CH197153A - Ventil an Luftschläuchen und dergl. - Google Patents

Ventil an Luftschläuchen und dergl.

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CH197153A
CH197153A CH197153DA CH197153A CH 197153 A CH197153 A CH 197153A CH 197153D A CH197153D A CH 197153DA CH 197153 A CH197153 A CH 197153A
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Gowo S A
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Gowo S A
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  Ventil an Luftschläuchen und     dergl.       Es sind bereits zahlreiche     Schlauchventile     bekannt geworden, aber die bisher bekannten  Konstruktionen     sind    teils ziemlich kompli  ziert, teils nicht vollkommen dicht, wie sich  aus der Notwendigkeit des Nachpumpens  ,auch bei einem völlig neuen Gummischlauch  in kürzeren oder längeren     Zeitabständen    er  gibt.

   Unter anderem sind Ventilkonstruk  tionen bekannt geworden, bei denen ein elasti  scher     Abschlusskörper,    in der Regel eine  Membran, gegen einen Sitz drückt, aber auch  die bekannten Ventilkonstruktionen dieser  Art haben sich nicht als völlig befriedigend  gezeigt, da der     Abschlusskörper    infolge zu  geringen     Anpressungsdruckes    vielfach nicht  vollkommen dicht zu schliessen vermag.  



  Den Gegenstand i der Erfindung bildet  nun ein Ventil an Luftschläuchen     und        dergl.     mit elastischem     Abschlusskörper,        weches    be  zweckt, die Mängel der     bekannten        Ventile          dieseic    Art zu beseitigen.

   Dies     wird    dadurch  erreicht, dass der     Abschlusskörper    bereits vor  dem Füllvorgang mit     Vonspannung    auf dem    Sitz aufliegt, innerhalb des Sitzes durch  bohrt ist und ausserhalb des     Stizes    unterhalb  des     Ventilschaftes    einen Raum bildet, der mit  der     Eintrittsöffnung    für die Fülluft verbun  den ist.  



  Infolge der     Vorspannung    legt .sich der  dichtende     Abschlusskörper    bereits gegen den  Ventilsitz an, auch wenn noch kein oder nur  ein geringer Druck im Schlauch vorhanden  ist. Bei starkem Innendruck     wirkt    die Vor  spannung als zusätzliche Dichtungskraft.  



  Vorteilhaft wird     ein    Teil der Schlauch  wand selbst als     Abschluss#kö:rper        ausgebildet,     wobei in der Umgebung des Schlauchloches  noch     Verstärkungslappen    vorgesehen werden       können.     



  Der die Luft abschliessende Körper kann  zwischen zwei Klemmkörpern eingespannt  werden. Dies geschieht besonders     vorteilhaft     in der Weise, dass ein im Innern des Schlau  ches befindlicher Klemmkörper als beson  derer, vom     Ventilsitzkörper    getrennter Teil  ausgeführt wird, welcher dann durch ge-      eignete     Mittel    gegen einen äussern Klemm  körper gepresst wird.  



  Hierdurch spart man besondere Siche  rungselemente zur Befestigung des Ventils  am Schlauch und an der Felge, da die Ein  spannstelle des     Absehlusskörpers    gleichzeitig  das erforderliche     Befestigungsmittel    für das  Ventil bietet. Dieses hängt infolgedessen le  diglich am Schlauch und wird durch den  Innendruck des Schlauches gegen die Felge       gepresst,        während    der     Pumpstutzen    des Ge  häuses frei aus der Felge     herausragt    und so  mit eine besondere     Befestigung    an der Felge  nicht mehr erforderlich ist.  



  Die Mittel, um den den     Abschlusskörper     bildenden Schlauchteil mit     Vorspannung        auf     den Sitz aufzulegen, können in verschiedener  Weise ausgebildet sein. Zum     Beispiel    kann  man den im Innern des Schlauches liegenden  Klemmkörper in eine entsprechende     l)

  ffninig     des Sitzkörpers einschrauben oder     einstau-          chen.    Im ersteren Falle kann der innere       Klemmkörper    exzentrisch in den     Sitzkörper     eingeschraubt und durch den infolgedessen  zur Verfügung     stehenden    Teil     des    Sitz  körpers ein Stift hindurchgeführt werden,  welcher ein Abdrücken des     elastischen        Ab-          schlusskörpers    in der Nähe des Sitzrandes  und     damit    ein bequemes     Offnen    des     Ventils     gestattet.  



