CH197402A - Regeltransformator zur stufenlosen Spannungsregelung. - Google Patents

Regeltransformator zur stufenlosen Spannungsregelung.

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CH197402A
CH197402A CH197402DA CH197402A CH 197402 A CH197402 A CH 197402A CH 197402D A CH197402D A CH 197402DA CH 197402 A CH197402 A CH 197402A
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Kommanditgesellschaft Pintsch
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Pintsch Julius Kg
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  Regeltransformator zur stufenlosen Spannungsregelung.    Die Erfindung bezieht sich auf     einen    Re  geltransformator zur praktisch     stufenlosen          Spannungsregelung    mit einem     Transformator-          kern    und einer     Stro-mabnehmerbürste,    von  welchen Teilen einer um die Achse des,     Trans-          formatorkerns    drehbar ist.  



  Bei .den bekannten Transformatoren dieser  Art wird die Spannung bei jeder vollen Dre  hung der Bürste um den Kern jeweils um eine  ganze     Windungsspannung    im     wesentlichen     sprungweise geändert. Um diesen Spannungs  sprung zu vermeiden und     eine    wenigstens an  nähernd     kontinuierliche    Spannungsregelung  zu erhalten, hat man deshalb in Verbindung  mit der drehbaren     Bürste    auch schon einen       Spannungsteiler    vorgesehen, an welchem dann  die     geregelte    Spannung abgenommen wird.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Regel  transformator, mittels welchem sich eine an  nähernd     kontinuierliche    Zunahme der gere  gelten     Spannung    erzielen     lässt,    ohne     dass    be  sondere Spannungsteiler vorgesehen zu wer  den brauchen.

   Gemäss der Erfindung     ist    der         Transformator    als Manteltransformator aus  gebildet, dessen Mantel in mehrere Teilrück  schlüsse     unterteilt        ist.    Die den     Kern    umge  bende     -Regelwicklung    ist mit     Anzapfungen     versehen; welche zwischen den Teilrück  schlüssen an den Umfang des Transformators       geführt    und dort zu einer den     ;Kern        schrauben-          linienförmig        umgebenden    Kontaktbahn aus  gebildet sind.  



  Die einzelnen Regelwindungen nebst An  zapfungen können aus     ringförmigen,    ge  schlitzten     Scheiben    bestehen, die an dem  Schlitz mit den benachbarten Scheiben ver  bunden sind.  



  In der     Zeichnung        sind    einige     Ausführungs-          beispiele    des     Gegenstandes    der Erfindung  dargestellt.  



  In     Fig.    1 bedeutet     1,den    Kern des Regel  transformators welcher hier von zwölf Rück  schlüssen 3 umgeben ist. Der geblätterte gern  1 besitzt die Form eines     Hohlzylinders        und     ist aus einzelnen (zwölf) Sektoren zusammen  gesetzt     (Fig.   <B>1</B> b). Die     ;Verbindung    mit den      ebenfalls in Richtung des Radius geblätter  ten     Rückschlüssen    wird durch Jochplatten  vermittelt, die gegebenenfalls auch lamelliert  sein können. Die     Jochplatten    dienen gleich  zeitig zum Zusammenhalten des gesamten  Eisenkernes und werden durch eine Spindel 8  zusammengepresst.  



  Die     Erregerwicklung    5 umgibt den Kern  1 und wird ihrerseits von der     Sekundämvick-          lung    (Regelwicklung) umfasst. Letztere be  steht aus Blechscheiben 4, die bei 4" geschlitzt  und hier jeweils -mit dem folgenden Blech  durch Schweissen (vorzugsweise durch       Stumpfschweissen)    oder Verlöten oder auch  auf andere Weise     elektrisch    gut     leitend    ver  bunden sind. Die Bleche selbst sind mit An  zapfungen 4' versehen, welche sich nach  aussen     verbreitern    und von denen je zwei  einen der Rückschlüsse 3 umfassen.

