CH197607A - Verfahren zur Erzeugung von Bildern und andern Kontrasten unter Verwendung von Diazoverbindungen enthaltenden lichtempfindlichen Schichten. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Bildern und andern Kontrasten unter Verwendung von Diazoverbindungen enthaltenden lichtempfindlichen Schichten.

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CH197607A
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Aktiengesellschaft Kalle Co
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Kalle & Co Ag
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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

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  Verfahren zur Erzeugung von Bildern und andern Kontrasten unter Verwendung  von     Diazoverbindungen    enthaltenden     lichtempfindlichen    Schichten.    Es     ist        bekannt;F        Ifichipausen    und sonstige       photob        aphnstlhe    Kopien unter     Verwendung     von     Materialien        herzustellen,    die mit     Diazo-          verbindungen    sensibilisiert sind.     Diese    Ver  fahren, sind unter dem Namen     Diazotypie     bekannt.

       Bei    den gebräuchlichen Verfahren  der     Diazotypie        wird    die Entwicklung     der          belichteten    Pausen     .in    ,der     Weise        durchge-          führt,        dass    man die Pausen mit alkalischen       bezw.        aciditätsvermindernden    Stoffen behan  delt. Man trägt beispielsweise     alkalische,    Lö  sungen an die Pausen an oder lässt Am  moniakgas auf     sie    einwirken. Die vorliegende  Erfindung betrifft nun ein neues .

   Verfahren,  bei dem     @dne        Entwicklung    ohne     Verwendun,g     vorgebildeten Alkalis durchgeführt wird.  



  Das neue     Verfahren    zur     Erzeugung    von       Bildern    und     andern    Kontrasten     unter    Ver  wendung von     liclltempfindhchen    Schichten,  welche     Diazoverbindungen    enthalten, ist     da,-          durch    gekennzeichnet,

       dass    man die für     die          Eniwiaklung        erforderliche    Aoi.ditätsvcrsehie-         bongdurch        chemische        Umsetzung        mehrerer     für sich zur     Entwicklung    nicht     bezw.    nur ganz  ungenügend     befähigter    Stoffe erzeugt, von  denen zweckmässig mindestens einer von vorn  herein in der lichtempfindlichen Schicht ent  halten ist. Wenn verhältnismässig schwerkup  pelnde     Diazoverbindungen    benutzt     ,Werden,     muss bei der Umsetzung Alkali gebildet wer  den.

   Wenn die     Diazoverbindungen    leichter  kuppeln, genügt es     vielfach,        wenn    bei der Um  setzung     Elydrogylionen    gebildet     bezw.Wasser-          stoffionen    verbraucht werden, ohne dass dabei  alkalische     Reaktion        auftritt.    Die     miteinander     unter     Freiwerden    des nötigen     Alkalis        bezw.     der nötigen OH-Ionen     reagierenden    'Verbin  dungen     br@auohen,dab:

  ei    selbst keine     alkalische          Reaktion    zu     besitzen;   <B>im</B> allgemeinen     sind          sie    neutral oder sogar     sauer.     



  Vorzugsweise erzeugt     man        die        OH-Ionen     durch Umsetzung von     .basischen        Metalls        al-          zen    m<B>it</B>     solchen        @Stoffen"        die    mit dem Kation       .des        Metallsalzes        unlösl,chezw.    scQhwvrlös-      liehe oder     komplexeV        erbindungen    bilden.

       Bei-          spielsweise    kann man     basisches    Aluminium  acetat, das au sich noch sauer     reagiert    und  in keiner Weise zur Entwicklung befähigt  ist, mit     Natriumfluori@d,    welches auch  keine     Entwickleleigenschaften        besitzt,    in der  Schicht zur Umsetzung bringen.

   Es     entsteht     dabei komplexes     Natriumaluminiumfluorid          unter        Freiwerden    von     Natriumhydroxyd.     Das     Fluorid    kann hierbei durch     andere          Alkalifluoride    oder sonstige     geeignete    kom  plexbildende Stoffe,     beispielsweise        Natrium-          oder        Kalitim-Oxa.la.t    ersetzt werden.