  Der     Pumpstutzen    kann als     besonderer     Teil ausgeführt und gegebenenfalls gelenkig  mit dem     Sitzkörper    verbunden werden,     uni     das Ventil für Felgen und     Pumpen    der ver  schiedensten Art ohne weiteres benutzen zu  können.  



  Als     Material    für die Herstellung von  Ventilen kommen     insbesondere        Leielitinetalle     in. Frage. Weiterhin kann     auch    das     cigentli-          che        Ventil--ehäuse    aus elastischem Stoff her  gestellt und ein Sitzkörper aus nicht elasti  schem     Stoff    in     das        Clehäuse        eingesetzt;     werden.  



  In den     beiliegenden    Zeichnungen sind  mehrere Ausführungsbeispiele der     Erfindung     dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein  Ventil,         Fig.    2 einen Schnitt durch den Ventilfuss  einer     andern        Ausführungsform    in vergrösser  ter     \Wiedergabe    mit     Darstellung    der Ventil  wirkung,       Fig.    3 eine dritte     Ausfiihrungsforin    der       Erfindung,          Fig.    4 eine vierte Ausführungsform.

   bei  der im     Cregensatz    zu den bisher     angegebenen          Aasführungen    der     Abschlusskiirpei-        nicht    aus       dein        Schlauch,    sondern aus einem besonderen  Teil besteht,       Fig.    5 eine weitere     Ausfiihriingsform.    bei  der in ein elastisches     Venlil-ehäase    ein be  sonderer     Ventilsitzkö        rper    aus nicht     elasti-          sehen        3Taterial    eingesetzt ist.  



       Fig.    6 eine     Ausl'iihrungsforni.    bei     -\vel-          cher    der elastische,     Abschlusskörper    zwischen  zwei besonderen Klemmkörpern festgespannt  ist, und       Fig.    7 eine     Ausführungsform,    welche sich  von derjenigen     nach        Fig.    6 durch die Aus  bildung des     Pumpstiatzens    unterscheidet.  



  Das in     Fig.    1     dar@-estellte    Ventil besteht:   < ins einem Ventilschaft I.     zeit    dem     Fuss    la.  der     Draekplatte    2. der Mutter 3 und der       IZsi,phc#    4.     Innerhalb    oder     oberhalb    des Fusses  la ist aus dem Schaft 1 der Ventilsitz 5       herausgearbeitet,    auf welchem der zwischen       clen        Teilen    1 und 2 mit Hilfe der     Druck-          platte    2 der Mutter 3 festgeklemmte Schlauch  6 aufliegt.

   Infolge der     Formgebun-7    des  Schaftes 1 und der     übrigen    Teile erfährt       bierbc,,i        derch.la-uch    6 innerhalb des Fusses  la und der Platte 2 eine     gewisse        Vorspanung.          Dureb    ein Loch     dieses^Sehlaiiches    ist der  hohle     Fussansatz    7 geführt.

   8 ist die Felge,  auf     welcher    unter Zwischenfügung einer       Dichtungsscheibe    die auf ein Gewinde 9 des       Ventilschaftes    1 aufgeschraubte Kappe auf  sitzt, so dass die Kappe eine gesicherte An  zugsmutter gegen die Felge 8 bildet und eine  besondere Felgenmutter fortfallen kann.  



  Die     Punipluft    wird durch den     Kanal   <B>1-1</B>  zugeführt, der in die schrägen     Kanäle    1?  endigt. Diese     münden    in einen Raum,     wel-          elier    zwischen dem als     Absclilusskörper     dienenden     Schlauch    6 und der     etwa.,        kappen-          förmigen    Druckplatte 2 gebildet ist. Durch      den sich in diesem Raum ausbildenden Über  druck wird der Schlauch 6 von seinem Sitz 5       abgehoben.    Die Luft kann dann durch  die Öffnungen 13 und den Hohlansatz 7 in  das Schlauchinnere gelangen.

