CH197681A - Transformatoranordnung mit Spannungsausgleicheinrichtung. - Google Patents

Transformatoranordnung mit Spannungsausgleicheinrichtung.

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CH197681A
CH197681A CH197681DA CH197681A CH 197681 A CH197681 A CH 197681A CH 197681D A CH197681D A CH 197681DA CH 197681 A CH197681 A CH 197681A
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sep
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Apparate-Fabrik G Sueddeutsche
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Sueddeutsche Apparate Fabrik G
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  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description


      Transformatoranordnung    mit     Spannnngsausgleicheinrichtung.       Bei     Gleichrichteranordnungen,    insbeson  dere solchen, in denen das Gleichrichten des  Wechselstromes durch     Metalltrockengleich-          richter    erfolgt, wird häufig die Forderung  gestellt, dass die     Gleichspannungswerte    sich  bei schwankender Belastung nur in verhält  nismässig engen Grenzen ändern dürfen.  



  Werden bei     Gleichrichtergeräten    keine  besonderen     Anordnungen    zur Spannungsregu  lierung getroffen, so fällt die Gleichspannung  mit steigender Belastung infolge des Span  nungsabfalles an den     Gleichrichterventilen     stark ab.  



  Es sind verschiedene Anordnungen und  Schaltungen bekannt geworden, durch die  eine selbsttätige     Spannungsregulierung    in  Abhängigkeit von der Belastung des Gleich  richters erreicht wird. Bekannt sind für die  sen Zweck zum Beispiel Regulierdrosseln, die  mit ihrer Primärwicklung in Reihe mit der  Primär- oder     Sekundärwicklung    des das       Gleichrichterventil    speisenden Transformators    geschaltet sind     und    deren Sekundärwicklung  vom Verbraucherstrom durchflossen wird.  Mit steigendem Verbraucherstrom werden  diese Drosseln mehr und mehr gesättigt. In  folgedessen sinkt der Spannungsabfall an der  Primärwicklung der Regulierdrossel.

   Die  Spannung am Transformator steigt um den  gleichen Betrag und gleicht so den erhöhten  Spannungsabfall am     Gleichrichterventil    aus.  Durch     richtiges    Bemessen der Regulierdros  sel kann die Anordnung so abgeglichen wer  den, dass die Gleichspannung am Verbraucher  bei steigender und fallender Belastung un  verändert bleibt.  



  Es sind auch Anordnungen bekannt ge  worden, in denen der Spannungsausgleich am  Transformator selbst erfolgt. Bei     denbekann-          ten        Ausgleichtransformatoren        befinden    sich  Primär-, Sekundär- und     Magnetisierwicklung     auf getrennten Kernen des Transformators.  Die Spannungsregulierung geschieht dort in  der Weise, dass die vom Gleichstrom durch-    
EMI0002.0001     
  
    flossene <SEP> Magnetisiertwieklung# <SEP> die <SEP> Spannung
<tb>  der <SEP> '#Sekundärwieklung <SEP> beeinflusst.
<tb>  



  Durch <SEP> Gegeneinanderseha.lten <SEP> zweier <SEP> 111ag  netisierwicl;lungen <SEP> ist <SEP> es <SEP> sowohl <SEP> bei <SEP> den <SEP> Re  gulierdrosseln. <SEP> als <SEP> auch <SEP> hei <SEP> den <SEP> Regulier  transformatoren <SEP> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> möglich,
<tb>  zu <SEP> verhindern, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Wccliselstrom1;orripo  nente <SEP> in <SEP> den <SEP> Verbraucherkreis <SEP> übertritt, <SEP> und
<tb>  z ar <SEP> ist <SEP> dies <SEP> erzielbar. <SEP> ohne <SEP> dass <SEP> die <SEP> niagne
<tb>  tisierende <SEP> Wirkung <SEP> dieser <SEP> Wicklungen <SEP> auf  gehoben <SEP> wird.
<tb>  



  Die <SEP> bekannten <SEP> Anordnungen <SEP> zur <SEP> Spart  nnagsregulierung <SEP> hei <SEP> Gleie@ric@tcrsc@ra@iun  gen <SEP> haben <SEP> a'ierverschiedene <SEP> Nachteile, <SEP> welche
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Erfindung <SEP> vermieden <SEP> werden.
<tb>  



