CH197068A - Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätig regelbaren Zuführung von Luft in das Brennstoffspritzrohr des Vergasers einer Brennkraftmaschine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätig regelbaren Zuführung von Luft in das Brennstoffspritzrohr des Vergasers einer Brennkraftmaschine.

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CH197068A
CH197068A CH197068DA CH197068A CH 197068 A CH197068 A CH 197068A CH 197068D A CH197068D A CH 197068DA CH 197068 A CH197068 A CH 197068A
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Abramson Ing Alexander
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Abramson Ing Alexander
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

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  Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätig regelbaren Zuführung von Luft in das       Brennstoffspritzrohr    des Vergasers einer     Brennkraftmasehine.       Es ist bekannt, Luft in das     Brennstoff-          spritzrohr    des Spritzvergasers einer Brenn  kraftmaschine zuzuführen, um eine Art Vor  zerstäubung des Brennstoffes vor seinem Aus  tritt aus der     Zerstäuberdüse    zu bewerkstelli  gen. Die Regelung der Zufuhr dieser als  Schaumluft bezeichneten Zusatzluft in das       Brennstoffspritzrohr    erfolgt     selbsttätig    nach  verschiedenen Methoden.

   Bei einem bekann  ten Verfahren wird der     Durchtrittsquerschnitt     einer diese Luft einlassenden Öffnung bei  sich von der Schliessstellung aus öffnender  Drosselklappe stetig grösser bis zu einer be  stimmten     Drosselklappenstellung    und von da  an nimmt er beim weiteren Öffnen der Dros  selklappe bis zum vollkommenen Abschluss  ab. Dadurch tritt nach Erreichung . der  Höchstmenge der zugeführten Luft unmittel  bar mit dem weiteren Öffnen der Drossel  klappe eine     unerwünschte    Drosselung der  Luftzufuhr ein, welche mit einem Mehrver  brauch an Brennstoff verbunden     ist.       Diesen Nachteil zu beheben ist der Zweck,  der Erfindung.

   Die Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Vorrichtung zur selbst  tätig regelbaren Zuführung von Zusatzluft       in    das     Brennstoffspritzrohr    des     Spritzver-          gasers    einer     Brennkraftmaschine.    Das Ver  fahren besteht darin,

   dass der wirksame       Durchtrittsquerschnitt    einer die Zusatzluft  in das     Brennstoffspritzrohr    einlassenden  Öffnung bei sich von der Schliessstellung aus  öffnender Drosselklappe stetig grösser wird  bis zu einer bestimmten     Drosselklappenstel-          lung    und von da an beim weiteren Öffnen  der Drosselklappe bis zu einer bestimmten       Drosselklappenstellung    konstant bleibt und  beim weiteren Öffnen der Drosselklappe über  diese Stellung hinaus     wieder    bis zum voll  kommenen Abschluss abnimmt.  



  Durch diese Art der Regelung der Zu  führung der Zusatzluft in das     Brennstoff-          spritzrohr    einer     Brennkraftmaschine    kann  erzielt werden, dass in dem von den beiden      bestimmten     Drosselklappenstellungen    um  fassten Arbeitsbereich der     Brennkraftmaschine     die Höchstmenge von Zusatzluft zugeführt  wird, die ihre unveränderte Einwirkung auf  die     Zuströmung    und Beeinflussung des Brenn  stoffes ausübt.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht eine beispielsweise Ausführungsform  der Vorrichtung zur Durchführung des Ver  fahrens gemäss, der Erfindung.     Fig.    1 zeigt  die Vorrichtung im     Aufriss,        Fig.    \? im Sei  tenriss, teilweise im Schnitt;     Fig.    3, 4 und :>  zeigen die Vorrichtung in verschiedenen Öff  nungslagen der Drosselklappe.  



