CH197660A - Lagerungseinrichtung, insbesondere für Kleinmaschinen, in einem Gehäuse. - Google Patents

Lagerungseinrichtung, insbesondere für Kleinmaschinen, in einem Gehäuse.

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CH197660A
CH197660A CH197660DA CH197660A CH 197660 A CH197660 A CH 197660A CH 197660D A CH197660D A CH 197660DA CH 197660 A CH197660 A CH 197660A
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Co Paul Linke
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Paul Linke & Co
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      Lagerungseinrichtung,    insbesondere für Kleinmaschinen, in einem Gehäuse.    Gegenstand der Erfindung ist eine La  gerungseinrichtung insbesondere für Klein  maschinen, in einem Gehäuse, unter Zwi  schenschaltung eines durch axiales Zusam  mendrücken in radialer Richtung auf  gestauchten und dadurch den festen Zusam  menhalt der Lagerung bewirkenden Mittels  aus nachgiebigem Werkstoff.  



  Es ist bekannt, kleinere Maschinen  aggregate in einem zylindrischen Gehäuse  zwecks leichter und einfacher Montage bezw.  Demontage festsitzend lediglich unter Aus  nutzung der innern Spannkraft eines Gummi  ringes zu lagern, der durch einen am Ma  schinenaggregat verschraubten Druckring ge  gen eine Schulter am Maschinenaggregat  axial zusammengepresst und dadurch in ra  dialer Richtung derart aufgestaucht ist, dass  er sich mit seinem äussern Umfang fest  haftend gegen die Innenwandung des zylin  drischen Aussengehäuses legt.

   Bei dieser La  gerung ist man auf das Vorhandensein einer  Schulter oder einer sonstigen Anlagefläche    am Maschinenaggregat angewiesen, was  wiederum zur Folge hat, dass die Lage des  Ringes zum gesamten Maschinenaggregat in  axialer Richtung durch den Ort der     Schulter          bezw.        sonstigen    Anlagefläche ein für alle  mal festgelegt ist. Ausserdem erfordert diese  Lagerung eine besondere Gestaltung und  Herrichtung des Maschinenaggregates zwecks  Aufnahme der Spannschrauben für den  Druckring.  



  Mit der Lagerungseinrichtung nach der  Erfindung werden die vorerwähnten Nach  teile beseitigt. Erfindungsgemäss ist in den  Ringspalt     zwischen    einem Umfangsteil des  Maschinenaggregates und dem Gehäuse ein       Lagerungsmittel    aus nachgiebigem Werkstoff  an einer Stelle des Umfanges des Maschinen  aggregates eingesetzt und axial zusammen  gedrückt. Auf diese Weise hat man es in der  Hand, das Lagerungsmittel in axialer Rich  tung an einer beliebigen Stelle des Umfanges  des Maschinenaggregates anzuordnen, je nach  dem vorhandenen Platz, z. B. bei verschie-      dener Beschaffenheit oder Form der Wan  dung des Aussengehäuses, an dessen für die  Lagerung geeignetsten Stelle bezw. möglichst  in der Nähe des Schwerpunktes oder unmit  telbar um den Schwerpunkt des Maschinen  aggregates herum.  



  Nach einer     besonderen        Ausführungsform     des     Erfindungsgegenstandes    kann das     La-          als,    an sich bekannter, geschlos  sener zylindrischer Gummiring ausgebildet  ,Sein. wobei das Maschinenaggregat selbst an       seinem        Umfang    auf eine     gewisse,        seinen          Schwerpunkt        einschliessende    Länge, sowie das       Gehäuse        zylindrisch    gestaltet sind.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform       des:        Erfindungsgegenstandes.    bei     welchem     das     Lagerungsmittel    ebenfalls als geschlos  sener     zylindrischer        Gummiring    ausgebildet,  ist. ist ein selbst nicht. zylindrische Geseilt  aufweisendes     Maschinenaggregat    mit     Hilfe     eines besonderen, an ihm sitzenden zylindri  schen Mantelstückes in ein zylindrisches  Aussengehäuse eingesetzt.

   Auf diese, Weise  können in dem das Maschinenaggregat un  mittelbar umgebenden     Mantelstück    Aggregate  verschiedener Art, Ausbildung, Form, Lei  stung und     demnach    mit in axialer Richtung       jeweils    verschieden. gelagerten     Schwerpunkte    n       untergebracht    und in ,jedem     einzelnen.    Falle  dabei. das Lagerungsmittel zwischen Mantel  strick und Aussengehäuse an der geeignetsten       Stelle    vorgesehen sein.  



