CH196841A - Selbsttätige Einrichtung für den Empfang von Warnungszeichen. - Google Patents

Selbsttätige Einrichtung für den Empfang von Warnungszeichen.

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CH196841A
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Yoshito Watanabe
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Yoshito Watanabe
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    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B1/00Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal
    • G08B1/08Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal using electric transmission ; transformation of alarm signals to electrical signals from a different medium, e.g. transmission of an electric alarm signal upon detection of an audible alarm signal

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  • Alarm Systems (AREA)

Description


  Selbsttätige Einrichtung für den Empfang von Warnungszeichen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  selbsttätige Einrichtung für den Empfang  von Warnungszeichen, die aus mehreren, in  wenigstens angenähert gleichen Zeitabstän  den (genannt "reguläre Pausen") aufeinan  derfolgenden Impulsen wenigstens angenähert  gleicher Dauer (genannt     "reguläre    Impulse")  bestehen.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass ein     gezahuter    Schieber, der unter der  Einwirkung eines Zuges steht, der ihn in die  Ausgangsstellung zu ziehen sucht und be  stimmt ist, schrittweise bewegt zu werden.,  und eine     Vorschubklinke,    die von einem  federnd angeordneten Steuerorgan, welches  die Klinke mit den Zähnen des Schiebers au  sser Eingriff zu halten sucht, gesteuert wird,  angeordnet sind, und die     Vorschubklinke    bei  Beginn     eines    ankommenden Warnungszei  chens mit einem Zahn des Schiebers zum  Eingriff gebracht wird und diesen Schieber  unter dem     Einfluss    der regulären Impulse  dieses Zeichens durch elektromagnetische  Vorrichtungen     schrittweise    bewegt,

   wobei der  Eingriff dieser Klinke während der Dauer       ler    regulären Pausen aufrechterhalten wird,    jedoch bei einem Impuls oder einer Pause,  deren Dauer nicht     derjenigen    der regulären  Impulse und Pausen     entspricht,    durch das  Steuerorgan aufgehoben     wird.     



  Die     Erfindung    soll es ermöglichen, den  Aufbau einer solchen Einrichtung zum Emp  fang von Warnungszeichen zu     vereinfachen,     um die Möglichkeiten einer Betriebsstörung  der Einrichtung zu vermindern, und die Be  dienung durch Personal ohne besondere Schu  lung zu ermöglichen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    ist in der Zeichnung mit den  Schaltverbindungen schematisch dargestellt.  



  Das Relais A     wird    bei     Ankunft    eines  elektrischen Stromes augenblicklich     betätigt.     Ebenso sprechen die Relais<I>B, C, D,</I>     E,        I'     bei Erregung augenblicklich an. Mit X,     M2     und     M3    sind     "Zeichen"-Relais    bezeichnet, die  nach einer bestimmten Zeitverzögerung, z. B.

    1, 3 und 5     Sekunden,    ansprechen. 8 ist ein       "Pausen"-Relais    mit einer     Zeitverzögerung     von beispielsweise 2     Sekunden.    In der Zeich  nung ist jeder Kontakt in der Stellung darge  stellt, in welcher er sich befindet,     wenn    die  Relais nicht in Tätigkeit sind.

        Ein Schieber e wird durch in seine Lang  löcher     lr,    eingreifende Zapfen g, die an einem  Rahmen befestigt sind, geführt und durch  eine Feder     P"    in die     Anfangsstellung        zurück-          gezogen;    eine um den Drehpunkt f schwenk  bare Klinke b kann mit den Zähnen e' des  Schiebers e durch eine Feder     P,.;    in Eingriff  gehalten werden. Entgegen der Wirkung  einer Feder     P"    kann ein Hebel d durch das  Relais E     verschwenkt    werden.

   An dem freien  Ende des Hebels d ist eine     Vorschubklinke    a  bei f'     angelenkt,    die durch eine Feder     P,,    mit  den Zähnen     e'    des     Schiebers    e zum Eingriff  gebracht werden kann. Mit i und j sind Zap  fen an den Klinken<I>a</I> und<I>b</I> bezeichnet.

    Durch das Relais<I>D</I> wird ein Kontakthebel<I>e</I>  entgegen der     Wirkung    einer Feder P, ange  zogen, wenn dieses Relais erregt wird; ist. es  jedoch nicht erregt, dann drückt das Quer  stück c' des Hebels c die Zapfen     i,    und     ;j        fini-          ter    der Kraft der Feder P, in die mit vollen  Linien dargestellte Stellung und verhindert  dadurch, dass die Klinken a und b mit den  Zähnen e' zum Eingriff     gebracht         -erden     können.