   Auch       Alkalizitrate    oder     -adipinate        können    bei  spielsweise verwendet werden.     Unter    Alkali  s     erbindungen    sollen     hierbei    auch Am  moniumverbindungen     verstanden    werden. An  Stelle des     Aluminiumacetats    kann man an  dere basische Salze des Aluminiums oder  andere     Metalle,    wie solche des Zinks, Bleis  und     Zirkoniums    usw., sowie auch die ent  sprechenden     Hydroxyde    verwenden, wobei  diese zweckmässig in leicht reaktionsfähiger,  gegebenenfalls kolloidal löslicher Form vor  liegen.

   Aus     C-rründen    der Löslichkeit und       Reaktionsfähigkeit    kann eine     Verwendung     der     basischen    Salze oder     Hydroxyde        in    mas  kierter Form, beispielsweise in F     olrm    schwach  komplexer Verbindungen,     zweclzmässig    sein.

    So kann man Aluminiumsalze in     Cregenwart     von     -'#Ä'einsäure    oder andern organischen       Hy        droxy        lverbindun:gen,    die     Aluminium-          hydroxyd    bei neutraler oder basischer     Reak-          tion    in Lösung zu halten vermögen, so weit  mit Alkali versetzen, dass neutrale Reaktion  entsteht.     L@ässt    man auf die     entstandene    Ver  bindung einen mit Aluminium stärker kom  plexe     Verbindungen    bildenden Stoff, z.

       B.          Fluoride,        ein-wirken,    so wird der Aluminium  Weinsäurekomplex     unter        Freiwerden    von  OH-Ionen gesprengt.  



  Man kann zur Erzeugung der notwendi  gen     pg-Verschiebung    beispielsweise auch       prim.    N     atriumphosphat    und     Ammonium-          molybdat    zur Umsetzung bringen. An     Stelle     dieser     Stoffe        können    auch andere     Kombi-          nationen    von     vA,ucrst.offhaltigen        Metalloid-          säuren    oder deren.

   Salzen mit sauerstoffhal-         tigen        Metallsäuren    oder deren Salzen oder  mit     Isopolysäuren    oder :deren Salzen verwen  det werden. Aus)     diesen        Kombinationen:    ent  stehen :durch     Umsetzung        Heteropolysäuren          bezw.        :deren    Salze, wobei     Wasserstoffionen     verbraucht     bezw.        Hydroxylionen    in     Freiheit     gesetzt werden.

   In     ähnlicher    Weise wie Phos  phate     reagieren        beispielsweise        Arsenate.    Die       Molybdate        lassen    sich beispielsweise durch       Wolframatü    oder     Isopolymolybdate    ersetzen.

    Diese     Arbeitsweise    eignet sich besonders für  die Entwicklung von Schichten mit     Diazo-          verbindungen    von     verhältnismässig    hoher       Kupplungskraft,    wie     Diazoverbindungen,    die  noch     Anunogruppen,    beispielsweise     Acyl-          aminogruppen        enthalten.     



  Für die praktische Durchführung des       -%'erfah@rens        bieten        sich    verschiedene     Mögl@ich-          keiten.    Beispielsweise kann man alle     Stoffe,     die ,durch ihre     Umsetzung    die für     die    Ent  wicklung notwendige Verschiebung des  Säuregrades der Schicht bewirken, zusam  men den     lichtempfindlichen    Schichten     ein-          verle@ilx;

  n,    etwa durch     Einreiben    oder Auf  stäuben,     gewünschtenfalls    gemeinsam mit  einer     Azokomponente.        Oder    man kann die  eine     Reaktionskomponente    zusammen mit der       lichtempfindlichen        Präparation    auftragen  und die     andere        später        aufpudern.    Die     Ent-          wicklung    des belichteten Materials     geschieht     in     diesen        Fällen        durch    

  Anfeuchten     bezw.     durch Wasserdampf, gegebenenfalls     unter          gleichzeitigem    oder     anschliessendem    Erwär  men. Man kann     aber    auch so vorgehen.,     dass     man der     liohtempfindlichen    Schicht nur eine  Komponente des     Entwicklersystems    einver  leibt und :die zweite     Komponente    dann,     ge-          gebenenfalls        gemeinsam    mit einer     Azokom-          ponente,    nach :

  der     Belichtung    in Lösung an  trägt;     dies    kann :in     einer    der in der     Diazo-          typie    gebräuchlichen     Feuchtentwicklungs-          maschinen,    gegebenenfalls     unter    Erwärmen,       geschehen.        Gegenüber    den bei der Feucht  entwicklung bisher gebräuchlichen alka  lischen     Entwicklerlösungen    hat die     letztere          Arbeitsweise    den.