  Nach einer     weiteren        Ausführungsforen     des     Erfindungsgegenstandes    kann das La  gerungsmittel aus einzelnen, auf den Um  fang des Ringspaltes verteilten Gummi  stücken beistehen.  



  Nach     einer    weiteren     Ausführungsform     des     Erfindungsgegenstandes    kann das La  gerungsmittel mittels durch Schrauben gegen  Stirnseiten gepresster Druckringe axial zu  sammengedrückt sein..  



  Nach einer weiteren     Ausführungsforen     des Erfindungsgegenstandes können diese  beiden     Druckringe    mittels durch das La  gerungsmittel hindurchgellender und über  den Umfang des Ringspaltes     verteilter     Schraubenbolzen zusammengezogen sein.    Nach einer weiteren Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes kann ,jedes ein  zelne     Gummistück    mittels starrer, mit ent  sprechender Umbördelung das Gummistück  seitlich einfassender und durch Schrauben  gegeneinander gezogener Druckplatten     zu-          sainmengedrückt        sein.     



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindurig.s-          gegenstand    in einem Ausführungsbeispiel im  Längsschnitt     dargestellt.       Die Kleinmaschine, die für     Zwecke        der          feinmechanischen    und elektrischen Industrie,  ferner als Messapparat, Uhrwerk,     Haus-          lialtungsmaschine,        Ventilator,    sowie beim  Antriebe von Reklameapparaten und dergl.

    - kurzum in allen ein     besonderes        Gehäuse          erfordernden        Fällen    - Anwendung finden  kann, ist finit einem zylindrischen Mantel 1       versehen.    In den Ringspalt 2     zwischen    dem  Mantel '1 und den zur Aufnahme des Ma  schinenaggregates bestimmten besonderen zy  lindrischen Aussengehäuse 3 ist ein im Quer  schnitt rechteckiger Gummiring 4 eingesetzt,  der     über        seinen    Umfang verteilt eine Anzahl  axial gerichteter Bohrungen 5     aufweist.    An  ,jede -der beiden Stirnseiten des Gummiringes  1     legt,

      sich ein zwecks 'Erlangung der nötigen  Verwindungssteifigkeit im Querschnitt,     U-för-          miger    Druckring 6, der mit entsprechend auf  seinen Umfang     verteilten    und auf die im  Gummiring l_ vorgesehenen Bohrungen 5  passenden Bohrungen 7 versehen ist.

   Die       beiden    Druckringe     (i    werden     mittels    einer  durch ihre Bohrungen 7 und die Gummiring  bohrung 5 hindurchgehenden Schlitzkopf  schraube 8 mit     Schraubenmutter        !:

  )    in     radialer     Richtung gegeneinandergezogen, wobei sie  den in freiem     Zustande    leicht in den Ring  spalt zwischen Mantel 1 und Aussengehäuse  3 einsetzbaren Gummiring 4 in axialer Rich  tung derart zusammenpressen,     dass    er sich       radial        verbreitert,

          wobei    er sich mit     seinem     Innen-     bezw.        Aussienurnfang    festhaftend ge  gen den Mantel '1     bezw.    das Gehäuse 3 presst  und damit eine     feste        Lagerung    des     Maschi-          nenaggregates        bezw.        seines        Mantels    1 im Ge  häuse 3     herstellt.         Statt ,der Kopfschrauben können selbst  verständlich auch andere, ,dem Fachmann zu  diesem     Zweck    zur Verfügung stehende Spann  mittel Verwendung finden.

       Beispielsweise     kann der eine Druckring gleich mit fest  stehenden Schraubenbolzen versehen sein, so  dass die, so entstandene Stiftschraube sich  beim Anziehen ,der Schraubenmutter nicht  mitdrehen kann. Ebenso kann natürlich auch  ,die Bohrung     Jas    einen Druckringes mit Ge  winden versehen ,sein, in das eine entspre  chende Schlitzkopfschraube von -dem andern       Druckring    her eingeschraubt wird.

   Unter  Umständen - insbesondere wenn es sich um  kleinere Durchmesser des Mantels bezw. des       Aussengehäuses    handelt - kann an einer  der beiden den - Ringspalt 2 bildenden zylin  drischen Flächen ein durchgehendes Gewinde  vorgesehen sein, in das die Druckringe mit       Gewinde    an ihrer entsprechenden: Umfangs  fläche eingreifen, um gegenseitig gegen den  Gummiring 4, der dann mit seiner     entspre-          chenden,    Umfangsfläche in das     Gewinde     hineingedrückt würde, angezogen zu werden.

