CH197462A - Maschine zum Anbringen von Rillen an Pneus. - Google Patents

Maschine zum Anbringen von Rillen an Pneus.

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CH197462A
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Otto Muller
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Mueller Otto
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/68Cutting profiles into the treads of tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description


  Maschine zum Anbringen von Rillen an Pneus.    Gegenstand vorliegender Erfindung bil  det eine Maschine zum Anbringen von Rillen  an Pneus, bei welcher Maschine ein Arbeits  werkzeug zur Erzeugung von Querrillen so  gelagert ist, dass es sowohl quer zum Pneu,  als auch senkrecht dazu gegen den Pneu  hin und von ihm weg bewegt werden kann,  zum Zwecke, das Arbeitswerkzeug der Um  fangslinie des     Pneuquerschnittes    entlang  führen zu können.  



  Mit dem Arbeitswerkzeug kann auch sein  Antriebsmotor so gelagert sein, dass er mit  dem Werkzeug mitbewegt wird.  



  Zweckmässig ist der Antriebsmotor zwecks       Ermöglichung    der     Querbewegung    des     Ar-          beitswerkzeuges    auf einer     Schaukelplatte     schwenkbar gelagert.     __-          Ausser    einem Arbeitswerkzeug zur \Er  zeugung von Querrillen können noch solche  zum Anbringen von Längsrillen vorhanden  sein, und zwar können die Längsrillen ent  weder gleichzeitig mit den Querrillen oder  auch nach ihnen erzeugt werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-           beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    nebst  einer Detailvariante dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     einen    Aufriss einer Maschine,       Fig.    2     einen        Längsschnitt    derselben,       Fig.    3 einen Grundruss derselben,       Fig.    4     einen        Längsschnitt    ähnlich     Fig.    2  der Maschine in Arbeitsstellung der Teile,       Fig.    5     einen        Querschnitt    zu     Fig.    1,

         Fig.    6     eine        schematische    Darstellung  einer     Berillung    auf einem Pneu in Ansicht,       Fig.    7 einen     Querschnitt    zu     Fig.    6 mit       a     eingezeichneten verschiedenen Stellungen des  Arbeitswerkzeuges zur Erzeugung von Quer  rillen,       Fig.    8 eine     Stirnansicht    des     Arbeitswerk-          zeuges    zur Erzeugung von Querrillen, nebst  benachbarter Teile,       Fig.    9 eine Seitenansicht zu     Fig.    8,

         Fig.    10     einen        Grundruss    zu     Fig.    8,       Fig.    11 einen Querschnitt durch ein     Leer-          la        ufgesperre,          Fig.    12 eine     Teilstirnansicht    der Füh  rungsteile für die Arbeitswerkzeuge zur Er  zeugung von Längsrillen,           Fig.    13 einen     Querschnitt    zu     Fig.    12.

         Fig.    14     eine    Seitenansicht zweier     Ar-          beitsvc-erkzeu"le    zur Erzeugung von Längs  rillen nebst Halter,       Fig.    15 eine Stirnansicht     zti        Fig.    14,  F     i"-.    16 einen     Grtindriss    zu     Fig.    14,  F     ig.    17 einen teilweisen     Querschnitt     durch einen Pneu, welcher mittels     Arbeits-          werkzeuge    nach     Fig.    14 bis 16 mit Längs  rillen versehen ist.  



       Fig.    18 eine Seitenansicht einer     abgeän-          derten        Ausführungsform        vors    Arbeitswerk  zeugen zur Erzeugung von Längsrillen nebst  Halter,       Fig.    19 eine Stirnansicht zu     Fig.    18,       Fig.    20 einen Grundriss     zii        Fig.    18 und       Fig.    21 einen teilweisen Querschnitt       durch    einen Pneu. welcher mittels Arbeits  werkzeuge nach     Fig.    18 bis 20 mit Längs  rillen versehen ist.  



  Das Gehäuse 1 der dargestellten     Maschine     weist einen Boden und zwei Seitenwände auf,  an welch letzteren zwei Lagerplatten 2 an  einander gegenüberliegenden Stellen befestigt  sind. In den Lagern dieser Platten 2 ist mit  tels horizontaler Zapfen ein Tragbügel 3 so  gelagert, dass er eine     Schaukelbewegung    aus  führen kann. Dieser Tragbügel 3 weist bei  derends je einen seitlichen Arm 4 auf, an  dem das eine Ende einer Zugfeder 5 an  greift. Das andere Ende der Feder 5 ist an  der benachbarten Seitenwand des Gehäuses  1 festgelegt. so dass die beiden Federn 5 be  strebt sind, den Tragbügel 3 im Uhrzeiger  sinne     zti    verdrehen.

