CH197043A - Einrichtung zum Dämpfen von Baumstämmen. - Google Patents
Einrichtung zum Dämpfen von Baumstämmen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
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Description
Einrichtung zum Dämpfen von Baumstämmen. Das Dämpfen von Baumstämmen zum Beispiel zwecks Herstellung von Furnieren erfolgt bisher in Gruben, welche nach dem Einbringen der Stämme oben zugedeckt wer den, worauf Dampf in die Grube eingelassen. wird. Auf diese Weise geht während der erforderlichen verhältnismässig langen Be handlungsdauer zufolge der ungenügenden Isolation der Grube viel Wärme verloren.
Dieser Übelstand soll erfindungsgemäss dadurch behoben werden, dass ein zur Auf nahme von Baumstämmen dienender Kessel vorgesehen ist, welcher durch Isolation all seitig gegen Wärmeverluste geschützt ist, wobei die Einfüllöffnung des Kessels durch einen doppelwandigen Deckel verschliessbar ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Kessels, Fig. 2 einen Querschnitt zu Fig. 1, Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt in grösserem Massstab, Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt, Fig. 5 einen Teilschnitt zu Fig. 3 und Fig.6 eine Ansicht einer Einrichtung, welche zwei Kessel aufweist.
Der zylindrische Kessel 1 ist durch eine Isolation 2 allseitig gegen Wärmeverlust geschützt. An den Kessel 1 ist oben eine Rohrleitung 3 angeschlossen, die zu einer nicht dargestellten Luftpumpe führt. Ferner ist an den Kessel unten ein Zuleitungsrohr 4 für Wasser vorhanden und an dessen rückwärtiger Stirnwand befindet sich ein Schauglas ä und ein Wasserstandsanzeiger 6. Auf dem Boden des Kessels 1 sind Heiz rohre 7 verlegt, welche zum Beispiel mittels durchströmenden beissen Dampf erwärmt werden. Ferner sind an der innern Kessel wandung zwei Fahrschienen 8 angeordnet, auf welchen U-förmige Wagen 10 mittels Rollen 9 in den Kessel 1 ein- und ausfahr bar sind. Auf diese Wagen 10 können die zu behandelnden Baumstämme 11 aufgeladen werden.
Die Einfüllöffnung des Kessels 1 ist durch einen doppelwandigen Deckel 12 ver schliessbar, dessen Hohlraum 13 zwecks Er- zielung einer guten Wärmeisolierwirkung mit tels der Luftpumpe evakuiert ist. In den Rand des Deckels 12 ist ein Dichtungsma terial 14 eingesetzt, in welches beim Fest schrauben des Deckels mittels der an der Kesselwand gelenkig angeordneten Schrau benbolzen 15 und Flügelmuttern 16 der Rand des Kessels 1 hineingedrückt wird, so dass ein Luft- und flüssigkeitsdichter Abschluss zwischen Kesselwandung und Deckel erhalten wird. Der Deckel 12 besitzt einen Haken 17, mittels welchem er an einer Laufkatze 18 aufgehängt ist, die längs einer über dem Kessel angeordneten Schiene 19 seitlich fahr bar ist.
In der beschriebenen Einrichtung geschieht das Dämpfen von Baumstämmen wie folgt: Bei geöffnetem und seitlich des Kessels 1 weggefahrenem Deckel 12 werden die Baum stämme 1l mittels der Wagen 10 in der) Kessel 1 eingefahren. Hierauf wird der Deckel 12 mittels der Laufkatze 18 vor die Einfüllöffnunggefahren undmittelsderSchrau- benbolzen 15 und Muttern 16 so befestigt, dass ein luftdichter Abschluss erhalten wird. Dann wird der Kessel 1. mittels der Luft pumpe evakuiert, wobei gleichzeitig auch der Hohlraum 13 des Deckels 12 evakuiert wird, um einen guten Wärmeschutz des Deckels zii erreichen.
Nach der Evakuierung des Kessels 1 wird durch das Rohr 4 Was ser in denselben hineingeleitet, und es wird durch die Rohre 7 heisses Wasser geleitet. Durch das vorgängige Evakuieren des Kes sels wird erreicht, dass das Wasser in dem selben bei niedrigerer Temperatur verdampft und dass der erzeugte Dampf, da die Luft vorher aus dein Holz herausgesaugt wurde, besser in das Holz eindringt. Der Kessel kann somit bei niedriger Temperatur betrie ben werden und da er allseitig gut isoliert ist, können die Wärmeverluste während der verhältnismässig langen Betriebszeit, von z. B. einem Tag, gering gehalten werden.
Nach dieser Betriebszeit wird der Deckel 12 gelöst und auf die Seite gefahren und die behandelten Baumstämme 11 werden aus dem Kessel 1 ausgefahren und aufgeladen. Nach Fig. 6 sind zwei Kessel 1 neben einander angeordnet und durch eine Rohrlei tung 20 miteinander verbunden, in welche ein Drei weghahn 21 eingesetzt ist. Hierbei können die beiden Kessel 1 abwechselnd benutzt werden, indem jeweils ein mit Baum stämmen gefüllter Kessel im Betrieb steht, während der zweite Kessel entleert, mit fri schen Baumstämmen gefüllt und evakuiert wird.
Nach der Behandlung der Baumstämme im ersten Kessel wird in demselben ein mit der Aussenluft verbundener Hahn geöffnet und hierauf wird der Dreiweghahn 20 so gestellt, dass die beiden Kessel miteinander verbunden sind und das im ersten Kessel erhitzte und verwendete Wasser durch Saug wirkung in den zweiten Kessel strömt und hier sogleich weiter benutzt werden kann. Auf diese Weise können die Wärmeverluste, die bei Benutzung nur eines Kessels zufolge der Betriebsunterbrechungen entstehen, her abgesetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Dämpfen von Baum stämmen, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme von Baumstämmen dienenden Kes sel, welcher durch Isolation allseitig gegen Wärmeverluste geschützt ist, wobei die Ein füllöffnung des Kessels durch einen doppel wandigen Deckel verschliessbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel zwecks Evakuierens an eine Luftpumpe ange schlossen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum des Deckels an eine Luftpumpe angeschlossen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Kessels eine Heizvorrichtung vorhanden ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen zur Aufnahme der Baumstämme bestimmten, in den Kessel ein- und ausfahrbaren Wagen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kessel neben einander angeordnet und derart durch eine Leitung miteinander verbunden sind, dass die beiden Kessel abwechselnd benutzt werden können, und das in einem Kessel erhitzte, zur Dämpfung verwendete Wasser nachträglich in den zweiten Kessel ge leitet werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197043T | 1937-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197043A true CH197043A (de) | 1938-04-15 |
Family
ID=4440685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197043D CH197043A (de) | 1937-08-17 | 1937-08-17 | Einrichtung zum Dämpfen von Baumstämmen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197043A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4244329A1 (de) * | 1992-12-28 | 1994-06-30 | Linck Masch Gatterlinck | Anlage zum schneidenden Zerteilen von Kanthölzern in dünne Bretter |
-
1937
- 1937-08-17 CH CH197043D patent/CH197043A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4244329A1 (de) * | 1992-12-28 | 1994-06-30 | Linck Masch Gatterlinck | Anlage zum schneidenden Zerteilen von Kanthölzern in dünne Bretter |
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