CH197300A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Papiergefässen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Papiergefässen.

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CH197300A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Herstelleu von Papiergefässen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Herstellen von Papiergefässen,  die aus einem napfförmigen Bodenteil und  einem sich vom Boden nach der Gefässöff  nung zu     konisch        erweiternden,    rohrförmigen  Gefässmantel bestehen; die Erfindung be  trifft ferner eine zur Herstellung der Gefäss  mäntel dienende Vorrichtung.  



  Bei den bisher bevorzugten Verfahren  zur Herstellung derartiger Papiergefässe wird  aus dem     Mantelzuschnitt    durch Kleben einer  Längsnaht ein rohrförmiger Gefässmantel ge  bildet und unmittelbar anschliessend an die  sen Arbeitsvorgang der Bodenteil in dem  Gefässmantel befestigt. Es ist bekannt, hier  bei den napfförmigen Bodenteil auf einen  dem Gefässinnern entsprechenden Formdorn  zu legen und dann um diesen Dorn herum  den Gefässmantel zu formen und schliesslich  das     überstehende    Ende des, Gefässmantels um  die nach auswärts gerichtete Zarge des     napf-          förmigen    Bodenteils umzuschlagen.

   Es ist  weiterhin bekannt, den napfförmigen Boden  teil in eine Aussparung eines kegelstumpf-    förmigen Formdornes zu legen und aus die  ser Aussparung heraus in den Gefässmantel  zu schieben, unmittelbar nachdem der Ge  fässmantel über dem Formdorn geklebt wor  den ist.  



  Bei     derartigen        Herstellungsverfahren        wird     die erzielbare Leistung beschränkt duroh die  Zeit, welche für das Abbinden der Längs  naht des Gefässmantels erforderlich ist. Diese  für das Abbinden der Klebenaht erforder  liehe Zeitspanne verhindert eine Steigerung  der Arbeitsgeschwindigkeit der nach .dem  vorerwähnten bekannten Verfahren arbei  tenden.     Maschinen    zur Herstellung von     Pa-          piergefUen.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren     ermög-          lioht    eine     erhebliche        Steigerung    der Arbeits  geschwindigkeit beider     Herstellung    von Pa  piergefässen und die Erzielung eines beson  ders festen     .Sitzes        des:        napffö:rmigen    Bodens  in dem     kegeligen        Gefässmantel.     



  Bei :dem erfindungsgemässen Verfahren  zum Herstellen von nach ihrer     Mündung    sich  erweiternden Papiergefässen, die aus     einem         rohrförmigen, konischen Mantelteil und  einem napfförmigen Bodenteil bestehen.  wird für den Mantelteil zunächst durch Fal  ten und Kleben eines Zuschnittes ein flach  zusammengelegter Schlauch von     trapezför-          migem    U     mriss    gebildet,

   nach     dein        Abbinden     der Klebenaht der flach     zusammengelegte     Schlauch zur Rohrform aufgespreizt und  schliesslich der napfförmige Bodenteil in  den aufgespreizten Gefässmantel durch  das weitere Ende in Richtung auf  das engere Ende desselben eingepresst.  Das Herstellen zunächst zu bildender.  flach     zusammengelegter    Schläuche kann mit  Hilfe der Falt- und Klebemaschine mit gro  sser Geschwindigkeit erfolgen.

   Da der Ge  fässboden in den Mantelteil erst eingesetzt  wird, nachdem die Klebenaht des     schlauch-          förmigen    Mantelteils bereits genigend ab  gebunden hat, kann auch     bei    dem Einsetzen  des Bodens schnell gearbeitet werden; der  Boden kann auch besonders fest in den Man  telteil eingepresst werden. Durch die     kegel-          stumpfförmige    Grestalt des Gefässnantels  wird das Einführen des napfförmigen     Bo-          denteils        erleichtert    und weiterhin erreicht,  dass der Bodenteil so weit eingepresst werden  kann, bis er genügend fest sitzt und gleich  sam in dem konischen Gefässmantel verkeilt  ist.

   Durch die kegelstumpfförmige Gestalt  des Mantelteils, die der Trapezform der zu  nächst herzustellenden flach zusammengeleg  ten Schläuche entspricht, werden also die  unvermeidlichen Ungenauigkeiten unwirk  sam gemacht. Bei dem Einpressen findet der  Bodenteil infolge seiner napfförmigen Ge  stalt einen festen Sitz in dem     kegelstumpf-          förmigen    Gefässmantel, weil die Zarge des  Bodenteils eine hinreichend grosse Anlage  fläche darbietet.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wirkt  sich besonders     günstig    aus bei der Herstel  lung solcher bekannter Papiergefässe, die an  einem Ende einen abgerundeten und am an  dern Ende einen ecligen Querschnitt haben;  vorzugsweise kommen solche Papiergefässe  in Betracht, die am Boden einen runden oder  ovalen und am     obern    Ende einen recht-    eckigen. Querschnitt haben.