  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich, mün  det der mit dem     Brennstoffspritzrohr    eines  Spritzvergasers einer     Brennkra.ftmasehine     verbundene Kanal 14' mit einer     Öffnung    14  in die Fläche 1. Auf der Fläche 1 ist. ein  auf der Achse 10 drehbarer Hebel 8 ange  bracht. Dieser Hebel hat die Form eines  zweiarmigen Hebels, dessen einer Arm 1.5 un  ter der Zugwirkung einer     Schraubenfeder    1:3  steht. Durch     Verschwenken    des Hebels 8 um  die Achse 10 wird die Öffnung 14 des     Zii-          satzluftkanales    14' geschlossen oder geöffnet.

    Der Hebel 8 ist     überdies    noch mit einem  kurzen Arm 9 versehen, so     da.ss    die     Eröff-          nungs-    oder Schliessbewegung der     Öffnung     14 sowohl mittels des Armes 15 als auch mit  tels des Armes 9 gesteuert werden kann. Auf  der Achse 2 der Drosselklappe ist ein Hebel  3     aufgekeilt,    der Vorsprünge 6. 7 und in  seinem obern Teile einen Haken 5 aufweist,  der mit einem benachbarten Teil des Hebels  3 einen zur     Axe    der Achse 2     konzentrischen.     Schlitz bildet. Der Haken 5 ragt aus der  Ebene des Hebels 3 derart hervor, dass seine  Entfernung von der Fläche 1 etwas grösser  ist als die Dicke des Hebels B.  



  In der nachstehenden Beschreibung der  Wirkung der Vorrichtung ist angenommen,  dass. die     Brennkraftma.schine    mit gleichblei  bender Belastung arbeitet, weshalb die Stel  lungen der     Drosselklappe    nur in Beziehung  zur jeweiligen Drehzahl der Maschine ge  bracht sind.    Beim Anlassen des Motors nehmen die  Teile die in     Fig.    1 veranschaulichte gegen  seitige Lage ein. Wie ersichtlich verdeckt der  Hebel 8 mit seinem obern Arm einen Teil  des Querschnittes der die Zusatzluft zum       Brennstoffspritzrohr    einlassenden Öffnung  14. Diese Lage des Hebels 8 entspricht der  geringsten Drehzahl des Motors bei dessen  Leerlauf. Die Feder 13 presst dabei den Arm  15 des Hebels 8 gegen den Vorsprung 7 des  Hebels 3.

   Bei der geringsten     Öffnungsbewe-          gung    der Drosselklappe bewegt sieh auch der  Hebel 3. Der     Vorsprang    7     des    Hebels 3 wird  dabei in der Richtung des Pfeils     a    verstellt  und die Feder 13 verdreht den Hebel 8 um  die Achse 10 derart, dass eine Vergrösserung  des wirksamen     Durclitrilt-Quersehnittes    der  Öffnung 14 eintritt. So gelangt die     Drossel-          Iclappe    in eine vorbestimmte Öffnungslage.

    bei welcher die Öffnung 14 vollkommen frei  liegt, die Menge der zugeführten Schaum  luft also ihr Maximum erreicht hat (der Mo  tor ist in einen mittleren Drehzahlbereich  gelangt).     Beim    weiteren Öffnen der Drossel  klappe     (Bewegung    in der Pfeilrichtung     a)     ist die     Öffnung    14 während des grösseren  Teils eines mittleren     Drehzahlbereiches    des       31otors    ständig vollkommen offen, bis ent  sprechend     Fig.    3 der Vorsprung 6 des Hebels  3 auf den kurzen Arm 9 des Hebels 8     ein-          zu -irken    beginnt.

   auf den     -Irin    9 des Hebel  8 drückt und diesen entgegen der     Zugrich-          tun#r    der Feder 13 entgegengesetzt zur     ur-          spriingliclien    Richtung bewegt, so dass der  Hebel 8 die 'Öffnung 14 zu schliessen beginnt,  bis beim Übergang des Motors auf den höch  sten Drehzahlbereich die     ()ffnung    14 voll  kommen geschlossen ist,

   wie dies     Fig.    4     ver-          anschauliclit.    Bei der     Weiterbewegung        des          Hebels    3 in der Pfeilrichtung a bis zur voll  kommenen Eröffnung der Drosselklappe tritt  ein Stift 11 des Hebels 8 in den Schlitz am  Haken 5 ein     arid    wird dort geführt, wodurch  die Zugwirkung der Feder 13     überwunden     wird. Die,     Vorrichtung    behält diese Lage     bei,     solange der Hebel 3 in Abhängigkeit von der       Drosselklappenlage    die in     Fig.    5 veranschau  lichte Stellung einnimmt.