   Nach Beendi  gung     'des        Pumpstoss,es@    legt     sich    infolge des       innern        Überdruckes    und der     Vorspannun:g        die     Schlauchwandung 6 sofort wieder gegen den  Sitz 5.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 weist  der Schaft 14 einen Fuss 15 und einen Ventil-    sitz 16 und     Durchlassöffnungen    17 auf. Der  Schlauch ist mit 18 bezeichnet     und    weist an  der     Ventildurchtrittsstelle        aufvulkanisierte     Verstärkungslappen 19 auf. Bei aufgebla  senem     Sohlaueh.,cllrüokt    die in diesem     befind-          liche    Druckluft in     Richtung    der     Pfeile    gegen  den Schlauch, so dass dieser gegen den ring  förmigen Sitz 16 gepresst wird.  



  Hierbei ist, unter der     Voraussetzung,          dass    die     Ringkante    D     (Fig.    2)     unbelastet     bleibt, der Abdichtungsdruck pro laufenden  Millimeter Sitzkante (16)     bezw.        Sitzumfang:     
EMI0003.0026     
    während bei den bekannten Ausführungen,  bei denen sich der Abdichtungsdruck nur     aus       dem Druck des Flächeninhaltes der Sitzring- ,       fläche    ergibt, der Abdichtungsdruck folgende  Werte     annimmt:

       
EMI0003.0030     
    Die Bedeutung der Durchmesser<I>D</I> und<I>d</I>     in     den beiden Formeln ergibt sich ohne weiteres  aus der     Fig.    2. Nimmt man nun an, dass das  Verhältnis der Durchmesser<I>D : d = 4 : 1</I>  beträgt, so erhält man bei dieser     Ausfüh-          rungsform,der        Erfindung,den    15fachen Ab  dichtungsdruck pro laufenden Millimeter  Sitzkante wie bei einer bekannten Ausfüh  rung, wenn man annimmt, dass Ventilsitz  Lind Fussdurchmesser in beiden Fällen gleich  sind.  



  Die Ausführung nach     Fig.    3 zeigt eine  Anordnung, bei welcher eine Druckplatte 2  und eine Mutter 3 wie nach     Fig.    1 nicht er  forderlich sind. Diese Ausführung besteht  wiederum aus einem Schaft 20 mit einem  Fuss 21 und einem Sitz 22. Das Schaftende  23 greift durch ein Loch des Schlauches 25  und weist Luftkanäle 24 auf. Um ein Aus  weiten des Schlauchloches zu verhindern,  kann man einen besonderen Verstärkungsring  26 vorsehen. Weiterhin kann man einen Lap  pen 27 auf den Schlauch     aufvulkanisieren,     der     :sieh        oberhalb    des     Fusses    21     auflegt.     



  Infolge der fehlenden     Druckplatte    und  Mutter legt sich der Schlauch bei dieser Aus  führungsform auch an der Ventilstelle dicht    an die Felge 28 an, wodurch     Undichtigkeiten     durch Verzerrungen am     Ventilfuss    vermieden  werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4  bildet der Schlauch 29 nicht selbst den Ab  schlusskörper, sondern es ist ein besonderer       haubenartiger        Abschluss'.kärper        .310,    zweck  mässig ebenfalls aus Gummi vorgesehen, der  zwischen der Schlauchwand und dem     Fuss     21 des Ventilschaftes festgeklemmt     wird    und  eine zentrische,     wulstartige    Erhöhung 31, die  eine     Mittelbohrung    hat, aufweist. In diese  greift als Zentrierung ein an dem Fuss 21 be  findlicher Dorn 33.

   Die obere     Ringkante    des  Wulstes 31 legt sich hierbei unter Vor  spannung in eine     Ringnut    32 des Ventil  fusses ein, so,     @dass        @d1e    obere     Wulstkante    den  eigentlichen Ventilsitz bildet.  



