CH197267A - Schäl- und Schleifmaschine für Körnerfrüchte, wie Getreidekörner, Hülsenfrüchte usw. - Google Patents

Schäl- und Schleifmaschine für Körnerfrüchte, wie Getreidekörner, Hülsenfrüchte usw.

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CH197267A
CH197267A CH197267DA CH197267A CH 197267 A CH197267 A CH 197267A CH 197267D A CH197267D A CH 197267DA CH 197267 A CH197267 A CH 197267A
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CH
Switzerland
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peeling
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Inventor
Ernst Kimmelmann
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Ernst Kimmelmann
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/02Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of discs

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Schäl- und Schleifmaschine für Körnerfrüchte, wie Getreidekörner, Hülsenfrüchte usw.    Bei bekannten     Maschinen    zum Befreien  von Körnerfrüchten, z. B. Getreidekörner von  der Schale wird das Schälgut zwischen einer  umlaufenden Schleiffläche und dazu parallel  angeordnetem Werkzeug bewegt, auch hat  man einzelne Führungskanäle über der  Schleiffläche angeordnet.  



  Die erfindungsgemässe Schäl- und Schleif  maschine ist     gekennzeichnet    durch einen       Schleifkörper    und zu dessen Arbeitsfläche  parallel angeordnete Führungskörper, die als  starre normal zur Arbeitsfläche stehende  Bänder ausgebildet sind und so nahe an den  Schleifkörper heranreichen, dass die Körner  einzeln und nur durch hierfür vorgesehene  Aussparungen der Führungsbänder zwischen  diesen und dem     Schleifkörper    unter Drehung  um ihre Achse hinduchgleiten können, wo  bei sie bearbeitet und von der Schale befreit  werden.  



  Der Schleifkörper kann eine ebene Kreis  scheibe mit waagrechter oder senkrechter  Achse oder ein Hohlzylinder mit innerer oder  äusserer Schleiffläche sein; man kann der    Schleiffläche die Form eines Kegels oder  sonst eines     Brechungskörpers    geben, sie kann  aber auch ein endloses Band     sein,    das an den  Führungsbändern     vorbeibewegt    wird.  



  In der     mitfolgenden    Zeichnung sind  einige beispielsweise     Ausführungsformen    der  Schäl- und Schleifmaschine nach der Erfin  dung dargestellt, indessen lassen sich darüber  hinaus noch viele praktisch gut brauchbare       Anordnungen    zwischen den Führungskör  pern und der Schleiffläche ausführen.  



       Fig.    1 zeigt die Draufsicht auf eine Aus  führung mit einer Schälscheibe mit acht ver  schiedenen Anordnungen von Führungsbän  dern,       Fig.    2 einen dazu gehörigen senkrechten  Mittelschnitt,       Fig.    3 einen senkrechten Schnitt nach  Linie     A-A    der     Fig.    1,       Fig.    4 einen     winkelrechten        Schnitt    dazu  nach     Linie        B-B    der     Fig.    1,

         Fig.    5 einen der     Fig.    3 ähnlichen Ver  tikalschnitt     einer        Variante,         Fig. 6 die Draufsicht auf ein Stück einer  Schälmaschine mit etwa tangential zur  Schleifscheibenachse verlaufenden Führungs  bändern,  Fig. 7 einen schematischen Vertikal  schnitt durch eine Schälmaschine mit end  losem Schleifband,  Fig. 8 eine Ansicht einer zylindrischen  Schleiftrommel mit ringförmig verlaufenden  Führungsbändern und  Fig. 9 eine Ansieht einer zylindrischen  Schleiftrommel, deren Führungsbänder am  Umfang schräg in Richtung der Erzeugenden  des Zylinders verlaufen.  



