CH197260A - Schieber für Reissverschlüsse. - Google Patents
Schieber für Reissverschlüsse.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/24—Details
- A44B19/26—Sliders
- A44B19/28—Sliders constructed to be removable from at least one stringer ; Sliders with movable parts to permit releasing of the slider in the event of jamming or obstruction
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Description
Schieber für Reissverschlüsse. Die Führungsplatten der bekannten .Schie- ber für Reissverrschlüss :e ermöglichen eine Be wegung dies Schmeb:ers im Sinne der Öffnung des Verschlusses nur, wenn die Glieder über die ganze Länge @desselben .geschlossen sind.
Wenn die Verchluss@glieder an einer Stelle des Verschlusses aus irgend einem Grunde nicht schliessen, ist @die von den Führungs platten gebildete Durchgangsöffnung zu klein und der Sahmeber kann nicht mehr über die offene Stelle zurückgeführt werden.
Der Reissversohluss ist dann unbrauchbar und russ durch einen neuen ersetzt werden.
Um :diesen Nachteil zu beheben hat man schon vorgeschlagen, eine der Führungsplat ten :des, :Schiebers: verstellbar auszubilden, derart, :dass die Durchgangsöffnung für die Verschlussglied:er soweit vergrössert werden kann, dass auch die ungeseh,loss.enen Ver- schlussglieder :die Bewegungen des Schiebers nicht mehr hindern. Man hat zu :
diesem Zwecke die obere Führungsplatte des Schie bers in zwei Teile geteilt. Der eine Teil ist mit der untern Führrungs:platte fest verbun- den, während der andere, Teil mittels eines Gel:
enkBandes am ersten Teil angelenkt ist. Der bewegliche Teil trägt einen mit dem einen Ende auf ihm befestirgten Bügel, wel cher das Gelenkband überbrückt und mit :dem andern. freien Ende bis auf einen be stimmten Abstand auf :den; festen Teil :
der obern Führrungsplatte herabreicl-it. Ein Be- tätigungs,glied. des Schiebeas: greift bei Bewe gung desselben im,Sinne :der Schliessung des Verschlusses am freien Bügelende an und drückt :den beweglichen Teil in die Ebene des festen Teils nieder. Bei einer andern be kannten Ausführungs:
fomm wird der beweg liche Teil der obern Führungsplatte von einer auf Odem Gelenkband sitzenden Feder in die Ebene :
des festen Teils niedergedrückt. Es kann nun vorkommen, dass beim Schliessen des Verschlusses zufolge Verschmutzung, Frost, Zugbeanspruchung der die Verschluss!- glieder tragenden Stoffteile oder andern. Ur sachen, die Glieder Odem Schieber einen grösseren Widerstand entgegensetzen,
wobei der genannte bewegliche Teil entgegen. der Wirkung der Gelenkbandfeder oder des vom Betätigungsglied auf das freie Bügelende ausgeü,bten Druckes gehoben wird. Daduroh können .die Verschlussglieder aus den Füh rungen heraustreten, und die Schliessung des Verschlusses verhindern. Es ist infolgedes sen nötig, den Schieber so oft über die offe nen Stellen des Verschlusses zu führen, bis dieser tatsächlich geschlossen wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Schieber der oben beschriebenen Art, welcher jedoch diesen Mangel nicht aufweist. Erfindungsgemäss sind Mittel vorgesehen, die ermöglichen, den beweglichen Teil der obern Fährungsplatte in der Ebene des festen Teils starr mit diesem zu verbinden.
Einige Ausfühamngsbeispiele des Erfin- dungsgegensta.udes sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Fig. 1. einen Sehieher in einer der oben, beschriebenen bekannten Bauarten;
Fig. ? und 3 zeigen ein erstes und die Fig. 4 und 5 ein zweites Ausführunbms- beispiel des neuen Schiebers in Seitenansicht und Draufsicht; Fig. 6 zeigt in Draufsicht ein drittes :Iusführungsbeispiel.
In der Zeichnung sind gleiche Teile der verschiedenen des Schie bers mit gleichen Bezugszeichen versehen.