   Die ring  förmigen Blechscheiben 4 nebst den     Anzap-          fungen    werden zweckmässig in einem Arbeits  gang aus ein und     demselben    Blech, vorzugs  veise Kupfer- oder Messingblech, gestanzt.  



  Die Bolzen 6 und die Distanzstücke 7 die  nen zur Abstützung und zur Halterung der  einzelnen, insgesamt schraubenlinienförmig  um den Kern laufenden Ringbleche. Zwischen  den einzelnen Windungen ist ein verhältnis  mässig grosser Zwischenraum, durch den Luft       hindurchstreiehen    kann, so     da.ss    eine gute  Kühlung des Transformators gewährleistet  ist.  



  Die ausserhalb des Kernsystems liegenden  Verbreiterungen der einzelnen     Anzapfungen     4' ergeben eine um den Manteltransformator  spiralig herumlaufende, praktisch ununter  brochene Kontaktbahn, an welcher die     Bürste     9, die vorzugsweise als Rolle ausgebildet ist,       entlanggleitet.     



  Die Primärwicklung     ä    ist bei dem Aus  führungsheispiel nach     Fig.    1., um eine zu  grosse Streuung bei nur teilweise eingeschal  teter Wicklung zu vermeiden, in einzelne pa  rallel geschaltete Spulen aufgeteilt     (Fig.    la).  Besonders vorteilhaft ist diese Anordnung bei  Transformatoren mit verhältnismässig langen  Kernen.

   Die Spulen sind zweckmässig derart  angeordnet, dass sich immer in unmittelbarer    Nähe einer Schaltwindung der Sekundärwick  lung eine Primärspule     befindet.    Der Trans  formator verhält sich dann so, als ob er aus  einer Anzahl Teiltransformatoren bestünde,  deren Primärwicklungen alle parallel     geschal-          tet    und dadurch von dem Belastungszustand  der Sekundärwicklung gegenseitig unabhän  gig sind.  



  Die Unterteilung der primären Zylinder  wicklung in einzelne Scheibenspulen ist nicht       nurvorteilha.ft        zurHerabsetzung    der Streuung  auf ein     3Linimum,    sondern auch dann, wenn  es sich darum handelt, je nach den gegebenen  Verhältnissen beliebige     Werte    der     Streuung     einzustellen, insbesondere für Schweisstrans  formatoren. Es bietet in diesem Fall beson  dere Vorteile, sämtliche     Spulenenden    der Pri  märwicklung an ein Klemmbrett oder an  einen geeigneten Schalter zu führen, um die  Spulen der Primärwicklung je nach Bedarf  abwechselnd     gruppenweise    in Reihe oder pa  rallel zu schalten.  



  Der beschriebene Transformator ist über  aus     kurzschlusssicher,    und während des Re  gelvorganges können ohne weiteres einzelne       Anzapfungen    kurzgeschlossen werden. Bei  der in     Fig.        1b    dargestellten Anordnung ent  spricht jeder Kontakt 4' dem zwölften Teil  der     Windungsspannung.    Geht die Rolle ge  rade von einer     Anzapfung    zur andern über.  so muss hier ein     Kurzschlussstrom    auftreten.       Dieser    Strom ist nun an sich schon gering.

    da er ja nur von einem Zwölftel der Bin  dungsspannung erzeugt werden kann, und  wird im übrigen auch dadurch noch weiter  verringert, dass der von ihm erzeugte Fluss  den     Erregerfluss    aus dem     umfassten    Teilschen  kel in die übrigen Teilschenkel abdrängt. Die       Flussabdrängung    wird durch entsprechende.       Bemessung    des     Transformators    zweckmässig  nur soweit zugelassen, dass eine störende Er  höhung des     Spannungsabfalls    der gesamten  Regelwicklung durch den Laststrom auch bei  ungleichmässiger Belastung des     Tra.usforiua-          tors    praktisch vermieden wird.

