CH197225A - Räucherpatrone zur Bekämpfung von Insekten, insbesondere von Bremsen und Mücken, und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Räucherpatrone zur Bekämpfung von Insekten, insbesondere von Bremsen und Mücken, und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH197225A
CH197225A CH197225DA CH197225A CH 197225 A CH197225 A CH 197225A CH 197225D A CH197225D A CH 197225DA CH 197225 A CH197225 A CH 197225A
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horseflies
mosquitoes
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Apex A G Fuer Verwer Apparaten
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Apex A G Fuer Verwertung Von A
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M13/00—Fumigators; Apparatus for distributing gases

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Description


  



  Raucherpatrone zur Bekämpfung von Insekten, insbesondere von Bremsen und   Müeken,    und Verfahren zur Herstellung derselben.



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass Rauch das wirksamste Mittel zur Bekämpfung von Bremsen und Mücken ist. Bisher verwendeten die Landwirte, um zu diesem Zwecke Rauch zu entwickeln, verschiedene Materialien, so z. B. Lumpen und Abfälle verschiedenster Art. Diese Materialien hatten den groBen Nachteil, daB sie in einem verhältnismässig voluminösen sogenannten   äucherkessel    untergebracht werden mussten, der zum Beispiel bei   Fuhrwerken    an die Deichsel angehängt wurde.



  Es zeigte sich ferner, daB diese Materialien schlecht und sehr unregelmässig brannten und nicht sehr lange anhielten. Es ist auch bereits versucht worden, ein Räuchermaterial aus Fa  serstoff herzustellen.    Dieses muBte aber in   Papierhülsen abgefüllt    werden, wodurch das Ganze wesentlich verteuert wurde.



   Diesen Nachteilen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf eine Räucherpatrone zur Bekämpfung von Insekten, insbesondere von Bremsen und   Mücken,    und auf ein Verfahren zur Herstellung derselben.



     (ilemäS    der Erfindung besteht die Patrone aus einem in Formen   gepreliten,    aus Faserstoff, Teer,   Kalisalpeter    und einem Bindemittel gebildeten Material.



   Beispielsweise wird zur Herstellung der Räucherpatrone der Faserstoff mit einer Kalisalpeterlösung gemischt, worauf man dieser Mischung Steinkohlenteer und Bindemittel   beifügt,    worauf das Ganze intensiv gemischt und in Formen gepresst und getrocknet wird.



   Die Räucherpatrone kann zum Beispiel in der Weise hergestellt werden, dass man 60 Teile Faserstoff, am zweckmässigsten   Weichholzsägmehl,    mit 20 Teilen in Wasser   aufgelöstem    Kalisalpeter mischt und dieser Mischung 12 Teile Steinkohlenteer und 8 Teile in Wasser aufgelösten ungelöschten Kalk beifügt und das G-anze intensiv mischt, worauf man die Masse in Formen presst und diese alsdann trocknen lässt.



   Nach erfolgtem Trocknen kann die nach   dern    beschriebenen Verfahren hergestellte Patrone mittelst eines Streichholzes bequem entzündet werden, wobei sie, ohne Flammen zu entwickeln, während einer verhÏltnismϯig langen Zeit einen intensives Rauch entwickelt, der für die Insekten   unerträglieh,    für Menschen und Tiere aber unschädlich ist.



   Die Beigabe von Kalkmilch dient als Bindemittel für den Faserstoff, so   daí ;    die Masse, nachdem sie in Formen gepresst worden ist, gut zusammenhält. Dieses Bindemittel hat den Vorteil, dass es billig ist, und da¯ es beim Gebrauch der Patrone dem   Verbren-       nungsprozess keinen nachteiligen Widerstand    entgegensetzt.



   Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Patrone kann in runde oder andere Querschnittsform gepresst werden ; sie besitzt den Vorteil der Billigkeit,   der ein-    fachen Herstellung und entwickelt während einer verhältnismässig langen Zeit einer intensiven Rauch.



     Durch Hinzufugen    eines h¯heren Prozentsatzes   Kalisalpeter    kann der   Verbrennungs-    prozess beschleunigt und durch Beifügen eines   grosseren    Prozentsatzes   Teer die Rauchent-    wicklung erhöht werden.



   Bei Verwendung der beschriebenen Räucherpatrone bei   Fuhrwerken    wird dieselbe in   zweckentsprechende,    an der Deichsel befestigbare Behälter eingelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Räucherpatrone zur Bekämpfung von In sekten, insbesondere von Bremsen und Mücken, dadurch gekenuzeichnet, dass die selbe aus einem in Formen gepressten, aus Faserstoff, Teer, Kalisalpeter und Bindemittel gebildeten Material besteht.
    II. Verfahren zur Herstellung der Räucher patrone nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ man Faserstoff mit einer Kalisalpeterl¯sung mischt, dieser Mischung Teer und Bindemittel beifügt, das Ganze in Formen presst und trocknen lässt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Räucherpatrone nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da¯ der Faserstoff aus WeichholzsÏgemehl besteht.
    2. Räucherpatrone nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da¯ als Bindemittel ungelöschter Kalk verwendet ist.
CH197225D 1937-05-31 1937-05-31 Räucherpatrone zur Bekämpfung von Insekten, insbesondere von Bremsen und Mücken, und Verfahren zur Herstellung derselben. CH197225A (de)

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