   Der Tragbügel 3 trägt  in     seinem    mittleren Teil eine Schaukelplatte  6, auf welcher eine Tragplatte 7 für den  Motor 8 um einen zur Platte senkrechten  Zapfen 9 schwenkbar gelagert ist. Die Trag  platte 8 ruht auf in der Nähe des Zapfens  9 befindlichen Kugeln 10, sowie auf drei auf  einem Kreisbogen um den Zapfen 9 angeord  neten, in der Schaukelplatte 6 gelagerten  Rollen 11, so dass sie zusammen mit. dem  Motor leicht um den Zapfen 9 geschwenkt  werden kann.    Auf der Tragplatte 7 ist auf einer Seite  des Motors 8 ein Getriebekasten<B>1--9</B> sowie  ein gehäuseartiger Werkzeugträger 13 be  festigt, durch welchen eine Antriebswelle 14  hindurchgeht. Am freien Ende des Trägers  13 ist ein Kopfstück 15 befestigt, in welchem       Tastrollen    16 gelagert sind.

   Ferner ist im  Kopfstück 15 auf der     Antriebswelle    14 das  Arbeitswerkzeug 17 angeordnet. lm Bereich  dieses     Arbeitswerkzeuges    sind die Rollen 16  geteilt, während sie ausserhalb des Werk  zeuges durchgehend sind. Durch     einen    auf  einer Seite des Trägers 13 befestigten Metall  bügel 18 ist ein Führungsschlitz 19 gebildet,  in welchen eine Stange 20 eingreift, die an  einem Schlitten 21 befestigt ist, welcher auf  einer Stange 22 verschiebbar und von einer  Gewindespindel 23 durchsetzt ist, durch wel  che der Schlitten abwechselnd hin- und her  bewegt wird,

   indem die Drehrichtung der  Spindel 23 nach jeder     Hin-        bezw.        Herbewe-          gttng    in an sich bekannter Weise umgekehrt  wird. Für den Antrieb der Spindel 23 sitzen  ausserhalb des Gehäuses 1 eine mit der     Spin-          (lel        drehende    Antriebsscheibe 24 sowie zwei       Leerlaufscbeiben    25. 26.     Mer    diese     Scheiben     24 bis 26     hiuft    ein einfacher Riemen 27 und  ein     Umkelrrrienien    28,      -elche    beiden Rie  men ferner über eine Riemenscheibe 29  laufen.

   auf deren Achse ein     Kettenrad    30  sitzt, das mittels einer     Kette    31 von einem  Kettenrad 32 aus angetrieben wird. Der An  trieb des Kettenrades 32 erfolgt über zwei  Kreuzgelenke 33 und ein Winkelgetriebe  34 von der Welle des Motors 8 aus. Die  Kreuzgelenke 33 gestatten eine Schaukel  bewegung um die Zapfen des Tragbügels 3  und eine seitliche     Verschwenkung    des Mo  tors um den mit den Achsen des Winkel  getriebes sich in einem Punkt schneidenden  Zapfen 9.  



  Auf einer Seite der Maschine ist: auf  einem im Boden des Gehäuses 1 befestigten  Zapfen 35 ein Hebel mit drei Armen 36, 37,  38 gelagert. Mit dem Arm 36 dieses Hebels  wirkt der Schlitten 21     in    seiner einen     End-          stellung        zusammen    und     verschwenkt    den  Hebel.

   Am     Arm    37 greift ein Lenker 39           einerends    an, der     andernends    mit einem auf  der gegenüberliegenden Maschinenseite auf  einem Zapfen 40 gelagerten Hebelarm 41  gelenkig verbunden ist, auf welchen der  Schlitten 21 in der andern Endstellung ein  wirkt und ihn     verschwenkt,    wobei die       Schwenkbewegung    auf den dreiarmigen He  bel übertragen wird, derart, dass dieser Hebel  in jeder Endstellung des Schlittens in glei  chem Drehsinn um den gleichen Winkel ver  dreht wird.