   Eine etwaige  geringe Erhöhung des belastungsabhängigen  Spannungsabfalls wirkt sich hier im übrigen  auf die     gesamte        Regelspannungskurve    schon      deshalb nicht störend aus, weil der Gesamt  transformator aus einer grossen Zahl von den       Erregerfluss    umgebenden Regelwindungen be  steht, die nacheinander     ausgeregelt    werden  und dabei     immer    dann, wenn die Bürste ein  mal den Transformator umkreist hat,     eine     symmetrische Belastung der Teilkerne wieder  hergestellt ist.  



  Vorteilhaft ist die Ermöglichung der       Flussabdrängung    dann, wenn der Erreger  fluss nur in wenige, zum Beispiel in zwei  Teilflüsse aufgeteilt ist. Eine     derartige    An  ordnung ist in     Fig.    2 dargestellt. Der Trans  formator ist in diesem Fall als Spartrans  formator     ausgebildet.    Die     Erregerwicklung     besteht wieder aus scheibenförmigen, über  den Kern 1     und    die Rückschlüsse 3 gesteck  ten Blechen 4, die an ihren Schlitzen 4" an  einander geschweisst sind und den Eisenkern  spiralig umgeben (Fix. 2a).

   Die Bleche be  sitzen an ihrem Rand bis zu den Rück  schlüssen 3 durchgehende Aussparungen 10  (Fix.     2b),        zwischen    welchen jeweils die halbe       Windungsspannung    besteht.     Überdrückt        hier     die     Stromabnehmerbürste    9 den Spalt 10 un  mittelbar,

   so wird die halbe     Windungsspan-          nung    in dem den einen der Teilrückschlüsse  3 umgebenden     Kurzschlusskreis    einen Strom       hervorrufen.    Da aber durch den     Kurzschluss-          lireis    der betreffende Schenkel 3 für den       Erregerfluss    gesperrt wird, kann der Kurz  schlussstrom eine unzulässige Grösse     nicht     annehmen. Es kann unter Umständen dabei  auch zweckmässig sein, die Rolle 9 aus Wi  derstandsmaterial auszubilden, um auf diese  Weise den     Kurzschlussstrom    zu begrenzen.

    Besonders vorteilhaft ist das dann, wenn  einer     Abdrängung    des Flusses aus dem einen  der Rückschlüsse in die andern ein Wider  stand entgegengesetzt werden soll und der       Kurzschlussstrom    infolgedessen auf andere  Weise herabgesetzt werden     muss.     



  Auch bei der Anordnung nach     Fig.    2  tritt ein belastungsabhängiger Spannungs  abfall an den Enden der Regelwicklung stö  rend nicht in Erscheinung, da die     Belastung     der Teilschenkel     und    damit auch die Ver  teilung des Erregerflusses nach einer vollen    Umdrehung der Bürste stets wieder gleich  mässig ist.  



  Der Regelvorgang selbst erfolgt bei dem  hier dargestellten Ausführungsbeispiel     in    der  Weise, dass der gesamte Transformator     etwa     durch eine an der Achse 13 angreifende  Kraft auf der Grundplatte 14 gedreht wird.  Über die Zahnkränze 11 und Zahnräder 12  wird die Drehbewegung auf die Rollenbürste  9 übertragen, die     daraufhin,    sich     in    axialer  Richtung verschiebend, auf den     Anzapfun-          gen    der     Sekundärwicklung    4 abrollt.

   Beson  ders vorteilhaft ist es, den Transformator  im ganzen fest angeordnet zu lassen und nur  die Bürste 9 zu bewegen, indem diese     etwa     an einem galgenartigen Träger befestigt um  den     Transformatorkern    herum bewegt wird  und sich dabei axial verschiebt. Als Füh  rung für die Bürste können unmittelbar die  entsprechend ausgebildete Regelwicklung       bezw.    deren     Anzapfungen    dienen.  



