CH197312A - Wechselschreibstift. - Google Patents

Wechselschreibstift.

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CH197312A
CH197312A CH197312DA CH197312A CH 197312 A CH197312 A CH 197312A CH 197312D A CH197312D A CH 197312DA CH 197312 A CH197312 A CH 197312A
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Kurt Fend
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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


      Wechselschreibstift.       Es sind     Wechselschreibstifte    mit zwei  gegeneinander verschiebbaren Hülsen be  kannt, von denen die eine die     Vorschubein-          richtung    trägt und daher im folgenden als       Vorschubhülse    bezeichnet werden soll, wäh  rend die andere die Minenträger enthält und  führt, weshalb sie Führungshülse genannt  werden soll. Bei den bekannten Ausführun  gen ist die     Vorschubhülse    zwecks     Auswäh-          lens    des gewünschten Minenträgers gegen  über der Führungshülse drehbar.

   Bei diesen  Stiften wird der vorgeschobene     112inenträger     in der Gebrauchsstellung durch die ebenfalls  vorgeschobene     Vorschubhülse    gehalten, die in  dieser Stellung festgestellt ist. Zum Wechseln  des Minenträgers muss die     Vorschubhülse    zu  rückgezogen, gegenüber der Führungshülse  gedreht und dadurch auf den gewünschten  andern Minenträger eingestellt und dann wie  der vorgeschoben werden. Der in die Ruhe  stellung zu bringende Minenträger wird da  bei von der     Vorschubhülse    zurückgezogen  oder durch Federwirkung selbsttätig zurück  geschleudert.

      Die angegebene Art der     Handhabung    ist  verhältnismässig umständlich und hat zu einer  Bevorzugung von Wechselschreibstiften ge  führt, bei denen jeder Minenträger mittels  eines eigenen Griffknopfes aus der Ruhestel  lung in eine Rast für die Gebrauchsstellung  vorgeschoben werden kann, aus der er wieder  in die Ruhestellung zurück nach Auslösen  der Verriegelung entweder     mittels    des Griff  knopfes geschoben oder durch Federwirkung  geschleudert wird. Diese Wechselschreibstifte       haben    den Nachteil, dass ihre Aussenfläche  nicht glatt ist, insofern als sie vorstehende  Griffknöpfe aufweist. Auch kommt es vor,  dass die Verriegelung des Minenträgers in der  Gebrauchsstellung unabsichtlich ausgelöst  wird und der Minenträger zurückgleitet.  



  Diese Nachteile sind beim nachfolgend be  schriebenen, im     Sinne    der     Erfindung    ausgebil  deten Beispiel nicht vorhanden, nach welcher  der Wechselschreibstift mit zwei gegeneinan  der verschiebbaren Hülsen, von denen die hin  tere einen auf den     vorzuschiebenden    Minen  träger einstellbaren     Vorschubstab    trägt und      die vordere die     Minenträger    enthält, so ge  baut     ist,    dass der     Vorsehubstab        ain    Vorder  ende der     Vor:schubhülse    so frei beweglich  aufgehängt ist;

       dass    sein Vorderende heim  Drehen     des    in schräge oder waagrechte Lage  gebrachten Schreibstiftes durch sein Eigen  gewicht     selbsttätig    nach der tiefsten Stelle  gelangt und in dieser Lage einem zum Vor     -          schul>    ausgewählten Minenträger gegenüber  liegt, dessen Einstellung durch eine ihm     dia-          inetral    gegenüber aussen     ani        Schreibstift-          mantel    angebrachte     Marke    erkennbar ist.  



  Die Wahl der Mine beschränkt sieh also  auf die Massnahme, den     Wechselschreibstift     so     zii    drehen oder zu     halten.    dass die den  gewünschten Minenträger anzeigende     Marke.     Farbmarke oder     dergl.,    oben liegt, also für  den Benutzer sichtbar ist. In dieser Lage  stellt sich der     Vorschubstab    selbsttätig auf  den gewünschten     Minenträger    ein.  



  Der     Vorschubstab    kann an seinem Hinter  ende so     aufgehängt    Sein, dass er nach allen  Seiten ausschwingen oder wenigstens sein  grösster Teil einen Zylindermantel beschrei  ben kann.     Ini    besonderen kann der     Vorschrilr-          stab    an seinem hintern Ende einen Kopf auf  weisen, der in einem Ringkanal am Boden  der     Vorschuhhülse    läuft.

