CH196846A - Tube aus zellulosehaltiger Folie. - Google Patents

Tube aus zellulosehaltiger Folie.

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CH196846A
CH196846A CH196846DA CH196846A CH 196846 A CH196846 A CH 196846A CH 196846D A CH196846D A CH 196846DA CH 196846 A CH196846 A CH 196846A
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Co Hans Salm
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Hans Salm & Co
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  Tabe aus     zellalosehaltiger        Folie.       Tuben     aus        zellulosehaltiger    Folie bekannter  Art sind für die meisten Verwendungszwecke  wegen ihrer geringen Widerstandsfähigkeit  gegen mechanische und chemische Beanspru  chung nicht geeignet.  



  Gemäss der     Erfindung    ist die Wandung  einer Tube aus zwei- oder mehr Schichten  einer     zellulosehaltigen    Folie gebildet, bei  welcher die einzelnen     Schichten    durch eine  Zwischenschicht miteinander verbunden sind,  die sowohl den Zusammenhalt der Schichten  gewährleisten, als auch der Wandung Was  serdichtheit, sowie Fett-, Säure- und Alkali  festigkeit verleihen.  



  Zweckmässig wird eine     Zwischenschicht     verwendet, welche die Biegsamkeit der  Tubenwandung nicht nachteilig beeinflusst.  So eignen sich als Zwischenschichten z. B.  Kautschukmilch oder     dergl.,    künstliche oder  natürliche Dispersionen im konzentrierten  oder verdünnten Zustand, gegebenenfalls mit  an sich üblichen Zusätzen und Füllstoffen,  wobei solche Dispersionen auch vulkanisiert    verwendbar sind.

   Zwischenschichten solcher  Art haben den Vorteil, dass die Elastizität  und Festigkeit der zwei- oder mehrschich  tigen Tubenwandung sogar erhöht werden  kann und der Tube gleichzeitig     Wasserdicht-          beit,    sowie     Fett-,    Säure- und     Alkalifestig-          keit    verliehen wird.  



  Zweckmässig ist eine     Ausführungsform          einer    solchen zwei- oder     mehrschichtigen     Tube mit einem insbesondere gegen chemi  sche Angriffe widerstandsfähigen     Überzug,     z. B. aus Lack oder Firnis, wie einem     Öl-          lack,    einem     Zelluloselack        (Nitrozelluloselack     oder     dergl.)    einem Asphaltlack oder     dergl.     oder mit einer     Imprägnierung,    z.

   B. mit Pa  raffin oder     dergl.    versehen, wobei ein solcher  Überzug     bezw.        Imprägnierung        entweder    aussen  oder innen oder innen und aussen vorgesehen  sein kann.

   Für Tuben mit     einem    solchen  Überzug oder einer solchen Imprägnierung  innen oder aussen oder innen und aussen hat  die Zwei- oder     Mehrschichtigkeit    mit Zwi  schenschicht zwischen den einzelnen Schich-           ten    die Wirkung,     dass    der     Überzug        bezw.    die  Imprägnierung nicht die ganze Wandstärke  durchsetzen kann,     wodurch    eine solche Tube  auch nicht brüchig und unansehnlich  -erden       kann    lind in ihrem Aussehen nicht leidet.

    Eine solche zwei- oder     mehrschichtige        Tulie     mit einem Überzug genannter Art ermög  licht einen     vollständig    dichten     Abschluss    des       Tubeninhaltes.        was    mit einer einschichtig  aus     zellulosehaltigen    Folien     her-estellten     Tube mit einem Oberzug innen oder aussen  oder aussen und innen nicht erreichbar ist.  



  Solche Tuben besitzen den     Vorteil,    dass  sie besonders      eich    und     biegsam    sind und  daher auch leicht eingerollt und     gcduetsclit     werden können, ohne zu leiden.  



  In der     Zeichnung    ist. in     Fi-.    1 und 2  ein     Ausführunbsbeispiel    einer     z -eiscllich-          tigen    Tube im Querschnitt und     Läugsscllnitt     lind in     Fig.    3 und 4 ein     Ausführungsbeispiel     einer mehrschichtigen Tube im     Querschnitt     und Längsschnitt     gezeigt,    wobei die Wick  lungen der Deutlichkeit halber in übertrie  bener Entfernung voneinander     äezeiclinet     sind.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fit;.    1  und 2 ist die     zweischichtige        Papiertube:    aus  einer Papierbahn a,     b    mit einer Zwischen  schiebt     e,    z. B. aus     Kautschulzmilch,    gerollt       bezw.        gewickelt,    welche der Wandung     Was-          serdiclitheit,    sowie Fett-. Säure-     und    Alkali  festigkeit verleiht.

