CH196931A - Verdunkelungsvorrichtung. - Google Patents

Verdunkelungsvorrichtung.

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CH196931A
CH196931A CH196931DA CH196931A CH 196931 A CH196931 A CH 196931A CH 196931D A CH196931D A CH 196931DA CH 196931 A CH196931 A CH 196931A
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CH
Switzerland
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curtain
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Inventor
Max Gretener
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Max Gretener
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


  Verdunkelungsvorrichtung.    Als Verdunkelungsvorrichtungen zum  lichtdichten Abschliessen von Fenster- und  Türöffnungen werden meistens als     Storen     oder Ziehvorhänge ausgebildete Vorrichtun  gen verwendet, die fortwährend am Fenster       bezw.    der Tür verbleiben, oder auch weg  nehmbare, mit einem lichtdichten Stoff be  zogene Rahmen. Die ersteren wirken sich  infolge der besondern erforderlichen Zusatz  anordnungen, wie seitliche und obere Füh  rungskasten, stets störend aus und sind     ver-          hältnismässig    teuer. Die zweiten erfordern  bisweilen     einen    verhältnismässig grossen  Raum zu deren Aufbewahrung.  



  Die Erfindung betrifft     nun    eine diese  Nachteile nicht aufweisende Verdunkelungs  vorrichtung für Fenster- und     Türöffnungen     mit einem zum lichtdichten     Abschliessen    der  Öffnung dienenden Vorhang.

       Erfindungs-          gemäss    sind die Längsseiten des     aufrollbaren     Vorhanges     mit    Trägern ausgerüstet, die unter  sich mit elastischen, in am Vorhang ausge  bildeten Schlaufen angeordneten Zugorganen  verbunden sind und an ihren Enden Be-    festigungsmittel tragen, welchen an den Be  festigungsstellen für den Vorhang ortsfest  angeordnete     Befestigungsmittel    zugeordnet  sind, mittels welcher Befestigungsmittel der  Vorhang     wegnehmbar    in seine     Gebrauchslage     gebracht werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes nebst  Einzelvarianten dargestellt, und es zeigt:       Fig.1    eine Vorderansicht desselben,     Fig.    2  und 3     Schnitte    nach den Linien     A-A    der       Fig.    1     bezw.        B-B    der     Fig.    2,     Fig.    4 eine  Einzelheit im     Grundriss,    und     Fig.    5, 6 und 7  zeigen Detailvarianten.  



  Die dargestellte Verdunkelungsvorrich  tung ist der     Innenseite    eines Fensters vor  gelagert und besitzt zwei den Höhenschen  keln 1     (Fig.    2) des Fensterrahmens parallel  laufende, diesen vorgelagerte Vorhangträger.  Diese weisen je     einen    Stab 2 aus Holz auf,  der oben     mit    einer Hülse 4 versehen ist, die  einen nach oben gerichteten Zapfen 3 trägt.  Auf dem     untern    Ende des Stabes 2 ist eine  Hülse 5 in ihrer Längsrichtung verschieb-      bar gelagert, die einen nach unten gerichte  ten Zapfen 6 besitzt. Zwischen dem untern  Ende des Stabes 2 und dem Boden der Hülse  5 ist eine Feder 7 vorgesehen, die das Be  streben hat, die Hülse 5 vom     Stabe    2 abzu  streifen.

   Zur Bewegungsbegrenzung der  Hülse auf dem Stab 2 ragt ein am Stab 2  angeordneter Anschlagstift 8 in den Längs  schlitz 9 der Hülse 5. Die Stäbe 2 tragen  den Vorhang 10 aus einem lichtdichten Tex  tilgewebe, Papier     etc.,    wozu die Längsseiten  des Vorhanges 10 zu Schlaufen 11 ausgebil  det sind, in welche die Stäbe 2     eingesteeht     sind. Der obere Rand 10' des Vorhanges 10 ist  nach aussen unten und der untere Rand 10"  des Vorhanges nach aussen oben     inngeschlagen     und zu Schlaufen 13     bezw.   <B>la'</B> nach     Fig.    1  und 3 ausgebildet.

