CH197623A - Einrichtung zum Ausgleich der Messfehler von Trockengasmessern mit Schiebersteuerung und liegender Kurbelwelle. - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich der Messfehler von Trockengasmessern mit Schiebersteuerung und liegender Kurbelwelle.

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CH197623A
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Aktiengesellscha Kromschroeder
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Kromschroeder Ag G
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  Einrichtung zum Ausgleich der     Messfehler    von Trockengasmessern mit       Schiebersteuerung    und liegender     Kurbelwelle.       Es ist     bekannt,    bei Trockengasmessern  mit     Schiebersteuerung    und liegender Kurbel  welle zum Zwecke der     Verbesserung    der     Mess-          genauigkeit    bei steigender Belastung einen       Vorabschluss    des Einlasses oder Auslasses  durch die     Schieberiiberdeckung,    d. h.

   Verla  gerung der den Einlass oder     Auslass        eteuern-          den    Kanten eines oder     beider    Schieber vorzu  sehen. Diese     Schieberüberdeckungen    besassen  jedoch den Nachteil, dass eine Nachregulie  rung der Fehlanzeige bei solchen Messern,  welche trotz ausreichender im voraus für die  betreffende Messerserie     in        einer    die     Messfeh-          lerkurve    aufrichtenden Grösse festgelegten       Schieberüberdeckungen    eine schlechte     Mess-          fehlerkurve    aufwiesen, unmöglich war.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung  dieses Übelstandes, und zwar wird dies da  durch erreicht, dass der eine Schieber von der  Kurbelwelle aus, der andere Schieber dage  gen unmittelbar von dem von der Membran  bewegten     Membranstangenarm    aus angetrie-         ben    wird und in die Kurbelwelle zwischen  dem Angriffspunkt der am     Schieberantrieb     nicht beteiligten Treibstange einerseits und  dem     Sonderantrieb    des Schiebers,     sowie    dem  mit diesem     Sonderantrieb    fest verbundenen  und um einen Winkel von<B>90'</B> versetzten  dritten Kurbelarm,

   welcher mit dem den an  dern Schieber unmittelbar antreibenden     Mem-          branstangenarm    zusammenarbeitet, anderseits  eine     Winkelverstelleinrichtung    für die beiden       Kurbelwellenteile    eingeschaltet ist.  



  Es wird auf diese Weise     eine        Voreilung     des einen Schiebers erreicht, ohne dass die  Bewegung des andern     Schiebers    beeinflusst  wird. Die     Einstellung    einer mehr oder weni  ger grossen     Voreilung    des     einen    Schiebers ge  stattet eine Nachregulierung derjenigen Mes  ser, welche aus irgendwelchen Gründen eine  schlechte     Messfehlerkurve    aufweisen, wobei  die     Voreilung    eines Schiebers ohne allzu  grosse Erhöhung des Druckverlustes die Auf-           richtung    der     3lessfehlerkurve    in genügend  grossen Grenzen zulässt.  



  An sich kennt man bereits bei     Schieber-          gasrnessern    mit stehender Kurbelwelle mit  von einem Kurbelzapfen aus angetriebenen       Schiebern    eine     @@-        inkelverstelleinrichtung    für  den mit den     Membranstangenarmen    verbunde  nen Kurbelarm, wobei beide Schieber eine       Voreilung    erhielten. Jedoch erforderte diese       Schiebersteuerung    eine Versetzung der bei  den Schieber um 90 Grad, so dass man einmal  ungünstige sich kreuzende     Membranstangen-          arme    benötigte und auch der Platzbedarf der  Schieber zu gross ausfiel.