   Es ist     auch    eine  Bauart möglich, bei der der     Vorschubstab        am     Hinterende     abgekröpft    ist und mittels eines       Kugelkopfes    in einer in der Mitte des Bodens  der     Vorschubhülse        angeordneten        C;elenk-          pfanne    gelagert ist. Auch kann der     Vor:.chub-          stab    mittels eines     Kurbelarmes    an einem in  der Mitte des Bodens der     Vorschubhülse    be  findlichen Bolzen aufgehängt. sein.

   Die Vor  sehubhiilse steht     zweckmässig    unter der Wir  kung- einer     Riickholfeder,    die sie in ihre hin  terste Lage     zurückdrückt.    Dadurch wird er  reicht,     dass    die     Vorschubhülse    stets in ihrer  Arbeitsstellung steht und zum Vorschieben  eines     jIinentriiger:s    nicht erst zurückgezogen,  sondern nur     vorgedrückt        zir    werden braucht.  Die sonstige Bauart des     Wechselschreibstif-          tes    gemäss der Erfindung kann     beliebig    sein.

    So     kihnnen    die     Minenträger    unter der     Wir-          kung    von     Riiehholfedern    stehen und in je  einem Abteil der fest in einer     Mantelhülse       sitzenden Vorderhülse geführt sein. Dann  empfiehlt es sich, den Trennwänden der Ab  teile am hintern Ende Verstärkungen zu ge  hen, die nach vorn abgesetzt und nach hinten       schneidenartig        zugeschärft    sind.

   Die Verstär  kungen bilden dann Anschläge für die zu  rückfedernden Minenträger und     bewirken     durch ihre     sc)irieidenartige        Zuschä        rfung    ein       sicheres    Einlaufen des     Vorschubstabendes    in  das     gewünschte    Abteil. Die unter der Wir  kung von     Rückholfedern    stehenden Minen  träger können je eine Einschnappfeder tragen.       die    in der     Gebrauchsstellung    in je eine Rast  der     vordern    Mantelhülse     schnappen.    und von  aussen ausgelöst werden können.

   Dann ist       beim        Weelisel    des Minenträgers erst der in       Crebrauchsstellung    befindliche>     Minenträger          au,        zulöseii,        bevor        der        neue        vor        el        esehoben   <B>,</B>     wer-          den        kariii.    Es ist aber auch möglich und be  sonders vorteilhaft,

   dass die Minenträger mit  je einem     Führungsstift    in einem geraden  Längsschlitz der die     Minenträger    enthalten  den Führungshülse und in einem Formschlitz  einer drehbar auf der     Fiihrungshiil,e:    sitzen  den Sperrhülse gleiten, die durch die Füh  rungsstifte mit Hilfe der Formschlitze ge  dreht wird und zur Verriegelung und Ent  riegelung der     llfinenträger    in der     Gebrauchs-          stellung    dient.     Dad.i-rch    fällt eine besondere       Auslösehewegung    für einen in     Gebrauchs-          stellung    befindlichen Minenträger weg.

   Die  ganze Bedienung des Stiftes beschränkt sich  dann auf einen Druck auf die     Vorschubbülse,          wodurch    der vorn     befindliche        Minentriiger     ausgelöst und der     neue    vorzuschiebende in die       Gebrauelisstellring    gebracht wird.  



  Auf     der        Zeichnung    sind eine     Ausfüh--          rungsforni    des Erfindungsgegenstandes nebst       Detidlvarianten    beispielsweise dargestellt,  und zwar zeigen:       Fig.    1 und     \?        Längsschnitte    durch die  erste     Ausführungsform    des Wechselschreib  stiftes     gemäss    der Erfindung     (Fig.    1 den Vor  derteil,     Fig.    2 den     hintern    Teil).  



       Fig.    3 eine Teilansicht der innern Hülsen  bei aufgeschnittener     Mantelhülse,     F     ig.    4 den Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    1,           Fig.    5 den Querschnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.    1,       Fig.    6 und 7 eine Einzelheit,       Fig.    8 einen Stift nach     Fig.    1 bei     Vor-          sehublage    der     Vorschubeinrichtung,    teilweise  geschnitten,       Fig.    9, 10 und 11,

   12 Abänderungen:  Der Wechselschreibstift nach     Fig.    1 bis  8 hat eine innere Führungshülse 1 mit vier  geraden Längsschlitzen 2. In der Hülse 1  sind - durch einen kreuzförmigen Einsatz 3       (Fig.    1 und     Fig.    6, 7) vier Abteile gebildet,  in deren jedem ein Minenträger 4 respektive  4', 4", 4"' sitzt     (Fig.    5), von denen in     Fig.    1  die zwei einander gegenüberliegenden Minen  träger 4"' und 4' gezeichnet sind. Jeder Mi  nenträger hat am obern Ende eine Verstär  kung 5, an der je ein Führungsstift 6 sitzt,  der in einem der Längsschlitze 2 gleitet.