   Der Arm 38 des dreiarmigen  Hebels     tritt    durch einen Schlitz der Seiten  wand des Gehäuses 1 nach aussen     und    weist  einen Längsschlitz 42 auf, in den eine  Stange 43 mit ihrem untern freien Ende ein  greift. Das obere Ende der Stange 43 ist am       Aussenring    44 eines     Rollengesperres        befestigt,     dessen Rollen 45 in sich in Umfangsrich  tung erweiternden     Ausnehmungen    46 eines  Innenringes 47 so gelagert und durch Federn  48 beeinflusst sind, dass der Innenring 47  vom Aussenring 44 nur bei der Drehung ent  gegen dem Uhrzeigersinn     mitgenommen     wird, während der äussere Ring bei Drehung  im Uhrzeigersinn leer läuft.

   Am Aussen  ring 44 ist ein Anschlagnocken 49     befestigt,     der mit einem verstellbaren Anschlagstift 50  zusammenwirkt. Dieser     Stift    50 ist in einer  Hülse 51 verschiebbar angeordnet und wird  durch eine Feder 52 nach oben gedrückt. Die  Hülse 51 weist einen Schlitz 53 mit drei seit  lichen Nuten 54 auf. In diesen Schlitz 53  greift ein Zapfen 55 des Anschlagstiftes 50  ein, welcher durch     Zusammenwirken    des Zap  fens 55 mit den drei Nuten 54 in drei ver  schiedene Stellungen einstellbar ist (in       Fig.    11 punktiert angedeutet). Zum Einstel  len ist der Stift 50 mit einem Betätigungs  knopf 56 versehen.

   An die Stange 43 ist  noch ein Lenker 57     einerends        angelenkt,    der       anderends    gelenkig mit dem freien     EndW#,     einer Stange 58 verbunden ist, die in gleicher  Weise     wie    die Stange 43 auf dem Aussen  ring eines     Rollengesperres    befestigt ist und  auf die eine Feder 59 einwirkt. Die Innen  ringe der beiden     Rollengesperre    sitzen je auf  der Achse einer Tragwalze 60     bezw.    61.

   Die       Verdrehung    des dreiarmigen Hebels     in    jeder         Endstellung    des     Schlittens    21 wird somit  über ein Gestänge und die beiden     Rollen-          gesperre    auf die beiden Tragwalzen 60, 61  übertragen, die dadurch um einen     gewissen,     von der Einstellung des Anschlagstiftes 50  abhängigen Betrag gedreht werden. Bei der  Rückbewegung des Schlittens 21 wird das  Gestänge durch die Feder 59 wieder zurück  bewegt, bis der Anschlagnocken 49 auf den  Anschlagstift 50 auftrifft. Zufolge der     Rol-          lengesperre    werden bei dieser Rückbewegung  die Tragwalzen 60, 61 nicht mitgenommen.

         Auf    den Tragwalzen 60, 61 liegt der Pneu  62 bei der Erzeugung der Rillen auf; er  wird bei der Drehung der Walzen mit  gedreht. Durch ein weiteres am Ende der       Leerlaufrückbewegung    zur Wirkung gelan  gendes     Klemmgesperre    44a wird ein Zurück  drehen der Tragwalze 60 verhindert und da  durch der Pneu in seiner Lage gesichert.  Mit dem Pneu 62 wirkt eine Einstellrolle  63 zusammen, die     beiderends    an den     einen     Armen von zweiarmigen Hebeln 64 gelagert  ist, die auf an den Seitenwänden des Ge  häuses 1 befestigten Zapfen gelagert sind  und auf deren zweiten Arm je eine Feder 65  einwirkt, welche die Einstellrolle 63 gegen  den Pneu 62 andrückt.

   Die Einstellrolle 63  wird dadurch entsprechend dem     Pneudurch-          messer    eingestellt; sie wirkt auf eine Gleit  fläche 66 des     Werkzeugträgers    13 ein.  



  Je zwei Werkzeuge 67 zur Erzeugung  von Längsrillen sind in einem Halter 68 ein  gespannt. Mehrere Halter 68 sind durch je  eine     Klemmhülse    69 an einer Stange 70 be  festigt, und zwar wird jede Klemmhülse  durch eine Schraube 71 festgehalten. Nach  Lösen dieser Schraube 71 kann der Halter  68 in der Klemmhülse 69 verstellt werden.  Die Stange 70 ist     beiderends    in Winkel  hebeln . 72 gelagert, die auf an der Seiten  wand des Gehäuses 1 befestigten Zapfen 73  gelagert sind und auf die Federn 74 ein  wirken, welche bestrebt     sind,    die Hebel 72  im Uhrzeigersinn zu drehen     bezw.    die Werk  zeuge aufwärts zu bewegen.