   Gemäss einer vor  zugsweisen Ausführungsform     derfin-          dungsgemässen    Verfahrens können bei der       Herstellung        derartiger    Papiergefässe in dem  zur Bildung des flachen, geklebten Schlau  ches dienenden Zuschnitt Eillinien, welche       der    Zahl und Anordnung der     Gefässecken     entsprechen, so angebracht werden, dass diese  Rillinien sich im wesentlichen über die ge  samte Zuschnittlänge erstrecken. Es werden  also mehr Eillinien erzeugt, als für die Bil  dung des flachen Schlauches erforderlich  sind; die Zahl der zu erzeugenden Eillinien  wird durch die Zahl der Ecken der     Gefäss-          effnung    bestimmt.

   Dadurch, dass die     R.ill-          linien    sich vorzugsweise über die ganze Zu  schnittlänge erstrecken. kann der flachlie  gende Schlauch leicht gebildet und     geöffnet     werden. Durch die erwähnten Eillinien wird  die Bildung regelmässiger Faltlinien und  auch die Bildung eines eckigen     GefäBquer-          schnittes    an einem Gefässende gewährleistet.

    Es wird also verhütet, dass unregelmässige  Bruchlinien auftreten Dass trotz der sich  über die ganze Zuschnittlänge erstreckenden  Eillinien an einem Ende des Gefässes sich  zum Beispiel ein runder     Querschnitt    und  nicht etwa ein mehreckiger Querschnitt er  gibt, wird deshalb erreicht, weil der runde  Bodenteil sehr stramm in den geöffneten  Mantelteil, dessen Längsnaht infolge des  vorhergehenden Arbeitsschrittes der Bildung  eines     geklebten.    flach     zusammengelegten     Schlauches     bereits    vollkommen fest gewor  den ist,

       eingepresst         -erden    kann und dein  einen Ende     des    Gefässmantels     somit    seine ab  gerundete Form     aufz-,vingt.     



  Bei der Herstellung     der    flachen Schläuche.  welche späterhin den     CTefässmantel    bilden,  kann ein Zuschnitt, der     uin    zwei im Winkel       zueinander    angeordnete Faltlinien     zusa.m-          inengelegt    werden soll,     erst    in Richtung der  einen und dann in Richtung der andern       Faltlinie        vorbewegt    werden.

   Ferner kann  nach dem Umlegen eines     Zu.schnitteils    um  eine Faltlinie und vor dem Umlegen eines  andern     Zuschnittcils    um eine     zweite    zur  ersten Faltlinie parallelen Faltlinie der Zu-      schnitt in     seiner    Ebene etwas geschwenkt  werden. Auf diese Weise können die vonein  ander abweichenden Faltlinien nacheinander  in Übereinstimmung mit der Förderrichtung  gebracht werden.  



  Weiterhin können eine Anzahl flacher  Schläuche nach dem Kleben der Längsnaht  ein wenig aufgespreizt und ineinander ge  stapelt werden, so dass ein im wesentlichen  flacher Stapel aus ineinander gesteckten Ge  fässmänteln     entsteht.    Hierbei wird erreicht,  dass die Längsnähte während des Verweilens  der geklebten Schläuche in dem Stapel voll  kommen abbinden können Ein Aufspreizen  der Klebenaht,die möglicherweise noch nicht  vollkommen fest abgebunden hat, wird da  durch verhindert, dass die Klebenaht jedes  einzelnen Schlauches durch den vorhergehen  den und den folgenden Schlauch festgehalten  wird. Auf die flachen Seiten des Stapels  kann zum Zweck der Sicherung des Abbin  dens der Klebenaht ein Druck ausgeübt wer  den.

   Besonders vorteilhaft ist es, durch Auf  richten des flachliegenden, gemäss vorste  henden Angaben erzeugten Stapels die beim  Kleben     der    flachen Schläuche noch nicht ge  falteten Längskanten vorzubrechen. Bei dem  in dieser Weise erfolgten Aufrichten des zu  nächst flachliegenden Stapels kann das Vor  brechen der noch nicht ausgeprägten     Falt-          linien    gleichzeitig an einer grösseren Zahl  von Werkstücken durchgeführt werden; es  ist also im Gegensatz zu     bekannten    Arbeits  verfahren nicht erforderlich, dass zum Zwecke  des Vorbrechens der zunächst noch nicht  ausgeprägten     Faltlinien    jedes Werkstück  einzeln behandelt wird.  



  Eine beispielsweise Durchführung des er  findungsgemässen     Verfahrens    und     eine    der  Erfindung entsprechende beispielsweise     Aus-          führungsform    der Vorrichtung werden im  nachstehenden beschrieben und durch bei  liegende Zeichnungen veranschaulicht:  Fig. 1 bis 3 veranschaulichen die Bildung  eines flach zusammengelegten Schlauches  aus einem vorbereiteten Zuschnitt;  Fig. 4 zeigt einen Schnitt gemäss der  Linie IV-IV der Fig. 1;    Fig. 5 zeigt einen Schnitt gemäss der  Linie V-V der Fig. 2;  Fig. 6 zeigt einen Schnitt gemäss der  Linie VI-VI der Fig.3;  Fig. 7 bis 11 erläutern das Anbringen  des Bodens in dem Gefässmantel;  Fig. 12 zeigt dass fertige Papiergefäss;

