CH197661A - Lager mit Vorrichtung zur Änderung des Lagerspiels. - Google Patents

Lager mit Vorrichtung zur Änderung des Lagerspiels.

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CH197661A
CH197661A CH197661DA CH197661A CH 197661 A CH197661 A CH 197661A CH 197661D A CH197661D A CH 197661DA CH 197661 A CH197661 A CH 197661A
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Stieber Wilhelm Ing Dr
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Stieber Wilhelm Ing Dr
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    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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    • F16C19/02Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
    • F16C19/04Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly
    • F16C19/06Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly with a single row or balls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16C19/22Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
    • F16C19/44Needle bearings
    • F16C19/46Needle bearings with one row or needles

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Description


  Lager mit Vorrichtung zur Änderung des Lagerspiels.    Die     Erfindung        betrifft        ein    Lager mit       einer    Vorrichtung,     mittels    welcher das: La  gerspiel     verändert    werden kann.  



  Es sind bereits     Vorrichtungen    bekannt,  durch     die    eine     Änderung    ,des     Lagerspiels    vor  genommen werden kann. Bei diesen Vorrich  tungen wird vielfach die Formfestigkeit der  Lagerschale durch Anordnung von Schlitzen       vermindert,    ausserdem     winken        unsymmetrische     oder nur punktweise angreifende Kräfte,       welche    die     zylindrische    Form der Lagerfläche  ungleichmässig verändern und auch die     La-          geracb,se        verschieben.     



       Bei        andern    bekannten Vorrichtungen ist  die Wirkung verhältnismässig klein, bezw.  sind :die erforderlichen Kräfte und die Ein  richtungen zu deren     Erzeugung        verhältnis-          mässig    ,gross.

   Nach der Erfindung werden  diese     Nachteile    dadurch     vermieden,    dass, ein  Teil .des Lagers, mit einer kegeligen Büchse  verbunden ist, auf deren Kegelfläche Wälz  körper laufen, die durch achsiale Verschie  bung einer zweiten kegeligen Büchse von  gleicher Konizität gegen die erste Büchse    gepresst werden können und hierdurch eine       Verformung    der     ersten    Büchse und des     mit     dieser verbundenen Lagerelementes in we  sentlich radialer Richtung erzeugen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand schematisch, in ,drei beispiels  weisen     Ausführungsformen        wiedergegeben,     und zwar zeigt:  Abb. 1 ein Gleitlager, oben ganz, unten  teilweise     geschnitten,     Abb. 2 ein Kugellager im .Schnitt,  Abb. 3: eine andere Ausführungsform       eines        Gleitlagers    im Schnitt.  



  In der Abb. 1 sitzt in einem Lagerkörper  1     eine        Büchse    2, die mit     ,Schrauben    3 im La  gerkörper 1 festgehalten ist. Die Innen  bohrung der Büchse ist kegelig. In dieser       kegeligen        Bohrung    befindet sich     eine    Büchse  0 mit passendem     Gegenkegel,    jedoch von       kleinerem        Durchmesser.        Zwischen:

      den Kegel  flächen der Büchsen 2     und    6 auf dem     ganzen     Umfang verteilt     (Abb.    1 unten), sind Rollen  4     angeordnet,    die in     einem    Käfig 5 so ge  führt     wenden,        da3    die Rollenachsen gegen      die Wellenachse um einen im allgemeinen  kleinen Winkel "a" geschränkt sind. Die  Aussparungen des Käfigs können dabei so  gestaltet werden, dass auch zwei oder     mehrere     Rollen in einer Aussparung untergebracht  werden können.

   An     Stelle        des    Käfigs 5 kann  auch eine andere, die     geschränkte    Lage der       Rollen,    sichernde Vorrichtung vorgesehen  werden.  



  In der Büchse 6 sitzt die eigentliche Lager  schale 7, in der die Welle 12 gelagert ist.  Die Büchse 6 und die Lagerschale 7 können  auch aus einem Stück hergestellt sein.  



  Die     Büchse    6 trägt Zähne 8, in deren       Lücken    entsprechende     Gegenzähne    einer  Scheibe 9 hineinpassen. Die Scheibe 9 kann  durch Klemmschrauben 10     festgehalten    wer  den. Die Scheibe 9 und die     Klemmschraube     10 bilden zusammen eine Sicherung gegen  Verdrehung der Büchse 6. Diese Sicherung  kann auch durch eine     andere,    an sich be  kannte Vorrichtung     ersetzt    werden. Die  Büchse 6 und die     Lagerschale    7 können auch  geteilt sein.  



  In     besonderen    Fällen können auch meh  rere Käfige 5 mit     mehreren    Reihen von  Rollen nebeneinander angeordnet werden.  



  Entfernt man die     Sicherungsteile    9 und  10 und     verdreht.    man die Büchse 6 in der  Pfeilrichtung 13, so wälzt sich die Büchse Ei  auf den Rollen 4     gegen    den Innenkegel der  Büchse 2 ab. Infolge der Schränkung "a" der  Rollen 4 gegen die Wellenachse findet da  bei gleichzeitig eine achsiale Verschiebung  der Büchse. 6 in der Pfeilrichtung 11 statt.  Infolge der kegeligen Form der Büchsen 2       und    6     entstehen    zwischen den     Kegelflächen     und den Rollen     Drücke,    die so gross sind,  dass die Büchse 6 und die     Lagerschale    7 da  durch radial     zusammengedrückt    worden.

    Hierdurch wird das Spiel zwischen der La  gerschale 7 und der Welle 2 verkleinert.  