  Eine ähnliche Ausführung, ebenfalls in       Sparschaltung,    zeigt     Fig.    3. Die     Windungs-          spannung    ist hier in acht Stufen aufgeteilt,  der Kern 1 besitzt acht Rückschlüsse 3. Der  Kern selbst ist aus     gegeneinander        abgesetzten     Blechpaketen zusammengesetzt und hat .im  wesentlichen die Formt eines Kreuzes. Die  einzelnen Rückschlüsse sind kreisförmig um  den Kern herum angeordnet und besitzen  Einzeljoche 2, mit welchen sie über den  Kern 1 geschoben sind (Fix. 3a). Die Bleche  der Rückschlüsse 3 besitzen     rechtwinklige,     die Joche 2 bildende Ansätze.

   Bei Ausbil  dung des Transformators als     Zweiwick-          lungstransformatoren    kann ähnlich wie in       Fig.    1 um den Kern eine besondere Primär  wicklung angeordnet werden.  



  Die zu einer Spirale     zusammengesetzten     Ringbleche 4     sind    hier, wie in     Fig.    3a ge  zeichnet, an ihrem innern Rande in Rich  tung des Kernes 1     aufgebogen.    Die     Anzap-          fungen    4'     und    gegebenenfalls auch noch ein  grösserer oder kleinerer     ringförmiger    Rand  der Bleche verlaufen im wesentlichen waag  recht     und    rechtwinklig zu den aufgebogenen  Blechteilen.

   Diese     Anordnung    hat den Vor  teil, dass die Verteilung der Wicklung inner-      halb des Transformators erleichtert wird und  dass ferner die     Wirkung    des     Skineffektes    in  günstiger Weise unterdrückt werden kann.  



  Um bei dieser Anordnung bei ungleich  mässiger Belastung der einzelnen     Flussleiter     eine unzulässige Erhöhung des von der Be  lastung abhängigen Spannungsabfalls an der  Regelwicklung zu vermeiden, kann es zweck  mässig sein,     Ausgleichswicklungen    auf den  Rückschlüssen anzuordnen, welche einer     Ab-          drängung    des     Erregerflusses    aus den belaste  ten Teilschenkeln nach den unbelasteten  einen Widerstand entgegensetzen.

   Besonders  vorteilhaft, insbesondere bei Transformatoren  für grössere Leistung, kann es sein, die Aus  gleichswicklungen so aufzubringen,     dass    wohl  eine     Flussverschiebung    innerhalb einzelner       Gruppen    von mindestens zwei Teilschenkeln  möglich ist, eine     Flussa.bdrängung    aus die  sen     Gruppen    nach den übrigen aber unter  bunden ist.  



  In     Fig.        3b    ist die Anordnung von.     Aus-          gleichswicl#:lungen    mehr schematisch darge  stellt. Der Übersichtlichkeit halber sind die  einzelnen Spulen 15 nur auf vier     Rück-          schlüssen    gezeichnet (in     Fig.    3a sind sie über  haupt fortgelassen). Je zwei der Ausgleichs  spulen 15 sind in Reihe geschaltet, diese  Gruppen von Spulen jedoch sämtlich parallel.

    Die Ausgleichswicklungen haben die Wir  kung, dass sich der     Erregerfluss    auf sämt  liche Gruppen (von je zwei Teilschenkeln)  stets gleichmässig verteilen     muss.    Innerhalb  der     Gruppen    kann der Fluss jedoch beliebig  verschoben werden. Zum Beispiel wird bei  der gezeichneten Stellung der     Rollenbürste    9  der Fluss aus dem Rückschluss 3' auf den  Rückschluss 3" abgedrängt.

   Der diesen  Schenkel 3' umfliessende     Kurzschlussstrom          wird    somit begrenzt.     Umgekehrt    wird bei       Kurzsehluss    der     Anzapfungen    an dem Rück  schluss 3" durch die Rollenbürste 9 der Fluss  aus diesem Rückschluss nach dem     Riick-          schluss    3' abgedrängt. Das Entsprechende  gilt, wenn die Rollenbürste die     Anza.pfungen     an den andern Rückschlüssen kurzschliesst.  Im Falle eines Kurzschlusses ist also stets  eine     Flussabdrängung    möglich.