   Am Schieber e ist eine Nase     ir    vor  gesehen, mit welcher ein Kontakt f gehoben  wird, wenn der Schieber seinen     Vorschub    be  endet hat (strichpunktiert     eingezeichnete     Stellung ), wodurch der Kontakt 19 des Krei  ses des Relais     I'    geschlossen wird. Mit     m    ist  eine     Aliirmvorrichtung    bezeichnet, welche in  einem durch das Relais F schliessbaren Kreis  liegt. Die Zeichen (<B>+</B>) und     (-)    geben die  Verbindung der Schaltdrähte mit dem posi  tiven oder negativen Pol einer Stromquelle     all.     



  Wenn das Relais  < 4 bei Ankunft eines  elektrischen Impulses erregt wird, werden die  Kontakte 3 und 3 geschlossen und der Kon  takt 1 geöffnet. Die Spulen der Relais     11"          J1und        11,    werden über den geschlossenen  Kontakt ? erregt und jene des Relais D wird  durch die geschlossenen Kontakte ? und 3  über den Kontakt 17 des Relais     11.,    von     Strom     durchflossen,     wobei    das Relais D den Kon  takthebel c     entgegen    der     Wirkung    der Feder       P,

      anzieht und das     Querstück    c' dieses He  bels die Zapfen     i    und j der Klinken     a    und b  freigibt, so     da.ss    die Klinke     a    und b mit den    Zähnen e' des Schiebers e zum Eingriff kom  men. Die Relais     1'l11,        31;;    und     J1.3    öffnen ihre  Kontakte nach den     entsprechenden    Zeitver  zögerungen.

   Das Relais     31,    öffnet den Kon  takt 14 nach 1 Sekunde; nach 3 Sekunden  spricht das Relais     111Y,    an, das den Kontakt  15 öffnet,     wodurch    der Kreis des Relais 11,  unterbrochen wird, und der Kontakt 16 ge  schlossen wird.

   Wenn der Kontakt 16 ge  schlossen ist,     wird    das Relais E erregt und  der Hebel d     augenblicklich    angezogen, so dass  der Schieber e durch die Klinke a nach rechts  verschoben wird und die Klinke b in den  nächsten linken Zahn einfällt, um den Schie  ber festzuhalten.     Weiter    wird das Relais     P     durch den     geschlossenen    Kontakt 16, seinen  Kontakt 4, den Kontakt 18 des Relais<B>S</B> und  den     lioittal@t    11 des Relais     111    erregt, wobei  seine Kontakte 5, 6, 7 geschlossen und der  Kontakt 4 geöffnet     wird.        litircli    den Kontakt  5 wird dieses Relais erregt erhalten.

   Es sei  beispielsweise     angeiiolninen,        dass    der     reguläre     Impuls weniger als 5     Sekunden    dauert; das  Relais     J1=    wird nach 3 Sekunden betätigt und  fällt alt,     bevor    das nächste     Relais        J1.,,    welches       eilte        Zeitverzögerung    von 5 Sekunden hat, an  spricht. Das reguläre Warnungszeichen hat  eine Dauer von wenigstens     augenfiliert    1  Sekunden und deshalb sind die Zeitverzöge  rungen der Relais     3l.,    und     J1.3    3 und 5 Sekun  den.  



  Nach. Beendigung eines Impulses fällt das  Relais     _1    ab, wobei die Kontakte ? und 3  geöffnet werden und der Kontakt 1 geschlos  sen wird. Das Relais     C        wird    über den Kon  takt 1, den Kontakt 8 des Relais C und den  Kontakt 7 des Relais     I3    erregt.

   Dabei werden  die Kontakte 9. 1() des Relais C geschlossen  und dessen     liontalit    8 wird geöffnet; das Re  lais     C    bleibt somit erregt und das Relais     .S\     wird über den Kontakt<B>10</B> vom Strom     durcb-          flossen.    In     diesem        Zeitpunkt    bleiben die Re  lais     B,        C    und<I>D</I> wegen der Erregung des Re  lais     17    und damit der Schliessung des Kon  taktes 6 erregt,     wogegen    die Relais     :

  1L    und       Jl@    infolge des offenen Kontaktes ?     entregt     werden, so dass der Kreis des Relais E durch  den Kontakt 16 des Relais     1l,    unterbrochen           wird,    der Hebel d     zurückschwingt    und die  Klinke     a    in den nächsten linken Zahn ein  fällt. Es sei beispielsweise angenommen, dass  die reguläre Dauer der Pause oder des Zei  chenabstandes eines Warnungszeichens 1 Se  kunde und die Zeitverzögerung des Relais     S          beispielsweise    2 Sekunden     ist.     