   Jeder Hebel 72  steht durch einen Lenker 75 mit einem He  bel 76 in     Verbindung,    der auf     einem        in    der      Gehäusewand angeordneten Zapfen 77 ge  lagert ist. In den beiden Hebeln 7 6 ist eine  Stange 78 gelagert, längs welcher mittels  einer     abgekröpften    Stange 79 ein Längs  schlitz gebildet ist, in welchem der untere  Teil der Werkzeughalter 68 geführt ist. Auf  beiden Seiten der Maschine ist auf der Stange  70 je ein Winkelhebel 80 gelagert, dessen  unteres gabelförmiges Ende 81 die Stange  78 an zwei durch Abflachung gebildeten  parallelen Flächen 82 umfasst. An den  obern Enden der Hebel 80 ist eine     Stange     83 befestigt, auf welcher eine Leitrolle 84  gelagert ist.

   Wenn ein Pneu auf die Trag  walzen 60, 61 aufzuliegen kommt, wirkt er  auf die Leitrolle 84 ein und drückt dieselbe  abwärts. Dadurch werden die Hebel 72 mit  der Stange 70 entgegen der Wirkung der  Federn 74 verdreht, derart, dass die Werk  zeuge 67 beim Drehen des Pneu     Längsrillen     85 von bestimmter Tiefe erzeugen. Die  Werkzeughalter 68 können in der Hülse 69  entsprechend der Umfangslinie des     Pneu-          querschnittes    eingestellt werden, derart, dass  alle Längsrillen 85 im Pneu 62 ungefähr  gleich tief sind. Die in     Fig.    17 dargestellten,  mittels der Werkzeuge nach     Fig.    14 bis 16  erzeugten Rillen sind über die ganze Tiefe  von annähernd gleicher Breite.  



  Nach den     Fig.    18 bis 20 sind die Arbeits  spitzen je zweier in einen Halter 68 einge  setzter Werkzeuge 86 schräg gegeneinander  gerichtet und in der Schnittrichtung zuein  ander versetzt. Mittels dieser Werkzeuge 86  können in den Pneu 62 die in     Fig.    21 dar  gestellten, nach innen sich verengenden Ril  len 87 eingeschnitten werden.  



  Die Maschine ist mit einer auf der Zeich  nung nur teilweise ersichtlichen Auffahrt 88  versehen und verhältnismässig niedrig, so dass  die Räder zum Anbringen der Rillen nicht  vom Fahrzeug abgenommen werden müssen,  sondern dass mit dem Fahrzeug auf die Ma  schine aufgefahren werden kann, bis ein Rad  auf den Tragwalzen 60, 61 aufruht. Ein  zelne Räder können zur Erzeugung der Ril  len in einem Ständer festgehalten werden.    Beim Anbringen der Rillen in einem auf  den Walzen 60, 61 aufliegenden Pneu 62  führt der Werkzeugträger 13 mit dem Werk  zeug 17 zur Erzeugung der Querrillen eine  hin- und hergehende Schwenkbewegung quer  zum .Pneu aus, wobei bei jeder Hin- und bei  jeder     Herbewegung    je eine Querrille 89       (Fig.    6) erzeugt wird.

   Die Tiefe dieser  Querrillen 89 wird durch die am Pneu an  liegenden Rollen 16 bestimmt und ist daher  unabhängig vom     Pneuquerschnitt        (Fig.    7).  Wenn sich das     Arbeitswerkzeug    17 in der  Mitte unter dem Pneu befindet, ist die Rolle  63 von der Gleitfläche 66 des Werkzeug  trägers 13 abgehoben und sie beeinflusst  daher die Tiefe der Rillen nicht. Wenn     da.-          gegen    das Werkzeug 17 sich seitlich des  Pneu befindet, stützt sich der Werkzeug  träger 13 mit seiner     Gleitfläche    66 gegen die  Rolle 63 ab.

