CH197144A - Klappverdeck. - Google Patents

Klappverdeck.

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CH197144A
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CH
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corner bow
folding top
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Inventor
Aktiengesellschaft Auto Union
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Audi Ag
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      Klappverdeck.       Der     Eckspriegel    ist bei den     bekannten     Klappverdecken an einem um einen Punkt       schwenkbaren        Beschlagteil        angelenkt,    so dass  der Bügel des     Spriegels    beim Zurückklappen  des     Verdeckes    nicht nur um die     Spriegel-          drehachse    schwenkt,     sondern    auch noch in  folge der Schwenkbewegung des Beschlag  teils parallel zu sich selbst verschoben wird.

    Falls er dabei nicht geführt wird, besteht die  Gefahr, dass sich die     Verdeckbespannung    an  der Karosserierückwand durchscheuert. Auch  im zurückgeklappten Zustand des Verdeckes  ist     eine    besondere Festlegung :des     Ecksprie-          gels        notwendig,        üm    ein Durchscheuern . der       Verdeckbespannüng    zu vermeiden. Es ist  bekannt, den     Ecksgriegel-    durch zu     einem     Lenkerviereck ergänzte Hebel zu führen und  ihn auch durch diese in der Endlage fest  zuhalten.

   Der Nachteil einer solchen     Sprie-          gelführung    besteht darin, dass sie zufolge  der Vielzahl der Gelenke teuer ist und leicht  verschleisst. Die     Verdeckbespannung    wird  auch leicht durch die Hebel eingeklemmt, so    dass besondere     Abweisvorrichtungen    notwen  dig sind, und schliesslich ist die Beanspru  chung der Führung bei zurückgeklapptem  Verdeck im Endzustand so     ungünstig,    dass  die Gelenke rasch verschleissen und ein Klap  pern herbeiführen,

       insbesondere    da der     Eck-          spriegel    freitragend     'mit    langem Hebelarm  auf der ein gestrecktes Lenkerviereck bilden  den     Führung    liegt:       Statt    dessen hat man auch schon den       Eckspriegel    beidseitig     ausschliesslich    durch.

    ein Gelenk mit einem     Beschlagteil        bezw.    dem       Hauptspriegel    verbunden     und    lässt ihn beim       Zurückklappen    des Verdeckes durch starr an  geordnete Kurvenbahnen führen und durch  diese- auch in der Endlage festhalten.

   Diese  bekannte Bauart mit starr angeordneten       Kurvenbahnen    weist den Nachteil auf, dass  die     Kurvenbahnen    verhältnismässig lang sein  müssen und demzufolge Platz in     Anspruch     nehmen, der gerade bei einem     Klappverdeck          zwischen    der     Bespannung    und der Karosse  rie ausserordentlich knapp bemessen ist.

   Die      Kurvenbahnen     müssen    an einer Stelle an  geordnet werden, wo sie den schwenkenden       Beschlagteilen    nicht im Wege stehen, also  an der feststehenden Karosseriewand, so dass  die     Eckspriegelträger    besonderer Verlänge  rungen bedürfen, die die Raumausnutzung  und die Unterbringung der     Verdeckteile     schwierig gestalten; anderseits wird dadurch  die Belastung der Schwenklager für den       Eekspriegel    ungünstig, da der     Eckspriegel     freitragend in der Ruhestellung liegt, so     da.ss     ein rascher Verschleiss der Lager und ein bal  diges Klappern zu gewärtigen ist.  



  Die genannten Nachteile sollen gemäss der  Erfindung dadurch vermieden werden, dass  sich der beidseitig ausschliesslich durch ein  Gelenk mit dem beweglichen     Verdeck-          I'    verbundene     Eckspriegel    beim Ent  spannen des Verdeckes auf zu beiden Seiten  am beweglichen     Verdeckgestänge    vorge  sehene Auflager legt und von diesen beim  Zurücklegen des Verdeckes in die Endlage  geführt wird. Die Einfachheit dieser     Sprie-          gelführung    ist besonders ins Auge fallend,  wenn für die Auflager einfache Bolzen ver  wendet sind, die gegebenenfalls die     Ver-          längerang    von Gelenkbolzen bilden.

   Die       Spriegelträger    brauchen nicht mit Rücksicht  auf die Führung besonders verlängert zu sein  und scherenartige     Hebelbewegungen    bei der  Führung des     Spriegels,    sowie leicht zum  Klappern führende Lager und Gelenke sind  vollständig vermieden.  



