CH196955A - Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH196955A
CH196955A CH196955DA CH196955A CH 196955 A CH196955 A CH 196955A CH 196955D A CH196955D A CH 196955DA CH 196955 A CH196955 A CH 196955A
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Hans Loew
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    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/141Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form having an anatomical or curved form
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    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • A43B13/41Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process combined with heel stiffener, toe stiffener, or shank stiffener
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
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Description


  Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben.    Gegenstand der Erfindung ist ein ortho  pädischer Schuh und ein Verfahren zur Her  stellung desselben. Die bisherigen orthopädi  schen Schuhe benötigen besondere Stützen       resp.    Einlagen, was die Herstellungskosten  verteuert und eine präzise Anpassung an die  Fussformen meistens ausschliesst.  



  Der Schuh gemäss der Erfindung besitzt  eine Brandsohle, welche im Gelenk, und zwar  beidseitig, sowie an der     Fersenpartie    hoch  gewalkt ist. An der Brandsohle ist ein Ver  stärkungsteil so befestigt, dass er zur Abstüt  zung der Gelenkwölbung und der     innern    Seite  der Fersen- und     1VIetatarsalpartie    der Brand  sohle dient.  



  Der Schuh wird zweckmässig in der Weise  hergestellt,     daLS    man die Brandsohle mittels  eines Leistes formt, dessen Boden der Unter  seite eines normalen Fusses entsprechend ge  staltet ist, wobei die     Ballenpunkte    markiert  sind.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Brandsohle des Schuhes    und eines bei der Herstellung des Schuhes  verwendbaren Leistes dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht der Brandsohle  von der Unterseite,       Fig.    2 eine Seitenansicht hierzu,       Fig.    3 ein Schnitt nach Linie     I-I    in       Fig.    1,       Fig.    4 ein Schnitt nach Linie     II-II    in       Fig.    1,       Fig.    5 ein Schnitt nach Linie     IH-III    in       Fig.    1;       Fig.    6 zeigt den     Leist    von der Unterseite,  und       Fig.    7 eine Seitenansicht desselben;

         Fig.    8 ist ein Schnitt nach Linie     IV-IV     in     Fig.    6, und       Fig.    9 ist ein Schnitt nach Linie     V-V     in     Fig.    6.  



  Die Brandsohle des dargestellten Schuhes  ist derart geformt, dass sie der Unterseite  eines normal gebauten Fusses entspricht. An  der     (xelenk-    und     Fersenpartie    der Brandsohle  ist der Rand 1 rings verbreitert und hochge  walkt.      An der Unterseite der Brandsohle ist ein  Verstärkungsteil 6 so befestigt, dass er zur  Abstützung der Gelenkwölbung und der     in-          nern    Seite der Fersen- und     Metatarsalpartie     dient.

   Der Verstärkungsteil 6 erstreckt     sich     von der Stelle zwischen den beiden Ballen  punkten 5 bis zum Mittelteil der     Fersenpartie.     7 ist die     Risslippe    der Brandsohle, welche in  bekannter Weise mit Oberleder und Rahmen  durch die     Rissnaht    verbunden wird. Die Ge  lenkpartie dagegen wird in     Macky-Ausführung     durch oder flexibel genäht. Der Schuh könnte  nach bekannten     Alethoden    auch teilweise oder  ganz flexibel genäht sein, ersteres wie zum  Beispiel im Patent Nr. 176009 beschrieben.  Er könnte auch ganz durchgenäht sein.

   Der  in der beschriebenen Weise hergestellte Schuh  zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er  keine besondere     Stiitze    oder Einlage benötigt  und eine vollkommene Anpassung an eine  normale Fussform gewährleistet.  



  Der Schuh könnte auch ganz     Ago    geklebt  oder ganz geschraubt sein. Der Schuh kann  für Zwecke aller Art in beliebiger     Alacbart     hergestellt sein.  



  Bei der Herstellung des Schuhes wird die  Brandsohle mittels eines besonderen, in     Fig.    6  bis 9 dargestellten     Leistes    bearbeitet. Dieser  Leist besitzt eine Unterseite, die der Lauf  partie eines normal gebauten Fusses nachge  bildet ist. Zur Erhöhung der Widerstands  fähigkeit des Leistes ist dessen Unterseite an  der Gelenk- und     Fersenpartie        uiit    einer Me  tallplatte 2 beschlagen, welche Löcher 3 auf  weist, an welchem die Brandsohle mittels  Metallstiften im Holz des Leist befestigt wird.  Die Partie 4 des Gelenkes ist, wie oben be  reits angedeutet, konvex gestaltet und die       Ballenpunkte    5 sind markiert.

   Auf diesen  Leist wird zur Formgebung die Brandsohle       aufgepresst    und deren vorstehende Ränder 1  über den Leist hochgewalkt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRüCHE I. Orthopädischer Schuh, dadurch gekenn zeichnet, dass die Brandsohle im Gelenk beidseitig und an der Fersenpartie hoch gewalkt ist, und dass an der Brandsohle ein Verstärkungsteil so befestigt ist, dass er zur Abstützung der Gelenkwölbung und der innern Seite der Fersen- und Meta- tarsalpartie der Brandsohle dient.
    1I. Verfahren zur Herstellung des Schuhes nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass inan die Brandsohle mittels eines Leistes formt, dessen Boden der Unterseite eines normalen Fusses entspre chend gestaltet ist, wobei die Ballenpunkte markiert sind. UN TERANSPRüCHE 1. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderboden ge näht ist und die Gelenkpartie in Macky- Ausführung durchgenäht ist. 2. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er flexibel genäht ist. 3. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil des Schuhes ganz rahmengenäht ist.
    4. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh ganz durch genäht ist. 5. Schuh nach Patentansprueli I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh ganz flexi bel genäht ist. G. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh ganz Ago geklebt ist. 7. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schult ganz ge schraubt ist. B.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man einen Leist verwendet, dessen Boden an der Gelenk und Fersenpartie zur Verstärkung mit einer Metallplatte beschlagen ist, welche Löcher aufweist, an welchen die Brand sohle mittels Metallstiften im Holz des Leistes befestigt wird.
CH196955D 1937-03-31 1937-03-31 Orthopädischer Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. CH196955A (de)

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