    Fig. 13 zeigt in grösserem Massstabe einen  Schnitt durch den     untern    Teil des umge  stülpten Papiergefässies mit einer besonderen  Verfestigung des Bodenteils;  Fig. 14 und 15 zeigen ebenfalls in grösse  rem Massstabe je einen senkrechten und einen  waagrechten Schnitt durch die zum Einsetzen  des Bodenteils in den Gefässmantel dienen  den Werkzeuge;  Fig. 16,a bis 16e zeigen einen senkrechten  Schnitt durch eine Maschine zum Herstellen  der Gefässmäntel;  Fig. 17a bis 17c zeigen in grösserem     Mass-          stabe    eine Draufsicht auf die von den zu  faltenden und zu klebenden Zuschnitten zu  durchlaufende Werkzeugbahn der in den  Fig. 169, bis, 16c veranschaulichten Maschine;

    Fig. 18 bis 28 zeigen senkrechte Quer  schnitte durch die von den Werkstücken zu  durchlaufende Bahngemäss den Linien  XVIII-XVIII bis XXVIII-XXVIII der  Fig. 17a bis 17c;  Fig. 29 und 30 zeigen je eine Draufsioht  auf einen Teil einer andern Ausführungs  form der von den zu faltenden und zu kle  benden     Zuschnitten    zu durchlaufenden Werk  zeugbahn.  



  Bei der lerstellung eines Papiergefässes,  das der     Fig.121    entspricht, wird von dem       durch,die        Fig.    1 und 4 veranschaulichten Zu  schnitt für den     Mantelteil    ausgegangen. Der       Zuschnitt    wird mit vier     Rillinien   <I>a, b, c, d</I>       versehen,        .deren,        Lage    den Ecken des obern       Endes    des Gefässes     entspricht.    Diese     R.ill-          linien    erstrecken sich über die gesamte Länge  des Zuschnittes.

   Es genügt jedoch auch,       wenn.    die     Rillinien    sich nur über     einen    gro  ssen Teil der Länge des Zuschnittes     erstrek-          ken.        Parallel    zu     einer    Längskante     des        Zu-          schnittes,    wird ein     Klebstoffauftrag        1c    ange  bracht.

   Dann werden ,gemäss     Fig.    2. und 5      zwei Felder des Zuschnittes um die vorbe  reitete Rillinien b und schiliesslich gemäss  Fig. 3 und 6 das mit dein Klebstoffauftrag  k versehene Feld un die vorbereitete     Rill-          linie    d umgelegt. In dieser Weise ist ein  flach zusammengelegter Schlauch von     trapez-          förinigem    Umriss gebildet vordem. Die ein  ander überlappenden Kanten werden durch  den Klebestoffauftrag k miteinander ver  bunden. Diese Klebenaht bindet vor der wei  teren Behandlung des gebildeten Schlauches  vollkommen fest ab.  



  Nach dem Abbinden der Klebenaht wird  der flachliegende Schlauch geöffnet, so dass  er ein vierkantiges Rohr bildet; die Fig.8  zeigt die Draufsicht auf     dieses    so gebildete  vierkantige Rohr. In dieses den Gefässman  tel n bildende Rohr wird der napfförmige  Bodenteil n, der einen kreisrunden Quer  schnitt hat, hineingepresst. Fig. 7 lässt erken  nen, dass dieser napfförmige Bodenteil in  das weitere Ende des Gefässmantels n einge  führt und in Richtung auf das sich ver  engende Ende des Mantels m eingepresst  wird. Die Zarge des napfförmigen Boden  teils n ist hierbei dem sich verengenden Ende  des Mantels n zugekehrt. Durch das Ein  pressen gelangt der Bodenteil in die durch  Fig. 9 veranschaulichte Lage, in welcher  der Bodenteil sich mit Presssitz fest, in dem       Gefässmantel    befindet.  



  Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf diesen  mit einem eingepressten Bodenteil n     versehe-          nen    Gefässmantel. Aus dieser Figur ist zu  ersehen, dass das engere, ursprünglich vier  eckige Ende des Gefässmantels durch das       Einpressen    des Bodenteils einen kreisrunden  Querschnitt angenommen hat.  



  Der über die Zargen des Bodenteils n  vorstehende Rand des Gefässmantels u wird  umgebördelt, was durch Fig. 11 veranschau  licht ist. Das in dieser Weise hergestellte  Papiergefäss wird paraffiniert, wodurch der  Sitz des Bodenteils im Gefässmantel ver  festigt und abgedichtet wird.  



  Die Zarge     des        Bodenteils    kann jedoch  auch vor dem Einpressen desselben auf ihrer  Aussenseite mit einem Klebstoffauftrag ver-    sehen werden; die Anwendung eines solchen  Klebstoffauftrages empfiehlt sich in den  Fällen, in denen das Papiergefäss nicht  durch Imprägnieren nachträglich gedichtet  wird. In solchen Fällen, in denen das Gefäss  nicht imprägniert wird, kann die Abdich  tung dadurch verbessert werden. dass eine  ringförmige Nut r in den untern Rand des       Gefässmantels        und    die Zarge     des        Bodenteils     gemäss Fig. 13 eingepresst wird.  