   Auf  jedem Minenträger sitzt eine     Druckschrau-          benfeder    7, die sich hinten gegen die Ver  stärkung 5 stützt und vorn an einer auf der  Hülse 1 befestigten Kappe 8 anliegt, die von  den Minenträgern durchdrungen wird. Unter  der Wirkung der Federn legen sich die Ver  stärkungen 5 hinten an die verdickten Hin  terränder 9 des kreuzförmigen Einsatzes 3  an. Diese Ränder sind aus einem später noch  zu erklärenden Grunde nach hinten     zuge-          schärft.     



  Auf der Führungshülse 1 sitzt drehbar  eine Sperrhülse 10, die vier als Formschlitze  ausgebildete Längsschlitze 11 hat, in denen  auch die Führungsstifte 6 laufen. Jeder  Schlitz 11 hat     (Fig.    3) vorn eine seitliche  Verbreiterung 12 mit einer schrägen     bezw.     geschweiften Gegenkante 13 und einer Sperr  nase 14 und hinten eine dreieckige seitliche  Verbreiterung 15 mit einer schrägen Kante  16. Mit ihrem Vorderrande liegt die Sperr  hülse 10 an der Kappe 8 an. Nach hinten  ist sie gegen Verschiebung durch eine auf  das Hinterende der Führungshülse 1 aufge  schobene und an dieser befestigte Hülse 17  gesichert. In diese Hülse 17 greift das vor  dere Ende einer     Vorschubhülse    18.

   Sie ist  vorn durch eine Platte 19 abgeschlossen, die  in ihrer Mitte einen Stift 20 mit verdicktem    Ende 21 trägt. Auf dem Vorderende der Vor  schubhülse 18 sitzt eine kurze     Hülse    22, die  vorn eingezogen ist und     einen        umgebördelten     Rand 23 hat. Durch die Hülse 22 und den  pilzförmigen Stift 20 ist ein Ringkanal 24  gebildet, in dem lose das verstärkte Hinter  ende 25     eines        Vorschubstabes    26 sitzt.

   Gegen  die Vorderseite der Hülse 22     legt    sich eine       Schraubenfeder    27, die sich mit ihrem Vor  derende auf den Einsatz 3 stützt und die       Vorschubhülse    18 nach hinten     drückt.    Deren  Rückwärtsbewegung ist dadurch begrenzt,  dass sich der eingebördelte Hinterrand 28 der  Hülse 17 hinter den Rand der Hülse 22 legt.  



  Auf der Hülse 17 ist ein achteckiger Ring  29 befestigt, auf den vorn eine den Innen  teil des Stiftvorderteils einschliessende Man  telhülse 30 mit     kegeliger    Spitze 31 geschoben  und mit ihm verlötet ist.  



  Die     Vorschubhülse    18 trägt auf ihrem  Hinterende ein Aussengewinde 32 und vor  diesem einen achteckigen Anschlagring 33.  Über das Gewindeende der Hülse 18 ist das  hintere Ende     einer        Abschlusshülse    34 gescho  ben, die mit ihrem eingebördelten Hinter  rand 35 auf dem Ring 33 aufliegt und das  Hinterende der Mantelhülse 30     überfasst.    Sie  wird durch eine auf das Gewinde 32 ge  schraubte Halteklammer 36 und     eine        Ver-          schlusskappe    37 gehalten. Der     Innenraum    38  der     Vorschubhülse    18 dient als Minenvorrats  raum, der nach Abschrauben der Kappe 37  zugänglich ist.

    



  Auf der Aussenseite des Wechselschreib  stiftes, zweckmässig auf der     Abschlusshülse     34, sind     Farbmarken    39 angebracht, und  zwar so, dass jede Marke dem ihr im Innern  des Stiftes gegenüberliegenden Minenträger  entspricht.  



  Wird der Wechselschreibstift in eine  schräge oder waagrechte Läge, wie in     Fig.    8  gezeichnet, gebracht, dann nimmt der Vor  schubstab 26, der mit seinem Hinterende 25  sich leicht in dem     Ringkanal    24 verschieben  und sich auf einem Kreiszylinder bewegen  kann, infolge der Schwerkraft die tiefste  Lage in der     Schreibstifthülse    ein, so dass sein  Vorderende unmittelbar hinter dem im      Schreibstift unten liegenden Minenträger  steht, dessen Farbmarke oben sichtbar ist:.

