CH197519A - Rippenwand. - Google Patents
Rippenwand.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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-
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-
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fencing (AREA)
Description
Rippenwand. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Rippenwand, bestehend aus plattenför- migen, zueinander parallelen, die Rippen der Wand bildenden Elementen, welche in Ab ständen voneinander liegen, horizontal ver laufen und mit den Breitseiten zur Horizon talen geneigt sind.
Die plattenförmigen Elemente können mit Pfosten verbünden sein bezw. von Pfosten getragen werden, welche parallel zueinander und in Abständen voneinander angeordnet sind.
Die plattenförmigen Elemente können langgestreckt sein, also die Form von Bret tern haben und aus Holz, Naturstein, Ze mentbeton oder armiertem Beton bestehen, und im Falle, dass sie von Pfosten getragen werden, können auch letztere aus dem glei chen Material wie die Bretter bestehen.
In der Zeichnung sind beispielsweise sie ben Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. la die Vorderansicht, Fig. 1b die Draufsicht und Fig. 1c den Querschnitt der ersten Ausführungsform, Fig. 2a die Vorderansicht und Fig. 2b den Querschnitt der zweiten Ausführungs form,
Fig. 3a die Vorderansicht und Fig. 3b den Querschnitt der dritten Ausführungs form, Fig. 4a die Vorderansicht und Fig. 4b den Querschnitt der vierten Ausführungs- form, Fig. 5a die Vorderansicht und Fig. 5b den Querschnitt der fünften Ausführungs form,
Fig. 6a die Vorderansicht und Fig. 6b den Querschnitt der sechsten Ausführungs- form, Fig. 7a die Vorderansicht und Fig. 7b den Querschnitt der siebenten Ausführungs form.
Die erste Ausführungsform, die durch die Fig. ja, 1b und 10 wiedergegeben ist, be steht aus einer Reihe paralleler, in Abstän den voneinander aufgestellter Pfosten A, deren untere Enden in einer festen Unter lage, beispielsweise in Fels oder in gewach senem Boden, eingebettet sind. Zwischen den Pfosten sind in Abständen voneinander an geordnete, horizontal verlaufende Bretter oder Platten ss eingefügt, deren Breitseiten zur Horizontalen geneigt sind. Die Bretter oder Platten stehen mit den Pfosten in fester Verbindung und sind beispielsweise bei Aus führung der Pfosten in Beton mit letzteren aus einem Guss erstellt.
Die Bretter oder Platten B der Rippen wand stellen die Rippen der Wand dar.
Die zweite Ausführungsform, die durch die F ig. 2a und 21i wiedergegeben ist, unter scheidet sich von der vorhergehenden da durch, dass die Bretter B nicht fest mit. den Pfoten verbunden sind, sondern in Nuten der Pfosten liegen und ohne weiteres heraus nehmbar sind. Diese Ausführung eignet sich für alle Anwendungen, wo die Auswechsel barkeit der Bretter und die Versetzbarkeit der Wand erwünscht sind, wie zum Beispiel bei Kompost- und Düngerkasten, Einfriedi- gungen, provisorischen U mwehrungen usw.
Die dritte Ausführungsform, die durch die Fig. 3a und<B>31)</B> wiedergegeben ist, unter scheidet sieh von der vorhergehenden da durch, dass die Nuten nicht in die Pfosten eingelassen sind, sondern durch U-förmige Vorsprünge l' gebildet werden. Diese Aus- fiihrungsform gewährleistet ebenfalls die Auswechselbarkeit der Bretter ss und eignet sieh ebenfalls für die unter dem vorhergehen den Beispiel angegebenen Anwendungsfälle.
Die vierte Ausführungsform, die durch die Fig. 4a und 41) wiedergegeben ist, unter scheidet sich von den vorhergehenden Bei spielen dadurch, dass die Pfosten A paar weise mit mindestens einem Spannbolzen (,' miteinander verbunden sind. Der Spannbol zen verhindert. ein seitliches Ausweichen der Pfosten. Diese Ausführungsform ist da an gezeigt, -wo die Gefahr des seitlichen Aus weichens der Pfosten besteht.
Die fünfte Ausführungsform, die durch die Fig. 5a und 511 wiedergegeben ist, unter scheidet sich von den vorhergehenden Aus- führungsformen dadurch, dass zur Verbin dung der Pfosten miteinander an Stelle des Spannbolzens ein Verbindungsbalken F tritt, der mit den beiden Pfosten A mittels Schrau ben, Stiften oder Nägeln E verbunden ist. Diese Ausführungsform wird da gew < il)lt, wo der Spannbolzen nicht zweckmässig ist.
Die sechste Ausführungsform, die durch die Fig. 6a und 6b wiedergegeben ist, unter scheidet sich von den vorhergehenden Aus führungsformen dadurch, dass die Pfosten A auf einer Seite der Wand mit je einer Strebe D verankert sind. Diese Ausführung gewähr leistet eine erhöhte Standsicherheit der Wand und kommt überall da. zur Anwendung, wo die Wand grosse Drücke aushalten muss, uze zum Beispiel bei Bachsperren, Uferschutz mauern usw.