1 ist die untere Führungsplatte. Sie ist durch einen mit dieser aus einem Stück be stehenden heil 2 mit einem Teil 3 der obern Führungsplatte fest verbunden. Am Teil 3 ist mittels eines Gelenkbandes 1 ein Teil 3a der obern Führungsplatte angelenkt. Eine nicht dargestellte, auf der Achse des Gelenk bandes sitzende Feder ist bestrebt,
den Teil 3a ständig in die Ebene des Teils 3 nied@er- zudrücken.. Die untere Führungsplatte 1 und die Teile 3- und 3a .der obern Führungsplatte sind in bekannter Weise am Rande, zwecks Bildung der für die Sohliessun.g der Ver- schlussglieder erforderlichen Führungsbahnen rechtwinklig umgebogen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist auf dem beweglichen Teil 3a der obern Führungsplatte ein Ende eines das Gelenkband überbrüokenden Bügels 5 be festigt,
dessen anderes Ende frei isst und bis nahe auf den festen Teil 3 der obern Füh rungsplatte herabreicht. Das freie Bürgerlende weist eine Rast 5a zur Aufnahme des Be- täti.gungs,gliedes 6 des Schiebers auf.
Das in die Rast 5a eingreifende Betätigungsglied 6 stemmt sich auf den Teil 3 der obern Füh rungsplatte ab und übt auf das freie, federnd ausgebildete Bügelende einen leichten Druck im Gegendrelrisinn :de:s Uhrzeigers aus, so dass der Teil 3a vollständig festgestellt wird. Der Bügel ist so ausgebildet, dass .das:
Betäti- gungsg@ied 6 in der Rast 5a sowohl mach links als nach rechts umgelegt und in diesen Stellungen mit ihm der Schieber betätigt werden kann, ohne dass das Glied mit der Rast 5a ausser Eingriff kommt.
Gemä.ssi Fig. 4 und @5 kann an Stelle eines Bügels auf dem beweglichen Teil 3a der obern Führungsplatte auch eine Nase i und auf -dehn fersten Teil 3 eine mit dieser zusam- menarbeitende Nocke 8 angeordnet sein.
Letz- tere sitzt auf einer der Betätigung des Schiebers dienenden Achsre 9, die von auf dem Teil 3 verankerten oder mit diesem aus einem Stück bestehenden Lagern 10 getragen wird.
Die Enden der Achse 9 sind zu einer Schleife zu@sammengehogen und dienen als Griff zur Betätigung des Schiebers. Wird dieser Griff nach rechts umgelegt und der Schieber in dieser Richtung bewegt, was der Schliessung des Verschlusses entspricht, so kommt.
die Nocke mit der Nase in Berührung und verhindert ,jede Bewegung des Teils 3a für LTlrrze@ig erdrelrsinne. Wird dagegen der Griff nach links umgelegt, so entfernt sieh die Nocke von der Nase und ermöglicht, den beweglichen Teil 3a entgegen der Wirkung der auf der Achse des Gelenkbandes sitzen den Feder zu drehen.
Eine andere Möglichkeit, den beweglichen Teil 3a der obern Führungsplatte während der @elrliessung@sbewegung .des Schiebers fest zustellen, besteht darin, dass, wie in Fig. 6 gezeigt ist, .auf dem festen Plattenteil 3, zwischen zwei auf diesem befestigten Füh rungsgliedern 12, ein längsverschiebbarer Riegel 11:
vorgesehen ist, welcher über die Tnennunigsfuge der beiden Teile 3 und 3a hinweggestossen werden kann. Verdickungen lla an beiden Enden des- Riegels verhindern., dass, dieser aus denn Führungen 12 heraus fällt.
Nicht :dargestellte, in den letzteren ein- gebaute Federn halten den Riegel in der ihm erteilten, Stellung fest. " _ Es isst klar,
@dass die Mittel zur Feststel- lung des beweglichen Teils 3a der obern. Führungsplatte noch anders .gebaut sein kön nen als 2n den; Figuren dargestellt ist.