    Wird die     Vorsehubhülse    18 gegen die Wir  kung der Feder ? 7 eingedrückt, dann tritt der       Vorschubstab        ?6    in das betreffende Abteil  der Führungshülse 1 ein und schiebt den  <B>1</B>     inenträg,        e        r        4"'        in        die        in        Fig.        1.        und    8     ge-          zeichnete    Gebrauchsstellung, wobei die Feder  7     zusammengedrückt    wird.

   Dabei gleitet der  Führungsstift. 6 des betreffenden     31ineriträ        -          gers,    im geraden Schlitz     \?    der Führungshülse  1 geführt, an der Schrägkante 16 des Form  schlitzes 11 entlang und dreht die     Sperrhülse     1 0 im     L        hrzeigerdrehsinn    von unten der     Fig.    3  gesehen.

   Beim weiteren Vorschieben im  Schlitz 11 gleitet der     Fübrungsstift    an der  schrägen Schlitzkante 13 entlang bis zum  Vorderende der     Schlitzverbreiterung    12 und  dreht die Hülse 1.0 wieder     zurück,    in die in       Fig.    3 gezeichnete Stellung. Wird dann die       Vorsehubhülse    18 freigegeben, dann geht sie  unter Wirkung der Feder ? 7 in ihre in     Fig.    1  gezeichnete     Ausgangsstellung        zui-iick,    wäh  rend sich der Führungsstift 6 des vorgescho  benen Minenträgers unter der Wirkung der  sich teilweise entspannenden Feder 7 gegen  die Sperrnase 14 der Drehhülse 1.0 legt.  



  Ist ein Minenträger in     Gebrauchsstellung     und wird ein anderer Minenträger vorgescho  ben. dann vollführt die Sperrhülse l0 die  gleichen Drehbewegungen. Bei der ersten  Drehung im L:     hrzeigersinn    von unten der       Fig.    1 respektive 3 gesehen, kommt, der Füh  rungsstift 6 des vorgeschobenen     Minenträ-          gers,    der sich ja infolge der     Führung    im  Schlitz 2 der     Führungshülse    1 nicht mit nach  der Seite bewegen kann, von der     Sperrnase     14 frei, und der Minenträger schnellt unter  dem Druck der Feder 7 zurück.

   Der neu vor  zuschiebende Minenträger kann währenddes  sen ohne weiteres ganz vorgeschoben werden.  bis sein Führungsstift 6 hinter die     Sperrnase     11 seines Schlitzes 1.1 schnappt. Bei jedes  inaligem Vorschieben eines     :1linenträgers     macht also die Sperrhülse 10 eine kurze Dreh  bewegung erst. nach der einen und dann nach  der andern Seite. Sollen alle Minenträger in  die Ruhestellung kommen, dann genügt es,    einen der nicht in Gebrauchsstellung befind  lichen     Minenträger    durch Druck auf die Vor  scliubhiilse ein     Stück    vorzuschieben.

   Die da  durch bewirkte Drehung der Sperrhülse 10  löst den vorn befindlichen Minenträger aus,  der in die Ruhestellung geht, in die nach  Aufhören des Druckes auf die     Vorschubhülse     auch der von ihr bewegte Minenträger zurück  geht.  



  Die zur Auswahl eines bestimmten Minen  trägers notwendigen Bewegungen bestehen  nur in einer Drehung des ganzen     Wechsel-          sehreibstiftes    in diejenige Lage, in der die  dem     gewünschten    Minenträger entsprechende       Farbmarke    39 oben liegt und damit. dem Be  nutzer sichtbar ist.

   Man kann daher die ganze       Gebrauchsanweisung    in die Worte     zusam-          inenfassen:        "Die    gewünschte Farbe,     d.h.    ihre       Farbmarke,    ansehen und auf die     Vorschub-          liülSe    drücken."  Liegt die Farbmarke nicht genau oben,  sondern wird der Stift so gehalten, dass sie  etwas seitlich liegt. dann tut dies dem ein  wandfreien Arbeiten auch keinen Abbruch.

    Da die obern verdickten Kanten 9 des kreuz  förmigen Einsatzes 3 nach hinten     zugeschärft     sind, gleitet das Vorderende des Vorschub  stabes an ihnen auch bei etwas seitlicher Lage  leicht in das betreffende Abteil der Füh  rungshülse 1 und drückt den gewünschten       Minenträger    vor.  