  Die Fig. 1 bis 4 zeigen schematisch eine  Schäl- und Schleifmaschine; für Körnergut  mit einer horizontal umlaufenden Schleif  scheibe c, die von der Welle h getragen und  in Umdrehung versetzt wird; g ist ein ober  halb eines Verteilerkegels i angeordneter  Einfüllrumpf durch den von oben das Schäl  gut eingeschüttet wird, das sieh auf dem  Umfang des Kegels i verteilt und am untern  Rand desselben zwischen ausserhalb des Ke  gels dicht über der Schleifseheibe starre nor  mal zu deren Arbeitsfläche stehend angeord  nete Führungs- und Hemmungsbänder b  strömt. Der untere Rand der Führungsbän  der b befindet sich so nahe über der Schleif  fläche des Körpers c, dass keine Körner zwi  schen dieser und dem untern Rand der Füh  rungsbänder hindurch gelangen können.

   Um  den Körnern einzeln einen solchen Durch  gang unter den Bändern hindurch zu ermög  lichen und sie dabei einzeln zu bearbeiten,  das heisst zu schälen und zu schleifen sind in  dem untern Rand der Bänder b Ausschnitte  d ausgespart. Während des Durchganges der  Körner durch die     Aussparungen    d sind sie  mit der gerauhten Schleiffläche des Körpers  c in Berührung gehalten, wobei sie sich  drehen und nur quer unter den Bändern b  hindurch bewegen können. Zwischen den  Bändern b können sie dagegen frei rollen.  



  Die Ursache dieser radialen Bewegung  der Körner ist meistens die Fliehkraft, die  den Körnern zufolge der zeitweisen Berüh  rung mit der Schleifscheibe übermittelt wird,    indessen kann das Schälgut auch durch  Schwerkraft, durch Druckluft oder in sonst  geeigneter Weise in radialer Richtung be  wegt werden. Die Körner n halten sich so  lange zwischen den einzelnen Führungsbän  dern b auf, bis sie den Durchgang durch die  Aussparungen d gefunden haben. Gleichzei  tig wird jedes Korn, wie bereits erwähnt,  auch von der Schleifscheibe gedreht, also an  mehreren Stellen abgeschliffen, bis sie in den  nächsten Raum kommen, in dem sich das    Spiel wiederholt.  



  Nach mehrmaligem Durchgang durch  solche Aussparungen der Bänder sind die  Körner geschält und geschliffen und gelan  gen schliesslich an den Rand des Körpers c,  von dem sie als fertiges Schälerzeugnis     ab-          geschleudert    werden, worauf sie auf dem ko  nisch vertieften     Boden    des Gehäuses f ge  sammelt und von diesem durch ein Fallrohr       h    an eine     Sammelstelle    abgeführt werden.  



  Die Führungsbänder b können, wie     Fig.    1  zeigt, verschieden ausgebildet und angeord  net sein. Die Zahl der für einen ganzen     Ar-          beitsgan-        bestimmten    Führungsbänder ist  verschieden und richtet sich nach der Stärke  der Schalen der zu schälenden und zu schlei  fenden Körner.  



  Nach dem     ini        Kreisausschnitt    E darge  stellten Beispiel sind mehrere konzentrisch  zur Welle verlaufende Führungsbänder     1)     zwischen dem Verteilerkegel und dem Rand  des     Schleifkörpers    c angeordnet. Im Beispiel  F wird auf halbem radialem Schälweg i  neues Arbeitsgut zugeführt.

   Bei der Ausfüh  rung     G    verlaufen die Führungsbänder als  gerade     Radialstrahlen,    der Umlauf der       Scheibe    c wird langsamer gewählt, weil die  Körner auf der letzteren liegend gleichzeitig  unter den     Durchtrittsöffnungen    der Bänder       mitgenommen    werden     müssen;    die Fliehkraft       befördert    die Körner nach dem Rand. Nach  dem Ausschnitt H ist die     Breite    der Schäl  bahn durch eine konzentrisch verlaufende  Trennwand     h'    geteilt.

   Beide Teile werden  über die Trichter     lz'    und     1i"    getrennt be  schickt und aus beiden Teilen wird das Schäl  erzeunis durch einen radialen Kanal     lz4        ab-          ;Z         geführt. Im Beispiel J verlaufen die Füh  rungsbänder in einem sanften Bogen, von  innen nach aussen steiler werdend. Das Bei  spiel K zeigt die Bänder in kurzen Wellen  linien gebogen, bei L sind sie zackig und bei  M in doppelt geschwungener Linie quer zu  ihrer Ebene hin- und hergebogen.  