  Die <SEP> Nachteil(- <SEP> bestehen <SEP> bei <SEP> der <SEP> Regulier  drossel <SEP> darin. <SEP> dass <SEP> ausser <SEP> (lern <SEP> Tran.sforrnalor  noch <SEP> eine <SEP> 1-irosselspule <SEP> für <SEP> die <SEP> Spannungs  regulierung <SEP> vorsgosehe <SEP> n <SEP>  -erden <SEP> muss, <SEP> die <SEP> den
<tb>  Preis <SEP> solcher <SEP> (deichrichtergeräte <SEP> nicht <SEP> iiner  lieblich <SEP> verteliert. <SEP> Ausserdem <SEP> können <SEP> Glcich  ricliteranordnungen <SEP> mit <SEP> Regulierdrossel <SEP> in  folge <SEP> der <SEP> nicht <SEP> einfachen <SEP> vektoriellen <SEP> Span  nringsabhängig1,eii:

   <SEP> von <SEP> Transformator <SEP> und
<tb>  Regulierdrossel <SEP> immer <SEP> nur <SEP> für <SEP> eine <SEP> bestimmte
<tb>  Netzspannung <SEP> bemessen <SEP> werden. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> nicht
<tb>  möglich, <SEP> durch <SEP> einf.tehes <SEP> I-niselralten <SEP> von
<tb>  Wicklungsanzapfungen <SEP> au <SEP> Transformator <SEP> und
<tb>  Regulierdrossel <SEP> ein <SEP> solches <SEP> Gerät <SEP> an <SEP> verschie  dene <SEP> Netzspaiiriiingen <SEP> ansehaltbar <SEP> zu <SEP> machen.
<tb>  



  Auch <SEP> ist <SEP> es <SEP> nicht <SEP> nülgliclt. <SEP> die <SEP> Wicklun  gen <SEP> dieser <SEP> bekannten <SEP> 1Tcgulif@rrlrosseln <SEP> genau
<tb>  zii <SEP> berechnen. <SEP> Jede <SEP> L=rossel <SEP> rnuss <SEP> vielmehr
<tb>  nach <SEP> dem <SEP> Zusammenschalten <SEP> mit <SEP> dem <SEP> zuge  hörigen <SEP> Transformator <SEP> und <SEP> Gleichricliterven  til <SEP> besonders <SEP> abgeglichen <SEP> werden.
<tb>  



  Auch <SEP> die <SEP> bisher <SEP> bekannten <SEP> Reguliertrans  formatoren <SEP> Aralien <SEP> ihre <SEP> Nachteile. <SEP> Entweder
<tb>  : < find <SEP> mehrere <SEP> Transformatoren <SEP> nötig, <SEP> oder <SEP> <B>(l</B>ie;
<tb>  gewünschte <SEP> Spannungsregulierung <SEP> tritt <SEP> In  folge <SEP> der <SEP> Streuung <SEP> der <SEP> Sekundärwicklung
<tb>  nur <SEP> sehr <SEP> unvollkommen <SEP> und <SEP> bei <SEP> weitere <SEP> nicht
<tb>  in <SEP> den <SEP> notwendigen <SEP> Grenzen <SEP> ein.
<tb>  



  Solche <SEP> Mängel <SEP> sind <SEP> durch <SEP> die <SEP> Erfindung
<tb>  vermieden.
<tb>  



  Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 4 <SEP> sind <SEP> Schaltbilder <SEP> ,je <SEP> eines
<tb>  Beispiels <SEP> der <SEP> neuen <SEP> Anordnung.     
EMI0002.0002     
  
    Jede <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 4 <SEP> dargestellten
<tb>  Anordnungen <SEP> hat <SEP> einen <SEP> Transformator <SEP> finit
<tb>  einem <SEP> dreischenkligen <SEP> Eisenkern. <SEP> Die <SEP> Sehen  kel <SEP> dieses <SEP> Kernes <SEP> sind <SEP> mit <SEP> T, <SEP> 11, <SEP> 111 <SEP> hezeieh  net, <SEP> 1) <SEP> bedeutet <SEP> die <SEP> Primärspule <SEP> des <SEP> Transfor  niators.