   Andernteils    wird aber auch bei ungleichmässiger Be  lastung des Regeltransformators der Last  strom den     Erregerfluss    jeweils höchstens aus  einem der Rückschlüsse 3 verdrängen kön  nen, so dass ein störendes Ansteigen des be  lastungsabhängigen Spannungsabfalls an den  Enden der Regelwicklung nicht in Erschei  nung tritt.  



  Die Ausgleichswicklungen brauchen nicht       unbedingt    auf den Jochen 2 angeordnet zu  sein. Sie können vielmehr auch unmittelbar  auf den     Rückschlüssen    selbst liegen. Sowohl  die Lage als auch die Anzahl der Windungen  der Ausgleichswicklungen ist ein geeignetes  Mittel, um die Grösse der     Flussverdrängung     einstellen     züi    können.     Beispielsweise    werden  die     Ausgleichswicklungen    auf den Jochen 2  die     Flussverschiebung    weniger behindern, als  wenn die Wicklungen auf den     Rückschlüssen     3 angeordnet sind.  



  Wird die     Windungsspannung    so fein un  terteilt, dass bei     l--,urzscliliiss    einzelner     Anzap-          fungen    schädliche Ströme nicht mehr auftre  ten können, so kann von der Ermöglichung  einer     Flussverdrängung    unter Umständen       ilberhaupt    abgesehen werden.

   Vielfach bie  ten die Transformatoren dieser Art besondere       Vorteile.    da sich hier eine unbedingt linear  ansteigende, nahezu vollkommen kontinuier  lich verlaufende     Regelspannungskurve        ergibt.     Ein     Ausführungsbeispiel    dieser Art. ist in       Fig.    4 dargestellt. Der Kern 1 besitzt hier 24  Rückschlüsse 3, die     Windungsspannung    ist  also in 24 Stufen unterteilt. Jeder     Riick-          scbluss    3 besitzt ein eigenes Joch     \?.    Joche und  Rückschlüsse sind     zweckmässig    aus ein     Lind     den selben Blech gestanzt.

   An Stelle der ein  zelnen     Jodie    2 können unter Umständen  auch     zusammenhängende        kreisscheibenför-          mige        Jochplatten    verwendet werden.  



  Der geblätterte Kern 1 ist als Hohlzylin  der ausgebildet, und zwar besitzen die Bleche  vorzugsweise     Evolventenform        (Fig.        4b        ).    Um  den     Kern    ist die Regelwicklung 4 angeordnet.  Die     Primärwicklung    5 ist wieder in parallel  geschaltete Scheibenspulen aufgeteilt, von  denen je eine zwischen den Blechen 4 liegt       (Fig.    4a). Es ergibt sich dadurch ein beson-           Jers    gedrängter Aufbau des Transformators.

    Gegebenenfalls können auch hier auf den  Rückschlüssen     bezw.    auf deren Jochen Aus  gleichwicklungen vorgesehen sein, und zwar  werden dann     vorteilhaft    sämtliche Spulen  dieser Wicklung parallel geschaltet, so. dass  eine     Abdrängung    des Erregerflusses von  einem     Rückschluss    zum andern praktisch  überhaupt nicht möglich ist.  



  Die Führung der Rollenbürste 9 erfolgt  durch zwei Arme 16, die an der zentralen  Achse 13 des Transformators gelagert sind.  Bei kleineren Ausführungen des Transforma  tors kann dabei einer der Arme unter Umstän  den in Fortfall kommen. Vorteilhaft kann es  sein, zwei     Stromabnehmerbürsten    zu verwen  den und diese von der Mitte der Regelwick  lung gegensinnig zu verschieben. Bei Trans  formatoren, bei denen die Primärwicklung als  Zylinderwicklung (aus nicht parallel geschal  teten Spulen) ausgebildet ist, oder auch bei  Spartransformatoren ergibt sich dabei der  Vorteil, dass     die    Streuung des Transformators  wesentlich verringert wird.  