   Bei jeder Hin- und     Herbewe-          gung    werden in den seitlichen Endlagen des  Werkzeuges 17 die beiden Walzen um einen  gewissen einstellbaren Betrag gedreht und  verdrehen das Rad um den z. B. auf 6, 8 und  10 mm einstellbaren Abstand der Querrillen  89. Gleichzeitig werden beim Drehen des  Rades mittels der Werkzeuge 67 die Längs  rillen 85 erzeugt.  



  Statt dass die Längsrillen gleichzeitig  mit. den     Querrillen    hergestellt werden, könnte  jeder der beiden Arbeitsgänge unabhängig  vom andern, also für sich stattfinden.  



  Die     Längsrillenwerkeuge    könnten. statt  wie gezeichnet vor, auch hinter dem Quer  rillenwerkzeug angeordnet sein.  



  Durch Auswechseln der Werkzeuge kön  nen verschiedene Profilierungen. z. B. solche  für Sommer oder Winter hergestellt werden.  



  Die beschriebene Maschine benötigt nur  einen Antriebsmotor von     verhältnismässig    ge  ringer     Leistung,    z. B. 0,5 PS, und sie kann  transportiert werden.  



  Der Antrieb für die Querbewegung des  Werkzeuges könnte statt durch ein Getriebe  vom Motor 8 aus durch einen besonderen  Motor erfolgen.  



       Mittels    der     beschriebenen    Maschine kön  nen alle beliebigen Pneus, z. B     #    auch Zwil-           lingspneus    von Lastwagen und Omnibussen  in einem Arbeitsgang mit Rillen versehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Anbringen von Rillen an Pneus, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ar beitswerkzeug zur Erzeugung von Querillen so gelagert ist, dass es sowohl quer zum Pneu als auch senkrecht dazu gegen den Pneu hin und von ihm weg bewegt werden kann, zum Zwecke, das Arbeitswerkzeug der Umfangs linie des Pneuquerschnittes entlang führen zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitswerk zeug zur Erzeugung der Querrillen und sein Antriebsmotor zusammen als Ein heit um eine horizontale Achse schwing bar gelagert sind.
    2. Maschine nach Patentanspruch und LTn- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor zwecks Ermögli chung der Querbevegung des Arbeits- werkzeuges auf einer Schaukelplatte um eine zu ihr senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auf die Schaukelplatte Federn so einwirken, dass das Arbeits werkzeug gegen den Pneu gedrückt wird. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass an dem Werkzeugträger Tastrollen gelagert sind, welche bei der Erzeugung der Querrillen am Pneu an zuliegen bestimmt sind. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tastrollen im Bereich des Arbeitswerkzeuges geteilt sind. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass eine in Abhängigkeit vom Pneudurchmesser sich einstellende Ein stellrolle vorgesehen ist, welche auf den Werkzeugträger einwirkt. 7. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbewegung des Arbeitswerkzeuges ein Gestänge ge steuert wird, durch welches die den Pneu tragenden Tragv=alzen vorwärts geschal tet werden.
    B. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge mit den den Pneu tra genden Walzen durch ein einstellbares Freilaufgesperre verbunden ist. 9. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Werkzeugträger zum Antrieb in der Querrichtung durch ein Ge triebe über ein Kreuzgelenk mit der Mo torwelle gekuppelt ist. 10. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Arbeitswerkzeuge zur Erzeugung von Längsrillen auf einer Tragstange verstellbar angeordnet sind, welche federnd gegen den Pneu gedrückt wird.
    11. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstange beiderends an feder- beeinflussten Hebeln gelagert ist, die durch Lenker mit weiteren Hebeln ver bunden sind, welche eine Führungs stange für die auf der Tragstange an geordneten Arbeitswerkzeuge zur Erzeu gung der Längsrillen tragen. 12. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10 und 11, dadurch ge kennzeichnet, da.ss an auf der Tragstange gelagerten und von der Führungsstange geführten Hebeln eine Leitrolle gelagert ist, welche gegen den Pneu anliegt und die Tiefe der Längsrillen bestimmt. 13.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei parallel ver laufende Arbeitswerkzeuge zur Erzeu gung von Längsrillen an einem Halter befestigt sind. 14. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Arbeits werkzeuge mit schräg gegeneinander ge richteten Arbeitsspitzen zur Erzeugung von nach innen sich verengenden Längs rillen an einem Halter befestigt sind.
CH197462D 1937-06-17 1937-06-17 Maschine zum Anbringen von Rillen an Pneus. CH197462A (de)

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