   <SEP> Scinc <SEP> @ckundärspuh@ <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> einer
<tb>  Ilauptwielaung <SEP> s, <SEP> und <SEP> einer <SEP> Hilfswicklung
<tb>  .s- <SEP> Die <SEP> Wicklungen <SEP> s1, <SEP> s@ <SEP> sind <SEP> auf <SEP> verschie  (lcrren <SEP> Schenkeln <SEP> angeordnet <SEP> und <SEP> gegenein  ander <SEP> geschaltet. <SEP> Wicklung <SEP> s1 <SEP> befindet <SEP> sich
<tb>  auf <SEP> lern <SEP> Schenkel, <SEP> der <SEP> die <SEP> Spule <SEP> <I>1i</I> <SEP> ir:igt. <SEP> G:
<tb>  Itezcichriet <SEP> einen <SEP> Gleichrichter. <SEP> Mit <SEP> <I>ni, <SEP> iii,,</I>
<tb>  <I>nr@, <SEP> h</I> <SEP> sind <SEP> Gleichstromspulen <SEP> der <SEP> iSchenkel
<tb>  1.-11. <SEP> <B>111</B> <SEP> bezeichnet.
<tb>  



  Diese <SEP> 'feile <SEP> sind <SEP> in <SEP> der <SEP> aus <SEP> der <SEP> Zeichnung
<tb>  t#rsichllichen <SEP> Weise <SEP> zusammengeschaltet.
<tb>  



  Tn <SEP> der <SEP> .-Anordnung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> sitzen <SEP> die
<tb>  Spule <SEP> p <SEP> und <SEP> die <SEP> Wicklung <SEP> s, <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Schen  kel <SEP> I. <SEP> die <SEP> Wicklungen <SEP> <I>in, <SEP> s=</I> <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Schen  kel <SEP> 11. <SEP> 1)er <SEP> Schenkel <SEP> <B>111</B> <SEP> hat <SEP> keine <SEP> Wicklung.
<tb>  



  Iin <SEP> unbelasteten <SEP> Zustande <SEP> der <SEP> Vorriclitung  ist <SEP> die <SEP> Spule <SEP> <I>ni,</I> <SEP> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> Verbra-uelierkreise
<tb>  liegt, <SEP> stromlos. <SEP> Ein <SEP> Teil <SEP> des <SEP> von <SEP> der <SEP> Spule <SEP> li
<tb>  erzeugten <SEP> Wechselflusses <SEP> wirkt <SEP> auf <SEP> die <SEP> Ge  @,cri@vicklung <SEP> s,. <SEP> Die <SEP> EMh. <SEP> die <SEP> so <SEP> in <SEP> der
<tb>  Wicklung <SEP> s, <SEP> entsteht. <SEP> verringert <SEP> die <SEP> Sekun  därspannung, <SEP> die <SEP> von <SEP> der <SEP> Wicklung <SEP> s, <SEP> allein
<tb>  an <SEP> den <SEP> Gleichrichter <SEP> G <SEP> gelegt <SEP> würde. <SEP> wenn
<tb>  sie <SEP> nicht <SEP> unter <SEP> (lern <SEP> Einfluss <SEP> der <SEP> MWicl;lting
<tb>  .x., <SEP> stünde.
<tb>  



  Im <SEP> vollbelasteten <SEP> Zustande <SEP> des <SEP> Transfor  rnators <SEP> ist <SEP> der <SEP> Schenkel <SEP> IT <SEP> dureli <SEP> die <SEP> Spule <SEP> <I>irr</I>
<tb>  magnetisch <SEP> gesättigt <SEP> oder <SEP> stark <SEP> magnetisiert.
<tb>  Hierdurch <SEP> wird <SEP> die <SEP> Weeliselflusskoniponente.
<tb>  die <SEP> vorher <SEP> auf <SEP> die <SEP> Wicklung <SEP> s, <SEP> gewirkt <SEP> hat,
<tb>  vollständig <SEP> oder <SEP> fast <SEP> vollständig <SEP> in <SEP> den
<tb>  Schenkel <SEP> TIT <SEP> ver'di#ängt. <SEP> Die <SEP> vorher <SEP> in <SEP> der
<tb>  Wicklung <SEP> s_ <SEP> induzierte <SEP> Gegenspannung <SEP> ver  schwindet <SEP> also. <SEP> Die <SEP> am <SEP> Gleichrichter <SEP> G <SEP> wirk  same <SEP> Wechselspannung <SEP> nimmt <SEP> mithin <SEP> zu.
<tb>  



