CH196962A - Anlage zum Imprägnieren von Fruchtsäften. - Google Patents
Anlage zum Imprägnieren von Fruchtsäften.Info
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Description
Anlage zum Imprägnieren von Frachtsäften. Die Erfindung bezieht sich auf eine An- hge zum Imprägnieren von Fruchtsäften mittels Kohlensäure gegen Gärung und ist gekennzeichnet durch eine Mischvorrichtung, in. welcher die Kohlensäure in flüssigem Zu stand unter erhöhtem Druck vor eine Off rung gebracht und dann mit der durch Druckabsenkung in der Öffnung entstehen den erhöhten Geschwindigkeit in den Frucht saft eingeführt wird. Zur Umwälzung des Fruchtsaftes kann eine Flüssigkeitspumpe dienen, und die durch die Druckabsenkung der Kohlensäure freiwerdende Energie kann zur Mischung mit dem Fruchtsaft verwendet werden.
Die Mischvorrichtung kann zum Beispiel eine Düse aufweisen und den Frucht saft aus einem Behälter ansaugen und nach Mischung wieder in den Behälter zurück fördern. Es kann mindestens eine Kohlen säuredruckflasche vorgesehen- sein, aus deren unterem Teil ihres Innenraumes flüssige Kohlensäure entnommen wird. Die die Koh lensäure in den Fruchtsaft einführende Off- nung kann als Lavaldüse mit einem Einlauf und einem daran anschliessenden Diffusor ausgebildet sein.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Anlage nach der Erfindung; Fig. 2 veranschaulicht die Mischvorrich tung der Anlage nach Fig. 1 im Schnitt; Fig. 3 ist eine Einzelheit dieser Misch vorrichtung; Fig. 4 stellt eine andere Mischvorrichtung dar; Fig. 5 zeigt endlich in einem Entropie diagramm ein Beispiel des Zustandsverlaufes der Kohlensäure.
In den druckfesten Tank 1 (Fig. 1) ist bis auf die Höhe H Fruchtsaft, z. B. un vergorener Most oder Traubensaft, eingefüllt. Der Fruchtsaft soll durch die in der Flasche 2 enthaltene Kohlensäure imprägniert und dadurch vor der Vergärung geschützt wer den. Zu diesem Zweck Wird der Fruchtsaft mittels der L: mwälzpunipe 3 dem untern Teil des Tanks 1 entnommen lind über eine die Kohlensäure mit dem Fruchtsaft mischende Vorrichtung 4 dem obern Teil des Tanks 1 wieder zugeführt. Zum Verbrauch kann der Fruchtsaft durch eine Zapfstelle 5 dem Tank 1 entnommen werden.
Die Kohlensäureflasche 2 ist auf dem Transportwagen 6 so befestigt, dass ihr Aus laufventil 7 sich unten befindet und deshalb am Grund der Flasche flüssige Kohlensäure ausströmen lässt. Die flüssige Kohlensäure gelangt durch die Leitung 8 mit Flaschen druck bis zur Mischvorrichtung 4, wo sie sich mit dem durch die Leitung 9 ankommenden Fruchtsaft mischt.
Die Mischvorrichtung 4 (Fig. 1) besitzt eine Entspannungsdüse 12 (Fig. ?) lind eine Mischdüse 13. Der noch nicht mit Kohlen säure oder nur teilweise gesättigte Frucht saft wird durch den Anschluss 14 der Misch vorrichtung zugeführt. Der in der Mischvor richtung schon weiter gesättigte Fruchtsaft wird durch den Anschluss 15 fortgedrängt. Durch den Anschluss 16 gelangt die Kohlen säure zur Entspannungsdüse 12.
Die Entspannungsdüse 12 (Fig. 3) ist nach Art einer Laval-Düse ausgebildet und besitzt einen Einlauf 17 und daran an schliessend einen Diffusor 18. An der eng sten Stelle 19 der Entspannungsdüse ist das Imprägniermittel unter entsprechender Entspannung auf eine hohe Geschwindigkeit beschleunigt. In dem daran anschliessenden Diffusor findet, wenn notwendig, unter wei terer Beschleunigung noch eine weitere Ent spannung auf den Druck des Fruchtsaftes statt.