  Die Sitzbildung kann auch umgekehrt er  folgen, derart dass der Ventilteil 32 nicht als       Kute,    sondern, wie     vorbeschrieben,    als vor  springender Sitz ausgeführt wird.  



       In        Fig.    5 ist eine Ausführung dar  gestellt, bei welcher der Ventilschaft 34 mit  dem Ventilfuss 35 und einer     Schlauchplatte     36 aus     elastichem    Material besteht.

   Die  Schlauchplatte 36 ist mit dem Schlauch     ä7       
EMI0004.0001     
  
    beispielsweise <SEP> durch <SEP> Vulkanisation <SEP> verbun  den. <SEP> Der <SEP> Sitzkörper,38 <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> starrem
<tb>  Dlaterial, <SEP> der <SEP> zwischen <SEP> die <SEP> elastischen <SEP> Teile
<tb>  35 <SEP> und <SEP> 36 <SEP> eingesetzt <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Wirkungsweise
<tb>  dieser <SEP> Ausführung <SEP> ist <SEP> prinzipiell <SEP> die <SEP> gleiche
<tb>  wie <SEP> bei <SEP> den <SEP> vorstehend <SEP> beschriebenen.
<tb>  Das <SEP> Öffnen <SEP> der <SEP> in <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> dar  gestellten <SEP> Ventile <SEP> erfolgt <SEP> zweckmässig <SEP> mit
<tb>  Hilfe <SEP> eines <SEP> Stiftes, <SEP> der <SEP> durch <SEP> die <SEP> Löcher <SEP> 12
<tb>  bezw.

   <SEP> 17 <SEP> geführt <SEP> wird <SEP> und <SEP> mit <SEP> dessen <SEP> Hilfe
<tb>  der <SEP> Abschlttsskörper <SEP> von <SEP> dem <SEP> Ventilsitz <SEP> an
<tb>  einer <SEP> oder <SEP> mehreren <SEP> Stellen <SEP> in <SEP> der <SEP> Nähe <SEP> der
<tb>  Sitzkante <SEP> abgedrückt <SEP> wird.
<tb>  Bei <SEP> der <SEP> Ausführungsform <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> ist
<tb>  ein <SEP> besonderer <SEP> Ventilsitzkörper <SEP> 51 <SEP> vor  mit, <SEP> dem <SEP> Ventilsitz <SEP> 52. <SEP> 53 <SEP> ist- <SEP> die
<tb>  Schlauchwandung, <SEP> die <SEP> gleichzeitig <SEP> als <SEP> elasti  scher <SEP> Abschlusskörper <SEP> dient <SEP> und <SEP> an <SEP> der <SEP> Stelle
<tb>  54 <SEP> durchbohrt <SEP> ist. <SEP> 55 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> in <SEP> dem <SEP> Innern
<tb>  des <SEP> Schlauches <SEP> befindlicher <SEP> Klemnikiirpei.

    mit <SEP> einem <SEP> Klemmrand <SEP> 56. <SEP> Dieser <SEP> Kleinin  körper <SEP> 55 <SEP> ist <SEP> in <SEP> eine <SEP> Bohrung <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> des <SEP> Sitz  körpers <SEP> 51 <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> eines <SEP> Zapfens <SEP> 58 <SEP> ein  geschraubt. <SEP> Der <SEP> innere <SEP> Klemmkörper <SEP> 55 <SEP> ar  beitet <SEP> mit <SEP> einem <SEP> äussern <SEP> Klemmkörper <SEP> 60 <SEP> zfi  sammen, <SEP> dessen <SEP> Klemmrand <SEP> mit <SEP> 61 <SEP> bezeich  net <SEP> ist <SEP> und <SEP> der <SEP> sich. <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> Ringflansch
<tb>  59 <SEP> des <SEP> Sitzkörpers <SEP> 51 <SEP> abstützt. <SEP> Der <SEP> Sitz  körper <SEP> 51 <SEP> wird <SEP> vorteilhaft <SEP> als <SEP> Drehkörper
<tb>  mit <SEP> einer <SEP> exzentrischen <SEP> Bohrung <SEP> 57 <SEP> aus  geführt, <SEP> kann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> zentrisch <SEP> sein.

