CH197163A - Quecksilber-Tauchschienenkontakt. - Google Patents

Quecksilber-Tauchschienenkontakt.

Info

Publication number
CH197163A
CH197163A CH197163DA CH197163A CH 197163 A CH197163 A CH 197163A CH 197163D A CH197163D A CH 197163DA CH 197163 A CH197163 A CH 197163A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
mercury
rail
leg
immersion
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
Original Assignee
Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh filed Critical Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
Publication of CH197163A publication Critical patent/CH197163A/de

Links

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      quecksilber-Tauchschlenenkontakt.       Es sind     Schienendurchbiegungskontakte     bekannt, deren Wirkung darauf beruht, dass  durch Zusammenpressen einer Druckkammer  die Oberfläche einer Quecksilbersäule gehoben  wird und hierbei mit einem Kontaktstift in  Berührung kommt. Es ist auch bekannt, die  Quecksilbersäule U-förmig zu gestalten, um  bei     Durchbiegung    der Schiene an der einen  Oberfläche der Quecksilbersäule einen     Kon-          taktschluss,    an der andern eine Kontakt  unterbrechung zu bewirken.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein       Quecksilber-Tauchschienenkontakt,    wobei eine  in sich geschlossene, kontaktgebende Queck  silbersäule, die sich in einem U-förmigen Kon  taktgefäss befindet, durch den in einer von  der     Durchbiegung    der Fahrschiene beeinfluss  ten Druckkammer erzeugten Druck gesteuert  wird, derart, dass die zwei miteinander in  Verbindung stehenden, mit je einem Kontakt  organ versehenen Schenkel des Kontaktge  fässes durch ein     Rückschlagventil    getrennt    sind, wobei der eine den     Ruhestromkontakt     enthaltende Schenkel unmittelbar an den  durch die     Schienendurchbiegung    beeinflussten  Druckraum angeschlossen ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung dargestellt.  Der     Tauchschienenkontakt    besteht im wesent  lichen aus zwei Hauptteilen: Erstens der  Druckkammer 1 unter der Fahrschiene, die  durch die     Befahrung    der Schiene in bekannter  Weise zusammengedrückt. wird, wobei die  eingeschlossene Luft     bezw.    die eingeschlos  sene Flüssigkeit vorübergehend verdichtet  wird, und zweitens dem Kontaktgefäss 2, in  dem die entstandene     Luftpressung    zur Kon  taktbildung ausgewertet wird.  



  Das Kontaktgefäss 2 besteht zweckmässig  aus einem in ein eisernes     Schutzgebäuse    17  eingebauten Körperstück 2 aus Isoliermaterial.  Dieses enthält einen U-förmig gestalteten  Kanal 3-4-b, der bis zu einer bestimmten  Höhe 6 mit Quecksilber angefüllt ist. Das      Quecksilber stellt sich nach dem Gesetz der  kommunizierenden Röhren in beiden Schen  keln 3 und 5 auf gleiche Höhe ein.  



  In dem U-förmigen Kanal 3-4-S be  findet sich am Fusse des Schenkels 3 ein  Kugelventil 7, das den     Quecksilberdurchfluss     in der Richtung vom Schenkel 3 nach dem  Schenkel 5 widerstandslos gestattet, dagegen  den     Rückfluss    in umgekehrter Richtung sperrt.  



  Um einen langsamen Ausgleich und eine  Einstellung der beiden Quecksilberspiegel  auf gleicher Höhe in den Schenkeln 3 und  5 nach der     Befahrung    zu gewährleisten, ist  parallel zu dem Ventil 7 eine enge Aus  gleichsbohrung 8 angeordnet, die für den  Quecksilbervorlauf bei der     Befahrung    belang  los ist.  



