CH197154A - Einrichtung an Fahr- und Motorrädern zur Verhinderung des Diebstahls. - Google Patents

Einrichtung an Fahr- und Motorrädern zur Verhinderung des Diebstahls.

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CH197154A
CH197154A CH197154DA CH197154A CH 197154 A CH197154 A CH 197154A CH 197154D A CH197154D A CH 197154DA CH 197154 A CH197154 A CH 197154A
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CH
Switzerland
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motorcycles
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Inventor
Alfred Eickelmann
Franz Scharmanski
Original Assignee
Alfred Eickelmann
Franz Scharmanski
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/14—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation
    • B62H5/142—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation by means of pivoting, or pivoting and sliding bolts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


  Einrichtung an Fahr- und Motorrädern zur Verhinderung des Diebstahls.    Um den Diebstahl oder auch eine     uu-          befugte    Benutzung von Fahr- und Motor  rädern zu verhindern, hat man bereits Ein  richtungen vorgeschlagen, bei welchen ein zu  einem der Kotfänger der Laufräder ein- und  feststellbarer Schieber auffälliger Lackie  rung oder Beschriftung aus     einer        Loge        bei     befugtem Gebrauch des Fahrzeuges, in wel  cher der Schieber äusserlich unsichtbar ist,  bei Nichtgebrauch und unbewachtem Zu  stande des Fahrzeuges in eine auffällige     Ge-          braucbslage    vorgezogen werden kann, um  Strassenpassanten darauf aufmerksam zu ma  chen,

   dass der Lenker des trotzdem in Be  wegung gesetzten Fahrzeuges dasselbe offen  bar unbefugt benutzt.  



  Die bisher bekannten Einrichtungen die  ser Art wiesen zwei übereinander liegende,  verschieden gefärbte Schieber in einem aus       einer    Boden- und     Deckplatte        bestehenden     Gehäuse auf, welches auf der Oberfläche des  Kotfängers so befestigt werden russte, dass  der eine oder     andere    Schieber durch eine in    der Deckplatte des Gehäuses vorgesehene,  nur sehn beschränkte Fensteröffnung sicht  bar blieb. Diese Einrichtungen hatten also  ziemlich komplizierte Bauart; zudem waren  die verschiebbaren Teile allen Einflüssen des  Regens, Frostes, Staubes und in beschränk  tem Masse auch des Strassenschmutzes aus  gesetzt. Dadurch und durch die Möglichkeit  ihrer Zugänglichkeit für Unbefugte, z. B.

    spielende Kinder, wurde ihre Funktions  bereitschaft und Lebensdauer nachträglich  beeinflusst. Zudem konnten du roh Über  kleben der Fensteröffnung mittels dunklen  Papiers oder durch Bedecken mit einem dunk  len Lappen seitens des Diebes die betreffen  den Sicherrungsteile mit Leichtigkeit unauf  fällig     gemacht    und so     deren        Zweck        vereitelt     werden, weshalb die bekannten     Einrichtun-          gen    auch     .keine        praktische        Bedeutung        erhalten     haben.  



  Demgegenüber wird     erfindungsgemä2     eine     Einrichtung    an     Fahr-    und     Motorrädern          zur        Verhinderung        dass        Diebstahls        in    Vor-      schlag gebracht, bei welchen der Schieber in  der Aussergebrauchslage von dem als Hohl  körper ausgebildeten     Kotfänger    zum Schutze  gegen Nässe, und Kot vollständig umschlos  sen ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um  nicht nur eine Verschiebung des Schiebers       aus    seiner Gebrauchslage heraus,

   sondern  auch eine Drehurug des zugehörigen Lauf  rades und damit die Benutzung des Fahr  rades durch Unbefugte zu verhindern.  



  Auf der anliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung  am vordern Laufrad eines Fahrrades, wobei  der Einsatzschieber des Kotfängers in seiner  Gebrauchslage dargestellt ist;  Fig. 2 stellt die gleiche Seitenansicht bei  verdeckter Lage     des    Schiebers dar,  Fig. 3 einen Querschnitt durch den Kot  fänger und den Schieber dieser Einrichtung,  Fig. 4 einen Querschnitt durch die     Ein-          riehtung,    und  Fig. 5 eine Stirnansicht der Verschluss  vorrichtung, mit welcher das vordere Ende  des Einsatzschiebers ausgestattet ist.  



