CH196834A - Empfänger mit Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger. - Google Patents
Empfänger mit Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger.Info
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Description
Empfänger mit Sehwundregelung und Abstimmungsanzeiger. Die Anwendung einer Schwundregelung, die erst oberhalb eines Schwellenwertes ein setzt, hat den Vorteil, dass die maximale Ver stärkung des Empfängers nicht verringert wird. Sie hat aber bei den bekannten Schwundregelungsschaltungen den Nachteil, dass der Abstimmungsanzeiger erst dann in Betrieb kommt, wenn die Schwundregelung einsetzt. Beim Empfang schwacher Sender ist der Abstimmungsanzeiger also nicht wirk sam. Es ist aber für den Bedienenden er wünscht, auch beim Empfang schwacher Sender die Möglichkeit zu haben, am Ab stimmanzeiger zu erkennen, ob der betref fende Sender sendet oder nicht, und die Ab stimmung auf Grund des Anzeigers auf den richtigen Wert einstellen zu können. Für den Fall, dass eine Stillabstimmung vorgenommen werden soll, ist der Abstimmanzeiger sogar erforderlich. Es besteht also ein gewisser Wi derspruch, der bei Anwendung der Erfindung beseitigt wird. Nach der Erfindung wird der Abstim mungsanzeiger in den Anodenkreis einer Röhre gelegt, die nicht erst oberhalb eines Schwellenwertes, sondern schon bei kleinen Amplituden eine Regelspannung erhält, wäh rend den übrigen zu regelnden Röhren erst oberhalb eines Schwellenwertes eine Regel spannung zugeführt wird. Es ist ferner dafür gesorgt, dass die Verstärkung der ersteren, den Abstimmungsanzeiger steuernden Röhre durch die Regelung weniger geändert wird als die der übrigen Röhren. Anhand der Abbildung wird ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung näher erklärt. In der Mischröhre M wird die dem Schwin gungskreis E zugeführte Empfangsschwin- gung in die Zwischenfrequenz umgewandelt und über die Bandfilter ZF und die Zwi- schenfrequenzröhre Z der Gleichrichterstufe G zugeführt. Die linke Diode der Röhre G ist mit der an dem Widerstand W auftreten den Spannung negativ vorgespannt, so dass an dem Widerstand 11' bei kleinen einfallen den Amplituden noch keine Regelspannung auftritt und deshalb die Mischröhre 1l noch nicht geregelt wird. Die rechte Diode erzeugt an dem Widerstand W_ auch bei kleinen Amplituden eine Regelspannung, welche der Zwischenfrequenzröhre 7. zugeführt wird. In deren Anodenkreis liegt der Abstimmungs anzeiger A, der also auch bei Empfang schwacher Sender betätigt wird. Die Röhre Z, welche unverzögert geregelt wird, darf in ihrer Verstärkung nur wenig geregelt werden, damit beim Empfang schwa cher Sender der Verstärkungsgrad des Emp fängers nur unmerklich herabgesetzt wird. Andernfalls hätte die ausserdem noch für die andern Röhren vorgesehene verzögerta2 Schwundregelung bezüglich des Verstär- kungsgrades keinen Zweck. In dem dargestellten Beispiel ist eine nicht zu starke Regelung der Zwisclienfre- quenzröhre auch schon deshalb erforderlich, weil sie sich direkt vor der Diode befindet und deshalb beim Empfang eines starken Senders Verzerrungen durch Übersteuerung auftreten, wenn sie zu starb geregelt wird. Die schwache Regelung kann entweder durch Verwendung einer Röhre mit langsam anstei gender Kennlinie oder durch Abgreifen nur eines Teils der Regelspannung erzielt werden. Es wäre auch möglich, den Abstimmungs anzeiger in eine schwache und unverzögert geregelte Vorröhre zu legen. Dies ist jedoch weniger günstig. da. es erwünscht ist, die erste Röhre stark zu regeln. Ebenfalls wäre es ungünstig, das Abstimmeter in den Ano denkreis der Mischröhre zu legen, da deren Anodenstrom auch von der Amplitude der Oszillatorschwingung abhängt, welche sich über den Wellenbereich etwas ändert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Empfänger mit Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger, dadurch gekennzeich net, dass der Abstimmungsanzeiger im Ano denkreis einer Röhre liegt, die nicht erst ober halb eines Schwellenwertes, sondern schon bei kleinen Amplituden eine Regelspannung er hält., während den übrigen zu rebelnden Röh ren erst. oberhalb eines Schwellenwertes eine Regelspannung zugeführt wird, und da.ss die Verstärkung der ersteren, den Abstimmungs anzeiger steuernden Röhre durch die Rege lung weniger geändert wird als die der übri gen Röhren.UNTERANSPRUCH: Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelspannung für die Röhre, in deren Anodenkreis der Abstim mungsanzeiger liegt, von einer nicht negativ vorgespannten Hochfrequenzdiode entnom men wird, während die Regelspannung für die übrigen Röhren von einer negativ vorge spannten Hochfrequenzdiode erzeugt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE196834X | 1936-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH196834A true CH196834A (de) | 1938-03-31 |
Family
ID=5756039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196834D CH196834A (de) | 1936-03-12 | 1937-02-16 | Empfänger mit Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196834A (de) |
-
1937
- 1937-02-16 CH CH196834D patent/CH196834A/de unknown
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