So könnte zum Beispiel an @Stelle des längsver- schiebbamenr Riegels 11 ein um eine, senk- recht zur Ebene der Grundplatte stehende Achse drehbarer Riegel vorgesehen sein, der auch zur Feststellung,des beweglichen Teils dienen könnte.
Durch eine Schwenkbewegung würde man @diesen, Riegel in Arbeits- bezw. Ruhestellung hrsngen. Bei der in Fig. 2 dar gestellten Ausführungsform könnte,
die Rast des Bügels auoh von einer federbelasteten Nase gebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schieber für Reissverschlüsse, bei wel- chem,die abeme FüJn.ungsplatte aus zwei Tei len besteht,von denen der eine Teil fest mit der untern. Führungsplatte verbunden. ist und dem aa@dere mittels eines Gelenkbandes aufklappbar am ersten Teil befestigt ist und bei Bewegung des Schiebers im Sinne des Schliessens, des,Verschlusses von einem Glied in die Ebene (des. festen Teils niedergedrückt wird!, dadurch .gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche ermöglichen,den be weglichen Teil der obern Führungsplatte in der Ebene des festen Teils starr mit diesem zu verbinden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. .Schiebern nach Patentausspruch, bei wel chem ein Bügel mit dem einen Ende auf dem beweglichen Teile befestigt ist und mit dem andern Ende frei über dem festen Teil der obern Führungsplatte steht, so dass, er das.Gelenkband überbrückt und einem der Betätigung des Schiebers die- nenden, Glied als Angriffspunkt -dient;dadureh gekennzeiohnet, dass das freie Bügelende eine Rast aufweist, mit welcher das Betätigungsglied des Schiebers in Eingriff gebracht wenden kann, wobei sieh letzteres auf den festen Teil der bbehm. Fülhrungsplatte abstützt und das freie Bügelende in. die Ebene des,festen Teils niederdrückt und in dieser Stellung festhält. 2. Schieber nach Patentanspruch, bei wel chem der bewegliche Teil den obern Füh- mungsplatte durch eine Feder in die Ebene des festen Teils niedergedrückt wird, da- durch gekennzeichnet,@dass, auf dem be- weglichen, Teil der obern Führungsplatte eine Nase angeordnet ist, welche mit einer @dmehbaren, auf dem festen Teil dieser Platte gelagerten Nooke derart zusam- menarbeitet, d:ass. in einer bestimmten Stellung der Necke der bewegliche Teil ,der obern Fühmuugsplatte in der Ebene ihres festen Teils festgestellt und in einer andern Stellung @dieses Gliedes entgegen -der Wirkung der .genannten Feder beweg lich isst. 3.Schieber nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Necke mit dem Betätigungsglied des Sohiebems derart verbunden ist,dass bei Bewegung des letzteren im Sinne der Schliessung des Vemsebdusses die Nooke sich gegen die genannte Nase stemmt und bei Bewegung des Schiebers in entgegen gesetzter Richtung sich von der Nase ent- fernt. 4.Schieber nach Patentanspruch, bei wel chem der bewegliche Teil der obern Füh- rung platte durch eine Feder in die Ebene d -es festen Teils niedergedrückt wird, da- ,durch gekennzeichnet, dass auf einem der beiden Teile der obern Führungsplatte ein Riegel vorgesehen ist,welcher quer überr die Trennungsfuge der beiden Teile ge bracht werden kann und in dieser ;Stel- lung eine Bewegung des beweglichen Teils aus der Ebene des festen Teils verhindert.5. Sehie#ber nach Unteranspruch 4, dadurch ge#kennzeichnet, dass der Riegel auf dem festen Teil der obern Führungsplatte an- geordnet und längsverschiebbar ist. 6.Schieber nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel um eine Achse drehbar ist und durch eine Sohwenkbewegung in die Arbeit-,- bezw. Ruhestellung gebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197260T | 1937-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197260A true CH197260A (de) | 1938-04-30 |
Family
ID=4440785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197260D CH197260A (de) | 1937-08-07 | 1937-08-07 | Schieber für Reissverschlüsse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197260A (de) |
-
1937
- 1937-08-07 CH CH197260D patent/CH197260A/de unknown
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