  Der Kotfänger 1 des vordern Laufrades  ist entweder auf seiner Gesamtlänge oder  auf einem Teil davon zur Abdeckung des  Schiebers 3 als Hohlkörper ausgebildet, und  zwar mit im Querschnitt ungefährer U-Form.  Die, beiden Seitenschenkel la des Kotfäugers  reichen dabei in radialer     Richtung    gegen die  Laufradaehse 4 hin, zweckmässig weiter Tiber  den Laufreifen, als dies bei den üblichen  Kotfängern der Fall ist. Der im Kotfänger  verschieblich angeordnete, von ihm vollkom  men umschlossene Schieber 3 ist selbst  verständlich dem Kotfänger entsprechend ge  bogen, wobei er um die Achse d als Mittel  punkt gegenüber demn Kotfänger vor- und  zurückgezogen werden kann. Dieser Schieber  ist in an sich bekannter Weise mnit einer  auffallenden Farblackierung anusgestattet,  z. B. einer solchen in grellroter Farbe.

    Ausserdem können auf der Aussenfläche  seines Rückens bezw. seiner Seitensehenkel  Beschriftungen geeigneten Inhaltes ange-    bracht sein, z. B. die Aufsclhrift "Halt Ge  stohlen".  



  Für gewöhnlich, das heisst solange der  befugte     Benutzer    des Fahrrades     dasselbe     zum     Fallren    in Gebrauch nimmt,     ist    der  Schieber 3 in seiner durch Fig. 2 veranschau  lichten Stellung, in welcher er bis auf ein  vorderes, kleineres Stück 3a vom Kotfinger  1 verdeckt wird, so dass, weil das aus dem  Kotfänger herausschauende Stück 3a in der  Farblackierung dem Kotfänger entspricht, er  nicht besonders auffällig wirkt.  



  Am vordern Stück 3a ist der Schieber  mit einem Schloss 5 versehen, welehes in  Fig. 5 in grösserem Massstabe abgebildet ist.  



  Das Sohlossgehäuse umfasst zwei Riegel  6a, die mit den     Achsen    7, 7a im Gehäuse  drehbar gelagert sind. In der Verschluss  stellung bilden die beiden Riegel 6, 6a zu  sammen einen Bügel, der, wie Fig. 5 in voll  gezeichneten Linien darstellt, den Lauf  reifen vollständig umfasst, wobei eines der  Riegelenden, z. B. dasjenige des Riegels 6a,  noch mit einem Zapfen 6b ausgestattet sein  kann, der bei der Verschlusslage in eine     ent-          sprechende        Aushöhlung        des        Endes        des    Rie  gels 6 eingreift.  



  Auf den Achsen 7, 7a der Riegel 6, 6a  sitzt je ein Zahnrad 8, 8a. Beide Zahnräder  8, 8a kämmen miteinander, so dass, wenn  eines der Zahnräder, z. B. das Zahnrad 8 in  Drehbewegung versetzt wird, die beiden Rie  gel 6, 6a bei Drehung in der Pfeilrichtung 9  in die punktiert dargestellte Öffnungslage  gelangen.  



       Die    Drehung der Riegel 6, 6a kann auch  durch zwei weitere     Zahnräder    10,     10a    herbei  geführt werden. Das     Zahnrad    10 sitzt dabei  auf der Achse 7 und     ist    mit dem     Zahnrad    8  starr verbunden. Das     Zahnrad    10a, welches       Tun    die Achse 11 drehbar angeordnet ist,       .sitzt.    auf einem     Zylinder    oder an einer       Scheibe    12,     die    mit einem Schlüsselloch ver  sehen ist.

   Wird     der        S        @ohlüss        e1    durch ein Loch  in der     vordern    Stirnwand des Gehäuses in  den     Zylinder        oder    die Scheibe 12 eingeführt,  so     wliid:    durch eine Rechts- oder Linksbewe  gung des     Schlüssels    der     Zylinder    oder die      Scheibe 12 entsprechend gedreht und diese  Drehbewegung setzt sich durch die Räder  10a, 10, 8, 8a auf die Riegel 6, 6a fort.

    Selbstverständlich steht der Zylinder oder  die Scheibe 12 unter dem Einfluss bekannter  Zuhaltungsmittel und einer Zuhaltungsfeder,  wie sie bei     Schlössern    üblich, in vorliegendem  Falle aber nicht besonders dargestellt sind,  so dass die beiden Riegel 6, 6a sowohl  in ihrer Versehlussstellung wie in ihrer  Öffnungslage durch die Zuhaltungen und  die Zuhaltungsfeder arretiert werden.  