Die siebente Ausführungsform, die durch die Fig. 7a und 7b wiedergegeben ist, unter scheidet sich von der vorhergehenden da durch, dass die Wand zur Vertikalen geneigt ist. Diese Ausführungsform eignet sich eben falls für alle unter dem vorhergehenden Bei spiel angeführten Fälle, aber speziell für Leitwehre und Leithäge für Bäche und Flüsse, die zur Zeit des Hochwassers viel Geschiebe führen.
Bei Verwendung der beschriebenen Rip penwand als Kompostumwehrung, Umwelt rungen für Erde, Kies, Sand, kornartige Ma terialien usw., ermöglicht sie die Durchlüf tung des gestützten oder gespeicherten Mate rials, ferner ermöglicht sie eine Bepflanzung des zwischen den Brettern anstehenden Kom postes oder Erdreiches, wodurch mehr Kul turboden ausgenutzt werden kann und eine willkommene Begrünung der Wandflächen erzielt wird. Wasserstauung hinter der Rip penwand ist aasgeschlossen, da das über schüssige Wasser, soweit es nicht vom Erd reich aufgesaugt wird, zwischen den Brettern hindurch ausfliesst. Die Entwässerung des gestützten Materials vollzieht sich von selbst ohne weitere Vorkehrungen.
Bei Verwendung der beschriebenen Rip penwand als Kellerwand, Speicherwand usw., ermöglicht sie eine ständige Durchlüftung und Trockenhaltung des Lagergutes, hin gegen schützt sie vor Austrocknung, da die Rippenwand den Temperatur- und Feuchtig keitsausgleich fördert.
Rippenwände der beschriebenen Art mit herausnehmbaren Brettern oder Platten kön nen rasch und ohne Schalung zu jeder Jah reszeit erstellt werden. Sie zeichnen sich aus durch einen hohen Grad von Elastizität und Anpassungsfähigkeit, die ihr bei Terrain bewegungen, Erschütterungen usw. sehr zu gute kommen. Die Aufteilung der Rippen wand in Pfosten und Bretter, die miteinan der nur in loser Verbindung stehen, schliesst praktisch jede Rissbildung aus.
Bei Verwendung der Rippenwand als Bach- und Flusssperre ermöglicht diese den Abfluss kleinster Wassermengen, verhindert aber das Mitführen von Geschiebe, Gerölle usw. Bei normalen Wassermengen und bei Hochwasser fliesst der grösste Teil des Was sers durch die Lücken der Wand und büsst dadurch einen Teil seiner lebendigen Kraft ein. Ein Molken und Ausspülen des Fall bodens ist dadurch fast ganz ausgeschlossen.
Bei Verwendung der Rippenwand als L'ferschutzmauer, Quaimauer usw. lassen sich kostspielige Fundationsarbeiten unter Wasser vermeiden, indem man die mit Nuten ver- sehenen Pfosten einrammt und nach deren Aufstellung die Bretter in die Nuten ein schiebt. Diese Ausführung ermöglicht eine Bepflanzung und Begrünung der Wand fläche, -wodurch gleichzeitig mehr Kultur boden nutzbar gemacht wird. Die durch die Rippen geschaffenen Nischen unter Wasser bieten den Fischen willkommene Laich stätten.
Rippenwände der beschriebenen Art sind auf der einen Seite leicht ersteigbar, was bei See- und Quaimauern von Bedeutung ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rippenwand, gekennzeichnet durch plat- tenförmige, zueinander parallele, die Rippen der Wand bildende Elemente, welche in Ab ständen voneinander liegen, horizontal ver laufen und mit den Breitseiten zur Horizon talen geneigt sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Rippenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus paral lelen, in Abständen voneinander aufge stellten Pfosten, zwischen welchen die plattenförmigen Elemente angeordnet sind, besteht. 2.Rippenwand nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass je zwei gegen überliegende Pfosten der Rippenwand mit mindestens einem Verbindungsorgan mit einander verbunden sind. Rippenwand nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Pfosten mit mindestens je einem Verankerungsorgan auf einer Seite der Wand verankert sind. 4. Rippenwand nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die plattenför- migen Elemente in Nuten der Pfosten lie gen und ohne weiteres herausnehmbar sind. 5.Rippenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pfosten, sowie die plattenförmigen Elemente aus Zementbeton bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197519T | 1938-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=4440909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197519D CH197519A (de) | 1938-05-14 | 1937-12-18 | Rippenwand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197519A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4074538A (en) * | 1975-03-26 | 1978-02-21 | Jurgen Peter Janus | Wall structures |
| DE202018106305U1 (de) * | 2018-11-06 | 2020-02-07 | Martin Gräfe | Sichtschutz |
-
1937
- 1937-12-18 CH CH197519D patent/CH197519A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4074538A (en) * | 1975-03-26 | 1978-02-21 | Jurgen Peter Janus | Wall structures |
| DE202018106305U1 (de) * | 2018-11-06 | 2020-02-07 | Martin Gräfe | Sichtschutz |
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