  Beim Einsetzen des Bodens in den Ge  fässmantel werden vorzugsweise die durch  die Fig. 14 und 15 veranschaulichten Werk  zeuge, die im wesentlichen aus einem Form  dorn 31 und zwei dein Formdorn angepassten  Haltebacken 34 bestehen, benutzt. In dem  Stempel 31 ist verschiebbar eine Stange 3 2  angeordnet, die an ihrem obern Ende einen       Stempelkopf    3 trägt, dessen Durchmesser  etwas geringer ist als der Durchmesser des  in den Gefässmantel n einzusetzenden Bo  dens n. Die Backen 34 sind mit einem nach  giebigen Futter 35 aus Gummi oder dergl.  versehen und werden von den in geeigneter  Weise gesteuerten Armen 36 getragen. Da  derartige Steuerungen     bekannt    sind, kann an  dieser Stelle von einer Beschreibung abge  sehen werden.  



  Während sich die Teile 32, 33 in der ge  zeichneten Stellung     befinden,    wird in die  oberhalb des     Stempelkopfes    33 befindliche  Aussparung des Formdornes 31 ein Gefäss  boden n eingelegt. Darnach wird ein     aufge-          spreizter        Gefässmatiiel    in auf den Formdorn       gesteckt;    die Backen 34 sind hierbei vom       Formdorn    abgehoben.

   Nach dem Aufsetzen  des Gefässmantels     m.    auf den     ForKndorn    31  werden die Haltebacken     3I    gegen den Form  dorn bewegt.     Während    des letzten Teils der  gegen den Formdorn     gerieliteten        Bewegung     führen die Haltebacken noch eine kleine,

    parallel zur     3Zantelfläche        des        Formdornes     gerichtete     Bewegurig    aus und ziehen dadurch  den Gefässmantel      a    stramm auf die     kegelige     Oberfläche des     Formdornes.    Während der       Gefässmantel    durch :die Backen<B>34</B> festgehal  ten wird, wird der Stempel 32, 33 nach auf  wärts bewegt und presst den     Bodenteil    in      die endgültige Lage, die in Fig. 14 gestrichelt  eingezeichnet und mit n' bezeichnet ist.  



  Zur Herstellung grosser Mengen von Ge  fässmänteln, die zur Herstellung von Papier  gefässen nach dem vorerwähnten Verfahren  dienen, ist vorzugsweise die durch die  Fig. 16 bis 28 veranschaulichte Maschine ge  eignet.  



  Das Gestell der Maschine wird im we  sentlichen durch zwei seitliche Ständer 40,  41 und durch einen diese beiden Seitenstän  der miteinander verbindenden Tisch 42 ge  bildet. An dem Seitenständer 40 sind Lager  angebracht, welche die Hauptantriebswelle  43 tragen. Diese Hauptwelle 43 wird von  einer beliebigen Kraftquelle aus mittels der  Riemenscheibe 43' abgetrieben.  



  Die Maschine enthält einen Stapelbehäl  ter, vergl. Fig. 16a und 17a. In diesem ruht  der Stapel auf drei Bändern 44, die über die  Walzen 45 und 46 geführt sind. Die Walze  46 wird von der Hauptwelle 43 über ein  Kegelräderpaar angetrieben. Beim Umlauf  der Bänder in der Richtung der eingezeich  neten Pfeile schieben diese Bänder einen Zu  schnitt z nachdem     andern        unter    dem Stapel  hervor. Die senkrechten Leisten 47 halten  den oberhalb des untersten Zuschnittes     be-          findliohen    Teil des Stapels zurück, so dass  stets nur der unterste Zuschnitt hervor ge  schoben werden kann.  



  Die Zuschnitte sind bereits durch einge  prägte Faltlinien a, b, c, d für den späteren  Faltvorgang vorbereitet und liegen so in dem  Stapel, dass die Seitenkante, parallel zu wel  cher der Leimauftrag k aufzubringen ist,  mit der Aussehubrichtung übereinstimmt.  



  Die aus dem Stapel     ausgeschobenen    Zu  schnitte     gelangen    auf einen     Fördergurt    48,  der über den Tisch 42 und die im Maschinen  gestell gelagerten Leitwalzen 49, 50 und 51  geführt ist. Die Leitwalze 51 wird von der  Hauptwelle 43 durch ein Kegelräderpaar  angetrieben. Der Fördergurt 48 wird in be  kannter Weise durch ein Paar Rollen 52, 53  gespannt, die unter der Wirkung einer nicht  dargestellten     Feder    stehen.  



  Oberhalb des obern Trumms des Förder-         gurtes    48 sind zwei     Führungsschienen    54, 55  und eine Rollenschiene 56 angeordnet. An  der untern Seite dieser Rollenschiene 56  sind wie aus den Fig. 18 bis 20 zu ersehen  ist, eine grosse Zahl kleiner Rollen     leicht     drehbar angebracht. Diese Rollen der Rol  lenschiene 56 werden nachgiebig gegen den  Fördergurt 48     bezw.    gegen die auf     diesem     Fördergurt befindlichen Zuschnitte z ge  drückt und bewirken so eine sichere Beförde  rung der Zuschnitte z durch den     Förder-          gurt    48.  