   Diese     zweischichtige     Tube ist mit einem     Aussenüberzub        bezw.     einer Aussenimprägnierung d und einem  Innenüberzug     bezlv.        Innenimprägnierung    e.  z. B. aus einem gegen     chemische    Angriffe       widerstandsfähigen    Überzug aus Lack oder  Firnis     bezw.    einer Imprägnierung mit Pa  raffin versehen, wodurch auch ein     Schntz    der  freien     Folienränder    f, der Tuben     wandurig     erreicht wird.

   Durch die     Zwischenschicht     aus     Kautschukmilch        bezw.    den Überzug aus  Lach oder Firnis ist     diese    Tube z. B. gegen  über verdünnter Mineralsäure,     Essigsiiilre,          Milchsä        ure,    Zitronensäure,     Weinsäure,        @-)l-          säure,    sowie verdünnte     Sodalösung,        Borat-          lösung    und Seifenlösung widerstandsfähig.

      Bei dein     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3  und 4 ist. die,     Tubenwandung    mehr als zwei  schichtig gerollt     bezw.        gelvickelt,        wobei    sie  in gleicher Weise wie bei dem Ausführungs  beispiel     nach        Fig.    1 und 2 mit einem     Innen-          üherzub    e     lind    einem     Alissenül)erzug    d     bezw.     einer solchen     Imprägniernng    versehen ist.  



  Die     Schichten    a.     i)        könnten        statt    aus Pa  pier auch aus     awlern        zellulosehaltigen    Fo  lien     l)estelien    und sie     könnten        aiicli    mit einer  Metallfolie kaschiert     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tolle aus zellnlosehalti-er Folie, da- durch gekennzeichnet, dass die Tubenwan- dung aus zwei oder mehr Schichten. einer zellulosehalli"en Folie gebildet ist. bei wel cher die einzelnen Schichten durch eine Z@t-ischenscliiclit mitein.mder verbunden sind.
    die sowohl den Zusammenhalt der Schichten , ,-e w f ähi leistet;, als auch der Wandung -Was- serdichtheit. sowie Fett-, Säure-, und Alkali- festigkeit verleiht EMI0002.0110 UNTERAN <SEP> SPR<B>M</B>IE EMI0002.0111 1.
    <SEP> Tilbe <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeiclinel, <SEP> class <SEP> die <SEP> Tube <SEP> mindesten <tb> auf <SEP> einer <SEP> Seite <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Überzug <SEP> ver sehen <SEP> ist. <tb> 2. <SEP> Tube <SEP> nach <SEP> Pateilt < iilspruch <SEP> und <SEP> Unterau spruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> der <SEP> 1= <SEP> 1ierzng <SEP> gegen <SEP> chemische <SEP> All#;rifI*':
    widerstandsfä <SEP> <B>--</B> <tb> widerstandsfähig <SEP> ist. <tb> 3. <SEP> Tube <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Unter"r <SEP> sprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeieli nel. <SEP> dass <SEP> der <SEP> Überzug <SEP> aus <SEP> Lack <SEP> be,teli@. <tb> f. <SEP> Tuhe <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Unteran spriiclien <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Überzug <SEP> aus <SEP> Firnis <SEP> bestehe. <tb> a. <SEP> Tube <SEP> nach <SEP> 1'at:eiltansprnch <SEP> und <SEP> Unter:m sprnch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <tb> Überzug <SEP> die <SEP> freien <SEP> Folienränder <SEP> d--i Tubenwandung <SEP> bedeckt. <tb> t;. <SEP> Tilbe <SEP> nach <SEP> I'atent"insprueh, <SEP> dhidurch <SEP> ;
    ,^ hennz(,icluict. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Tilhe <SEP> iliindestens <tb> < inf <SEP> eitler <SEP> Seite <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Imprägnieriu): versehen <SEP> ist. 7. Tube nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägnierung aus Paraffin besteht. B. Tube nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tubenwandung aus einer zwei- oder mehrfach gewickelten zellulosehaltigen Folienbahn mit einer Zwischenschicht gebildet ist.
CH196846D 1936-12-15 1937-04-05 Tube aus zellulosehaltiger Folie. CH196846A (de)

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