  Auf <SEP> diese <SEP> Art <SEP> wird <SEP> die <SEP> Gegenwirkung <SEP> der
<tb>  Wicklung <SEP> s., <SEP> von <SEP> dem <SEP> Verbraucherkreis <SEP> aus
<tb>  so <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> der <SEP> Spule <SEP> in <SEP> geregelt, <SEP> dass <SEP> inner  halb <SEP> der <SEP> durch <SEP> Leerlauf <SEP> und <SEP> Vollast <SEP> bestimm  ten <SEP> Grenzen <SEP> stets <SEP> diejenige <SEP> Spannung <SEP> an <SEP> dem
<tb>  G-leichriehter <SEP> liegt, <SEP> die <SEP> nötig <SEP> ist, <SEP> um <SEP> Ände  rungen <SEP> auszugleichen, <SEP> welche <SEP> in <SEP> dein <SEP> Ver  braucherkreise <SEP> erfolgen.         Da. die Spule in gleichfalls unter dem Ein  fluss des Wechselflusses steht, gelangt     eine          Wechselstromkomponente    auf die Gleich  stromseite.

   Wenn dies unerwünscht ist, kön  nen zwei solche Transformatoren, und zwar       Jeder    der halben Leistung, miteinander ver  bunden werden, nämlich dadurch, dass ihre  Spulen<B>in</B> hintereinander geschaltet werden  und daher die     Wechselspannungskomponente     einander aufheben.  



  Durch Anordnen von     Anzapfungen    an  der Spule p kann der Transformator leicht  an verschiedene     Netzspannungen        anschliess-          bar    gemacht werden. Dies ist bei Regulier  drosseln nicht möglich. Durch wahlweises  Parallel- oder     Reiheschalten    der Primärspulen  zweier Transformatoren können diese an zwei  verschiedene Netzspannungen angeschlossen  werden, ohne dass     Anzapfungen    oder ein  Mehraufwand an Kupfer erforderlich sind.

    Da bei der neuen Anordnung die gegenseitige  Beziehung der     Wechselstromgrössen    nicht       vektorieller    Art ist, ist es verhältnismässig  leicht, die     Transformatorwicklungen    zu be  rechnen und so das umständliche Abgleichen  zu vermeiden, welches bei Regulierdrosseln  nötig ist..  



  Die neue <  Anordnung ist gleich gut ver  wendbar für eine     Gleichrichtereinrichtung     mit     Widerstandsbelastung    und für Batterie  pufferung     wie    auch zum Laden von Akku  mulatoren. Versuche haben gezeigt, dass sich  bei Widerstandsbelastung selbst unter ungün  stigen Bedingungen eine Spannungskonstanz  von   2 % mühelos     erreichen    lässt. Die Ver  suche haben auch gezeigt, dass über einen  weiten Bereich ein annähernd proportionales  Verhältnis zwischen Gleichstrom- und     Wech-          selspannungszunahme    besteht.

   Bei     Batterie-          pufferung    lässt sich das Einsetzen und Wie  deraussetzen des Ladestromes in sehr engen  Grenzen der Batteriespannung erreichen, z. B.  zwischen den Zellenspannungen von 2,2 und  2,4 Volt.  



  Die Anordnung nach     Fig.    1 ermöglicht  auch, eine Pufferbatterie zeitweise schnell zu  laden. Hierfür werden die Wicklung m oder    die Wicklung     s2    oder Teile     dieser    Wicklun  gen kurzgeschlossen.  



  Die neue Anordnung kann auch zum  Regeln von Wechselspannungen dienen. Die  Wicklung m wird in diesem Falle von einem  Wechselstrom durchflossen.  



  Wenn die Anordnung nach     Fig.    1 zum  Laden eines Akkumulators dienen soll, wer  den gemäss     Fig.    2 statt einer Spule m zwei  Spulen     m,,        m2    auf dem Schenkel     II    vorge  sehen. Spule     m,    liegt an der Ladespannung,  Spule     -m,    im     Ladestromkreise,        Spule        in,    ent  spricht in dieser Beziehung der in     Fig.    1  gezeigten 'pule     in.    Die Spulen     1f22    sind  gegeneinander geschaltet.  



  Bei     Leerlauf    der Anordnung,     Fig.    2, ist  nur die Spule     m,    von Gleichstrom durchflos  sen. Schenkel     II        wird    hierdurch so stark  magnetisiert, dass in der Wicklung     s2    keine  Wechselspannung induziert werden kann. Am  Gleichrichter G ist daher die unverminderte  Spannung der Wicklung s, wirksam. Wenn  dann aber die zu ladende Batterie angeschal  tet     wird;    fliesst der Ladestrom auch durch die  Spule in.. Die magnetisierende Wirkung der  Spule     m,        wird    hierdurch aufgehoben.