Eine andere Ausbildung der Miscbvor- richtung 4 nach Fig. 1 besteht darin, da.ss die durch den Anschluss 20 (Fig. 4) lind die Entspannungsdüse 21 zugeführte Kohlen säure in einen Raum 22 eingeführt wird, in den aus dem Anschluss 23 durch die Bohrungen 24 noch nicht oder nur teilweise gesättigte Flüssigkeit eingespritzt wird. Das Impräg niermittel und die nach einer gewissen Länge sich auflösenden Flüssigkeitsstrahlen 25 mischen sich insbesondere in der Mischdüse 26.
Dabei entsteht eine Lösung bezw. Ab sorption der Kohlensäure im Fruchtsaft, so da.ss durch den Anschluss 27 die Kohlensäure bereits im Fruchtsaft aufgelöst fortgeführt werden kann. Durch den Anschluss 28 kann beispielsweise aus dem Tank noch nicht von der Flüssigkeit aufgelöste Kohlensäure zu geführt werden, die dann im Raum \?\? durch den Fruchtsaft aufgelöst bezw. absorbiert wird.
Der Zustandsverlauf der Kohlensäure er gibt sich aus dem Entropiediagramm in Fig. 5, in welchem als Abszisse die Entropie S und als Ordinate die Temperatur T auf getragen ist. Die Kohlensäure wird in flüs sigem Zustand beispielsweise mit einer Tem peratur t, von -f- 30 der Kohlensäureflasche entnommen und in der Mischvorrichtung unter entsprechender Beschleunigung vom Fla schendruck p, = 73 ata auf den Druck p, = 8 ata des Fruchtsaftes entspannt, wo bei der Teil X der Kohlensäure verdampft,
w ährend a der Teil <B>1</B> = X unverdampft bleibt.
Die Kohlensäure weist dann eine Temperatur von ungefähr - 45 C auf. Durch Wärme zufluss aus dem Fruchtsaft verändert sich der Zustand so lange, bis die Kohlensäure schliess lich als überhitzter Dampf die gleiche Tem peratur t,;; - 17 C wie der Fruchtsaft be sitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Alllage zum Imprägnieren von Frucht säften mittels Kohlensäure gegen Gärung, ge kennzeichnet durch eine Mischvorrichtung, in welcher die Kohlensäure in flüssigem Zu stand unter erhöhtem Druck vor eine Öff nung gebracht und dann mit der durch Druckabsenkung in der Öffnung entstehen den erhöhten Geschwindigkeit in den Frucht saft eingeführt wird. U\TERANSPRüCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Umwälzung des Fruchtsaftes eine Flüssigkeitspumpe dient und die durch die Druckabsenkung der Kohlensäure frei werdende Energie zur Mischung mit dem Fruchtsaft verwendet wird. 2.Anlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch mindestens eine Kohlen säuredruckflasche, aus deren unterem Teil ihres Innenraumes flüssige Kohlensäure entnommen wird. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischvorrichtung eine Düse aufweist und den Fruchtsaft aus einem Behälter ansaugt und ihn nach Mi schung mit Kohlensäure wieder in den Behälter zurückfördert. 4.Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kohlensäure mit dem in der Flasche herrschenden Druck in die Mischvorrichtung geführt und dort durch eine Öffnung dem Fruchtsaft zuge führt wird. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Kohlensäure in den Fruchtsaft einführende Öffnung als Lavaldüse mit einem Einlauf und einem daran anschliessenden Diffusor ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE196962X | 1936-11-02 |
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| CH196962A true CH196962A (de) | 1938-04-15 |
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|---|---|---|---|
| CH196962D CH196962A (de) | 1936-11-02 | 1937-02-25 | Anlage zum Imprägnieren von Fruchtsäften. |
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| CH (1) | CH196962A (de) |
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1937
- 1937-02-25 CH CH196962D patent/CH196962A/de unknown
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