  Wenn das Relais     _A    nach     Ankunft    des  zweiten regulären Impulses nach dem ersten  in Tätigkeit tritt, wird sein Kontakt 1 ge  öffnet, das Relais C bleibt jedoch infolge  seines     Selbsthaltekontaktes    9 in Tätigkeit  und das Relais     S    bleibt daher erregt. Ander  seits werden durch Schliessen der Kontakte 2  und 3 die Relais     M,.,        M2,        M3    erregt. Nachdem  das Relais IU, so lange erregt worden ist, als  seine Zeitverzögerung dauert, d. h. 1 Sekunde,  öffnet es 6     Sekunden    nach Beginn des ersten  Impulses den Kontakt 14, so dass das Relais  B stromlos wird und infolgedessen das Re  lais C ebenfalls abfällt.

   Ur Kontakt 10 wird  geöffnet und dadurch das Relais     S        entregt.     Folglich, wenn die Pause nicht länger als  1 Sekunde ist, wird die Erregung des Relais       S    unterbrochen bevor es funktionieren kann.  



  Wenn das Relais     M2    während der Dauer  eines Impulses nach 3 Sekunden anspricht,  wird der     Schieber    e,     wie    im vorstehenden be  schrieben, durch die     Klinke    a um einen     Zahn     vorgerückt. Wenn der Impuls in vorbestimm  ter Weise einige Male, z. B. dreimal, wieder  holt wird, wird die Nase     n    des Schiebers e  den Kontakt 19 des Kreises des Relais F  schliessen, wodurch der Alarmkreis einge  schaltet wird. Das Relais F ist     mit    einem  Kontakt 12     ausgestattet,    der es erregt erhält,  so dass die Alarmvorrichtung in Tätigkeit  bleibt.  



  Durch Offnen eines in der Zeichnung  nicht dargestellten Schalters an der Strom  quelle wird jedes Relais stromlos, wodurch  auch der Anker c des Relais D abfällt und  die Klinken<I>a</I> und<I>b</I> mit den Zähnen     e'    des  Schiebers e ausser Eingriff kommen, so dass  der     Schieber    in seine Anfangsstellung zu  rückkehrt. Wenn der Impuls nicht ein regu  lärer ist, zum Beispiel, wenn dessen Dauer zu  kurz ist, um die Einschaltung des Relais     M.       nach seiner Zeitverzögerung zu erreichen,  tritt das Relais     B    nicht in Tätigkeit.

   Bei Be  endigung eines solchen Impulses wird der  Kreis des Relais     D    bei den Kontakten 2 und  3 des Relais A geöffnet, so dass das     RelaisD     abfällt; wenn jedoch die Pause länger als die       Zeitverzögerung    des Relais 8 dauert, wird  der Kontakt 18 geöffnet und die Relais B,  <I>C, D</I> nacheinander stromlos.  



  Da der gezahnte Schieber e durch den an  kommenden Impuls schrittweise bewegt     wird.     braucht nur wenig Raum für den Empfang  einer grossen Anzahl von Zeichen vorgesehen  zu werden und deshalb kann auch die Kon  struktion sehr vereinfacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Einrichtung für den Emp fang von Warnungszeichen, die aus mehreren, in wenigstens angenähert gleichen Zeitab ständen (genannt "reguläre Pausen") aufein anderfolgenden Impulsen wenigstens ange nähert gleicher Dauer (genannt "reguläre Impulse") bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein gezahnter Schieber (e), der unter der Einwirkung eines Zuges steht, der ihn in die Ausgangsstellung zu ziehen sucht und be- stimmt ist, schrittweise bewegt zu werden, und eine Vorschubklinke (a),
    die von einem federnd angeordneten Steuerorgan (c), wel ches die Klinke mit den Zähnen des Schie bers ausser Eingriff zu halten sucht, gesteuert wird, angeordnet sind, und die Vorschub klinke bei Beginn eines ankommenden War nungszeichens mit einem Zahn des Schiebers zum Eingriff gebracht wird und diesen Schie ber unter dem Einfluss der regulären Impulse dieses Zeichens durch elektromagnetische Vorrichtungen schrittweise bewegt, wobei der Eingriff dieser Klinke während der Dauer der regulären Pausen aufrechterhalten wird.
    jedoch bei einem Impuls oder einer Pause, deren Dauer nicht derjenigen der regulären Impulse und Pausen entspricht, durch das Steuerorgan aufgehoben wird.
CH196841D 1936-01-17 1936-01-17 Selbsttätige Einrichtung für den Empfang von Warnungszeichen. CH196841A (de)

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