  Der Schenkel 3 des Kanals ist nach oben  durch eine poröse Dichtungsscheibe 16 ab  geschlossen, so dass eine Kammer 9 gebildet  wird, in die der     Druckluftimpuls    der     Befah-          rung    durch den Luftkanal 18 geleitet wird.  Die poröse Dichtungsscheibe 16 besitzt eine  solche Durchlässigkeit für Luft, dass ein all  mählicher Luftausgleich mit der äusseren Luft  stattfindet. Beim Auftreten des Druckluft  impulses tritt also in der Kammer 9 eine       Luftdruckerhöhung    ein, die den Quecksilber  spiegel in dem Schenkel 3 senkt.

   Das     ver     drängte Quecksilber fliesst über das Kugel  ventil 7, über den Verbindungskanal 4 in  den Schenkel 5 und bringt das in diesem  befindliche Quecksilber zum Steigen, wobei  die in diesem über dem Quecksilber befind  liche Luft durch eine     Entlüftungsöffnung    10  ausströmen kann.  



  Zur Kontaktgabe sind in dem Deckel des  Kontaktgefässes zwei Kontaktstifte 11 und  12 isoliert eingesetzt, die in die beiden  Schenkel 3 und 5 des Kanals 3-4-5 hin  einragen. Der Kontaktstift 11 taucht während  der Ruhestellung in den Quecksilberspiegel  des Schenkels 3 ein, und stellt einen Ruhe  stromschluss mit dem Kontaktquecksilber her,  der bei der     Befahrung    sofort unterbrochen  wird. Der Kontaktstift 12 steht mit einem  geeigneten Abstand über dem Quecksilber-    Spiegel des Schenkels 5.

   Bei der     Befahrung     wird der Quecksilberspiegel des Schenkels 5  soweit gehoben, dass der Kontaktstift 12  eintaucht und einen     8tromschluss    mit dem  Quecksilber herstellt, während gleichzeitig  der Quecksilberspiegel im Schenkel 3 so weit  gesenkt wird, dass der     Stromschluss    am Kon  taktstift 11 unterbrochen wird.  



  Die     Stromzuführung    zum Kontaktqueck  silber findet durch eine dritte Kontaktspitze  13 statt, die in den untern Verbindungskanal  4 hineinragt.  



  Um die Stromschlüsse     bezw.    die Unter  brechungen länger zu gestalten als die eigent  liche     Befahrung    dauert, ist in dem Schenkel  3 unterhalb der Kontaktstelle und in dem  Schenkel 5 oberhalb der Kontaktstelle je  eine Erweiterung 14     bezw.    15 vorgesehen  so dass für den Rückstrom des Quecksilbers  zur Ruhelage über die     Ausgleichbohrung    8  eine grosse Quecksilbermenge zur Verfügung  steht, deren vollständiger     Rückfluss    längere  Zeit beansprucht.  



