CH197676A - Selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gemisches aus gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen und Luft. - Google Patents

Selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gemisches aus gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen und Luft.

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CH197676A
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  Selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gemisches aus  gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen und Luft.    Die Erfindung betrifft eine     selbsttätig     wirkende Vorrichtung zur Erzeugung eines  brennbaren Gemisches aus gasförmigen oder  flüssigen Brennstoffen und Luft für Ver  brennungsmotoren, mit einer Anzahl von  Lochkanälen für die Leitung des Brennstof  fes nach der Hauptdüse     hin,    die entspre  chend der Belastung und dem jeweilig ver  wendeten Brennstoff nacheinander bei- oder  abschaltbar sind durch Verdrehen von Regel  organen, die mit     Durchlasskanälen    versehen  sind.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung kenn  zeichnet sich dadurch, dass der Brennstoff     in     einen feststehenden Teil eines die Lochkanäle  enthaltenden     Umstellkopfes    geführt     wird,    in  welchem ein Brennstoffkanal zentrisch ange  ordnet ist und in welchem     neben    dem Brenn  stoffkanal ein Kanal vorgesehen ist, und dass  ein die durch einen Hebel drehbare Haupt  düse tragender, zum     Umstellkopf    gehören  der     Düsentragkörper    zur Verbindung einer    Vakuumleitung mit der Aussenluft mit einem  Luftkanal versehen ist,

   während konzentrisch  um diesen     Düsentragkörper    neben feststehen  den Scheibenringen des     Umstellkopfes    zwei  der genannten aus Scheibenringen bestehende,  zum U     mstellkopf    gehörende Regelorgane an  geordnet sind, von denen das eine durch den  Unterdruck in der Saugleitung des Motors       mittels    eines     Unterdruckkolbens    und von  Hand und das andere durch     einen    Handhebel  einstellbar ist.  



  Auf der Zeichnung ist die     Erfindung    in  einer Ausführungsform beispielsweise veran  schaulicht.  



  Es sind:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung der       Vorrichtung,          Fig.    2 eine Ansicht des gekuppelte Dros  selklappen aufweisenden Ansaugrohres,       Fig.    3 eine Darstellung des die Düsen  gruppen enthaltenden Teils der     Vorrichtung          nebst    Darstellung des     Vakuumzylinders,              Fig.    4 eine Stirnansicht des     Düsenteils     gemäss     Fig.    3, von der Rückseite gesehen,       Fig.    5 eine     Draufsicht    des Teils gemäss       Fig.    3 und 4,

         Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     VI-VI     der     Fig.    5,       Fig.    7 einen Schnitt nach Linie     VII-VI1     der     Fig.    4 durch den das Düsensystem tra  genden     Umstellkopf.     



       Fig.    8 eine Einzeldarstellung des die ge  meinsame Hauptdüse tragenden Körpers in  Ansicht,       Fig.    9 ein Schnitt nach Linie     IX-IX    der       Fig.    8,       Fig.    10, 11, 12 Einzeldarstellungen von  Scheibenringen in Querschnitt und Ansicht,       Fig.    13 eine Innenansicht des die Schei  benringe aufnehmenden feststehenden Teils  des     Umstellkopfes,          Fig.    14 eine Ansicht des letzteren von  der Rückseite mit herausgenommenen Schei  benringen,       Fig.    15 ein Teilschnitt nach Linie       ZV-KV    der     Fig.    14,

   wobei die untere       Schraube    die Hubbegrenzung für die Dreh  bewegung der untersten Lochscheibe bildet  und die obere Schraube den eingesetzten  Scheibenring     undrebbar    arretiert.  



       Fig.    16 ein Längsschnitt gemäss     Fig.    2  um 90   gedreht,       Fig.    17 eine die gemeinsame drehbare  Hauptdüse in ihren verschiedenen Stellungen  zeigende Darstellung.  