   Bei der     Bewegung         des Hebels 3 in der entgegengesetzten Rich  tung, also beim Schliessen der Drosselklappe,  wird der     Bewegungsvorgang    des Hebels 8  umgekehrt, nachdem zuerst der Einfluss des  Hakens 5 auf den Stift 11 aufhört und der  Hebel 8,     unter    dem Einfluss der Feder 13  stehend, so lange in seiner     Öffnungsrichtung          bewegt    wird, als sein     Arm    9 von dem als  Anschlag wirkenden Vorsprung 6 freigege  ben wird und der     Arm    15 an dem Vorsprung  7 anliegt.

   Bewegt sich dann der Hebel 3 ent  gegengesetzt zur Richtung des Pfeils a weiter,  so wird der Hebel 8 durch den Anschlag 7  wieder in die in     Fig.    1 dargestellte Lage ge  genüber der Öffnung 14 gebracht.  



  Die vorstehend erklärte Wirkungsweise  der Vorrichtung ist einem     Motor    angepasst,  der zum Beispiel eine     höchste    Umdrehungs  zahl von 3000 je Minute hat, .den grössten       Durchtrittsquerschnitt    bei einer Umdrehungs  zahl von 900 je Minute erreicht und bis zu  einer Umdrehungszahl von 2000 je     Minute     beibehalten wird, während von da ab der       Durchtrittsquenschnitt    und damit die Zufuhr  der Zusatzluft bis zu einer Umdrehungszahl  von 2600 je Minute bis zum Abschluss ab  <U>nimmt.</U>  



  Durch entsprechende Wahl der Form der       Arme    9 und 15     des    Hebels 8, auf welche die  Vorsprünge 6     und    7 des Hebels 3 einwirken,  in bezug auf den die Öffnung 14 beeinflus  senden Arm, wird die gewünschte Abhängig  keit     des        Durchtrittsquerschnittes    der Öffnung  14 zur Stellung der Drosselklappe erzielt.  Die Vorsprünge 6 und 7 des Hebels 3 kön  nen zur Einstellung des Verhältnisses der       oberwähnten        Arme    des Hebels 8 in einfacher  und billiger Weise verstellbar ausgeführt  werden.  



  Damit der Haken 5 des Hebels 3 den Stift  11 des Schiebers 8 rechtzeitig erfasst, ist der  kurze Arm 9 des Schiebers 8 mit einer     Ab-          schräbo-ung    12 versehen. Mit dieser     Abschrä-          gung    12 stützt sich der Hebel 8 so lange auf  den Vorsprung 6 des Hebels 3 (der Beginn       dieser    Lage ist     aus        Fig.    4 ersichtlich), bis der  Haken     5,den    Stift 11 erfasst hat. Dies ist not  wendig, um zu vermeiden, dass, die Feder 13    den Hebel 8 in der     Eröffnungsrichtung    der  Öffnung 14 abzieht.  



  Bei dem     dargestellten    Ausführungsbei  spiel     ist    der Teil 8 als zweiarmiger, um die       Achse    10     drehbarer    Hebel ausgeführt. Es ist  klar,     dass    eine andere     Ausbildung    des     Hebels-          8    (z. B. als     einarmiger    Hebel) nichts am       Wesen    der     Erfindung    ändert.

   Ebenso tritt       keine    Änderung ein, wenn statt der Einrich  tung zwischen     dem    Hebel 8 und dem Hebel 3  eine Übersetzung     mittels    mehrerer Hebel oder  eine andere     Einrichtung        vorgesehen    wird.