  Damit die Verschiebung des Schiebers 3  aus seiner verdeckten Stellung in die Sicht  lage ermöglicht ist, besitzt der Schieber am  Rücken einen mittleren Durchtrittssschlitz 3b  für die Bremsstange 14, welche in bekannter  Weise vor der Radgabel 15 des vordern  Laufrades 2 angebracht ist und in einem  Bremsklotz 16 endet. Dieser Schlitz 3b russ  sich natürlich von der Durchtrittsstelle der  Bremsstange 14 am eingeschobenen Schieber  biss zum einwärtigen Ende des Schiebers 3  erstrecken. Im übrigen ist es selbstverständ  lich, dass auch die beiden Rückenbleche des  Kotfängers 1 an der Durchtrittsstelle der  Bremsstange 14 mit Öffnungen versehen  sind, welche eine Höhenverschiebung der  Bremsstange 14 zulassen.  



  Will der Radfahrer sein Fahrzeug ver  lassen und es gegen Diebstahl oder unbefugte  Benutzung schützen, so zieht er den Schieben  3 aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung  in die in Fig. 1 veranschaulichte Sicht  stellung und bewirkt durch Einführung eines  Schlüssels in das Schloss 5 und entsprechende  Schlüsseldrehung, dass die Riegel 6, 6a in  eine Lage geschwenkt werden, in welcher sie  den Reifen des vordern Laufrades 2 an  irgend einer Stelle zwischen, zwei benachbar  ten Speichen völlig umfassen. Damit ist zu  nächst das vordere Laufrad     gegen        Drehung     gegenüber dem Schieber geschützt.  



  Um ausserdem ein Zurückschieben des  Schiebers 3 in eine verdeckte Stellung unter  Verdrehung des Vorderrades zu verhindern,  ist vorn am Kotfänger eine zweite Siche  rungsvorrichtung in Gestalt eines Zylinder-    schlosses 13 vorgesehen, welches mit dem  Kotfänger verschweisst ist, so dass es vorn ihm  nicht     abgezwickt    oder     abgebrochen        werden     kann. Auch dieses Schloss 13 ist mit einem  Schlüssel zu betätigen, der einen Riegel 13a  in die Sperrstellung bringt, in welcher er  mit seinem einwärtigen Ende in eine Öffnung  13b cingreift, die im Rücken des Schieben, 3  kurz vor dessen einwärtigem Ende an  gebracht ist.

   Eine zweite solche Öffnung be  findet sich ausserdem am vordern 'Ende des  Schiebers, damit dieser auch in der     Nicht-          gebrauchslage,durch    das Schloss 13 gesichert  werden kann.  



  Würde nun jemand das von dem Fahr  zeugbesitzer verlassene Fahrzeug, nachdem  dasselbe in der vorbeschriebenen Weisse durch  Hervorziehen des, Schiebers 3 in die Sicht  stellung gesichert worden ist, dadurch weg  zuschaffen versuchen, dass er es von Ort und  Stelle fortträgt, so fiele ein solches Beginnen  dem Publikum sehr bald auf und dieses  könnte einen Schutzmann veranlassen, den  Fahrzeugdieb rechtzeitig zu stellen, um so  einem Diebstahl des Fahrzeuges vorzubeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Fahr- und Motorrädern zur Verhinderung des Diebstahls, bei welcher ein an einem der Kotfänger der Laufräder beweglich angeordneter auffälliger Schieber aus verdeckter Lage in die sichtbare Ge brauchslage gezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber in der Aussergebrauchslage von dem als Hohlkörper ausgebildeten Kotfänger zum Schutze gegen Nässe und Kot vollständig umschlossen ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um nicht nur eine Verschiebung des Schiebers .aus seiner Gebrauchslage lieranus,
    sondern auch eine Drehung das zuggehörigen Laufrades und damit die Benutzung des Fahrrades durch Unbefugte zu verhindern. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach ,dem Patentanspruch, dadurch gekennoeichnet, @dass .der am vor- ,dern Laufrad angeordnete Schieber einen sich über einen Teil seiner Gesamtlänge erstreckenden, mittleren Längsschlitz zum Durchtritt für das Gestänge der Vorder radbremse besitzt. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Fest stellen des Schiebers in der Gebrauchs lage aus zwei Versehlussvorrichtungen be stehen, von denen die eine auf dem aus dem Kotfänger ständig herausragende n Vorderende des Schiebers angeordnet ist und zwei Riegel aufweist, die in der z S ehliesslüge den Laufreifen umfassen,
    während die zweite am Kotflügel an gebracht und mit einem Riegel versehen ist, der dazu bestimmt ist, in beiden End lagen des Schiebers in eine Aussparung desselben einzugreifen.
CH197154D 1937-04-12 1937-04-12 Einrichtung an Fahr- und Motorrädern zur Verhinderung des Diebstahls. CH197154A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5899473A (en) * 1996-08-01 1999-05-04 Mackenzie; John Retractible mudguard
CN115285262A (zh) * 2022-08-05 2022-11-04 无锡小灵科技有限公司 自动锁车机构

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