  Die Druckkammer 1 kann auch teilweise  mit Quecksilber oder einer andern Flüssig  keit gefüllt sein, z. B. bis zur Höhe h, so  dass es beim Zusammendrücken bis zu der  Höhe f fliesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilber-Tauclrschienenkontakt, wobei eine in sich geschlossene, kontaktgebende Quecksilbersäule, die sich in einem U-förmigen Kontaktgefäss befindet, durch den in einer von der Durchbiegung der Fahrschiene be- einflussten Druckkammer erzeugten Druck gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei miteinander in Verbindung stehen den, mit je einem Kontaktorgan versehenen Schenkel des Kontaktgefässes durch ein Rück schlagventil getrennt sind, wobei der eine, den Ruhestromkontakt enthaltende Schenkel unmittelbar an den durch die Sehienendurch- biegung beeinflussten Druckraum angeschlos sen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Tauchschienenkontakt nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines im Ruhezustand mit dem Quecksilber in Berührung stehenden Kon taktstiftes eine Erweiterung (14) des Schenkels (3) vorgesehen ist. 2. Tauchschienenkontakt nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass oberhalb eines im Ruhe zustand ausserhalb des Quecksilbers be findlichen Kontaktstiftes (12) eine Erwei terung (15) des Schenkels (5) vorgesehen ist.
    3. Tauchschienenkontakt nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontakt quecksilber seine dauernde Stromzuführung durch einen Kontaktstift (13) erhält, der in den Verbindungskanal (4) zwischen den beiden Schenkeln (5 und 14) des U-förmigen Kontaktgefässes hineinragt. 4. Tauchschienenkontakt nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der im Ruhe zustand stromführende Kontaktstift (11) nur so weit in das Quecksilber hineinragt, dass der Ruhestromschluss beim gefahren der Schiene sofort unterbrochen wird.
    5. Tauchschienenkontakt nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschluss des den Ruhestromkontakt ent haltenden Schenkels (3) durch eine poröse Dichtungsscheibe (16) bewirkt wird, die eine solche Durchlässigkeit für Luft be sitzt, dass ein allmählicher Luftausgleich mit der äussern Luft stattfindet. 6. Tauchschienenkontakt nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass über dem der Druckkammer abgelegenen Schenkel (5) des U-förmigen Kontaktgefässes eine den Gefässdeckel durchbrechende Entlüf tungsöffnung (10) vorgesehen ist.
CH197163D 1936-05-28 1937-05-15 Quecksilber-Tauchschienenkontakt. CH197163A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE197163X 1936-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH197163A true CH197163A (de) 1938-04-15

Family

ID=5756227

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH197163D CH197163A (de) 1936-05-28 1937-05-15 Quecksilber-Tauchschienenkontakt.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH197163A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2340449A1 (de) Hydraulischer spueltank mit einer verbesserten aufsetz- und wiederabdichteinrichtung
DE1784944B2 (de) Schwimmer für Klosettspülkästen. Ausscheidung aus: 1658285
CH197163A (de) Quecksilber-Tauchschienenkontakt.
AT152895B (de) Quecksilber-Tauchschienenkontakt.
DE262760C (de)
DE715910C (de) Quecksilberschienenkontakt
DE847934C (de) Schutzeinrichtung fuer mit einer Isolierfluessigkeit arbeitende elektrische Apparate
DE568225C (de) Durchgangsventil
DE462482C (de) Relais, insbesondere zur Strombegrenzung mit auf Quecksilber als Kontaktfluessigkeit wirkendem elektromagnetisch bewegten Verdraenger
DE706323C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Dampfwasserableiter
DE614469C (de) Quecksilberschienenkontakt
DE556000C (de) Selbstschlussventil mit Gegendruckkammer und aufschwimmendem Hauptventil sowie in diesem angeordnetem, zwangslaeufig in die Hoechstlage bewegtem Hilfsventil
DE546944C (de) Dampfwasserableiter mit Schwimmer und Kugelventil
DE674635C (de) Schaltvorrichtung fuer druckluftbelastete Fluessigkeitsakkumulatoren
DE2755938A1 (de) Selbsttaetiger entluefter
DE720850C (de) Durch elektrische Heizung oder Abkuehlung von Gasen wirkendes Quecksilber-Wischrelais
AT88709B (de) Gasanalytischer Apparat.
DE700075C (de) Gasentwicklungsapparat mit zutropfender Saeure
DE629197C (de) Ableiter fuer Fluessigkeiten, besonders Dampfwasser
DE853449C (de) Dampfwasserableiter mit hutfoermigem Schwimmer
AT229796B (de) Vorrichtung zum Anzeigen und/oder Sperren undichter Flüssigkeits-Behälter, insbesondere von Öltanks
DE477852C (de) Verzoegerungsrelais
DE406012C (de) Wasserversorgungsanlage aus einem Brunnen mit an einen Luftverdichter angeschlossenem Behaelter
DE648672C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Schaumbekaempfung bei Gaerfluessigkeiten
DE11659C (de) Neuerungen an dem HOEHNS & KLAHR'tchen Wasserleitungs ventil