  Der     Regeltransformator    kann mit beson  deren Vorteilen auch als     Drehstromtransfor-          mator    ausgebildet sein, wie dies mehr schema  tisch     in        Fig.    5 dargestellt ist. Dort besitzt  jeder Teil 20 einen     Transformatorkern    gemäss       Fig.    1 bis 4 für je eine Phase des Drehstromes.  Der     Sternpunkt    dieses     Drehstromtransforma-          tors    wird"     durch,die        Kontaktrollen    19 gebildet.

    Die Spannungsregelung erfolgt durch Drehen  der     Transformatorkerne    20 in     Richtung    der       Pfeile        (bezw.    in entgegengesetzter Richtung).  Als Stromzuführung ist nur je eine primäre  und eine sekundäre Zuführung zu jedem der       Transformatorkerne    20     erforderlich.    Die Zu  führungen werden über Schleifringe ange  schlossen.     Zuführungen    zu den sich     ,längs    der       Wicklungsachse    verschiebenden Kontaktrol  len 19 können gespart werden. Dadurch er  gibt sich ein besonders vorteilhafter, ein  facher Aufbau.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeltransformator zur stufenlosen Span nungsregelung mit einem Transformatorkern und einer Stromahnehmerbürste von welchen Teilen einer um die.
    Achse des Transformator kerns drehbar und die Bürste in Richtung der Kernachse verschiebbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Transformator als Mantel transformator ausgebildet ist, dessen Mantel in mehrere Teilrückschlüsse aufgeteilt ist, und dass die den Kern umgebende Regelwick lung mit Anzapfungen versehen ist, welche zwischen den Teilrückschlüssen an den Um fang des Transformators geführt und dort zu einer den Kern schraubenlinienförmig umge benden Kontaktbahn ausgebildet sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Win dungen der Regelwicklung aus ringför- urigen, geschlitzten Blechscheiben beste hen, die am Schlitz mit den benachbarten Scheiben elektrisch verbunden sind. Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Blechscheiben am Schlitz stumpf aneinander geschweisst sind. 3.
    Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anzapfungen der Regel windungen und die Kontakte der Kon taktbahn aus ein und demselben Blech wie die betreffende Regelwindung be stehen. 4. Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzap- fungen sich am Transformatorumfang zu Segmenten verbreitern, von denen je zwei einen der Teilrückschlüsse umfassen. 5.
    Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die ringscheibenförmigen Bleche der Regelwindungen an ihrem innern Rand umgebogen sind, derart, dass der Rand ungefähr parallel zur Kern achse verläuft. 6. Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Erregerwicklung zwi- sehen den einzelnen Windungen der Re gelwicklung angebracht ist. i . Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erreger wicklung aus parallel geschalteten Spulen besteht. B.
    Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aus gleichswicklung zur Vermeidung eines belastungsabhängigen Spannungsabfalls bei ungleichmässiger Verteilung des Be triebsstromes über die einzelnen Rück schlüsse vorgesehen ist. 9. Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 8 dadurch gekenn zeichnet, da.ss auf jedem Rückschluss Ausgleichsspulen aufgebracht sind. wel che alle untereinander parallel geschal tet sind. 10. Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Rückschlüsse und Kern verbindenden Jochen Ausgleichsspulen aufgebracht sind, welche alle untereinander parallel geschaltet sind. 11.
    Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilrückschlüsse in Gruppen von mindestens zwei geteilt und die Ausgleichsspulen innerhalb einer Gruppe in Reihe, die Gruppen von Aus gleichsspulen dagegen parallel geschaltet sind. 19. Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern als Kreuzkern ausgebildet ist, um wel chen die Teilrückschlüsse kreisförmig angeordnet sind. 13. Regeltransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern als zylindrisches Rohr ausgebildet ist, dessen Einzelbleche Evolentenform be sitzen. 14.
    Regeltransformator nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Strom abnehmerbürste an einem rechtwinklig gebogenen Arm befestigt ist, welcher um die zentrale Axe des Transformators drehbar angeordnet ist. 15. Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stromabnehmerbürste als Rolle ausgebildet ist.
CH197402D 1936-06-11 1937-06-07 Regeltransformator zur stufenlosen Spannungsregelung. CH197402A (de)

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