   Vorzug der Benutzung neu  tral reagierender     Substanzen.    Der Entwickler       xieigt    daher nicht zum     Verderben.    Es kann auch      keine     Schädigung    dies     Papieren        @durch    über  schüssiges Alkali eintreten, da     die    Menge     der     bei der     Umsetzung        entstehenden;

          OH-Ionen          bezw.    des Alkalis durch die in der Schicht  befindliche     zweite    Komponente     bestimmt     wird, die     bei,    der Herstellung des     Papiers     dosiert     werden    kann.  



  Die     anzuwendenden    Mengen der die not  wendige     Aciditätsverschiebung    erzeugenden       Verbindungen        richten    sich nach der Art der       lichtempfindlichen        Diazoverbindungen    und       Azokomponenten,    ,den in     ,der    Schicht vorhan  denen Säuremengen und sonstigen     alkalibin-          denden    Zusätzen. Die     in    der     Diazotypie    üb  lichen     Zusätze,    z.

   B.     Antiverbglbungsmittel,          Puffersubstanzen    und     dergl.,        können    natür  lich auch ,in den     Schichten    enthalten sein,       sofern    sie nicht in störender     Weise    mit den  Stoffen     .des        0'H-Ionen    erzeugenden Systems       reagieren.     



  <I>Beispiel</I>     r:          Papier    wird mit     einer    Lösung von 2 g  des     Chlorzinkdoppelsalzes    der     Diazoverbi_n-          @dung    aus dem     1-Diäthylamino-3-äthoxy-4-          aminobenzol,    1     ,g    Borsäure und 1 g     T'hio-          harnstoff        in.        10,

  0        cm3    Wasser     bestrichen.    Das  so behandelte Papier wird scharf getrocknet  und     dann        mit        einem    Gemisch, bestehend aus  19 .g     Tonerdegel,    42- g     Natriumfluorid    und  30 g     Phloro@gluoin,        eingerieben.    Nach d er     Be-          lichtung    unter einer Vorlage wird die Pause       durch    kurze     Behandlung    mit Wasserdampf  entwickelt.

   Man erhält     Zeichnungen:    mit       kräftig        violettblauen    Tönen.  



  An Stelle der obengenannten     D,iazover-          bindung        lassen        sich    andere in     der        Diazotypie     bekannte     Diazoverb@indungen,    wie z.

   B. das  Sulfat der     Diazoverbindung    aus dem     1-          Amino-4-phenylaminobenzol,    ,das.     Zinnchlo-          riid-doppels,alz    der     Diazaverbindung    aus     dem          1-Amno,-4-N-äthyl--N-benizylaminobenzol,    die       Diazoverbindung    aus dem     1-Amino-4-(2'6'-          ,dich,1orben;

  zyl)aminoben@zol,    die     Diazoverbin-          ,dung        aus    dem     1-Amino-4-,diäthylaminoben-          zol,    sowie die     Däazoverbindungen    aus den       Aminonaphtolsulf        os        äurenverwenden.    Je nach  der     verwendeten        Diazoverbindung    lassen sich  Töne     von        rotbraun    bis     S,Ghwerz    erzeugen.

      <I>Beispiel 2:</I>  Eine Lösung von 3 g des     Chlorzink-          ,do#pp:elsalzesi        der        Diazoverbindung    aus     dem          1-Amino-4-benzoylamino-        2:

  95        -diäthoxybenzol,     1,5 g     Zitro#nens#äure,    1     .g        Barsäure        in    100 cm'       Wasser        wind    auf     Papier        ,gestrichen.    Nach       Trocknen    bei etwa<B>60'</B> wird die Schichtseite  mit einem     Gemisob        eingerieben,    .das aus. 6 g       Tonerdegel,    9     .g        Kaliumoxalat    und 5 g       Phlo:

  ro@glucin        erhalten        ist.    Nach     Belichtung          und        Entwicklung    mit Wasserdampf erhält  man     eine    Pause mit rotbraunen Tönen.  