   <SEP> Der
<tb>  mit <SEP> 62 <SEP> bezeichnete <SEP> Pumpstützen <SEP> bildet <SEP> einen
<tb>  besonderen <SEP> Teil, <SEP> der <SEP> auf <SEP> den <SEP> Sitzkörper <SEP> 51
<tb>  oder <SEP> auf <SEP> den <SEP> äussern <SEP> Klemmkörper <SEP> 60 <SEP> auf  geschraubt <SEP> ist. <SEP> Das <SEP> Felgenloch, <SEP> das <SEP> dieser
<tb>  Stutzen <SEP> durchbringt, <SEP> bildet <SEP> daher <SEP> bei <SEP> exzen  trischer <SEP> Bohrung <SEP> 57 <SEP> eine <SEP> Muttersicherung
<tb>  @ea-en <SEP> Losdrehen <SEP> des <SEP> Sitzkörpers <SEP> 51 <SEP> von <SEP> dem
<tb>  RlemmlLörper <SEP> 55. <SEP> Neben <SEP> der <SEP> Bohrung <SEP> 57
<tb>  ist;

   <SEP> in <SEP> dem <SEP> Sitzkörper <SEP> 51 <SEP> noch <SEP> eine <SEP> zweite
<tb>  Bohrung, <SEP> Nute <SEP> oder <SEP> dergl. <SEP> 63 <SEP> vorgesehen.
<tb>  Durch <SEP> diese <SEP> und <SEP> den <SEP> Pumpstutzen <SEP> 62 <SEP> ist <SEP> ein
<tb>  Druckstift <SEP> 65 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Kröpf <SEP> ung <SEP> 64 <SEP>  < @efülii-t;

  ,
<tb>  der <SEP> mit <SEP> seinem <SEP> Ende <SEP> 66 <SEP> in <SEP> der <SEP> Nähe <SEP> des
<tb>  Ventilsitzes <SEP> 5? <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schlafich <SEP> 53 <SEP> in <SEP> Ein  griff <SEP> kommt. <SEP> Sobald <SEP> man <SEP> auf <SEP> den <SEP> Stift <SEP> 65
<tb>  drückt, <SEP> wird <SEP> infolgedessen <SEP> der <SEP> elastische
<tb>  Schlauchteil <SEP> <B>53</B> <SEP> abgehoben, <SEP> aber <SEP> mir <SEP> in <SEP> der     
EMI0004.0002     
  
    Nähe <SEP> der <SEP> Druckstelle.. <SEP> Das <SEP> Ventil <SEP> kann <SEP> auf
<tb>  diese <SEP> Weise <SEP> mit <SEP> geringem <SEP> Kraftaufwand
<tb>  zum <SEP> Zwecke <SEP> des <SEP> Luftablassens <SEP> oder <SEP> der
<tb>  Druckprüfung <SEP> auch <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> grossen
<tb>  Innendruck <SEP> geöffnet <SEP> werden.

   <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Luft.
<tb>  die <SEP> Bohrungen <SEP> 70, <SEP> die <SEP> zu <SEP> einem <SEP> Kanal <SEP> in
<tb>  dem <SEP> Zapfen <SEP> 58 <SEP> führen, <SEP> passiert. <SEP> Durch <SEP> diese
<tb>  Bohrurigen <SEP> 70 <SEP> gelangt <SEP> die <SEP> Luft <SEP> auch <SEP> beim
<tb>  Pumpen <SEP> in <SEP> das <SEP> Schlauchinnere. <SEP> da <SEP> die <SEP> Luft,
<tb>  elche <SEP> durch <SEP> den <SEP> Stutzen <SEP> 62 <SEP> und <SEP> die <SEP> Boh  rung <SEP> 63 <SEP> in <SEP> den <SEP> zwischen <SEP> Schlauch <SEP> und <SEP> Sitz  körper <SEP> bezw.