   In diese Schlaufen sind  elastische Zugorgane 14     eingelegt,    deren En  den dadurch an den Stäben 2 befestigt sind,  dass sie beim Bilden der     Schlanfen    11     inn    die  Stangen 2 herumgelegt und beim Nähen der  Nähte 15     (Fig.    2)     mitfestgenäht    \:erden. Die  Länge der Zugorgane 14 zwischen den Trä  gern ist etwas kürzer als die Breite des     ge-          streckten    Vorhanges zwischen denselben.  



  Zur Befestigung des Vorhanges am Fen  ster sind am Deckenbrett 16 und auf dem       Gesimsebrett    18 der Fensteröffnung     Plätt-          ehen    17 gemäss     Fig.    4 einander korrespondie  rend angebracht, die dem Durchmesser der  Zapfen 3     bezw.    6     entsprechende    Bohrungen  19 besitzen. Das Anbringen des Vorhanges  selbst erfolgt zweckmässig in der     @,#jeise,    dass  erst der Zapfen 6 eines der Träger in die  Bohrung 19 des entsprechenden Plättchens  17 eingesetzt wird.

   Darauf wird der betref  fende Träger unter     Naehuntenzielien    des  Stabes 2 unter dabei erfolgendem Spannen  der Feder 7 derart gegen das obere Plätt  chen 17 gerichtet,     dass    bei Freigeben     des     Stabes 2 unter Wirkung der sich dabei ent  spannenden Feder 7 der Zapfen 3 in die Boh  rung 19 des Plättchens 17 eintritt. Alsdann  wird der andere Träger in gleicher Weise in  den ihm zugehörenden     Plättehen    befestigt.

    Da nun die Breite des     Vorhanges,    von Träger  zu Träger gemessen, bei gestrecktem Vor-         hang    entsprechend seiner     Gebrauelislage    um  weniges grösser ist als der     Abstand    der Trä  ger unter sich bei nicht     angespannten    Zug  organen beträgt, werden beim Anbringen  des zweiten Trägers die     elastischen    Zug  organe gestreckt.

       Dabei    legen sieh das obere  und das untere Ende des Vorhanges den  ihnen     gegenüberliegenden        Fensterrahmen-          teilen    und die die     Stäbe    2 umschliessenden  Sehlaufen 11 den     LTmrandungsteilen    der       Fensteröffnung    derart an, dass eine voll  ständige Lichtabdichtung erreicht wird.

   Diese       Lielitalidichtung    wird     aber    auch dann in     ge-          nii#,endem        Masse    erreicht, wenn die Träger  den Seitenteilen der Fenster-     hezw.    Tür  öffnung und das obere Ende des Vorhanges  dem Deckbrett 16 und das untere Ende des  Vorhanges dein     Gesimsebrett    18 anliegen.  Um dies zu erreichen, können die     Plättehen     17     bezw.    17' zweckmässig in ihre Auflage  eingelassen werden.  



  An Stelle der Plättchen 17     bezw.    17'  nach     Fig.    4 können     ;:auch    andere Befestigungs  organe vorgesehen werden. So können zum  Beispiel     Ringschrauben    21.     (Fig.    5), in wel  che     die    Zapfen 3     bezw.    6     eingehängt    werden,  verwendet werden, mittels welcher Sehrau  ben der Vorhang zum Beispiel vor einer  Fensteröffnung angeordnet werden kann, was  insbesondere dann in Betracht fällt, wenn der  Raum innerhalb der Fensteröffnung in der  Wand zum Anbringen der Winterfenster     be-          nützt    werden muss.

   In diesem Falle werden  die Schrauben derart angeordnet, dass die  Randteile des Vorhanges der     Stirnseite    20  der die Fensteröffnung umgebenden Wand  teile anzuliegen kommen.  