  1 ist das Ansaugrohr, das mittels des  Flansches 2 an der Motoransaugleitung be  festigt wird. In dem Ansaugrohr 1 befinden  sich zwei durch eine Stange 3 miteinander       gekuppelte    Drosselklappen 4, 5. In der Stel  lung gemäss     Fig.    2 ist die untere Drossel  klappe geschlossen und die mit ihr     gekup-          pelte    obere 5 etwas geöffnet.  



  Die Hauptdüse 25 für den Brennstoff       (Fig.    1 bis<B>7),</B> die in das Ansaugrohr 1 mün  det, wird getragen durch den     Düsentrag-          körper    1.5     (Fig.    7, 8, 9), der zentrisch in  einem ringartigen, die verschiedenen Schei  benringe 13, 16, 22, 40 und die Scheibe 12  aufweisenden feststehenden Teil 47 des in         Fig.    7 dargestellten     Umstellkopfes    sitzt.

   Der       Düsentragkörper    15 hat einen     zentrisch    in  ihm und im     Umstellkopf    angeordneten  Brennstoffkanal 27, der die     Durchlasskanäle     35, 35', 35" der     Abschlussscheibe    12 des       Düsentragkörpers    15 mündet. Der Düsen  tragkörper 15 hat ferner den Kanal 10, der  in den Ansaugkanal mündet     (Fig.    1). Dieser  Kanal 10 führt zum Kanal 11 und zum Ka  nal 11' in der     Abschlussscheibe    12, wobei der  Kanal 11 auf dem gleichen Kreisradius liegt  wie die     Durchlasskanäle    35, 35' und 35"       (Fig.    8).

   Die     Abschlussscheibe    12 ist fest.  verbunden mit dem Hebel 21, durch dessen  Drehung auch die     Abschlussscheibe    12 mit  ihren Kanälen 35, 35'. 35", 11' gegenüber  dein feststehenden     Scheibenring    13 (siehe       Fig.    7 und 11) verdreht werden kann. An  dem     Scheibenring    13 wiederum liegt der  durch den Hebel 14     (Fig.    10) drehbare  Scheibenring 16 an, der     #,viederiun    an den  feststehenden Scheibenring 22 anliegt (ver  gleiche auch     Fig.    13).

   Auf der andern Seite  des Scheibenringes 22 liegt unter Zwischen  schaltung einer Abdichtungsplatte 42 der       Scheibenring    40 an     (Fig.    12), der zum Zu  leitungskanal 46 überleitet.  



  Wird der Motor angelassen, so saugt er  durch das Ventil 6     (Fig.    2 und<B>17)</B> Frisch  luft ein und infolge der geschlossenen Dros  selklappe 4 entsteht im Innern des Ansaug  rohres 1 ein Vakuum, dass sich in den Raum  zwischen den Drosselklappen 4 und 5, zweiter  über den Kanal 10 im     Düsentragkörper    15,  den Kanal 11, den Kanal 11' in den Loch  kanal 29 des Scheibenringes 13, den Durch  lasskanal 30 des Scheibenringes 16, einen  Lochkanal des     Scheibenringes    22     (Fig.    14),  in die Leitung 7, den Zylinder 8, auf den  Unterdruckkolben 9     (Fig.    3 und 4) fort  pflanzt.

   Hierdurch wird hinter dem Kolben  9 ein Vakuum erzeugt, wodurch der Kolben  entgegen der Kraft der Feder 17 nach ein  wärts in den Zylinder 8 hineingezogen und  damit der mit dem Scheibenring 16 verbun  dene Hebel 14 im Sinne des Pfeils 18 ver  stellt wird. Die gleiche Drehbewegung für  den Hebel 14 kann man auch     erhalten,    in-      dem man den Handstarter mittels des Seils  19 in     Pfeilrichtung    20 zieht. Durch das er  zeugte Vakuum geht der Kolben zunächst  bis zum federnden Anschlag 23. Hierdurch  wird infolge     Drehens    des Scheibenringes 16  mittels des Hebels 14 die     Leerlaufdüse    28  der gewählten Düsengruppe in den Brenn  stoffstromzufluss eingeschaltet.  



  Der Zylinder 8 findet auch noch in ande  rer Beziehung Verwendung.  



