CH197446A - Selbsttätige Regeleinrichtung für Hochfrequenzempfänger. - Google Patents
Selbsttätige Regeleinrichtung für Hochfrequenzempfänger.Info
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Description
Selbsttätige Regeleinriehtung für Noehfrequenzempfänger. Es ist bekannt, eine selbsttätige Laut stärkeregelung dadurch zu bewirken, dass man die Hochfrequenzverstärkerröhren mit Hilfe einer von der Hochfrequenzspannung abhängigen Gleichspannung in der Weise regelt, dass bei grosser Hochfrequenzamplitude der Arbeitspunkt dieser Röhren in das Ge biet kleinerer Steilheit verschoben wird. Es ist auch bekannt, die Regelkurve solcher Anordnungen dadurch mit einem Schwellen wert auszustatten, dass man den Gleichrichter, der zur Erzielung der Regelspannung dient, mit einer negativen Vorspannung versieht.
Hierdurch wird erreicht, dass erst von einer bestimmten Amplitude ab die Verstärkung der Hochfrequenzröhren vermindert wird. Die Regelspannung wird dabei entweder vom Empfangsgleichrichter oder von einem be sonderen, zu diesem parallel liegenden Gleich richter erzeugt, in jedem Falle jedoch direkt von der gleichgerichteten Hochfrequenz ge wonnen.
Die Erfindung löst die Aufgabe des selbst tätigen Regelns dadurch, dass zum Erzeugen der Regelspannung, die zum Ändern der Git- tervorspannung der Hochfrequenzverstärker- röhren dient, die Niederfrequenzspannung des Empfängerausganges benutzt wird. Diese neue Regelart ist bei allen Empfängern an wendbar, bei denen es auf eine amplituden- getreue Wiedergabe der Modulation nicht ankommt.
Eine beispielsweise Anwendung ist bei Hochfrequenzempfängern möglich, die zur Aufnahme von Funkbakenzeicben dienen.
Eine besonders zweckmässigeAusführungs- form der Erfindung ist so getroffen, dass an den Ausgangskreis der. Niederfrequenzspan- nung ein Zwischenkreis angeschlossen wird, der mit einem vorgespannten Gleichrichter versehen ist.
An diesen Zwischenkreis wird ein zweiter greis, der einen nicht vorge spannten Gleichrichter enthält, über einen Transformator so angekoppelt, dass in diesem zweiten Kreise die Niederfrequenz erst dann auftreten kann, wenn ihre Amplitude im Zwischenkreis einen bestimmten Wert, wel cher der Gleichrichter-Vorspannung im Zwi- sclrenkreise entspricht, überschritten hat. Von dem zweiter) Kreise wird die Spannung für das selbsttätige Regeln der Iloclrfrequenz- röhre abgegriffen. Als Gleichrichter dienen vor zugsweise Kontaktgleichrichter, z.
B. Kupfer- Oxydul-Gleichrichter, (1a diese bei Nieder frequenz der) Röhrengleichrichtern ebenbürtig sind und weniger Aufwand und Wartung erfordern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 1-3 erläutert.
Fig.1 ist eine graphische Darstellung des zu erzielenden Regeln, Fig. 2 ein Schalt bild der Anordnung, Fig. 3 eine graphische Darstellung, die zum Erläutern der Wirkungs weise dieses Beispiels dient.
In Fig. 1 ist die Niederfrequenzspannung N des Empfängerausganges über der Ein gangsfeldstärke E aufgetragen. Die Kurve u zeigt die Beziehung, die zwischen 1V und E besteht, wenn kein Regeln erfolgt. Bei einem bestimmten Wert x der Niederfrequenzspan- nung N soll das Regeln des Empfängers be ginnen. Die Abhängigkeit der niederfrequenten Ausgangsspannung des geregelten Empfängers ist von diesem Wert<I>x</I> ab durch die Kurve<I>b</I> dargestellt.
Solche Regelkurven werden bei Empfängern gebraucht, die zur Aufnahme von Funkbakenzeichen sowie zum Landen von Flugzeugen nach der Gleitwegrnethode benutzt werden.