   Auch kam noch  hinzu, dass bei stehenden Kurbelwellen als       Zählwerksantrieb    ein weniger vorteilhafter  Schneckentrieb verwendet werden musste, für  liegende Kurbelwellen konnte sich eine     Win-          kelverstelleinrichtung    des Kurbelarmes nicht  durchsetzen, da infolge der getrennten An  lenkung der beiden     Membranstangenarme    an  die Kurbelwelle zwei nur sehr     schwer    in  richtiger     Übereinstimmung        einstellbare        Win-          kelverstelleinrichtungen    notwendig gewesen  wären.

   Diese Ü     belstände    werden durch die  Erfindung ebenfalls restlos beseitigt.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des.  



  Wie     Fig.    1, eine Oberansicht eines geöff  neten Trockengasmessers mit zwei Membra  nen, zeigt, wird der linke Schieber 1 von dem  die liegende Kurbelwelle 2a,     2b    über die  Treibstange 3 antreibenden     Membranstangen-          arm    4 unmittelbar durch den in diesen ein  greifenden Zapfen 5 und der rechte Schieber  6 von der Kurbelwelle aus über die Treib  stange 7 und den bei 8 drehbar gelagerten  Hebel 9 angetrieben. Die     Schieberstange    10a  greift mit einem Zapfen 10 in einen Schlitz  des Hebels 9. Der     3Iembranstangenarm    11  arbeitet über eine     Treibstange    12 auf den  Kurbelarm 13 der Kurbelwelle.

   Der mit dem       Membranstangenarm    4 zusammenarbeitende  Kurbelarm 14 schliesst mit dem den Schieber  6 antreibenden Kurbelarm 15 einen unver  änderlichen Winkel von 90 Grad ein. Zwi  schen dem die beiden     KurbelaTme    14 und '15    tragenden     Kurbelwellenteil    2a und dem den  Kurbelarm 13 tragenden     Kurbelwellenteil    2b  ist eine     Winkelverstelleinrichtung    für die  beiden Wellenteile eingeschaltet. Diese     Win-          kelverstelleinrichtung    kann von an sich be  kannter beliebiger Konstruktion sein. In der  Zeichnung ist diese beispielsweise wie folgt  aufgebaut.

   Auf dem     Kurbelwellenteil    ?b ist  ein an seinem freien Ende mit einem Füh  rungsschlitz 16     versehener    Kurbelarm 17 be  festigt und ein zweiter an seinem freien Ende  nur mit einer Bohrung versehener Kurbelarm  18 drehbar aufgesetzt. Der Zapfen 19 des  Kurbelarmes 15 durchgreift beide Kurbel  arme 17 und 18 und gestattet mit der Schrau  benmutter 20 eine Befestigung mit dem Kur  belarm 17. In der Normalstellung bilden der  mit der hintern Membran zusammenarbei  tende Kurbelarm 14 und der mit der vordern  Membran zusammenarbeitende Kurbelarm 13  einen Winkel von 90 Grad. Verstellt man den  Kurbelarm 17 gegenüber dem Kurbelarm 18.

    kann man den Winkel zwischen den Kurbel  armen 13 und 14 vergrössern, was eine Vor  eilung des linken     Schiebers    1 gegenüber der  vordern Membran zur Folge hat. Die Grösse  dieser     Voreilung    kann durch eine am Kur  belarm 17 angeordnete Skala kenntlich ge  macht werden (vergleiche     Fig.    2).  



  In der Nullstellung, d. h. bei einem Win  kel von genau 90 Grad zwischen den beiden  Kurbelarmen 13 und 14 fällt die Mittelstel  lung des linken Schiebers 1 mit der     End-          stellung    der vordern Membran zusammen       (Fig.    3). Lässt man nun den     Kurbelwellenteil     2a gegenüber den Teil 2b voreilen, so befin  det sich in der     Endstellung    der vordern Mem  bran der Kurbelarm 14 bereits in der ge  strichelten Stellung 14a. während der Kurbel  arm 13 seine Stellung in der     Membranend-          stellung    nicht verändert. hat. Der Schieber  1 eilt somit. der Bewegung der vordern Mem  bran gegenüber vor.