   <SEP> Klemmkörper <SEP> 60 <SEP> gebildeten
<tb>  Raum <SEP> gelangt, <SEP> infolge <SEP> des <SEP> hierbei <SEP> entstehen  den <SEP> Merdruekes <SEP> den <SEP> Schlauch <SEP> von <SEP> dem
<tb>  Ventilsitz <SEP> 52 <SEP> abzuheben <SEP> vermag, <SEP> solange <SEP> ein
<tb>  entsprechend <SEP> kräftiger <SEP> Pumpstoss <SEP> dauert.
<tb>  Dar <SEP> Pumpstutzen <SEP> 62 <SEP> wird <SEP> durch <SEP> eine
<tb>  Verschlusskappe <SEP> 68 <SEP> abgeschlossen.

   <SEP> Diese <SEP> ist
<tb>  zweckmässig <SEP> so <SEP> auszubilden, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> soweit
<tb>  -nf <SEP> den <SEP> konischen <SEP> Teil <SEP> 67 <SEP> des <SEP> Pumpstutzens
<tb>  afuesehraubt <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> dass <SEP> ihr <SEP> zvlin  <B>t <SEP> al</B> <SEP> en
<tb>  drischer <SEP> Rand <SEP> 69 <SEP> noch <SEP> mit <SEP> dem <SEP> konischen
<tb>  Teil <SEP> (i <SEP> 7 <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> kommt. <SEP> Hierdurch
<tb>  wird <SEP> die <SEP> Staubkappe <SEP> 68 <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Stutzen
<tb>  O'(#siehert.

   <SEP> Die <SEP> Staubkappe <SEP> kann <SEP> auch <SEP> aus
<tb>  clastzsehein <SEP> Material <SEP> bestehen.
<tb>  Die <SEP> Einspannstelle <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Kleinin  kantf'n <SEP> 56 <SEP> l <SEP> nd <SEP> 61 <SEP> ist <SEP> iAeichzeitig <SEP> die <SEP> ein  zige <SEP> BefHtigung <SEP> des <SEP> Ventils, <SEP> dessen <SEP> Pllmp  sIutzen <SEP> durch <SEP> das <SEP> Felgenloch <SEP> frei <SEP> herausragt.
<tb>  Eine <SEP> besondere <SEP> Befestigung <SEP> des <SEP> Ventils <SEP> an
<tb>  der <SEP> Felge <SEP> ist <SEP> auch <SEP> nicht <SEP> erforderlich, <SEP> da <SEP> der
<tb>  Innendruck <SEP> cles <SEP> Schlauches <SEP> den <SEP> Ventilfuss
<tb>  gegen <SEP> die <SEP> Felge <SEP> presst.
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Ausbildun- <SEP> des <SEP> Pumpstutzens
<tb>  als <SEP> besonderen <SEP> Teil <SEP> ermiiglieht <SEP> man. <SEP> ver  schiedene <SEP> Forinstiitzen.

   <SEP> für <SEP> das <SEP> gleiche <SEP> Ventil
<tb>  ziiverwenden. <SEP> Dies <SEP> ist <SEP> von <SEP> besonderer <SEP> Be  deutung <SEP> für <SEP> Automobilschläuche. <SEP> Hier <SEP> müs  sen <SEP> niimlich <SEP> Luftschläuche <SEP> mit <SEP> fertig <SEP> mon  tierten <SEP> Ventilen <SEP> auf <SEP> Lager <SEP> gehalten <SEP> werden.
<tb>  Die <SEP> Schläuche <SEP> selbst <SEP> haben <SEP> nun <SEP> meistens <SEP> das
<tb>  gleiche <SEP> Profil, <SEP> während <SEP> die <SEP> Felgen <SEP> bei <SEP> den
<tb>  verschiedenen <SEP> Wagen <SEP> verschieden <SEP> sind. <SEP> Auf
<tb>  das <SEP> .,Einheitsventil" <SEP> wird <SEP> dann <SEP> je <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Bauart <SEP> der <SEP> Felgen <SEP> ein <SEP> entsprechender <SEP> Pump  stutzen <SEP> aufgeschraubt. <SEP> In <SEP> Fig.

