CH197113A - Durch eine Membran betätigtes Sauerstoffzuführungsventil an einem Sauerstoffatemschutzgerät. - Google Patents

Durch eine Membran betätigtes Sauerstoffzuführungsventil an einem Sauerstoffatemschutzgerät.

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CH197113A
CH197113A CH197113DA CH197113A CH 197113 A CH197113 A CH 197113A CH 197113D A CH197113D A CH 197113DA CH 197113 A CH197113 A CH 197113A
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CH
Switzerland
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oxygen
diaphragm
pressure
supply valve
bag
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Application number
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English (en)
Inventor
Degea Aktiengesellschaft (Auergesellschaft)
Original Assignee
Degea Ag Auerg
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Description


  Durch eine     irIembran    betätigtes     SauerstofPzufüllrungsventil    an einem       Sauerstoratemschutzger        ät.       Gegenstand der Erfindung ist ein durch  eine Membran betätigtes     Sauerstoffzuführ        ungs-          ventil    an einem     Sauerstoffatemschntzgerät,     das selbsttätig in Abhängigkeit von dem  Druck im Atembeutel gesteuert wird, das  sich dadurch auszeichnet, dass ausser der  beiderseits durch den Sauerstoffdruck und  einseitig durch eine Schliessfeder belasteten  Hauptmembran noch ein Hilfsmembran an  geordnet ist, die     auf    einer Seite durch die  Atmosphäre ,

  und auf der andern Seite durch  den Druck im Atembeutel belastet ist und  ein Hilfsventil steuert, das den Druck auf  der Schliessseite der Hauptmembran vermin  dert, so dass das     Sauerstofzuführungsventil          geöffnet    wird,     sobald    im Atemsack und unter  der Hilfsmembran Unterdruck eintritt.  



  Bei den üblichen     Sauerstoffatemschutz-          geräten    ist das lungenselbsttätige Ventil als  ein durch Hebel betätigtes Ventil ausge  bildet. Die Betätigungshebel liegen entweder    im Beutel, oder sie stehen mit der Aussen  seite des Beutels in Verbindung und werden  durch den Beutel bewegt. Die Hebel der  lungenselbsttätigen Automaten stellen eine  in der Praxis oft unangenehme Beigabe dar,  so dass beim Aaswechseln des Beutels oder  bei sonstigen Prüfungen der Geräte eine ge  wisse Sorgfalt     aufgewendet    werden muss,     uni     den Hebelmechanismus nicht zu beschädigen.

    Auch muss insbesondere bei Geräten, bei denen  der Hebel ausserhalb des Beutels liegt, dar  auf geachtet werden, dass stets die Verbin  dung von Hebel und Beutel hergestellt wird.  



  Die Versuche, die Übelstände dadurch  zu beseitigen, dass man die lungenautomatische  Steuerung nicht vom Atembeutel, sondern  von gesondert angeordneten     finit    dem Innern  des Atembeutels in     offener    Verbindung stehen  den Organen vornimmt, führte zu     keineir     brauchbaren Ergebnis, da     verhältnismässig     umfangreiche Einrichtungen nötig wären,     ujx         durch einen Hilfsbeutel oder durch eine       llIembran    bei den zulässigen Unterdrucken  die nötige     Oberfläche    zur Betätigung des  Mechanismus zu     schaffen.     



       Der(xedanke,    das     lungenselbsttätige    Ventil       ausserhalb    des Beutels anzuordnen, liess sieh  nicht ohne weiteres verwirklichen. Da das  Ventil nur von beschränkter     (xrösse    sein darf,  stellt entsprechend auch nur eine     geringe     Kraft für die Betätigung des Dosierungs  ventils zur Verfügung, die jedenfalls nicht  ausreicht, um den     Sauerstoffzustrom    direkt  durch einen Hebelmechanismus mit kleinen       Abmessungen    zu betätigen. Es lässt sich nur  ein ganz kleiner     Sauerstoffzustrom    damit  regulieren, der aber für eine Auffüllung des  Atembeutels nicht ausreicht.  



  Beim Gegenstand der Erfindung lässt sich  erreichen, dass durch eine     verhältnismässig     kleine Steuermembran ein kleiner     Sauerstoff-          strom    gesteuert wird, der     null    dazu benutzt  wird, an einer andern Stelle des Ventils eine  Druckdifferenz zu erzeugen, die ihrerseits zur       Steuerung    des eigentlichen     Zustronrventils          benutzt    wird.

   Durch diese     indirekte    Betäti  gung des Dosierungsventils gelingt es mit  einem     Minimum        all        Kraft    einen beliebig       grossen        Sauerstoffzustrom    zu steuern.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes. Es ist 1  der Anschluss der     Sauerstoffzuführung.    Diese  mündet in eine Kammer 2, die auf der einen  Seite die Hauptdüse 3 trägt, welche die Ver  bindung zum Anschluss für den Atembeutel 4.  bildet. Der Baum 2 ist durch die     Membran    5  abgeschlossen, an welcher der     Verschluss-          körper    6 für die Hauptdüse befestigt ist.  Der     Verschlusskörper    6 ist mit einer Bohrurig  7 versehen, durch die der Sauerstoff auch  Zutritt zum     Raum    8 auf der     andern    Seite  der     Membran    hat.