  Unterhalb des Tisches 42 der Maschine  ist ein hinsichtlich seiner Höhenlage einstell  barer     Leimbehälter    57 angeordnet. Wenn  sich dieser Leimbehälter 57 in der angehobe  nen Lage befindet, so taucht eine Leim  scheibe 58 in den Leimbehälter ein, vergl.  Fig.16a. Fig.17a und Fig.18. Die Leim  scheibe 58 ist auf einer Welle 59     befestigt,     die durch ein Kegelräderpaar von der Haupt  delle 43 angetrieben wird. Der obere Teil  der Leimscheibe 58 ragt durch eine Ausspa  rung des Maschinentisches 42 über diesen  Tisch hervor, so dass die vorgeführten Zu  schnitte z parallel zu ihrer Seitenkante mit  einem Leimauftrag e (vergl. Fig. 1) ver  sehen werden.  



  Weiterhin ist, wie die Fig. 16a, 17a und  19 zeigen, unterhalb der Bahn der Zu  schnitte z eine Welle 60 angebracht, welche  eine Scheibe 61 trägt, deren oberer Teil  durch eine Aussparung des Tisches hervor  ragt. Oberhalb des Tisches ist in einem  schwenkbaren     Arm    62. eine     entsprechende     Scheibe 6.3 leicht drehbar gelagert.

   Die bei  den Scheiben     sind    an     ihrem    Umfang .gerif  felt.     Vorzugsweise    ist der     äussere        geriffelte     Kranz der beiden .Scheiben     aus    Gummi oder       einem        ähnlichen        Werkstoff    hergestellt.

   Die  Welle 60 wird von der Hauptwelle 43 durch       ein.        Kegelräderpa.ar    mit einer solchen Ger       schwindigkeit    angetrieben, dass die Umfangs  geschwindigkeit der Scheibe 61 etwas gerin  ger ist     als    die     Geschwindigkeit    des     Förder-          gurtes    48.     In    entsprechender     Weise        wird          durch    das     :Stirnräderpaar    64, 65 auch die  obere Scheibe 63 angetrieben.

        Wenn die durch die Rollenschiene 56  gegen den Fördergurt 48 angedruckten Zu  schnitte vorgeführt werden, so gelangt nur  ein seitlicher Teil der     Zuschnitte    zwischen  die langsamer laufenden Scheiben 61, 63.  Hierbei wird der Seitenteil gegenüber dem  mittleren Teil des Zuschnittes verzögert.  Der Zuschnitt wird derart geschwenkt. dass  die Faltlinie c in die Förderrichtung geiangt.  Gleichzeitig gleitet der seitlich der     Falt-          linie    c liegende Teil des Zuschnittes auf die  in bekannter Weise gekrümmte Faltschiene  66. Der entsprechende Seitenteil des Zu  schnittes wird, wie die Fig. l7a, 19 und 20  zeigen, angehoben und um die vorbereitete  Faltlinie c umgefaltet.

   Dieser Faltvorgang  wird dadurch begünstigt, dass die Faltlinie c  mit der     zugeschärften        Seitenkante    der Füh  rungsschiene 55 übereinstimmt. Nachdem  der erwähnte, auf die Faltschiene 66 auf  gelaufene Seitenteil genügend weit umgefal  tet ist, vergl. Fig. 20, wird der andere Sei  tenteil des Zuschnittes noch einmal ver  zögert. Diese Verzögerung wird herbeige  führt durch die Teile 6C'-65', die den be  schriebenen Teilen 60-65 entsprechen.

   Die  Räder 61' und 63' verzögern also abermals  den seitlichen Rand des von dem Fördergurt  48 vorbewegten Zuschnittes und Bewirken  eine solche Drehung desselben, dass die     Falt-          linie    a in die Förderrichtung geschwenkt  wird und sich     unmittelbar    neben der     zuge-          schärften    Kante der Schiene 54 befindet.  Der seitlich der Faltlinie a befindliche Teil  des Zuschnittes z läuft bei der weiteren Vor  bewegung desselben auf eine Faltschiene 67  auf und wird ebenfalls angehoben.  



  In der Maschine sind weiterhin     Faltrie-          men    68 und 68' angeordnet (vergl. Fig. 16b  und 17b). Diese Faltriemen sind in bekann  ter Weise über Leitrollen 69, 70, 81 bezw.  69', 70' und 81' geführt. Durch diese     Falt-          riemen    werden die durch die     Faltschienen    66  und 6 7 angehobenen seitlichen Zuschnitteile  vollkommen umgestaltet, so dass aus dem Zu  schnitt nunmehr ein flach gelegter Schlauch  von trapezförmigem Umriss gebildet ist. Die  ser flache Sehlauch wird durch den Förder-    gurt 48 weiter vorgeführt und gelangt nun  mehr in das Presswerk. Dieses Presswerk be  steht im wesentliclen aus den paarweis an  geordneten Wellen 71-78. Jede dieser Wel  len trägt ein Paar Druckrollen.