   <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> zum
<tb>  Beispiel <SEP> mit <SEP> gestrichelten <SEP> Linien <SEP> ein <SEP> winkel-              förmiger        Pumpstutzen    71 angedeutet, der  ohne weiteres mit Hilfe einer Übermutter  auf den Sitzkörper 51 aufgeschraubt wer  den kann. An Stelle eines starren Öffnungs  stiftes wird hierbei ein     Bowdenzug,    Spirale  oder     dergl.    vorgesehen.  



  Bei der in     Fig.    7 dargestellten Ausfüh  rungsform ist auf den Sitzkörper 51 eine       Überwurfmutter    72 aufgeschraubt, die bei 73  eine kugelförmige Bohrung aufweist. Ent  sprechend ist auch die Oberseite 74 des Sitz  körpers 51 kugelförmig     gestaltet.    Die     Flä;-          chen    73. und 74     bilden    Lagerschalen für     ein          Kugelgelenk    75 des     Pumpstutzens    76.     Dieser     kann     .in    jede Richtung, z.     B.    in die     gess@tri:

  -          chelt    angedeutete, geschwenkt werden,     was     bei nicht zu     vermeidenden        Relativbewegun-          gen        des        Schlauchmgegen    die Felge von       Vorteil        ist.    Bei     solchen        Bewegungen.    kann       .dann    der     Pumpstutzen        ausweichen,

      oh ne     dass     der Schlauch in der Nähe der     Einspann-          stellen    zu stark     beansprucht        wird.    Auf diese  Weise wird einer     Gefahr    ,des Aufreissens dies       Schlauchen        vorgebeugt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventil an Luftschläuchen oder dergl. mit elastischem Abschlusskörper, dadurch ;
    ge- kennzeichnet, dass der Abschlusskörper vor dem Füllvorgang mit Vorspannung auf dem Ventilsitz aufliegt, innerhalb des Sitzes durchbohrt ist und ausserhalb des Sitzes unterhalb des Ventilschaftes, einen Raum bildet, der mit der Eintrittsöffniuig für die Fülluft verbunden isst. UNTERANSPRüCHE 1.
    Ventil nach Patentanspruch, ,dadurch ge kennzeichnet, dass der Abschlusskörper einen Wulst hat, der ihn beim Auflegen auf den Sitz vorspannt. 2. Ventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der :
    den Ventilsitz tragende Körper zur Zentrierung cles AbsohlusskörpeTs. einen Dorn, erhält. 3.
    Ventil nach Patentanspruch, dadureh ge- kennzeichnet, dass das Ventügehäuse aus elastischem Stoff und der Sitzkörper aus nicht elastischem Stoff besteht. 4.
    Ventil nach Patentaaspruch,dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Teil der Schlauch wand selbst den Abschlusskörper bildet. 5. Ventvl nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch in der Umgebung des Schlauchloches mindestens einen VersUbrkungslappen aufweist. 6.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abschlusskörper zwischen zwei Klemmkörpern. ein gespannt ist. 7.
    Ventil nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass, der im Innern des Schlauches befindliche Klemmkörper als besonderer, vom Sitzkörper getrennter Teil ausgeführt ist und Mittel vor- gesehen sind, um ,diesen Teil gegen den Sitzkörper zu pressen. B.
    Ventil nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Klemm- körper mit Odem Sitzkörper starr verbun den ist. 9.
    Ventil nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Klemm- körp,ex exzentrisch in dem Sitzkörper an geordnet ist. 10.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch ,ge- kennzeichnet, -dass ein zum Öffnen des Ventils vorgesehener Druckstift den Sitzkörper @deraxt ,durchdringt, ,dass er in der Nähe des Ventilsitzes mit dem elasti schen Abschlusskörper in Eingriff ge bracht werden kann.. 11.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch ,ge- kennzeichnet, dass der Pumpstutzen als besondrerer Teil rausgebildet ist. 12. Venrfil nach Unteranspruch 11, dadurch gekenazeä:
    ohnet, dass der Pumpstutzen gelenkig mit dem .Sitzkörper verbunden ist. 13. Ventil nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzei,chnet, @dass. -der Pumpstutzen ,durch eine ,Staubkappe aus elastischem Matesrial abschliessbax ist.
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