         Handelt    es sich um die     Lagerung    .sehr lang  gestreckter     Maschinenaggregate    in einem ent  sprechend langgestreckten Aussengehäuse, so  können     selbstverständlich    mehrere derartige       Lagerungsringe    vorgesehen sein.

   Weist das       Maschinenaggregat    an seinem Umfang oder  ,das, Aussengehäuse Abstufungen verschie  denen Durchmessers auf, so werden. ,die in  den jeweiligen Ringspalt einzusetzenden La  gerungsringe in ihrer radialen Breite ent  sprechend     bemessen.        ,Statt    der geschlossenen       Druckringe    können selbstverständlich auch  einzelne Segmente     verwendet    werden.     Unter          Umständen,    und zwar     insbesondere    bei Na  schinen     :

  grösseren    Durchmessers, kann im  Rahmen der vorliegenden Erfindung auch  der geschlossene     Gummiring    .in einzelne Seg  mente aufgeteilt werden, so dass z. B. drei,  je unter 120' stehend, eine Dreipunktlage  rung der Maschine im Gehäuse ergeben.  Hierbei ist es nicht einmal erforderlich, dass  die Gummistücke Segmentform haben und  zwischen.     zylindrischen    Flächen sitzen.     Ein-          facheGummiklötze    zwischen entsprechenden    Passflächen - die Maschine bezw.

   ihm Man  tel und ,das,     Aussengehäuse    brauchen also  keinen zylindrischen Umfang zu haben   genügen,     wenn    sie     mittels.    starren, mit ent  sprechender Umbördelung versehenen!, jeden  Gummiklotz seitlich einfassenden Druck  platten zusammengedrückt werden, hierbei  schon zur Erzielung der     erfindungsgemäss     angestrebten Wirkung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagerungseinrichtung, insbesondere für Kleinmaschinen, in einem Gehäuse, unter Zwischenschaltung eines durch exiales Zu sammendrücken in radialer Richtung aufge stauchten, und dadurch,den festen Zusammen halt ,der Lagerung bewirkenden Mittels, aus nachgiebigem Werkstoff, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Ringspalt (2) zwischen einem Umfangsteil des Maschinenaggregates und dem Gehäuse (3<B>)</B> ein Lagerungsmittel aus nachgiebigem Werkstoff an einer Stelle .des Umfangos des Maschinenaggregates ein gesetzt und axial zusammengedrückt isst.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Lagerungseinrichtung nach Patentan- spruch, ,dadurch gekennzeichnet, ,dass das Lagerungsmittel als geschlossener zylin- drisleher Gummiring (4) ausgebildet ist und das Maschinenaggregat ,selbst an seinem Umfang auf eine gewisse, seinen Schwerpunkteinschliessende Länge, sowie das Gehäuse (3') zylindrisch gestaltet sind.
    2. Lagerungseinrichtung nach Patentan spruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerungsmittel als geschlossener zylin- drischer Gummiring (4) ausgebildet ist und dass das selbst nicht zylindrische Gestalt aufweisende Maschinenaggregat mit Hilfeeines besonderen, an ihm sitzen,- den zylindrischen Mantelstückes (1)
    in ein zylindrisches Aussengehäuse (3) ein gesetzt ist. 3. Lagerungseinrichtung nach Patentan- sprueh, ,dadurch gekennzeichnet, ,dass, das Lagerungsmittel aus einzelnen, über den Umfang des Ringspaltes (?) verteilten Gummistücken besteht. 4. Lagerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerungsmittel mittels durch Schrauben gegen seine Stirnseiten gepresster Druck ringe (6) axial zusammengedrückt ist.
    5. Lagerungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Druckringe (6) mittels .durch das Lagerungsmittel hindurchgehender und über den Umfang de Ringspalts (2) verteilter Schrauben- bolzen ($, 9) zusammengezogen sind. 6.
    Lagerungseinrichtung nach Patentan nach Patentan- spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes einzelne Gummi stück mittels starren, mit entsprechender Umbördelung versehenen, das Gummistück seitlich einfassenden und durch Schrauben gegeneinander gezogenen Druckplatten zu- sammengedrüekt ist.
CH197660D 1936-05-27 1937-05-05 Lagerungseinrichtung, insbesondere für Kleinmaschinen, in einem Gehäuse. CH197660A (de)

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