  1n den     Fig.    9, 1(I und 11., 1.2 sind zwei       abgeänderte        Ausführungen    der     Vorschubein-          riehlung    dargestellt. Bei beiden ist der     Vor-          sebubstab    26 als Kurbel ausgebildet, die       drehbar    an der Vorderseite der     -\Torsehub-          hülse    18 sitzt.

   Bei der Ausführung nach       Fig.    9, 10 ist der     Vorsehubstab    26 kurbel  artig     abgekröpft    und trägt am Hinterende  einen Kugelkopf 40, der allseitig beweglich  in einer in der Mitte des Bodens der Vor  sehubbülse 18 angeordneten Gelenkpfanne 41  gelagert ist.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    lt, 12 ist  der     Vorschubstab    26 mit einem Kurbelarm  42 verlötet, der drehbar auf einem in die  Mitte des Bodens der     Vorschubhülse    1.8 ein  gelöteten Bolzen 43 sitzt.      In jedem Falle kann sich der Vorschub  stab 26     bezw.    dessen Hauptteil frei auf einem  Kreiszylinder bewegen und sich unter der  Wirkung der Schwerkraft stets in die tiefste       Stellung    in der     Schreibstifthülse    einstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselschreibstift mit zwei gegeneinan der verschiebbaren Hülsen, von denen die hintere einen auf den vorzuschiebenden Mi nenträger einstellbaren Vorschubstab trägt und die vordere die Minenträger enthält, da durch gekennzeichnet, dass der Vorschubstab am Vorderende der Vorschubhülse so frei be weglich aufgehängt ist, dass sein Vorderende beim Drehen des in schräge oder waagrechte Lage gebrachten Schreibstiftes durch sein Eigengewicht selbsttätig nach der tiefsten Stelle gelangt und in dieser Lage einem zum Vorschub ausgewählten Minenträger gegen über liegt,
    dessen Einstellung durch eine ihm diametral gegenüber aussen am Schreibstift- mantel angebrachte Marke erkennbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor schubstab in der Mitte des Bodens der Vorschubhülse an seinem Hinterende so aufgehängt ist, dass er nach allen Seiten ausschwingen kann. 2. Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor schubstab an seinem Hinterende so auf gehängt ist, dass mindestens sein grösster Teil einen Zylindermantel beschreiben kann. 3.
    Wechselschreibstift nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vorschubstab an seinem hintern Ende einen Kopf aufweist, der in einem Ringkanal am Boden der Vorschub hülse läuft. 4. Wechselschreibstift nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vorschubstab am Hin terende abgekröpft ist und mittels eines Kugelkopfes in einer in der Mitte des Bo- dens der Vorschubhülse angeordneten Ge lenkpfanne gelagert ist.
    5. Wechselschreibstift nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vorschubstab mittels eines Kurbelarmes an einem in der Mitte des Bodens der Vorschubhülse befindlichen Bolzen aufgehängt ist. 6. Wechselschreibstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor schubhülse unter der Wirkung einer Rück holfeder steht, die sie in ihre hinterste Lage zurückdrückt. 7. Wechselschreibstift nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Minen-.
    träger unter der Wirkung von Rückhol- federn stehen und in Abteilen einer festen Vorderhülse geführt sind und die Trenn wände der Abteile am hintern Ende Ver stärkungen haben, die nach vorn zur Bil dung von Anschlägen für die zurück federnden Minenträger abgesetzt und nach hinten, um ein sicheres Einlaufen des Vorschubstabes in das gewünschte Abteil zu erreichen, schneidenartig zugeschärft sind. B.
    Wechselschreibstift nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Minenträger je eine Ein schnappfeder tragen, die in der Gebrauchs stellung in je eine Rast der vordern Man telhülse schnappen und von aussen aus gelöst werden können. 9.
    Wechselschreibstift nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Minenträger mit je einem Führungsstift in einem geraden Längsschlitz der die Minenträger enthal tenden Führungshülse und in einem Form schlitz einer drehbar auf der Führungs hülse sitzenden Sperrhülse gleiten, die durch die Führungsstifte mit Hilfe der Formschlitze gedreht wird und zur Ver riegelung und Entriegelung der Minen träger in bezw. aus der Gebrauchsstellung dient.
CH197312D 1936-07-23 1937-06-17 Wechselschreibstift. CH197312A (de)

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