  Durch eine     nockenartige    Gestaltung der  Auflager kann auf einfache Weise ein Weg  des     Spriegelbügels    beim Zurückklappen des  Verdeckes erreicht werden, der hervor  stehende Hindernisse, wie beispielsweise die  Karosserierückwand. umgeht. Eine einfache  Biegung der zur Auflage kommenden     Sprie-          gelträger    kann die Gestalt des Weges noch  verbessern.    Durch die Erfindung wird also ein Klapp  verdeck mit besonders einfacher und billiger,  aber ausserordentlich wirksamer und sicherer       Spriegelführung    geschaffen, die rauen- und  werkstoffsparend ist. Trotz der Einfachheit    kann diese Führung für die verschiedensten       Spriegelbewegungen    verwendet werden.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf  der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt.  



  Die Abbildung zeigt schematisch den  hintern Teil eines Verdeckes im gespannten  Zustand und punktiert das Gestänge bei  zurückgeklapptem Verdeck.  



  Es bedeutet 1 den     Eckspriegel,    dessen  Träger 2 an dem     Hauptspriegel    3 aasgelenkt  sind, und zwar sind sie mit den Laschen 4  verbunden. Der Führungshebel 5, der den am       arm    11 aasgelenkten     Hauptverdecklängsträ-          ger    10 mit der     Hauptführungsstange    6 ver  bindet, ist an seinem mit dem Gleitschuh 7  gelenkig verbundenen Ende mit einem  Nocken 8 starr     verbunden,    so dass sich dieser  Nocken beim Zurückklappen des mit einer  Bespannung 9     versehenen    Verdeckes gegen  über dem Gleitschuh 7     bezw.    der Haupt  führungsstange 6 dreht.

   Der Nocken 8 dient  als Auflager für den     Eckspriegel    1 beim Zu  rückklappen des Verdeckes, und zwar legen  sich die Träger 2 des     Eckspriegels    1 beim  Entspannen des     Verdeckes    beidseitig auf die  Nocken 8 und wälzen sich beim weiteren Zu  rücklegen des Verdeckes unter gleichzeitiger  Verschiebung auf den Nocken 8 ab.

   Die  Nocken 8 sind so gestaltet, dass der     Eck-          spriegel    in einem bestimmten Abstand um  die Wagenrückwand     bezw.    deren obere Kante  beim Zurückklappen des     Verdeckes    herum  geführt wird und im umgelegten Zustand so  auf dem Nocken aufliegt, dass ein bestimmter       Zwischenraum    zwischen dem     Eckspriegel    1  und der Wagenrückwand bestehen bleibt. Es  ist selbstverständlich, dass statt der Nocken  8 einfache Rundbolzen verwendet und dafür  die Träger 2 kurvenförmig begrenzt sein  können, oder man kann sowohl für die Auf  lager, als auch für die Träger Kurven  begrenzung wählen.  



  Die Auflager bezwecken also, den zu  folge seiner     Schwere    beim Entspannen des       Verdeckes    nach unten fallenden     bezw.     schwenkenden     Eckspriegel    1 abzufangen, um  zu vermeiden, dass der     Eckspriegel    1 zuerst      nach unten fällt und dann     beim    Schwenken  der Laschen 4 nach hinten über die Rückwand  oberkante 1 geschoben wird, wobei schädliche       Beanspruchungen    der am     Eckspriegel    1 be  festigten     Verdeckbespannung    9 erfolgen.

   Der       Eckspriegel,    insbesondere dessen äussere, die  Bespannung tragende Seite, wird beim be  schriebenen Verdeck     in    einer alle Reibungs  punkte umgehenden Bahn 12 ohne Bean  spruchung der Bespannung in die Endlage  geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klappverdeck mit beidseitig ausschliess lich durch ein Gelenk mit dem beweglichen Verdeckgestänge verbundenem Eckspriegel, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Eck- spriegel (1) beim Entspannen des Verdeckes auf zu beiden Seiten am beweglichen Ver- deckgestänge vorgesehene Auflager (8) legt und von diesen beim Zurücklegen des- Ver- deckes geführt wird. UNTERANSPRüCHE:
    <B>1.</B> Klappverdeck nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auflager (8) durch die Gelenkbolzen der an den Hauptführungsstangen (6) verschiebbar gelagerten Enden der Führungshebel (5) gebildet sind. 2. Klappverdeck nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von den Auf lagern (8) und Eckspriegelträgern (2) wenigstens die einen kurvenförmig be grenzt sind.
CH197144D 1936-04-22 1937-04-19 Klappverdeck. CH197144A (de)

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DE197144X 1936-04-22

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