   Der       Wechselfluss    fliesst nun auch durch den  Schenkel     II    und induziert so in der     Wicklung          s2        eine        Wechselspannung.    Die Spannung am  Gleichrichter G sinkt daher aus den angege  benen Gründen. Die Anordnung ist solcher  Art, dass beim Anschalten der     Batterie    die  maximale Ladestromstärke vorhanden ist.  Wenn dann während des Ladens die Lade  stromstärke unter der Wirkung der steigen  den Gegenspannung der Batterie abnimmt,       kommt    die Spule in, zu einem überwiegenden  Einfluss. Der Schenkel     II    wird also magneti  siert.

   Die in der Wicklung     s2    induzierte       Spannung    sinkt daher. Proportional hierzu  steigt .die in :der Wicklung     s,    induzierte       Spannung,    so dass der Ladestrom seine  frühere     Stärke    erreicht. Der Ladestrom wirkt  auf diese Art bis zur Beendigung des Ladens  mit voller Stärke.  



  In der Anordnung nach     Fig.    3 sind die  Spule p und     Wicklung    s, auf dem Schenkel       II    angebracht. Wicklung     s2    und eine Gleich-           stromspule        w_        befinden    sich auf dem     ',chen-          kel    I. Der     Schenkel        III    hat eine Gleichstrom  spule     iii,    und eine     Gleich,:t.romspule        1a.    die  aus vielen Windungen dünnen     Drahtes    be  steht.

   Die Spulen     inl,        h    sind gegeneinander       geschaltet.     



  Die     '\Virlzixng    der Spulen p,     s1,    s     @    ist  dieselbe, wie sie mit Bezug auf     Fig.    1 und 2  beschrieben ist. Bei geöffnetem Gleichstrom  kreise, also hei Leerlauf ist nur die Spule     h     von Gleichstrom durchflossen. Durch die  Spule h ist der Schenkel     III    magnetisch ge  sättigt. Der von der Spule p erzeugte Kraft  linienfluss wird hierdurch verhindert:, in den       Schenkel        III    einzudringen. Im Schenkel T  ist deshalb eine Komponente dieses Kraft  linienflusses wirksam.

   Wenn dann aber     atif     der Gleichstromseite belastet.     d.li.    der     Gleicb-          stromkreis        geschlossen    wird. fliesst der Gleich  strom auch durch die Spulen     tit,,        ni,.    Die  Spule     nal    hebt bei Vollast die magnetisie  rende Wirkung der     Hilfsspule        h,    auf. Die  Spule<U>in.,</U> jedoch magnetisiert den     iSchenkel    T  und veranlasst so den     magnetischen    Kraft  fluss, den die Spule p erzeugt, in den Schen  kel     ITI    zu fliessen.

   Die Anzahl der Kraft  linien im Sehenkel I und daher die     Spannung     in der Wicklung     s_    nehmen hierdurch ab.  Infolgedessen ,teigt die am Gleichrichter G       wirksame    Wechselspannung. da sie gleich  dem     Unterschiede    der in den Wicklungen     .st,          s2    entstehenden Spannungen ist.     Diese    An  ordnung wirkt also in ähnlicher Weise wie  die Einrichtungen nach den     Fig.    1 und  Die in den Spulen     )n,,    1)1 2 induzierten Wech  selspannungen heben einander auf, weil diese  Spulen gegeneinander geschaltet sind.  



  Die Anordnung nach     Fig.    4 dient ähnlich  wie die Einrichtung nach     Fig.    \3     zum    Laden  von Akkumulatoren. Hierfür ist die Spule     h.     nicht auf dem Schenkel     III        angebracht,    wie  es im Falle der     Fig.    3     geschehen    ist, sondern  auf dem Sehenkel 1.  



       )Vene    hier der     maximale    Ladestrom durch  die Batterie fliesst, wird die magnetisierende  Wirkung der Spule     lt    durch die Gegenspule  in-. aufgehoben, während Spule     7n1    dem    Schenkel     III    starb     magnetisiert.    Der primäre       Wechselfluss        wird    so veranlasst. in den Schen  kel I statt in den Schenkel     III        zii    fliessen.

    Die Wechselspannung der     \'4        icklung        s,        ,steigt     daher, so     dass    die aus dein Zusammenwirken  von     s1,        s=        entstehende,    am     Gleiehrichter    G  liegende Wechselspannung kleiner wird.  Wenn jetzt die Gegenspannung der Batterie  zunimmt., sucht der Ladestrom zu sinken.