   Infolge der Winkelver  stellung des     Kurbelwellenteils    2a befindet  sich der Kurbelarm 15 für den Schieber 6  ebenfalls in der gestrichelten Stellung     1.5a.     Da jedoch die beiden     Kurbelarme    14 und 15  in jeder Winkelstellung des Kurbelwellen-      teils 2a einen festen     Winkel    von 90 Grad       einschliessen,    so fallen die beiden     Endstellun-          gen    der     hintern    Membran stets genau mit der  Mittelstellung des rechten Schiebers 6 zusam  men.

   Analog der     Fig.    3 eilt auch in der     in-          nern        Endstellung    der vordern Membran der  linke Schieber 1 gegenüber der Membran  bewegung vor.  



       ,Selbstverständlich    kann man die Winkel  verstelleinrichtung 17, 18 auch in .den Kur  belarm 13 verlegen, wobei dann der einfache  Kurbelarm an die Stelle der     Kurbelarme    17,  18 gesetzt werden muss.  



  Eine     !Schiebervoreilung    erhöht infolge der  Drosselung -des     Einlassquerschnittes    den  Druckverlust des     Messers.    Beim     linken    Schie  ber 1     wird    der Hub des Schiebers durch den  Ausschlag des mit dem     Schieber    unmittelbar  verbundenen     Membranstangenarmes    4 be  stimmt.

   Da der rechte Schieber 6 jedoch von  der     Kurbelwelle    aus angetrieben wird, so  kann zur Erzielung einer Verminderung     des          Druckverlustes    der Hub des rechten Schie  bers -6 gegenüber     ,dem        Hubdes    linken     iSehie-          bers    1 durch Wahl entsprechend grosser Kur  belarmlängen vergrössert     werden,    was natür  lich grössere     Querschnitte    der Rostdurchgänge  bedingt.

   Werden     .gleich    .grosse Roste für beide  Schieber 1 und 6     gewünscht,\        @so    kann man  auch den linken     Rost    entsprechend dem rech  ten Rost     ,gleich    gross (grösser als dem Hub  entspricht) wählen, wobei     dann    eben der  linke :Schieber 1 infolge des geringeren Hu  bes diesen Rost nicht     vollständig    ausnutzt.  



  An Stelle hintereinander liegender Schie  ber können der Erfindung auch andere Lagen    der Schieber zugrunde gelegt werden, so z. B.  auch senkrecht zur     Gasmessermittelwand          arbeitende        Sehieber.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ausgleich der Messfeh- ler von Trockengasmessern mit iSchieber- steuerung und liegender Kurbelwelle, da durch gekennzeichnet, dass der eine Schieber (6) von der Kurbelwelle (2) aus, der andere Schieber (1) dagegen unmittelbar von dem von der Membran bewegten Membranstangen- arm (4)
    aus angetrieben wird und in die Kurbelwelle (2) zwischen dem Angriffs- punkt der am Antrieb des Schiebers (6) un- beteiligten Treibstange (12) einerseits und dem Sonderantrieb (7, 9, 10 und 10a) des Schiebers (6), sowie Odem mit diesem 'Sonder antrieb fest verbundenen und um einen Win kel von 90 Grad versetzten dritten Kurbel arm (14),
    welcher mit dem den andern Schie ber (1) unmittelbar antreibenden Membran stangenarm (4) zusammenarbeitet, anderseits eine Winkelverstelleinri.chtung (17, 18) für die beiden Kurbelwellenteile (2a, 2b) einge schaltet ist. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hub des von der Kurbelwelle (2) aus angetriebenen Schie bers (6) grösser gewählt ist als der Hub des von dem Membranstangenarm (4) unmittel bar angetriebenen Schiebers (1).
CH197623D 1936-04-06 1937-04-03 Einrichtung zum Ausgleich der Messfehler von Trockengasmessern mit Schiebersteuerung und liegender Kurbelwelle. CH197623A (de)

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