In Fig. 2 stellen die Klemmen a. und b den Ausgang des Empfängers dar. T, ist der Transformator, der den Zwischenkreis 1 an den Ausgang anschliesst. In dem Zwischen kreise liegt der Gleichrichter G, in Reihe mit der Sekundärwicklung des Transforma- tors Ti einem Widerstand 11l1 und der Pri- märwicklur)g eines Transformators T2, durch den der Regelkreis 11 angekoppelt ist.
Die Batterie I' erzeugt über den Widerstand R, der regelbar ist, an dem Widerstand 1,171 eine Spannung, die als Vorspannung für den Gleichrichter Gi dient. Der Transformator T= besitzt eine mit Anzapfungen versehene Sekundärseite, die es gestattet, das Über setzungsverhältnis zrr ändern.
Der Gleich richter G2 des Kreises II liegt in Reihe mit einem Widerstand lfz, der durch einen Kon densator C überbrückt ist und an denn er bei Auftreten einer Niederfrequenzamplitude eine Spannung erzeugt.
Dasjenige Ende des Widerstandes 1V2, an dem in diesem Falle ein positives Potential entsteht, ist mit Erde oder der Leitung verbunden, die zu gewissen, auf festem Potential zu haltenden Teilen der zu regelnden Röhren führt, das andere Ende des Widerstandes <B>1172</B> liefert die negative Grittervorsparrnung für diese Röhren.
Durch die Batterie 1', Fig. 2, wird eine bestimmte Vorsparrnung ugo, Fig. 3, erzeugt, die in dem Kreis Il erst. dann einen Nieder- frequenzstronr fliessen lässt, wenn die Span nung im Kreise I gröber ist als ergo. k ist.
die Kennlinie des Gleichrichters, die meist ungefähr quadratisch ist, r1 die Amplitude der einfallenden Niederfrequenzspannung, P der durch ergo eingestellte Arbeitspunkt des Gleichrichters. Über den Transformator T2, Fig.2, gelangen also erst darin Niederfre- quenzströme, wenn) l9 grösser ist als zig., d. 1r. erst darin kann sich eine Regelspannung ergeben.
Gleichrichter G2 könnte auch ohne Be nutzung des Zwischenkreises 1, also direkt vorgespannt werden. Hierbei würden aber dadurch Nachteile entstehen, dass der Wider stand des Gleichrichters 02 kleiner ist als der Widerstand 1172, so dar durch den Rück- strom des Gleichrichters unter Umständen ein po.itives Potential an die Gitter der zu regelnden Röhren gelangen kann. Dies muss vermieden werden. Die Anordnung mit Zwi- sclienkrei4 hat diesen Nachteil nicht.
Durch Einstellern der (xleiehrichtervor- spannung rrgo kann rnan also den Sehnitt- punla der Kurven<I>a, b</I> auf einen bestimmten Wert A' legen. Durch Ändern des Über- setzungsverhältrii>ses des Transformators T2 ändert man die Neigung der Kurve b zur Abszisse.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Regeleinrichtung für Hoch frequenzempfänger mit verzögertem Rege lungsbeginn, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen der Regelspannung, die zum Ändern der Gittervorspannung der Hochfre- quenzverstärkerröhren dient, die Niederfre- quenzspannung des Empfängerausganges be nutzt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Zwischenkreis mit vorgespanntem Gleichrichter. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem der Regelung dienenden greise erst dann eine Spannung entsteht, wenn die Niederfrequenzspannung im Zwi schenkreis grösser ist als die Vorspannung des Zwischenkreis-Gleichrichters. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Vorspannung des Zwi- schenkreis-Gleichrichters veränderlich ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Zwischenkreis und Regel kreis untereinander und der Zwischen kreis mit dem Ausgang des Empfängers über Transformatoren gekoppelt sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Übersetzungsverhältnis des zwischen Regelkreis und Zwischen kreis angeordneten Transformators ver änderlich ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gleichrichter des Zwi schenkreises und des Regelkreises Kon taktgleichrichter sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197446X | 1935-11-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197446A true CH197446A (de) | 1938-04-30 |
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ID=5756379
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197446D CH197446A (de) | 1935-11-13 | 1936-10-30 | Selbsttätige Regeleinrichtung für Hochfrequenzempfänger. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH197446A (de) |
-
1936
- 1936-10-30 CH CH197446D patent/CH197446A/de unknown
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