   Die Druck  rollen 81 und 81' der ersten obern -Wellen  71 dienen gleichzeitig wie bereits erwähnt  wurde, als Leitwalzen für die Faltriemen  68. 68'. Von der Rolle 51 aus werden die  Wellenpaare 71-78 in der richtigen Dreh  richtung durch zwischengeschaltete Stirn  räder angetrieben, so dass die auf den Wel  len 71-78 angeordneten Druckrollen die  flachen, geklebten Sehläche wie ein Walz  werk zwischen sich hindurclführen. Durch  die Duckrollen, die. wie die Druekrolle 81',  auf der der Hauptwelle benachbarten Seite       angeordnet    sind, wird ein     Druck    auf die  Klebenaht ausgeübt, wodurch das feste Ab  binden der Klebenaht begünstigt wird.  



  Bevor die flachen Schläuehe jedoch in  das Presswerk hineingelangen, streift eine  hintere Ecke des Schlauches eine Rolle 89,  die ein wenig in die Bahn der flachen  Schläuche hineinragt. Hierdurch werden die  Schläuche ein wenig geschwenkt, so dass  leim Einlaufen der Schläuche in das     Press-          werk    die Mittellinie des Trapezes mit der  Förderrichtung übereinstimmt.  



  Wenn die flachen Schläuche von den  Druckrollen des letzten Wellenpaares 77, 7 8  des Pressverkes angestossen werden, so wer  den sie zwischen zwei beiderseits     ihrer    Bahn  leicht     drehbar    angeordnete Rollen     90@,    90' hin  durchgeführt..     Diese    Rollen haben eine ge  rillte Umfangsfläche     (vergl.        Fig.        17b    und       ?4).    Der     Zwischenraum    zwischen diesen bei  den Rollen 90 und 90' ist etwas kleiner als  die grösste     Breite    des flachen Schlauches.

    Jeder Sehlauch wird also beim Hindurch  laufen zwischen diese beiden Rollen 90 und  90' an seinem hintern Ende etwas     aufge-          spreizt.,        gleichzeitig    tritt eine Verzögerung  der     Vorbewegung    der     Schläuche    ein. Durch  (las     Zusammenwirken    dieser Verzögerung  und des     Aufspreizerus    wird erreicht, dass das  vordere Ende     eines    vorgeführten Schlauches  in     das        hintere    eines vorhergehenden Sehlatt-      ches eingeschoben wird und sich ein im  wesentlichen flacher Stapel aus ineinander  geschobenen flachen Schläuchen bildet.

   Die  ser sich zwischen den Rallen 90 und 90'  ständig neu bildende Stapel wird von den  Gurten 91, 92 weitergeführt. Die Gurte 91,  92 laufen über die Walzen 93-96. Die  Walze 94 wird von d er Hauptwelle 43 durch  ein Kegelräderpaar angetrieben und über  trägt durch an der andern Seite der Ma  schine angebrachte Stirnräder die Bewegung  auf die darüber angebrachte Walze 93 des  obern Gurtes 91. Die beiden Gurte 91, 92  sind so angeordnet, dass der flache Stapel  von den einander     zugewandten    Teilen der  Gurte während des Vorschubes fest zusam  mengedrückt wird. Hierdurch wird das  dichte Abbindender Klebenähte begünstigt.  



  Diese Klebenähte sind genügend ver  festigt, wenn der Stapel aus den Gurten 91,  92 heraustritt. Der Stapel gelangt dann  zwischen ein Paar Rollen 97 und 97', die in  Fig. 16c, Fig. 17c und Fig. 26 dargestellt  sind. Diese Rollen werden von der Haupt  antriebswelle 43 über ein Schraubenräder  paar 98, 99, die Welle 100 und je ein Kegel  räderpaar 101, 102 bezw. 101', 102' ange  trieben. Der Umfang dieser Rollen 97, 97'  ist winklig ausgespart. Die beiden Rollen  97, 97' sind so angeordnet, dass der Zwi  schenraum zwischen ihnen etwa dem Quer  schnitt der geöffneten flachen Schläuche  entspricht. Der im wesentlichen flache, aus  den ineinandergeschobenen, geklebten Schläu  chen gebildete Stapel wird also beim Hin  durchlaufen zwischen den beiden Rollen 97,  97' aufgespreizt.  



  Weiterhin sind beiderseits der Bahn des  Stapels zwei zylindrische Rollen 103 und  103' angeordnet, die in entsprechender Weise  von der Hauptwelle 43 über ein Schrauben  räderpaar, eine waagrechte Welle und zwei  Kegelradpaare angetrieben werden (vergl.  Fig. 17e und Fig.27). Beim Hindurchlaufen  zwischen     diesen    zylindrischen Rollen wird  der geöffnete Schlauch so     zusammengelegt,     dass die die Mittelebene des umgeformten  Stapels senkrecht zu der Mittelebene des ur-    sprünglichen flachen Stapels gerichtet isst.  Dieser wieder flach zusammengelegte Stapel  wird wiederum geöffnet durch ein Paar  Rollen 104, 104' (vergl. Fig. 16e, Fig. 17c  und Fig. 28). Diese Rollen sind auf den  Wellen 105 und 105' angeordnet.

   Die Welle  105 wird durch ein Kegelräderpaar von der  Hauptwelle 43 der Maschine angetrieben  und überträgt die Bewegung durch ein  Stirnräderpaar 106, 106' an die obere Welle  105'. Die beiden Rollen 104, 104' sind so  ausgebildet, dass der Zwischenraum zwischen  ihnen dem Querschnitt des geöffneten Sta  pels entspricht.  