  Bei radial verlaufenden Bändern kann  auch die Schleifscheibe genau unter den kon  zentrisch angeordneten Durchtrittsöffnungen  aller Bänder mit konzentrisch verlaufenden  Riefen versehen sein, die eine erhöhte Schäl  wirkung erzielen lassen, ohne dass ein Schro  ten oder Zerquetschen der Körner zu be  fürchten ist.  



  Radial angeordnete Führungsbänder kön  nen an den innern und äussern Enden je an  einem gemeinsamen Ring angelenkt und der  äussere Ring drehbar und feststellbar ange  ordnet sein, so dass durch Drehen dieses Rin  ges der     Einstellwinkel    der Bänder b geändert  und dadurch die Schälwirkung während des  Laufes der Maschine geregelt werden kann.  



  Auf der der Schleiffläche abgekehrten  Seite der Bänder b ist der Raum durch ein  Sieb e abgeschlossen. Oberhalb dieses Siebes  ist das Gehäuse f mit einer nicht gezeichne  ten Absaugungsleitung verbunden, durch die  der beim Schälen erzeugte Abrieb abgesaugt  wird.  



  Die Fig. 5 zeigt eine Ausführung der  Maschine, bei der die Dicke der Führungs  bänder verschieden ist, und zwar nimmt die  Dicke der Bänder und damit auch die Länge  des Durchganges respektive Bearbeitungs  weges unter den Bänden mit der Gesamt  dauer der Bearbeitung ab.     Oberhalb    der  Scheibe c ist ein erster Ring b1 mit breitem.  respektive winkelförmigem unterem Rand  und daher relativ langen Durchlassöffnungen  d'; der nächste Ring b2 ist am untern, eben  falls winkelförmigen Rand etwas schmäler.  Dementsprechend sind auch die Durchlass  öffnungen d2, d3, d4, d5 kürzer. Das Band b3  hat am untern Rand keinen Querschenkel  und die folgenden Bänder b4 und b5 sind  noch dünner, so dass die Bearbeitungsdauer  der Körner unter den Bändern b1... b5 eine    stufenweise Verkürzung in den Durchlass  öffnungen dl . . . d' erfährt.

   Auch sind die  Aussparungen d dem Mass der     Schälung    ent  sprechend in den     aufeinander    folgenden Bän  dern kleiner bemessen.  



  In     Fig.    ö ist eine zur Schleifscheiben  achse etwa     tangentiale        Anordnung    der Füh  rungsbänder b gezeigt; durch die das Schäl  gut einen erhöhten Druck gegen die Bänder b  erfährt. Die ganze Breite der Schälfläche ist  in diesem Fall in drei Zonen     11T,    O und P  unterteilt, indem konzentrisch verlaufende  Ringe m,     n,    o und p bis dicht an die Schleif  scheibe c heranreichen, die nur jeweils in den  letzten     Abteilungen    zum Abführen des  Schälerzeugnisses -Öffnungen r, s, t aufwei  sen, ebenso ist auch der ganze Umfang durch  lückenlose     Radialbänder    in mehrere Schäl  abteilungen zerlegt.

   In jeder dieser Zonen  jeder Abteilung sind getrennte Zuführungs  trichter,<I>z. B. N', P', O',</I> vorhanden und  das Schälerzeugnis wird in jeder Abteilung  durch die zugehörige Öffnung<I>r, s</I> oder<I>t</I> in  folge der durch die Reibung auf der     Schäl-          s        c        'heibe        entstehenden        Zentrifugalwirkung        C>        nach     aussen befördert. Daraus wird ersichtlich,  welch hohe Leistung eine solche Schäl- und  Schleifmaschine aufweisen kann, wenn alle  Trichter unabhängig voneinander beschickt  werden.  