  Die Plättchen 17 können auch, sofern sie  ihren     Unterlagen    nur aufgesetzt werden, mit  in die     Durchhreehanngen    1.9 führenden Sehlit  zen 22 ausgerüstet sein     (Fig.    6). In diesem  Falle können beide Trägerenden mit je einem  festen Zapfen oder einer einen festen Zap  fen tragenden Kappe versehen sein. Das Fest  halten der Träger     bezw.    des Vorhanges er  folgt dann in der     Weise,    dass die Träger  durch die elastischen Verbindungen 14 gegen  einander gezogen und die in die Schlitze 22      eingeführten Trägerzapfen den entsprechen  den Wandteilen der Bohrung 19     angepresst     werden. Selbstverständlich sind auch noch  weitere Befestigungsmöglichkeiten vorge  sehen.

   So könnten zum Beispiel statt der       Ringschrauben    21     (Fig.    5) federnde Halte  organe     23,(Fig.    7) in     Winkelform    vorgesehen  sein, die mit einem Schenkel an der Wand  befestigt sind, während der andere federnde  Schenkel zur Aufnahme der Zapfen 3     bezw.     6 mit einer Bohrung 24 versehen ist.

   Zum  Anbringen der Vorrichtung können erst die  Zapfen 3     iri    die Bohrungen 24 der     obern     Halteorgane und alsdann die Zapfen 6 in die  jenigen der untern Halteorgane eingeführt  werden, wozu die freien Schenkel der obern  Halteorgane beim     Einführen    der Zapfen 6  in die untern Halteorgane etwas nach oben       ausgeschwenkt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verdunkelungsvorrichtung für Tür- und Fensteröffnungen, mit einem zum lichtdichten Abschliessen der Öffnung dienenden Vor hang, dadurch gekennzeichnet, dass die Längs seiten des aufrollbaren Vorhanges mit Trä gern ausgerüstet sind, die unter sich mit elastischen, in am Vorhang ausgebildeten Schlaufen angeordneten Zugorganen verbun den sind und an ihren Enden Befestigungs mittel tragen, welchen an den Befestigungs stellen für den Vorhang ortsfest angeordnete Befestigungsmittel zugeordnet sind,
    mittels welcher Befestigungsmittel der Vorhang weg nehmbar in seine Gebrauchslage gebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der unge- spannten elastischen Zugorgane zwischen den Trägern etwas kleiner ist als die zwi schen den Schlaufen, in denen die Träger sitzen, gemessene Breite des Vorhanges in seiner Gebrauchslage. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger je eine Stange aufweisen, die beiderends je einen fest auf ihr ange brachten Zapfen tragen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger je eine Stange aufweisen, die einerends einen auf ihr fest angebrach ten Zapfen und andernends einen zu ihr verschiebbaren, unter Federwirkung stehen den Zapfen tragen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, die zur Aufnahme von Zapfen der Träger dienenden ortsfesten Befestigungsmittel als mit einer den Zap fen entsprechenden. Bohrung versehene Plättchen ausgebildet sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme der Zapfen dienen den Plättchen einen in die Bohrung Über gehenden Einführungsschlitz zum Einfüh ren der Zapfen in die Bohrung besitzen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme von Zapfen der Träger dienenden ortsfesten Befestigungsmittel als Ringschrauben aus , gebildet sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die zur Aufnahme von Zapfen der Träger dienenden ortsfesten Befestigungsmittel einen zur Aufnahme der Zapfen dienenden federnden Teil auf weisen.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Befesti gungsmittel innerhalb der Fenster- bezw. der Türöffnung angeordnet sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Befesti- gungsmittel an der die Fenster- bezw. Tür öffnung aufweisenden Wand so angebracht sind, dassi der Vorhang in der Gebrauchs lage vor der betreffenden Öffnung liegt.
CH196931D 1937-02-12 1937-02-12 Verdunkelungsvorrichtung. CH196931A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2676653A (en) * 1951-09-04 1954-04-27 Ry Lock Company Ltd Center hold-down device for tension type window screens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2676653A (en) * 1951-09-04 1954-04-27 Ry Lock Company Ltd Center hold-down device for tension type window screens

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