  Durch plötzliches Schliessen der Drossel  klappe 4 bei vollbelastetem Motor zeigte sich  bei vielen bisher bekannten Vergasersyste  men, besonders beim     Bergherunterfahren,     dass durch den eintretenden hohen Unter  druck     ununützerweise    aus der     Leerlaufdüse     Brennstoff entnommen wird. Dies wird aber  bei der dargestellten Vorrichtung dadurch  vermieden, dass bei     Eintreten    eines solchen  übermässigen Unterdruckes der Kolben 9 sei  nen elastischen Anschlag (Kugel) 23 zurück  drückt und über ihn hinweg weiter nach ein  wärts geht gegen einen als     Justierschraube     ausgebildeten Anschlag 24.

   Hierdurch wird  der durch den Hebel 14 gedrehte Scheiben  ring 16 so verstellt, dass er den weiteren       Brennstoffzufluss    durch Überschneiden der  Lochkanäle der     benachbarten    Scheibenringe  13, 22 vollkommen versperrt, so dass die ge  meinsame Hauptdüse 25 keinen Brennstoff  abgibt. Nimmt der Motor seinen normalen  Leerlauf     wieder    auf, so sinkt das Vakuum  im Innern des Zylinders 8 so weit herab, dass  der Kolben 9 unter der Wirkung seiner  Feder 17 langsam in seine     Ursprungstellung,     bei der die     Leerlaufdüse    28     in    den Brenn  stoffzuflussstrom eingeschaltet ist, zurück  geht.  



  Wird nun der     mit    dem Gashebel oder  dergleichen verbundene Hebel 21     weiter    auf  den nächstfolgende Lochkanal des Scheiben  ringes 13 gedreht, so wird gleichzeitig der  in der     Abschlussscheibe    12 befindliche Luft  kanal 26     (Fig.    8), welcher mit der Aussen  luft in Verbindung steht, mit der Vakuum  leitung 7 des Zylinders 8 in Deckung ge  bracht, wodurch die bisher unter Vakuum  stehende     Leitung    7     finit    der äussern Frisch-         luft    in     Verbindung    kommt und das Vakuum  plötzlich aufgehoben     wird,    so dass der Kolben  9 seine Rückbewegung beschleunigt voll  führt.

   Mit dem Ausschalten des Kolbenzylin  ders wird der Hebel 14 in seine höchste Lage  gemäss     Fig.    3 zurückgebracht und damit der  mit ihm verbundene drehbare Scheibenring  16 gegenüber dem festen Scheibenring 13 so  verdreht, dass der Lochkanal 29 des Schei  benringes 13 mit dem     Dreilochdurchlasskanal     30 des     Scheibenringes    16, welcher den Zu  flussstrom zur     Leerlaufdüse    leitet, ausser  Deckung und die Löcher 31 für die Über  gangsdüse 32 für die     Volleistungsdüse    des  Scheibenringes 13 gleichzeitig zur Deckung  kommen mit den     Durchlasskanälen    33 (Über  gangsdüse) 34     (Volleistungsdüse)    des Schei  benringes 16.  



  Von den Kanälen 31, 33 und 32, 34 der  Scheibenringe 13 und 16 hat dabei nur der  Kanal 31, 33 (Übergangsdüse) freien Durch  tritt zur gemeinsamen Hauptdüse 25,     und     zwar über den in dieser Stellung mit dem       Durchlasskanal    33 in einer Flucht liegenden       Durchlasskanal    35, der den Brennstoff über  den Kanal zur drehbaren Hauptdüse 25  leitet. Die Scheibe 12, wie schon     erwähnt,     hat neben dem Kanal 35 noch zwei Kanäle  35', 35" entsprechend den drei im Teil 47  vorhandenen Düsengruppen a, b, c     (Fig.    14).

    Die aus     Fig.    8 ersichtliche     Aussparung    36  nimmt eine Stellschraube 37     (Fig.    15) auf,  die als     Anschlag        bezw.    beiderseitige Hub  begrenzung für die Drehbewegung der  Scheibe 12 dient. Die zweite     Stellschraube    38  gemäss     Fig.    15 greift in die Aussparung 39       (Fig.    11) des Scheibenringes 13 und verhin  dert ein Drehen des     Scheibenringes    13, so  dass letzterer gegenüber der Scheibe 12 und  dem     Scheibenring    16     undrehbar    ist.  