  <I>Beispiel 3:</I>       Ein,        nach    Beispiel 2     gestriohenes    Papier       wird    nachdem     Trocknen,    mit einem     Gemisch     von 16     .g    basischem     Aluminiumacetat        (Merck)          (AIOH        [CZH302]   <B>2),</B>     3,7g        Kaliumfluorid    oder       der        entsprechenden    Menge der     Ammonium-          verbindung,    16 ,

  g     Phloroglucin        eingerieben.          Nach,dem        Belichtung        erhält    man bei der Ent  wicklung mit     Wasserdampf    Pausen mit       braunschwarzen        Tönen..       <I>Beispiel 4:

  </I>    Zu     der        Lösung    von 75     #g        Natriumkalium.-          tartrat        (Seignettesalz)    und 160 g     Aluminium-          sulfat    in 300     cm@    Wasser werden 380,     cm.3          einer    1,0 %     igen        ,Sodalö        uug        gegeben.    Zu     die-          ser    Lösung, ,

  die man     gegebenenfalls    zur     Be-          seitigung    einer     ,geringen        Trübung        filtriert,     werden 20     .g    des     Chlorzinkdoppelsalzes    der       Diazovexbindung        aus.    dem     1-Diäthylamino-          3=äth,oxy-4-aminobenzol    und 10 g Borsäure  gegeben.

   Sodann wird mit     Wasser    auf  1     Liter        aufgefüllt.    Mit der so     erhaltenen          Lösung        wird    Papier     bestrichen    und     dasselbe     nach gutem Trocknen     mit    der nötigen     Menge          eines        Gemisches,        bestehend        aus,    10 g     Natrium-          fluorid    und 10 ,g     Plhlo-roglucin,

          eingerieben.          Nach        Belichten        und        Entwickeln    mit     Wasser-          dampf        erhält    man     Pausen    mit     violettblauen     Tönen.  



  Die     Entwicklung    mit Wasserdampf     kann     in der Weise     geschehen,        ,dass    man     gesättigten          Dampf    auf     ,die        ,Schichtseite    der Papiere     auf-          treffen        lässt        oder    dadurch,     dass-        man    die       Rückseite    der     Pausen,

          mit        Hilfeeiner    An.-           tragwalze        anfeuchtet    und sie dann über eine       geheizte    Platte oder Walze führt.  



  Die in diesem Beispiel     verwendete        Diazo-          verbindung    kann     wiederum    durch     andere          Diazoverbindungen        ersetzt    werden.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Eine     Lösung    eines basischen Aluminium  komplexsa,lzes der     Glukonsäure    wird in fol  gender Weise     hergestellt:     48 g Aluminiumsulfat werden zusammen  mit 39 g     Glukonsäure    in 250 cm' gelöst.

         Hierzu    werden 200 cm'     einer        10%igen    Sofia  lösung     gegeben,    wobei ein geringer     Nieder-          schlag    auftritt.     Durch    Zusatz von 20 %     iger     Schwefelsäure wird die Lösung auf einen  solchen Säuregrad gebracht, der einem     pA-          Wert    von     ca.    6 entspricht. Hierbei löst sich  der     entstandene    Niederschlag wieder auf.  



  50 cm' der erhaltenen Lösung werden zu       einer        Lösung    von 2 g der     Diazoveibindung     des     1.-.Diäthylamino-3-äthoxy-4-aminobenzols     und 0,5g     Borsäure    in 50 cm'     Wasser    ge  geben und damit Papier gestrichen.

   Nach  gutem Trocknen wird die     sensibilisierte     Schicht mit     einem        Gemisch    aus gleichen  Teilen     Phlorogluein    und     Natriumfluorid        ein-          gerieben,    wobei das     Phiorogluein    in einer       M:    enge angewendet wird, die zur     Farbstoff-          bild.ung        ausreicht.        Die    Entwicklung der be  lichteten     Schicht    geschieht mittels     Wasser.     <I>Beispiel 6:

  </I>  3 g der     Diazoverbindung    aus dem     1-Ben-          zoylamino-2,5-@di'äthoxy-4-aminol>enzol,    1,5 g       Zitronensäure,    1 g     Borsäure    und 1. g Alu  miniumsulfat werden in 50 cm' Wasser     ge-          löst;    hierzu werden 50 cm' eines Gemisches,  das aus 9,5 g     Glukonsäure,    8 g     Zirkonium-          nitrat,    100 cm' Wasser und 17 cm' einer  10%igen     Sodalösung        erhalten    ist, gegeben.