  In der Abb. 2 sitzt in einem Lagerkör  per 1. eine Büchse 2, die mit Schrauben 3 im       Lagerkörper    1 festgehalten ist. Die Innen  bohrung der Büchse 2 eist. kegelig. In dieser  kegeligen Bohrung sind Kugeln 14 angeord  net, die in schraubenlinienförmigen Rillen 15    einer passenden kegeligen Büchse 16     ge-          führt    werden. Diese Rillen können auch in  der Büchse 2 oder in den beiden Büchsen 2  und 1     angeordnet        sein.    Die Büchse 16 ist  mit Zähnen 20 durch eine Scheibe 9 und  Schrauben 10 gegen Verdrehen gesichert.  Büchse<B>16</B> und     Laufring    17 können auch aus  einem     Stück        hergestellt    sein.

    



       Dreht    man nach Entfernen der Si  cherungsteile 9 und 10 die Büchse 16 in der  Pfeilrichtung, so wälzt sie sich auf den Ku  geln 14 gegen, die     Büchse    2 ab, womit ent  sprechend der     Steigung    der Rillen 15 eine  achsiale Verschiebung verbunden .ist, die       ,ihrerseits    die Bildung grosser Drücke zwi  schen den     Rollflächen    der Büchsen. 2. und 16  und den Kugeln 14 zur Folge hat.  



  Diese Drücke     verursachen    eine radiale       Verformung    der Büchse 16 und des Lauf  ringes 17 und verändern damit das Spiel im  Wälzlager.     Die    Anordnung von Rillen 15  und     Kugeln    14 nach     Abb.    2 kann auch     bei          Gleitlagern,        ebenso    die Anordnung von Rol  lern 4 und Käfig 5 nach     Abb.    1 auch bei       Wälzlagern        vorgesehen    werden.  



  Die Wirkung     ist    bei beiden Anordnungen  die gleiche.     Die        Verdrehung    der Büchsen 6       bezw.        116,        ist        mit     kleinen  Kräften möglich, weil nur rollende Reibung  überwunden     werden    russ.  



  In der     Abb.    3     ist    eine     andere    Ausfüh  rungsform für     Gleitlager        angegeben.    In einem       Lagerkörper    1 sitzt fest eine Büchse 2, die  als     Lagerschale    ausgebildet ist.  



  Eine Büchse 21, als Laufbüchse dienend,  sitzt auf     einer    Büchse 22: mit     kegeliger    Boh  rung. In dieser Bohrung sitzen, ähnlich wie  in der     Abb.    1     geschränkte        Rollen    23 auf einer  Büchse 24, die fest auf der Welle 25 an  gebracht     ist.     



  An     Stelle    der     geschränkten    Rollen kön  nen auch, wie in     Abb.    2, in Rillen geführte  Kugeln verwendet     werden.     



  Die     Büchse    24 und ,die Welle 25 einer  seits, sowie die Büchsen 21 und 22 anderseits,  können auch aus ,je einem     ,Stück    hergestellt  sein.      lein Gewindering 216, der gegen die Büchse  22 gezogen werden kann, dient hier     als          Sicherung.     



  Löst man den Sicherungsring 26 und ver  dreht man die Büchse 22 ebenso wie die  Büchse 6 in Abb. 1 in Pfeilrichtung 13, so  tritt eine achsiale Verschiebung dieser Büchse  24 ein. Die dadurch hervorgerufenen     Kräfte     vergrössern den Durchmesser der Büchse 22  und der Büchse 21. Das Spiel des Gleitlagers  wird dadurch verändert. Die Anordnung kann  auch für ein Wälzlager verwendet werden.  



  Die     Vorrichtung    gemäss der Erfindung  kann besonders dort verwendet werden, wo  zur Sicherung des genauen Laufes einer  Welle oder Spindel das Spiel stets so klein  wie möglich gehalten werden     muss.     



  Ausserdem kann die Anordnung mit Vor  teil auch als     Prüfvorrichtung    für Wälzlager  verwendet werden, weil ein dem Betriebs  zustand     entsprechendes    Spiel damit ein  gestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lager mit Vorrichtung zur Änderung des Lagerspiels, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Lagers mit einer kegeligen Büchse verbunden ist, auf deren Kegelfläche Wälz- körper laufen, die durch achsiale Verschie bung einer zweiten, kegeligen Büchse von gleicher Konizität gegen die erste Büchse ge presst werden können und hierdurch eine Ver- Formung der ersten Büchse und des mit die- ser verbundenen Lagerelementes in im we sentlichen radialer Richtung erzeugen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wälzkörper aus Rollen (4) bestehen, die so geführt wer den, dass ihre Achsen windschief zur Achse des Lagers liegen. 2. Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die windschiefe Lage der Rollen (4) durch einen Käfig (5) gesichert wird. 3. Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine der Ke gelflächen mindestens eine schrauben- linienförmige Nut (15) zur Führung der Wälzkörper besitzt. 4.
    Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper aus Kugeln (14) bestehen. 5. Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das zu verformende La gerelement und die den Verformungs- druck auf das Lagerelement übertragende, unter dem Druck der Wälzkörper stehende Büchse aus einem Stück bestehen. 6. Lager nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine, die- gegenseitige Lage der die Kegelflächen besitzenden Büchsen si chernde Vorrichtung (26).
CH197661D 1937-08-03 1937-08-03 Lager mit Vorrichtung zur Änderung des Lagerspiels. CH197661A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069434B (de) * 1900-01-01

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1069434B (de) * 1900-01-01

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