CH196955A - Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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Description
Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. Gegenstand der Erfindung ist ein ortho pädischer Schuh und ein Verfahren zur Her stellung desselben. Die bisherigen orthopädi schen Schuhe benötigen besondere Stützen resp. Einlagen, was die Herstellungskosten verteuert und eine präzise Anpassung an die Fussformen meistens ausschliesst.
Der Schuh gemäss der Erfindung besitzt eine Brandsohle, welche im Gelenk, und zwar beidseitig, sowie an der Fersenpartie hoch gewalkt ist. An der Brandsohle ist ein Ver stärkungsteil so befestigt, dass er zur Abstüt zung der Gelenkwölbung und der innern Seite der Fersen- und 1VIetatarsalpartie der Brand sohle dient.
Der Schuh wird zweckmässig in der Weise hergestellt, daLS man die Brandsohle mittels eines Leistes formt, dessen Boden der Unter seite eines normalen Fusses entsprechend ge staltet ist, wobei die Ballenpunkte markiert sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Brandsohle des Schuhes und eines bei der Herstellung des Schuhes verwendbaren Leistes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht der Brandsohle von der Unterseite, Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie I-I in Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie IH-III in Fig. 1; Fig. 6 zeigt den Leist von der Unterseite, und Fig. 7 eine Seitenansicht desselben;
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 6, und Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie V-V in Fig. 6.
Die Brandsohle des dargestellten Schuhes ist derart geformt, dass sie der Unterseite eines normal gebauten Fusses entspricht. An der (xelenk- und Fersenpartie der Brandsohle ist der Rand 1 rings verbreitert und hochge walkt. An der Unterseite der Brandsohle ist ein Verstärkungsteil 6 so befestigt, dass er zur Abstützung der Gelenkwölbung und der in- nern Seite der Fersen- und Metatarsalpartie dient.
Der Verstärkungsteil 6 erstreckt sich von der Stelle zwischen den beiden Ballen punkten 5 bis zum Mittelteil der Fersenpartie. 7 ist die Risslippe der Brandsohle, welche in bekannter Weise mit Oberleder und Rahmen durch die Rissnaht verbunden wird. Die Ge lenkpartie dagegen wird in Macky-Ausführung durch oder flexibel genäht. Der Schuh könnte nach bekannten Alethoden auch teilweise oder ganz flexibel genäht sein, ersteres wie zum Beispiel im Patent Nr. 176009 beschrieben. Er könnte auch ganz durchgenäht sein.
Der in der beschriebenen Weise hergestellte Schuh zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er keine besondere Stiitze oder Einlage benötigt und eine vollkommene Anpassung an eine normale Fussform gewährleistet.
Der Schuh könnte auch ganz Ago geklebt oder ganz geschraubt sein. Der Schuh kann für Zwecke aller Art in beliebiger Alacbart hergestellt sein.
Bei der Herstellung des Schuhes wird die Brandsohle mittels eines besonderen, in Fig. 6 bis 9 dargestellten Leistes bearbeitet. Dieser Leist besitzt eine Unterseite, die der Lauf partie eines normal gebauten Fusses nachge bildet ist. Zur Erhöhung der Widerstands fähigkeit des Leistes ist dessen Unterseite an der Gelenk- und Fersenpartie uiit einer Me tallplatte 2 beschlagen, welche Löcher 3 auf weist, an welchem die Brandsohle mittels Metallstiften im Holz des Leist befestigt wird. Die Partie 4 des Gelenkes ist, wie oben be reits angedeutet, konvex gestaltet und die Ballenpunkte 5 sind markiert.
Auf diesen Leist wird zur Formgebung die Brandsohle aufgepresst und deren vorstehende Ränder 1 über den Leist hochgewalkt.
Claims (1)
- PATEN TANSPRüCHE I. Orthopädischer Schuh, dadurch gekenn zeichnet, dass die Brandsohle im Gelenk beidseitig und an der Fersenpartie hoch gewalkt ist, und dass an der Brandsohle ein Verstärkungsteil so befestigt ist, dass er zur Abstützung der Gelenkwölbung und der innern Seite der Fersen- und Meta- tarsalpartie der Brandsohle dient.1I. Verfahren zur Herstellung des Schuhes nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass inan die Brandsohle mittels eines Leistes formt, dessen Boden der Unterseite eines normalen Fusses entspre chend gestaltet ist, wobei die Ballenpunkte markiert sind. UN TERANSPRüCHE 1. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderboden ge näht ist und die Gelenkpartie in Macky- Ausführung durchgenäht ist. 2. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er flexibel genäht ist. 3. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil des Schuhes ganz rahmengenäht ist.4. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh ganz durch genäht ist. 5. Schuh nach Patentansprueli I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh ganz flexi bel genäht ist. G. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh ganz Ago geklebt ist. 7. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schult ganz ge schraubt ist. B.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man einen Leist verwendet, dessen Boden an der Gelenk und Fersenpartie zur Verstärkung mit einer Metallplatte beschlagen ist, welche Löcher aufweist, an welchen die Brand sohle mittels Metallstiften im Holz des Leistes befestigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH196955T | 1937-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH196955A true CH196955A (de) | 1938-04-15 |
Family
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|---|---|---|---|
| CH196955D CH196955A (de) | 1937-03-31 | 1937-03-31 | Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196955A (de) |
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1937
- 1937-03-31 CH CH196955D patent/CH196955A/de unknown
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