  Um den Tourenübergang, also den Über  gang der     Einschaltung    von einer Düse 28  engeren auf eine Düse weiteren Durchmessers  oder umgekehrt ruhig und gleichmässig ge  stalten zu können, sind die bei der Drehbe  wegung der einzelnen drehbaren Teile in Be  tracht kommenden Löcher an den entspre  chenden Seiten     nutenartig    erweitert,     wie    dies      bei den Löchern 31. 31' und<B>31"</B> des Schei  benringes 13 der Fall ist. Die Weite der  Nuten ist jedoch derart bemessen, dass eine  sichere Abschaltung der einen     Düse    von der  benachbarten gewährleistet. wird. sobald auf  die benachbarte Düse eingestellt ist.  



  Anliegend an den festen     Scheibenring        22     ist. als     Abschluss    noch der mittels des Hand  hebels 41. drehbare     Scheibenring    40 vorge  sehen, der mittels der mit ihm     verbundenen     Abdichtungsplatte 42 an dem     Scheibenring     22 anliegt.  



  Die Abdichtungsplatte 42 weist den  Löchern in ,dem Scheibenring 41)     (Fig.    12)  entsprechende Löcher auf, so dass Löcher 43',  43" gebildet     werden.    Diese Löcher 43' und  43" sind die Mündungen eines     Durchlass-          kanals    44     (Fig.    7 und 12), stehen also mit  einander in Verbindung. Zur Einwirkung  auf die feste Scheibe 22 gelangt. nur die  innere Lochpartie 43', die den Brennstoff  strom zu den Scheibenringen 16, 13 und der  Scheibe 13 in die gemeinsame drehbare  Hauptdüse 25 weiterleitet.  



  Wie aus     Fig.    7 ersichtlich, dienen die  äussern Löcher 43" zur Verbindung mit der       Zuführungsleitung    für den Brennstoff, der  bei 45 eintritt und über die jeweils einge  stellte Düse 28 einer Düsengruppe zum Loch  kanal 46 weitergeht und von dort in den  Kanal 44 hineingelangt.  



  Mittels des Handhebels 41 können die zu  einer     Lochreihengruppe    43     zusaminengefass-          ten    innern drei Löcher 43' entweder auf die       Lochreihengruppe    x oder     y    oder auf die       Lochreihengruppe    z oder auf das weitere  Loch eingestellt werden, so dass jeweils  immer die verschiedenen     Düsengruppen        a,    b.  c des Gehäuses 47 für den ,jeweilig verwand  len Brennstoff eingeschaltet werden können.  Der Handhebel 41 kann in der betreffenden  Stellung<I>(x,</I>     y,   <I>z)</I> durch den eine Kugel  48 aufweisenden     Schnappverschluss    arretiert  werden.

    



  Um zum Beispiel bei     Zusammenstössen,     bei Erschütterungen, plötzlichem Nieder  gehen oder Landen von Flugzeugen und son-         stigeri        Beschädigungen    des Vergasers selbst,  ein Auslaufen des Brennstoffes zu verhüten.  besitzt die     Scheibe    40 in jedem Loch 43" als  weitere Sicherheit eine     selbsttätige    Absper  rung durch Kugelventil 9, (in     Fig.    7 aus  Gründen der Übersicht fortgelassen), dessen  Federspannung mittels der Schraube 49'       (-Fig.    12 und 4) geregelt werden kann.

   Das  Kugelventil 49 wird     entgegen    der Kraft der  Feder 50 von seinem Sitz abgehoben,     sobald          ini    System ein im Sinne des     Pfeils        6t!    wir  kender     Unterdruck    herrscht.  