    Mit der so erhaltenen Lösung     gestrichene          Papiere    werden nach der     Belichtung    durch       Behandeln    mit     einer        Lösung    von 20 g       Phloroglucin    und 20<B>g</B>     Natriumfluorid    in  1. Liter Wasser entwickelt.  



       Beispiel   <I>7:</I>  3 g der im Beispiel 6 genannten     Diazo-          verbindung    mit den     dort        angeführten            Zusätzen        werden    in 50 cm'     Wasser        ge-          löst.    Zu     1dieser        Lösung    werden 50 cm'  einer Auflösung von 18,7 g     Berylliumnitrat          (Be        (N0"12    '     3#H,0)    und 3,

  9     .g    der handels  üblichen 50     %        ixen        Glukonsäure    in 150     cm'          Wasser,    die noch mit 95     cm'    einer 1() %     igen          Sodalösung    versetzt ist,     gegeben.    Die Ent  wicklung der mit     dieser        Lösung    gestriche  nen Pausen erfolgt     gemäss    Beispiel 6.  



  <I>Beispiel 8:</I>  Eine Lösung     von    3 g des Chlorzink  doppelsalzes der     Diazoverbindung    des     l-          Benzoylamino    - 2,5     -diäthoxy-    4-     aminol)enzols,     1,5g     Zitronensäure,    1 g     Borsäure.    1 g     Alir-          miniumsulfat    und     ,5)    g     prim.        Natriumphos-          phat    in 1,

  00 cm'     Wasser    wird auf Papier       gestrichen.    Nach scharfem     Trocknen        reibt     man die     sensibilisierte    Schicht mit     einem     innigen     Gemenge    von gleichen Teilen     Phloro-          glucin    und     Ammoniummolybdat    (Handels  produkt der Firma     Merok,        Darmstadt)    ein.

    Um ein     Abstäuben        des    Pulvers zu verhin  dern,     überzieht    man die präparierte     Seite    mit  einer     dünnen    Schicht von Paraffin,     das    da  bei in     2j%iger        Gagolinlösung        angewendet     wird. Nach der Belichtung wird mit Wasser  dampf     entwickelt.     



  <I>Beispiel 9:</I>  Zu     einer        Lösung    von 1,2'g des     Sulfates     der     Diazoverbindung        aus    dem     1-(2'6'-Di-          chlorbenzyl)amino-4-aminobenzol,    1 g Bor  säure und 1<B>g</B>     Thioharüstoff    in 50     arg    Was  ser wird     eine        Lösung    von 6,6 g     primärem          Natriumarseniat    in 50     cm'        Wasser,

      die       durch    einen     Zusatz    von     ca.    3,5 cm' 20 %     iger          Schwefelsäure    auf     einen        pa-Wert    von     oa.    5  gebracht     ist,

          gegeben.    Nach dem     Aufstrei-          chen    auf Papier     und        scharfem    Trocknen  wird die     präparierte    Schicht wie in Beispiel 8  mit einem     Gemisch    gleicher Teile     Ammanium-          molybdat    und     Phlorogluain        eingerieben.     Nach     der        Belichtung    wird mit Dampf ent  wickelt.  



  <I>Beispiel 10:</I>  40 g     Zirkoniumnitrat        (Zr[NOJ,)    werden  in 500     cm'        Wasser        gelöst    und mit etwa  <B>100</B> cm'     einer    10 %     igen        Sofialösung        versetzt,         so     dass,    die     plüssigkeit    einen     pH-Wert    von       ea..    5,1     animmt.    Es tritt.

       eine    geringe     gallert-          artige    Fällung auf, die die     Verarbeitung     aber nicht     stört.    50     cm@dieser    Lösung wer  den zu einer Lösung von 3 g der     Diazover-          bindung        aus    dem     4-Benzoylamino-2,5-@diäth-          ,oxy-l-aminabenzol,    1,5     ;

  g        Zitronensäure,    1 g       Borsä,nre        und    1 g     Aluminiumsulfat    in  50     cxu3    Wasser gegeben und die erhaltene  Lösung auf Papier gestrichen.