   Die Schliessfeder 9 drückt  den     Verschlusskörper    6 gegen die     Hauptdüse    3.       All    dem Raum 8 befindet sich die Steuer  düse 10, die durch einen     Verschlusskörper    11  geschlossen gehalten wird. Über die Hebel 12  und die Druckplatte 13 stellt der     Verschluss-          körper    11 mit der     Steuermenibrau    '14 in  kraftschlüssiger Verbindung. Der Verschluss-         körper    11 wird durch die Schliessfeder 15  gegen die Hilfsdüse 10 gedrückt. Die Mem  bran 14 ist durch einen Schutzdeckel 16  überdeckt.  



  Der Arbeitsgang des Ventils ist folgen  der.  



  Im     Ruhezustand    ist die Hauptdüse 3  durch den     Versehlusskörper    6 verschlossen,  da sieh die Kraft der Feder 9 voll auf den       Versehlusskörper    6 auswirkt. Bei Öffnen des  Sauerstoffzustromes tritt dieser in den Raum 2  und durch die Bohrung 7 gleichzeitig in den       Raum    8, so dass die Membran 5 von beiden  Seiten mit gleichem Druck belastet ist und  deshalb die Wirkung der Feder 9 nicht     be-          einflusst    wird. Wird in dem Atembeutel 4  ein leichter Unterdruck erzeugt, so pflanzt  sich derselbe über die Bohrung 17 bis unter  die Membran 14 fort.

   Dadurch wird eine  Bewegung der     Menlbrarr    14 nach unten ein  geleitet, die über die Druckplatte 13 und  die Nebel 12 auf den     Verschlusskörper    11       übertragen    wird und diesen von der Steuer  düse 10 abhebt. In diesem Augenblick strömt  eine kleine Menge Sauerstoff aus dem Raum 8  durch die Steuerdüse 10, die Bohrung 18  und die Leitung 17 in den Beutel 4. Da  durch wird der Druck in dein     Rauur    8     ge-          ringer    als in dem Raum 2.

   Dies ergibt einen  Ausschlag der     Membran    5 gegen die Feder       ;1    und     damit    ein Abheben des     Verschluss-          körpers    6     voll    der     Uaulltdiise    3. Es kann       nunmehr    eine grössere Sauerstoffmenge in den  Beutel 4 strömen. Bei Aufhören des Unter  druckes im Beutel 4 kehrt die Steuermembran  14 in ihre Anfangsstellung zurück, und die  Steuerdüse 10 wird geschlossen.

   Durch Nach  strömen     voll    Sauerstoff durch die Bohrung 7  in den     Raum    8 wird     dann    ein Druckaus  gleich in den     Räumen    2 und 8     herbeigeführt,     wodurch die     Membran    5 entlastet wird und  die Schliessfeder 9 wieder zur Wirkung kommt  und mittels des     Verschlusskörpers    6 die Haupt  düse 3 verschliesst.  



  Das dargestellte     lungenselbsttiitige    Ventil  ist     mechanisch        voll    dem Atembeutel völlig       getrelrnt    und erfordert keinen grossen Platz,  so dass die     Abmessung    eines damit versehenen           Sauerstoffatemschutzgerätes    nicht ungünstig  beeinflusst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durch eine Membran betätigtes Sauer stoffzuführungsventil an einem Sauerstoff atemschutzgerät, das selbsttätig in Abhängig keit von dem Druck im Atembeutel gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der beiderseits durch den Sauerstoffdruck und einseitig durch eine Schliessfeder belasteten Hauptmembran (5) noch eine Hilfsmembran (14) angeordnet ist, die auf einer Seite durcl die Atmosphäre und auf der andern Seite durcl den Druck im Atembeutel belastet ist uni ein Hilfsventil (11) steuert, das den Druel auf der Schliessseite (3) der Hauptmembral vermindert,
    so dass das Sauerstoffzuführungs ventil (G) geöffnet wird, sobald im Atemsacl und unter der Hilfsmembran Unterdruck ein tritt.
CH197113D 1936-07-04 1937-06-18 Durch eine Membran betätigtes Sauerstoffzuführungsventil an einem Sauerstoffatemschutzgerät. CH197113A (de)

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DE197113X 1936-07-04

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CH197113D CH197113A (de) 1936-07-04 1937-06-18 Durch eine Membran betätigtes Sauerstoffzuführungsventil an einem Sauerstoffatemschutzgerät.

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CH (1) CH197113A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748598C (de) * 1939-07-09 1944-11-04 Membrangesteuertes Sauerstoffzustroemventil fuer Atemgeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748598C (de) * 1939-07-09 1944-11-04 Membrangesteuertes Sauerstoffzustroemventil fuer Atemgeraete

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