CH197048A - Verfahren zum Trocknen von Trocknungsgut und Trockenvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von Trocknungsgut und Trockenvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH197048A
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Josef Knecht
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Josef Knecht
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B5/00Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
    • F26B5/04Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
    • F26B5/044Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum for drying materials in a batch operation in an enclosure having a plurality of shelves which may be heated

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Description


  Verfahren zum Trocknen von     Trocknungsgut    und Trockenvorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens.    Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  ein Verfahren zum Trocknen von     Trocknungs-          gut    in einer Trockenvorrichtung, bei welcher  in einem unter Vakuum setzbaren Trocken  raum Heizkörper angeordnet sind, die durch  in einem Heizkessel erzeugten Dampf beheizt  werden.  



  Bisher wird zum Heizen der Heizkörper  Überdruckdampf verwendet; welcher oft Luft  enthält und welcher im Betrieb keine niedri  gere     Temperaturzulässt,    als die     Verdampf        ungs-          temperatur    der verwendeten Flüssigkeit bei  Atmosphärendruck, welche Temperatur zum  Beispiel für Wasser 100   C beträgt. Es ist  auch schon bekannt, die Heizkörper mit Warm  wasser zu beheizen, wobei jedoch nie eine  gleichmässige Wärmeverteilung in allen Heiz  körpern und damit im Trockenraum erhalten  werden kann.  



  Durch das Verfahren gemäss der Erfin  dung werden bei einer Trockenvorrichtung,  bei welcher die Heizkörper mittels Dampf  beheizt werden, der Dampfraum des Heiz-    kesseln und die Heizkörper des Trockenraumes  vor der Erzeugung des Dampfes evakuiert,  um die Vorrichtung bei niedrigerer     Heiz-          temperatur    betreiben zu können beziehungs  weise einen grossen     Temperaturregulierbereich,     zum Beispiel von ca. 20  bis 250   C, zu erhalten.  



  Bei der Trockenvorrichtung zur Durch  führung des erfindungsgemässen Verfahrens  sind die im Trockenraum angeordneten Heiz  körper und der Dampfraum des Heizkessels  an eine Luftpumpe angeschlossen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    einer Trockenvorrichtung  zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens dargestellt.  



       Fig.1    zeigt einen Längsschnitt der Trocken  vorrichtung, und       Fig.    2 einen Querschnitt derselben.  



  Es bezeichnet 1 einen zylindrischen     Trok-          kenbehälter,    dessen eines Stirnende durch  einen Deckel 2 abgeschlossen ist, der mittels  ausschwenkbarer Schraubenbolzen 3 und  Flügelmuttern 4 fest an den Behälter 1 an-      gedrückt wird, wobei der Rand des Deckels 2  gegen ein in einen Ringkanal des Behälters  eingesetztes Dichtungsmaterial 5 gepresst und  dadurch eine gute     Dichtung    erreicht wird.  Der Trockenraum innerhalb des Behälters 1  ist durch Zwischenwände 6 aus wärmeisolie  rendem Material, z.

   B.     Sperrholzplatten,    in  eine innere Trockenkammer 7 und in einen  diese     Kammer    umschliessenden Kondensations  raum 8 unterteilt, wobei in den Zwischen  wänden 6     Durchbrechungen    für die Verbin  dung der Räume 7,<B>8</B>     vorhanden        sind.    In der  Trockenkammer 7 sind eine Anzahl Heiz  körper 9 übereinander angeordnet. Diese Heiz  körper 9 bestehen je aus einer hohlen Platte,  deren Hohlräume 10 durch     Verbindungsrohre     11 miteinander verbunden sind. Die einzelnen  Platten 9 sind seitlich an Metallstäbe 12 an  geschweisst, die sich auf der Innenseite der  Zwischenwände 6 befinden und auf der Wand  des Behälters 1 aufruhen.

   An den Hohlraum  10 der     untersten    Heizplatte 9 ist ein Rohr 13  angeschlossen, das die Behälterwand 1 durch  setzt und zu dein Heizkessel 14 führt. Das  Rohr 13 ist zwischen dem Behälter 1 und  dem Heizkessel 14 mit einem Abzweigrohr  15 verbunden, das zu einer nicht dargestell  ten Luftpumpe führt und in das ein     Abschluss-          ventil    16 eingebaut ist. Auch der Trocken  raum 7, 8 des Behälters 1 ist durch eine  Leitung 17 an die Luftpumpe angeschlossen.  Der Heizkessel 14 besitzt eine     Hohlwand,     deren Hohlraum 18 ebenfalls durch eine Lei  tung 19 an die Luftpumpe angeschlossen ist.

    Im Kondensationsraum 8 sind zu beiden Seiten  der Trockenkammer 7 je zwei senkrecht  stehende, hohle, zur Aufnahme einer Kühl  flüssigkeit bestimmte Platten 20 vorhanden,  an welche Leitungen 21 zur Zu- und Ab  leitung der Kühlflüssigkeit     angeschlossen    sind.  22 ist ein in die Zuleitung 21 eingebauter       Abschlusshahn.    Im Behälter 1 ist unten ein       Auslasshahn    23 vorgesehen,     mittels    welchem  das sich in diesem Behälter ansammelnde  Kondenswasser oder Lösungsmittel des     Gutes     abgelassen und eventuell wieder verwendet  werden kann. Der Heizkessel 14 ist teilweise  mit einer     verdampfbaren    Flüssigkeit, z. B.

      Wasser, gefüllt, und er     besitzt    eine Reiz  schlange, durch welche durch die Leitungen  24 warmes Wasser oder Wasserdampf hin  durchgeleitet werden kann. Oberhalb der  Flüssigkeit befindet sich der Dampfraum 25.  