    Infolgedessen     gewinnt    die     magnetisierende     Wirkung der Spule     h    wieder Überwiegenden  Einfluss. während im Schenkel     III    die mittel:  der Spule     -ni,        bewirkte        Magnetisierung    ab  nimmt. Die     magnetischen    Kraftlinien werden  hierdurch in den Schenkel     III    statt in den       Schenkel    I gelenkt. Die in der Wicklung     s:,     erzeugte Wechselspannung sinkt mithin ab.

    so dass aus den beschriebenen Gründen die  am Gleichrichter     G        wirksame        'N#7echselspan-          nung    zunimmt. Die Wicklungen des Trans  formators sind so bemessen. dass die steigende  Batteriespannung durch die steigende     Gleich-          ricliterspannung    ausgeglichen wird, der  Ladestrom also konstant bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transforimitoranordnung finit Sp@innungs- ausgleicheinrichtung, bei welcher die ,Sekun- därspannung in Abhängigkeit von < lein Ver braucherstrom so beeinflusst wird.
    dass sie zur Spannung am Verbraucher in einem ge wünschten Verhältnis steht, dadurch gekenn zeichnet, dass sie mindestens einen dreischenk- ligen Transformator aufweist, dessen einer Schenkel die Primärspule (p) und einen Teil (s,) der Sekundärwicklung trägt.
    während ein zweiter Schenkel mit dem andern Teil (s_), sowie mindestens einer vom V erbra.u- cherstrom durchflossenen blagnetisierwicl@- lung versehen ist, und dass die beiden Teile (s1, s2) der Sekundärwicklung gegeneinander geschaltet sind.
    UNTERAN SPRtrCHE 1. Transformatoranordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Magnetisierwicklung (ni) von @Veclisel- stroin durchflossen wird und die Anord- nung zum Regeln einer Wechselspannung dient.
    <I>-2</I>. Tra.nsformatoranordnung nach Patentan spruch, zur Speisung eines Gleichrichters, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei der dort gekennzeichneten Transformatoren aufweist, die so zusammengeschaltet sind., dass keine Wechselstromkomponente auf die Gleichstromseite gelangt.
    3. Transformatoranordnung nach Patentan spruch, zum Laden von Batterien mittels eines Gleichrichters, dadurch gekennzeich net, dass zwei gegeneinander geschaltete Magnetisierwicklungen (nnl, 'i;
    12) auf einem Schenkel des Transformators angeordnet sind, von denen die eine an der Lade spannung, die andere im Ladestromkreis liegt, so dass bei sinkendem Ladestrom die Wechselspannung am Gleichrichter steigt. 4.
    Transformatoranordnung nach Patentan spruch, zur Speisung eines Gleichrichters, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Primärwicklung (p) und den beiden auf verschiedenen Schenkeln des Transfor mators angeordneten Sekundärwicklungen (Hauptwicklung s1 und Nebenwicklung s2) noch zwei in Reihe liegende Magnetisier wicklungen (iftl, m%) und eine von der Gleichspannung des Gleichrichters (G) abhängige Flilfswicklung (h) vorgesehen sind, und dass die Hilfswicklung (h) und eine der beiden Magnetisierwicklungen <I>(na"</I> 112.2)
    auf gleichem Schenkel gegen einander geschaltet sind. 5. Transformatoranordnung nach rnteran- spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden auf verschiedenen Schenkeln ange ordneten Magnetisierungswicklungen (ml, nt2) so geschaltet sind, dass die in ihnen induzierten Wechselspannungen in ihrer Polarität einander entgegengesetzt sind.
    G. Transformatoranordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklung (h) zusammen mit der Ne benwicklung (s2) der Sekundärwicklung und .der einen Magnetisierwicklung (m2) auf einem Transformatorschenkel und die zweite Magnetisierwicklung (ml) allein auf einem andern Transformatorschenkel angeordnet sind und hierdurch der magne tische Wechselfluss so gesteuert wird, dass bei steigender Ladespannung einer an den Gleichrichter angeschlossenen Batterie auch die Wechselspannung steigt, der Ladestrom also konstant bleibt.
CH197681D 1936-05-30 1937-05-24 Transformatoranordnung mit Spannungsausgleicheinrichtung. CH197681A (de)

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