  Die drehbaren die Regelorgane bildenden  Teile 12, 16, 40 sowie die     undrehbaren     Scheibenringe 13, 22 sitzen in dem ring  artigen Teil 47, in dessen Wandung gemäss       Fig.    14 die     Düsengruppen    a, b, c jede für  einen andern Brennstoff, zum Beispiel Butan.  Methan, untergebracht sind. Selbstverständ  lich kann auch eine einzige Düsengruppe für       eine    Vielzahl flüssiger und     gasartiger    Brenn  stoffe benutzt werden, für die die Kalibrie  rung der Düse die geeignete ist.

   Jede     dieser     Gruppen a,     b,   <I>c</I> besteht für sich aus drei  Düsen, und zwar einer Leerlauf-, einer Über  gangs- und einer V     olleistungsdüse,    die mit  tels des erwähnten Scheibenringes 40     bezw.     des Handhebels 41 nacheinander in den       Brennstoffzufluss        eingeschaltet    werden kön  nen.  



  51 ist ein Übergang vom     Dtxserisy        stem    a  zum     Düsensystem    c, der es ermöglicht, den  selben     Zuflussstutzen    zu benutzen, wenn der  Brennstoff gewechselt wird. Durch entspre  chendes Verdrehen des     Scheibenringes    40  mittels des Handhebels 41 kann ohne wei  teres der wirksame     Brennstoffzufluss    durch  die Düsengruppe a unterbrochen und über  den Umgang 51 auf     Durchfluss    zu der Düsen  gruppe     c    umgeschaltet werden     (Fig.    1.4).

   Der       Zufluss    des Brennstoffes zur gemeinsamen  Hauptdüse 25 erfolgt sodann     vermittels    des  gleichen Anschlusses 45, ohne dass jedoch die  Düsengruppe a wirksam wird. Der Brenn  stoffzufluss geht vielmehr über die Umlei  tung 51 in die Düsengruppe     e,    wo er je nach  der Einstellung des Hebels 21 entweder  durch die Leerlauf- oder die Übergangs- oder      die     Volleistungsdüse    hindurch und weiter in  die gemeinsame Hauptdüse 25 geleitet wird.  Letztere ist im Gegensatz zu früheren Syste  men drehbar angeordnet, wie dies auf     Fig.    17  hervorgeht.

   Die Düse 25 selbst ist mit dem       Düsentragkörper    15 durch die     Verschraubung     61 gekuppelt, dreht sich also bei Bewegung  des Betätigungshebels 21 im Ansaugrohr. Bei  Stellung I ist die     Volleistungsdüse    einer der  Düsengruppen a, b, c eingeschaltet, bei der  Schrägstellung     II    die Übergangsdüse einer  Gruppe,     'bei    Stellung     III    die     Leerlaufdüse     einer Gruppe. In     letztgenannter    Stellung  liegt die abgeschrägte Düsenmündung un  mittelbar an der innern Wand des Ansaug  rohres 1 an, und zwar gegen das Zusatzluft  ventil 6.

   Der Ring 62 hat für die     Leerlauf-          stellung        III    der Hauptdüse 25 einen Schlitz,  so dass sich die Hauptdüse 25     unmittelbar     gegen das Zusatzluftventil anlegen kann. Es  wird daher selbst bei geschlossener unterer  Drosselklappe 4 genügend Luft zum Zer  stäuben der für den Leerlauf benötigten  Brennstoffmenge zugeführt.  



       Fig.    16 zeigt noch die Anordnung eines  Sicherheitsventils 52, das ein Rückschlagen  eines zu armen Gemisches in die Vorrichtung  verhüten und bewirken soll, dass ein Über  druck unter     Überwindung    der Spannung der  eingestellten Feder 53 unmittelbar in die  Atmosphäre unter Öffnung des Ventils 52  übergeht.  



  In den Winkelhebel 54 der Achse der  Drosselklappe 4 greift eine fest an dem       Düsentragkörper    15 sitzende Gabel 55 ein,  so dass bei Bewegung des Hebels 21 gleich  zeitig die miteinander gekuppelten Drossel  klappen 4 und 5 selbsttätig mitbewegt wer  den.  