  Eine weitere Ausführungsform der     Schäl-          und    Schleifmaschine zeigt     Fig.    7, nach der  ein endloses biegsames Schleifband r zwei  Scheiben R     und    R' umspannt und sich mit  dem obern     Trum    dicht unter den quer, vor  teilhaft etwas schräg zum Band verlaufen  den, starren     Führungsbändern    s     fortbewegt.          ,S\    sind zwei Fülltrichter und e ist ein unmit  telbar über den Bändern b angeordnetes Sieb,  durch das der Abrieb mittels eines nicht ge  zeichneten Saugtrichters abgesaugt     wird.    Der  letzte Kanal vor dem zweiten Trichter dient  dem Schälgut als Ablaufkanal.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    8, dient  als Schäl- und Schleifkörper ein liegender  Zylinder T, der an seiner Mantelfläche auf  gerauht und von konzentrischen zu seiner  Achse senkrecht verlaufenden starren Füll-      rungsbändern t umgeben ist. Das Beispiel  zeigt die Bänder t in Form einer schwach an  steigenden Schraubenlinie, um das Schälgut  selbsttätig weiter zu befördern. T' ist der am  einen Ende des Zylinders     angeordnete    Füll  trichter.  



  Nach Fig. 9 verlaufen die Führungsbän  der u, leicht geneigt zur Erzeugenden des  Schleifzylinders U. über dem sich an     höeh-          ster    Stelle ein längslaufender Fülltrichter U'  befindet,  Statt wie bisher angenommen, die Füh  rungsbänder fest und den Schleifkörper be  wegt anzuordnen, kann es auch     umgekehrt     der Fall sein. oder es können die beiden Teile  gegeneinander oder im gleichen Sinn mit ver  schiedener Geschwindigkeit bewegt werden,  um Schälwirkungen zu erzielen, die zum Bei  spiel durch die Härte des Schälgutes oder der  Schalen desselben, die Stärke der Scbälung  usw. bedingt sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schäl- und Schleifmascbine für Körner- friichte, gekennzeichnet durch einen Schleif körper und zu dessen Arbeitsfläche parallel angeordnete Führungskörper, die als starre normal zur Arbeitsfläche stehende Bänder ausgebildet sind und so nahe an den Schleif körper heranreichen, dass die Körner einzeln und nur durch hierfür vorgesehene Ausspa rungen der Führungsbänder zwischen diesen und dem Schleifkörper unter Drehung um ihre Achse hindurch gleiten können, wobei sie bearbeitet und von der Sehale befreit wer den. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der der Schleiffläche abgekehr ten Seite der Führungsbänder ein Sieb be findet, durch welches der Abrieb hin- durehgesangt wird. 2. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen der aufeinanderfolgen den Führungsbänder um das Mass der Schäleng verkleinert sind. 3. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper eine horizontale Scheibe mit konzentrischen Riefen ist, während die Führungsbänder etwa radial dazu ver laufen und über den Riefen je eine Aus sparung aufweisen. 4.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper eine horizontale Scheibe ist und die Führungsbänder etwa radial zur Achse derselben verlaufen und quer zu ihrer Ebene hin- und hergebogen sind. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper eine horizontale Scheibe ist und die Führungsbänder etwa radial und gerade verlaufen. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper eine horizontale Scheibe ist und die Führungsbänder etwa radial, ,jedoch in einem Bogen verlaufen.
    . Sehä1- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in bezug auf den Durchgangsweg des Arbeitsgutes aufein ander folgenden Führungsbänder nach dein Rand des Schleifkörpers zu an Dicke abnehmen.
    B. Scbä l- und Schleifmaschine nach dem Pa- lentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Führungsbändern auf reelite bandförmige Leitkörper ohne Dureh- trittsö ffnungen vorhanden sind, die den ganzen Arbeitsraum in getrennte, mitein ander nicht zusammenhängende Abteilun gen unterteilen.
CH197267D 1936-10-19 1936-10-19 Schäl- und Schleifmaschine für Körnerfrüchte, wie Getreidekörner, Hülsenfrüchte usw. CH197267A (de)

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