     Fig.    ?     wird    nur die Spule     Sp    vor den  äussern Störfeldern besonders geschützt. Die  abgeschirmte Spule ist hier innerhalb des  Chassis angeordnet und nur an einer Stelle T"  oder an dicht     beieinanderliegenden    Stellen  mit dem als äussere Abschirmung dienenden  Chassis     CIa    leitend verbunden und im übri  gen isoliert. Das Chassis ist auch unten metal  lisch abgeschirmt, damit die innen liegenden  Teile     allseitig    geschützt sind.  



  Die Erfindung ist besonders dann anzu  wenden, wenn die Störungen kurzwelliger  Art sind, wie sie von den     Zündkerzen    von       Kraftwagen    erzeugt werden. Ein Eindringen  dieser Störungen über die Antennenleitung    lässt sich durch Siebglieder für kurze Wellen  vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abgeschirmter Hochfrequenzempfänger. bei dem ein abgeschirmter Empfängerteil in einer zweiten Abschirmung angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutze gegen äussere Störfelder die zweite Abschir mung mit der ersten nur an einer gegenüber den Abmessungen der zweiten Abschirmung eng begrenzten Stelle leitend verbunden und im übrigen isoliert ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Empfänger nach Patentanspruch, dadureh gelzennzeichnet, dass das allseitig geschlos sene Chassis als erste Abschirmung dient und das Empfdngergehäuse als zweite.
    äussere Abschirmung, die mit der ersten Abschirmung nur an einer eng begrenzten Stelle leitend verbunden und im übrigen isoliert ist. ?. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine abgeschirmte Spule innerhalb des Chassis angeordnet ist, welches mit der Spulenabschirmung nur an einer eng begrenzten Stelle leitend verbunden und im übrigen isoliert ist. 3. Empfänger nach Patentanspruch, als Kraftwagenempfänger ausgebildet, da durch gekennzeichnet, dass zur Vermei dung des Eindringens von Störwellen die Antriebswelle des Empfängers innerhalb der äussern Abschirmung aus Isoliermate rial besteht.
CH196832D 1936-01-13 1936-12-28 Abgeschirmter Hochfrequenzempfänger. CH196832A (de)

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