  Die Ziffern 56 stellen Druckkugeln       (Fig.    2,     16)-dar,    die den Druck der Feder 57       (Fig.    7, 5) verstärken sollen, damit bei der  Drehbewegung des Ringes 40 ein Abdichten  gegen den Scheibenring 22 gewährleistet ist.  



  Die beschriebene Vorrichtung hat, wie  aus dem vorstehenden erhellt, die Eigen  schaft., für eine Vielzahl von flüssigen oder  gasförmigen Brennstoffen     verwendet    zu wer-    den, sie schafft weiter die Möglichkeit der  Umschaltung von einem bestimmten Brenn  stoff auf andere handelsübliche, wobei es  gleichgültig ist, ob es sich um einen schwer  flüssigen (Rohöl) oder leichtflüssigen Brenn  stoff (Benzin) oder um einen gasförmigen  Brennstoff (Leuchtgas) handelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gemisches aus gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen und Luft für Verbrennungsmotoren, mit einer An zahl von Lochkanälen für die Leitung des Brennstoffes nach der Hauptdüse hin, die entsprechend der Belastung und dem jewei lig verwendeten Brennstoff nacheinander bei- oder abschaltbar sind durch Verdrehen von Regelorganen, die mit Durchlasskanälen ver sehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff in einen feststehenden Teil (47)
    eines die Lochkanäle enthaltenden Umstell kopfes geführt wird, in welchem ein Brenn stoffkanal (27) zentrisch angeordnet ist und in welchem neben dem Brennstoffkanal (27) ein Kanal (11) vorgesehen ist, und dass ein die durch einen Hebel (21) drehbare Haupt düse (25) tragender, zum Umstellkopf gehö render Düsentragkörper (15) zur Verbindung einer Vakuumleitung (7) mit der Aussenluft mit einem Luftkanal (26) versehen ist, wäh rend konzentrisch um diesen Düsentragkör- per (15) neben feststehenden Scheibenringen (13, 22) des Umstellkopfes zwei der genann ten, aus Scheibenringen (16, 40)
    bestehende, zum Umstellkopf gehörende Regelorgane an geordnet sind, von denen das eine (16) durch den Unterdruck in der Saugleitung des Mo tors mittels eines Unterdruckkolbens (9) und zudem von Hand und das andere (40) durch einen Handhebel (41) einstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheiben ringe (13, 16, 22, 40), die Scheibe (12) sowie der die Kanäle (27 und 11) auf weisende Düsentragkörper (15) von dem ringartigen feststehenden Teil (47) um geben sind, in dessen "; andung die Düsen- gruppen (a, b, e) angeordnet. sind, und dass die mit dem Hebel (21) und dem Düsentragkörper (15) verbundene, dreh bare Scheibe (12) den äussern Abschluss des von den Teilen (13, 16, 22, 40) ge bildeten Innenringes bildet. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von Hand mittels des Hebels (41) verstellbare Scheibenring (41)) den Zufluss des Brennstoffes von einer der drei Düsen (28) einer bestimmten Gruppe (a oder b oder e) weiterleitet zu einem der drei Durchlasskanäle (30, 33, 34) des durch den Unterdruckkolben (9) steuerbaren Scheibenringes (16), von denen durch Drehen des letzteren entweder der Leer laufkanal (30) oder aber die beiden an- denn Kanäle (33, 34) eingeschaltet werden können, wobei durch entsprechende Ver stellung der mittels des Hebels (21)
    dreh baren Abschlussscheibe (12) der Brenn stoff wahlweise durch einen dieser drei Kanäle (30, 33, 34) geschickt werden kann, indem der entsprechende Durchlass- kanal (35 oder 35' oder 35") zur Deckung mit dem entsprechenden Durchlasskanal (30 oder 33 oder 34) gebracht wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einschaltung der Düsengruppe (a oder b oder c) durch den nur eine Lochreihengruppe (43) aufwei senden, drehbaren Scheibenring (40) er folgt (Fig. 12).
CH197676D 1935-05-25 1936-05-23 Selbsttätig wirkende Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gemisches aus gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen und Luft. CH197676A (de)

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