    Wesentlich für die Erfindung bleibt nur, dass  der     Durchtrittsquerschnitt    der     Öffnung,     durch welche die Zusatzluft in den Vergaser  eingelassen     wird.,    für jede gewählte oder  durch die Eigenart des Motors     bestimmte     Drehzahl vorübergehend einen     konstanten     Wert aufweist, der sich bei der     Steigerung     der Motordrehzahl allmählich     bis    zum voll  kommenen Abschluss der Öffnung verringert.  



  Die     beschriebene    Vorrichtung ist unmit  telbar am     Vergaserkörper    angebracht, wobei  der Hebel 3 auf den Zapfen 2 der Drossel  klappe     aufgekeilt    ist.  



       Das    Verfahren     zur    regelbaren Zuführung  der Zusatzluft in das     Brennstoffspritzrohr     einer     Brennkraftmaschine        kann    auch     mittels     einer hydraulischen,     pneumatischen    oder elek  trischen     Einrichtung    durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur selbsttätig regelbaren Zu führung von Zusatzluft in das Brenn stoffspritzrohr des Spritzvergasers einer Brennkraftmaschine, dadurch gekenn- zeichnet,
    dass der wirksame Durchtritts- querschnitt einer die Zusatzluft in das Brenns.toffspritzrohr einlassenden Öff nung bei sich von der Schliessstellung aus öffnender Drosselklappe stetig grösser wird bis zu einer bestimmten Drossel- klappenstellung und von da an beim wei teren Öffnen der Drosselklappe bis zu einer bestimmten Drosselklappenstellung konstant bleibt und beim weiteren Öff nen der Drosselklappe über diese Stellung hinaus wieder bis zum vollkommenen Ab- <RTI
    ID="0004.0002"> sehluss abnimmt. 1I. zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Hebel (3), dessen Bewegung von der Drosselklappenbe -e- gung abgeleitet ist und der bei der Öff nungsdrehung der Drosselklappe die Be wegung eines andern Hebels (8) steuert, derart, da.ss der letztere zuerst den wirk samen Durchtrittsquerschnitt der die Zu satzluft in das Brennstoffspritzrohr ein lassenden Öffnung allmählich bis zum grössten Durchtrittsquersclinitt vergrössert,
    hierauf den erreichten grössten wirksamen Durchtrittsctuerschnitt dieser Öffnung eine gewisse Zeit konstant hält, um nach her bei fortgesetzter Öffnungsdrehung der Drosselklappe den wirksamen DurcIi- trittsquerschnitt der Öffnung bis zu deren vollkommenen Abschluss zu verklei nern. UNTERANSPRÜCHE: l..
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der auf der Achse (2) der Drosselklappe aufgekeilte Hebel (3) mit einem Vorsprung (7) ver sehen ist, auf den von der Schliessstellung der Drosselklappe an bei deren Öffnungs drehung der eine Arm (15) des andern, zweiarmigen, drehbar gelagerten, mit sei nem andern Arme den Durclitrittsquer- schnitt der die Zusatzluft zuführenden Öffnung (14) überwachenden Hebels (8) mittels einer Feder (13) so lange ange drückt wird, bis ein Vorsprung (6) des erstgenannten Hebels (3) auf einen Arni (9)
    des zweiarmigen Hebels (8) einzu wirken beginnt und diesen entgegen der Zugrichtung der Feder (13) verschwenkt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net. dass der steuernde Hebel (3) mit einem aus seiner Ebene vorspringenden Haken (5); versehen ist, der mit dem ihm benachbarten Teil dieses Hebels einen bo genförmigen. zur Axe der Achse (\?) kon zentrischen Schlitz bildet, in welchem ein Stift (11) des Hebels (8) vom Abschluss der Öffnung (14) an bei der weiteren (Öffnungsdrehung der Drosselklappe ge führt ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, dass der steuernde Hebel (3) mittels eines bewegbaren Zwischengliedes auf den gesteuerten Hebel (8) einwirkt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, -? und 3, dadurch ge- lzennzeichnet. dass sie unmittelbar an dein Vergaserkörper angebracht ist.
CH197068D 1936-09-09 1937-02-01 Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätig regelbaren Zuführung von Luft in das Brennstoffspritzrohr des Vergasers einer Brennkraftmaschine. CH197068A (de)

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