   Die belichte  ten Pausen werden mit einer Lösung von  16,6 g     Iialiumoxalat    in 100 cm'     Wasser,    die       durch    einige Tropfen     einer    wässerigen Lö  sung von     Oxalsäure    auf     pg    =     6"3        gebracht     und     mit    2 g     Phloroglucin    versetzt ist, ent  wickelt.  



  <I>Beispiel 11:</I>  Eine     Lösung        eines    basischen     Aluminium-          komplexs,alzes    der     Glykolsäure    wird wie  folgt     bereitet:    67,5 g     Glykolsäuro    und     308    g       Aluminiumsulfat    werden in ca. 400     em@          \Wasser    gelöst;

   diese Lösung wird mit     .einer          1@0        %        igen        @Sodalösung    bis zur schwach     lack-          mussau.ren    Reaktion versetzt (Verbrauch ca.  1850 cm').     Durch        Zugabe    von     Zitronensäure     wird die Lösung .auf einen     PH-Wert    von ca.

    5,5-6 gebracht. 50 cm' der so     erhaltenen          Lösung        werden    zu     einer    Auflösung von  1,5 g ,des     Sulfates    der     Diazoverbindung    aus  dem     2,5-Diäthoxy-4-amino-4'-äthoxydiphe-          nyl,    0,75 g Weinsäure und 1 g Borsäure in  50     eid        Wassergegeben.    Diese     Lösung        wird     auf Papier gestrichen.  



  Als Entwickler für das Papier dient     eine     Lösung von       3-0        @g        Natriumzitrat     20 g     Phloroglucin     0,2.g     Zitronensäure        (krist.)     in 1 Liter Wasser. Der     pH-Wert    des     Ent-          wicklers        liegt        unter    7. An Stelle     .des        Na-          triumzitrates    kann auch das     Natriumaidipinat     verwendet werden.  



  <I>Beispiel 12:</I>  Ein nach Beispiel 11 präpariertes Papier  wird unter einer Vorlage     belichtet    und mit       @ai        n,em        Entwickler        enthaltend       15 g     Natriummetaphesplhat    und  2i0 g     Phloroglucin    auf  1     Liter    Wasser       entwickelt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von Bildern und andern ]Kontrasten unter Verwendung von lichtempfindlichen Schichten, welche Diazoverbimduagen enthalten, dadurch ge kennzeichnet, dass die für die Entwicklung .erforderliche Aciditätsv ers,
    chiebung durch chemische Umsetzung mehrerer für sich allein nicht bezw. ganz ungenügend zur Ent wicklung befähigter,Stoffe erzeugt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren gemässe Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die zur Umsetzung belangenden Stoffe bereits von vornherein in der lichtempfindlichen Schicht enthal ten sind. 2.
    Verfahrensgemäss Patentanspruch, dadurch g ekennzkchnet, dass die zur Umsetzung gelangenden Stoffe teils von vornherein in ider lichtempfindlichen Schicht enthal ten sind:
    , teils nach der Belichtung ange tragen werden. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, man primäre Alkali- phosphale mit Ammoniummolybdat zur Umsetzung bringt. 4. Verfahren gemäss.
    Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass, basische Metallver- bin,dungen mit Alkalisalzen, die mit d@em Metallatom der basischen @etallverbin- @dung komplexe Verbindungen bilden, zur Umsetzung gebracht werden.
    5. Verfahren ,gemäss. Patentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, .dass als Alkalisalze Sal:ze der Flusssäure verwendet werden. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, ,dass als. Alkalisalz,eSalze organischer Säuren mit mehreren Carboxylgruppen verwendet wenden.
    7. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss als basische Metallverbindungen bmisehei Aluminiumverbindungen benutzt werden. B. Verfahren gemäss Patenta.nspriieh, dadurch gehennzeiehnet, dass man primäre Alkali- a,rseniate mit Aminoniuinmolyl>dat zur Umsetzung bringt.
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