  Durch das Öffnen des flachen Stapels,  das Wied-erzusammenlegen und das erneute  Öffnen des Stapels wird bewirkt, dass alle  vorbereiteten Faltlinien a-d vorgebrochen  und genügend biegsam gemacht werden.  



  Vorstehend ist beschrieben worden, dass  die Zuschnitte auf dem Wege von der Leim  scheibe 58 bis zu,der Faltschiene 66 so ge  schwenkt werden,     dass    die ursprünglich  schräg zur Vorbewegung gerichtete     Falt-          linie    c in eine zur Vorbeweguug und daher  zu der Schiene 55 parallele Lage gelangt.  Insbesondere dann, wenn die Zuschnitte aus  verhältnismässig steifem Karton oder dergl.  bestehen, kann die das Schwenken der Zu  schnitte z bewirkende Vorrichtung verein  facht wenden, wie Fig. 29 zeigt.

   Seitlich der  Bahn der Zuschnitte z ist ein Anschlag 110  derart angeordnet, dass während der Vor  bewegung :des     Zuschnittes    z die Seitenkante       desselben    den leicht     gekrümmten    Anschlag  streift; hierdurch wird, wie     Fig.    29     erkennen          lässt,    (der Zuschnitt     in    seiner Ebene so     ge-          schwenkt,        :dass,    die     Faltlinie    e, um welche  die nächste Faltung erfolgen soll, mit :der       Bewegungsrichtung        übereinstimmt.     



  Wenn :die     Zuschnitte    z so gefördert wer  den, dass     wie        r'ig.        30    zeigt, die lange Seite  ,der     trapezförmigen        Zuschnitte    sich in der       Bewegungsrichtung    vorn     befindet,    so muss  die     Umfangsgeschwindigkeit    der am-     .Seiten-          teil    des     Zuschnittes    angreifenden Scheiben,       welche    nach der     Vorbewegung    des Zuschnit-      tes denselben so schwenken,

   dass die     Falt-          linien    in die Bewegung2srichtung gelüngen.  grösser sind als die Geschwindigkeit. mit  welcher die Zuschnitte Z durch den     Förder-          gurt    4S vorbewegt werden.