  Die Flüssigkeit im Heizkessel 14 könnte  statt mittels     warmem    Wasser zum Beispiel  auch mittels Gas geheizt werden.  



  Die beschriebene Trockenvorrichtung ar  beitet wie folgt:  Das zu trocknende Gut, z. B. Obst,     Ge-          nlüse,    Rauchware, Chemikalien     usw.,    wird       nach        Wegnahme    des Deckels 2 und der     vor-          dern    Zwischenwand 6 in oben     offenen    Blech  behältern in die     Zwischenräume    zwischen den  Heizplatten 9 eingeschoben. Diese Behälter  ruhen auf den Heizplatten auf.

   Nach Wieder  einsetzen der vordern Zwischenwand 6 und  des Deckels 2 werden mittels der Luftpumpe  der Trockenraum 7, 8, der Dampfraum 25  des Kessels 14, die Hohlräume 10 der Heiz  platten 9 und der Hohlraum 18 der Kessel  wand evakuiert. Nach dein Evakuieren dieser  Räume wird die Luftpumpe abgestellt und  das im Rohr 15 vorhandene     Abschlussventil     16 geschlossen. Hierauf wird die Flüssigkeit  im Heizkessel 14     erwärmt    und sie verdampft  zufolge der vorherigen Evakuierung des     Dgmpf-          raunies    25 und der Hohlräume 10 schon bei  verhältnismässig niedriger Temperatur.

   Der  im Raum 25 sich     ansammelnde    Dampf ge  langt durch das Rohr 13 in die Hohlräume  10, wo er unter Wärmeabgabe an die Heiz  platten 9 kondensiert. Das Kondenswasser  fliesst aus den Hohlräumen 10 durch das Rohr  13 in den Heizkessel 14 zurück. Der durch  den Trockenvorgang des Gutes in der Trocken  kammer 7 entstehende Dampf gelangt durch  die     Durchbrechungen    der Zwischenwände 6  in den     Kondensationsraum    8 und schlägt sich  hier an der Oberfläche der Platten 20 nieder.  Der kondensierte Dampf fliesst auf den Boden  des Behälters 1 und kann durch den     Auslass-          halin    23 abgelassen werden.

   Uni das Zurück  fliessen des Kondenswassers aus den Hohl  räumen 10 in den Heizkessel 14 und das  Entleeren des     Behälters    1 zu erleichtern, ist      der ganze Behälter 1 gegen den     Auslasshahn     23 zu schwach geneigt.  



  Zufolge der     vorgängigen    Evakuierung des  Dampfraumes des Heizkessels und der Heiz  körper des Trockenraumes kann die Vor  richtung bei niedrigen Temperaturen, z. B.  200 C, betrieben werden. Ferner kann die  Temperatur leicht über einen grossen Bereich,  z. B. von     20-2501    C, reguliert werden.  



  Durch die Evakuierung des Hohlraumes  18 der Hohlwand des Heizkessels 14 kann  dessen Wärmeverlust herabgesetzt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Trocknen von Trocknungs- gut in einer Trockenvorrichtung, bei wel cher in einem unter Vakuum setzbaren Trockenraum Heizkörper angeordnet sind, die durch in einem Heizkessel erzeugten Dampf beheizt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dampfraum des Heiz kessels und die Heizkörper des Trocken raumes vor der Erzeugung des Dampfes evakuiert werden, um die Vorrichtung bei niedrigerer Heiztemperatur betreiben zu können, beziehungsweise einen grossen Temperaturregulierbereich zu erhalten.
    TI. Trockenvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die im Trocken raum angeordneten Heizkörper und der Dampfraum des $eizkessels an eine Luft pumpe angeschlossen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Trockenvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Trockenraum selbst an die Luftpumpe an geschlossen ist, 2. Trockenvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiz körper aus hohlen Platten bestehen, deren Hohlräume durch nur ein Rohr miteinan der und mit dem Dampfraum des Heiz kessels in Verbindung stehen. 3.
    Trockenvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekerrnzeichnet, dass im Trocken raum seitlich der Heizkörper hohle, zur Aufnahme einer Kühlflüssigkeit bestimmte Platten angeordnet sind, an welchen der durch den Trockenvorgang entstehende Dampf kondensieren kann. 4. Trockenvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Trocken raum zwecks Wärmeersparnis aus wärme isolierendem Material bestehende Zwischen wände angeordnet sind, welche die eigent liche Trockenkammer von dem Konden sationsraum trennen. 5.
    Trockenvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet; dass der Heiz kessel eine Hohlwand besitzt, deren Hohl raum an die Luftpumpe angeschlossen ist.
CH197048D 1937-08-17 1937-08-17 Verfahren zum Trocknen von Trocknungsgut und Trockenvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH197048A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0017250A1 (de) * 1979-04-07 1980-10-15 Forschungszentrum Jülich Gmbh Vakuumtrocknungsverfahren und -vorrichtung für empfindliche Güter und danach erhältliche Trockenprodukte
FR2614682A1 (fr) * 1987-04-30 1988-11-04 Giuliani Lando Procede et dispositif de sechage d'un corps dans lequel une partie de l'humidite a extraire est retenue dans des cellules fermees
EP0421902A1 (de) * 1989-10-06 1991-04-10 Ultrasons Annemasse Vakuumtrocknungsverfahren für Stückgüter und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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FR2652888A1 (fr) * 1989-10-06 1991-04-12 Annamasse Sa Ultrasons Procede de sechage sous vide de pieces diverses et dispositif de mise en óoeuvre du procede.

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