   F ig. 30 veran  schaulicht, dass die eine Seite des Zuschnittes  zwischen der obern Seheibe 63" und einer  untern aus der Zeiclnung nicht ersichtlichen  Scheibe hindurehbewegt wird und infolge  der grossen Umfangsgeschssindigleit dieser  beiden Scheiben beschleunigt wird: diese     Be-          sehleunigung    des einen Seitenteils des Zu  schnittes z bewirkt eine Drehung entgegen  gesetzt zur Drehrichtung des Uhrzeigers;  durch diese Schwenkung des Zuschnittes  wird die ursprünglich schräg zur Vorbe     we-          gung    angeordnete Faltlinie c parallel zur  Richtung der Vorbewegung ausgerichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen von nach ihrer Mündung sieh erweiternden Papierge fässen, die aus einem rohrförmigen. koni schen Gefässmantel und einem napffö r- migen Boden bestehen, dadurch gekenn zeichnet, dass zunächst durch Falten und Kleben eines Zuschnittes ein flach zu sammengelegter Schlauch von trapezför migem Umriss gebildet wird, dass dann nach dem Abbinden der Klebenaht der flach zusammengelegte Schlauch zur Rohrform aufgespreizt wird und dass schliesslich der napfförmige Bodenteil in den aufgespreizten Gefässmantel durch las weitere Ende in Richtung auf das engere Ende desselben eingepresst wird. II.
    Vorrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass in der Förderbahn der während ihrer Vorbe wegung schlauech- förmig zu faltenden Zuschnitte. (z) Vor zugswerkzeuge (61, 63 bezw. 6l', 63' bezw. 61'', f13") angeordnet sind, die auf den seitlichen Teil der vorbewegten Zu schnitte mit einer Arbeitsgeschwindig- heit einwirken, die von der Geschwin digkeit der Vorbewegung der Zuschnitte (z) selbst abweicht. UNTERANSPRMHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I. da durch gekennzeichnet, dass zum Vor brechen und Biegsammachen von Längs kanten des herzustellenden Gefässes ent sprechenden Faltlinien (a, h, c, d) der zunächst Hergestellte. flach zusanren gelegte Schlauch bis zu seiner vollen Öffnung aufgespreizt und die Spreizbe- wegung bis zum erneuten flachen Zu sammenlegen des Schlauches fortgesetzt wird und dass schliesslich in den wieder um geöffneten Schlauch der napfförmige- Boden eingepresst wird.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprueh 1, zum Herstellen von Papiergefässen, die an ihrem Boden einen abgerundeten Querschnitt und an ihrem obern Ende einen eckigen Querschnitt haben, dadurch gekenuzeichnet, dass zu- n ächst inb dem zur Bildung des flaeh zu- sainmengelegten geklebten Schlauches dienenden Zuschnitt Peillinien ( a, b, c, d), welche der Zahl der Gefässecken entspre chen, im wesentlichen über die gesamte Zuschnittlänge sieh erstreckend ange bracht werden.
    3. V e r fahren zun -i Ile rstellen. von Papier- gefässen nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass zunächst durch Falten und Kleben hergestellte flache Schläuche in einander gestapelt werden,
    dass sodann der aus den im wesentlichen flachen Schläuchen gebildete Stapel zur Rohr form aufgespreizt wird und dass die hiernach aufge,preizt@@n Gefässmäntel dem Stapel einzeln nacheinander für das Ein- pressen des na,pfförinigen Bodens ent nommen werden.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass nach denn Ineinander- stapeln ,der im wesentlichen flachen Schläuche auf die flachen Seiten des Stapels ein gewisser Druck ausgeübt wird, damit die Klebenähte sich vor dem Ausspreizen des Stapels, bezw. der ein zelnen Gefässmäntel genügend verfestigen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Öffnen des ursprünglich flachen, aus den Schläuchen gebildeten Stapels die Spreizbewegung über den Bereich das normalen Querschnittes hin aus bis zum erneuten Flachlegen des Stapels fortgesetzt wird, dass der erneut flachgelegte Stapel wiederum geöffnet wird, worauf schliesslich die Gefässmäntel von diesem Stapel einzeln zum Zwecke des Einpressens des napfförmigen Bo dens entnommen werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während des Bildens des flachen Schlauches durch Falten der seitlichen Zuschnitteile um zwei im Winkel zueinander angeordnete Faltlinien (c und a) der Zuschnitt (z) zunächst in der Richtung der zuerst zu faltenden Linie (e) und dann in der Richtung der zweiten zu faltenden Linie (a) vorbewegt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass der in seiner Ebene vorbewegte Zuschnitt (z) nach dem Umlegen eines Zusehnitteils um die eine Faltlinie (e) und vor dem Umlegen eines andern seit lichen Zuschnitteils um die zweite, zur ersten Faltlinie (e) nicht parallele Falt- linie (a) in seiner Ebene etwas ge schwenkt wird, so dass die zweite Falt- linie (a) mit der Richtung der Vorbewe gung des Zuschnittes (z) übereinstimmt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt zunächst in der Richtung jeder Seiten kante, neben welcher ein Klebstoffauf trag (7) aufgebracht wird, vorbewegt wird, dass nach dem Auftragen des Kleb stoffes (k) der Zuschnitt geschwenkt wird, bis die erste Faltlinie (c) in die Richtung der Vorbewegung gelangt, und dass nach dem Umlegen des der ersten Faltlinie (e) benachbarten Seitenteils des Zuschnittes dieser Zuschnitt aber mals geschwenkt wird, bis die zweite Faltlinie (a) in die Richtung er Vor bewegung gelangt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schwenken des Zuschnittes (z) während seiner Vorbewe gung durch die Beschleunigung eines seitlichen Teils dieses Zuschnittes be wirkt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schwenken des Zuschnittes (z) während seiner Vorbewe gung durch die Verzögerung eines seit lichen Teils dieses Zuschnittes bewirkt wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach ihrer Her stellung in Richtung einer durch Fal tung gebildeten Seitenkante (a) vorbe- wegten flachen Schläuche während ihrer Vorbewegung so weit gedreht werden, dass die Mittellinie des Umriss-Trapezes des Schlauches etwa in die Richtung der Vorbewegung gelangt und somit etwa mit der Achse des aus ineinandergesteck ten flachen Schläuchen zu bildenden Stapels übereinstimmt. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Vor zugswerkzeuge aus Paaren von Rollen (61, 6.3 bezw. 61', 63' bezw. 61", 63") bestehen, von denen je eine Rolle so an getrieben wird, dass ihre Umfangsge schwindigkeit grösser oder kleiner als die Geschwindigkeit der Vorbewegung der Zuschnitte (z) ist.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der För- derbahn des schlauchförmig zusammen zufaltenden Zuschnitte (z) ein gegen den Rand des vorbewegten Zuschnittes wir kender Anschlag (110) angeordnet ist, durch den der Zuschnitt während seiner Vorbewegung etwas geschwenkt wird. l4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, mit der die Zuschnitte während ihrer Vorbewegung zu einem Schlauch von trapezförmigem Umriss zusammengefaltet werden, eine Vorrichtung zum Inein anderstapeln von flach zusammengeleg ten Schläuchen, und eine weitere Vor richtung zum Aufspreizen des aus den ineinander gestapelten Schläuchen ge bildeten flachen Stapels. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch l4, dadurch geheim zeichnet, dass an der Stelle des Eintritte, der zu stapelnden flachen Schläuche in den Stapel beiderseits der Bahn der er wähnten flachen Schläuche ein Paar von Rollen (9U, 90') angeordnet ist, deren Abstand etwas geringer ist als die län gere Trapezseite der flachen Schläuche. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stapelvorrichtung mit Werkzeugen versehen ist, welche zur Verfestigung der Klebenaht gegen die flachen Seiten des aus den Schläuchen gebildeten Stapels drücken. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet. dass die gegeit die flache Seite des Stapels drückenden Werkzeuge aus einem Paar von unilaufenden Rie men bezw. Bändern (91, 9?) bestehen.
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