CH197688A - Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder Alarm-Einrichtungen sowie von Radioempfangsgeräten. - Google Patents

Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder Alarm-Einrichtungen sowie von Radioempfangsgeräten.

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CH197688A
CH197688A CH197688DA CH197688A CH 197688 A CH197688 A CH 197688A CH 197688D A CH197688D A CH 197688DA CH 197688 A CH197688 A CH 197688A
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Caspar Rubli
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Caspar Rubli
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B27/00Alarm systems in which the alarm condition is signalled from a central station to a plurality of substations
    • G08B27/008Alarm systems in which the alarm condition is signalled from a central station to a plurality of substations with transmission via TV or radio broadcast
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
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    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

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  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description


  Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder     Alarm-Einrichtungen    sowie     von          Radioempfangsger        äten.       Es sind Einrichtungen bekannt,     die    den  Zweck haben, von einer oder mehreren Stel  len aus,     beispielsweise        -Sirenen    in Tätigkeit  zu     setzen.    Diese     Einrichtungen    sind an     das          Vorhandensein    und den Betriebszustand von       Elektrizitätswerken    gebunden.

   Es wird bei  diesen     Alarmeinrichtungen    der     beispielsweise          5Operiodige    Wechselstrom über Resonanz  relais geleitet, die eine selektive Resonanz  von     beispielsweise    60 Hertz aufweisen.

   Bei  normaler Periodenzahl des Generators spre  chen :diese Relais nicht     an.    Wird jedoch die  Frequenz des Netzes auf die Eigenfrequenz  des am Netz     angeschalteten    Resonanzrelais  erhöht, so ergibt :diese Erhöhung der Fre  quenz     praktisch        keinerlei    Wirkung auf die       angeschlossenen,Stromverbraucher,    !da es sich  nur um einen kurzen Stromimpuls handelt,  die an Spannung liegenden     -Relais    jedoch  werden erregt und schliessen die Alarmein  richtung (z. B. die 'Sirene) unter Benützung  des     Netzstromes    an dasselbe an. Bei :Strom  störungen im Elektrizitätswerk (z.

   B. infolge  Fliegerangriff) ist :diese Einrichtung voll-    kommen unbrauchbar, da     weder    die Relais       noch,die        iSirenen    in Funktion gesetzt werden  können. Auch ergeben die ständig am Netz  angeschalteten Relaiseinen dauernden Strom  verbrauch.  



  Die genannten Mängel werden nun :durch  die vorliegende Erfindung des Herrn Johan  nes     Gloss,    Ingenieur in Wien, :dadurch besei  tigt, dass mit einem :durch !den !Sendewechsel  strom     erregten    schwingungsfähigen Organ  ein auf die gleiche Frequenz     abgestimmter     einseitig     :eingespannter        schwingungsfähiger     Metallstab     ,gekuppelt    ist, der in     R,esonanz-          sehwingungen    gerät und hierbei in :den Be  reich mindestens eines als Gegenpol ausge  bildeten Magneten ;

  gelangt und von diesem  angezogen     wird,    wodurch die Sperre     eines     zur     Fernbetätigung,der    Ruf- oder Alarmein  richtung oder zur Einschaltung des Rund  funkgerätes vorgesehenen Uhrwerkes gelöst  wird.  



       Zur    Ausführung der     Erfindung    können  an beliebige Leitungen, Hochspannungslei  tungen,     Telephon-Telegraphenleitungen    oder           Feuermelderleitungen        beispielsweise        kapazi-          tiv    mit Erde als Rückleitung     Resonanzrelais,     die     dae    durch den     Sendewechselstrom        erregte,     schwingungsfähige Organ enthalten,     ange-          @chaltet    sein,

   welche die     Empfindlichkeit    von  auf     bestimmte    Frequenzen abgestimmten  Telephonen ausnützen.  



  In der     Zeichnung    ist eine derartige bei  spielsweise Anordnung zum Teil schematisch       dargestellt.    Dieselbe enthält ein in folgendem  als Tonrelais bezeichnetes Resonanzrelais in  Verbindung mit einer Alarmeinrichtung. Die       Wirkungsweise    der Anordnung ist folgende:

    Von einer oder mehreren Stellen aus     wird     beispielsweise in die Telephon- respektive  Telegraphen-, Feuermelde-, Lichtleitung     ete.     beispielsweise 500     periodiger    Wechselstrom  von einer     Hochfrequenzmasehine,    eventuell       über    einen Verstärker, oder     '500mal        unter-          brochener    Gleichstrom     gesandt.    Das     kapazitiv          angeschlossene    Tonrelais 1, dessen Membran       ebenfalls    auf den Ton 500 Hertz abgestimmt  ist,

   und     das    schwingungsfähige     Organ    dar  stellt, wird hierdurch erregt und überträgt  die Schwingungen über den Steg 2 auf den  wenigstens am Ende     magnetisierbaren    Draht  ,der den schwingungsfähigen     Metallstab     bildet und auf die gleiche Frequenz     abge-          stimmt        ist.    Durch diese Massnahme gerät  er in maximale 'Schwingungen (Resonanz  schwingungen) und kommt in den     Bereich     der     magnetischen    Kontaktfläche 8, die ihn       vollends    anzieht und dadurch das Relais 10  mit der Stromquelle 9, z.

   B. einer     Taschen-          lampenbatterie,    in Verbindung bringt.     Der     Anker los gibt die Nase der Stange     1l    frei,  die     unter    der Wirkung der     Feder    12 in die  Höhe schnellt, dabei die Verbindung von  Magnet 3 mit Draht 8 löst und gleichzeitig  das Alarmwerk 13 bis 21 freigibt.     Das        Glok-          kensignal    ertönt nun so lange, bis die<B>Ab-</B>  stellung durch eine damit     beauftragte        Person,     z.

   B. den     Luftschutzwart    des betreffenden       Gebäudes,    erfolgt     oder    bis das Werk abge  laufen ist. Die     Rückstellung    in die     Bereit-          schaftsstellung    erfolgt     derart,    dass     bei6piels-          weise    durch eine Schnur oder Kette 21 die  Stange 11 gegen die Wirkung der Feder 12    herabgezogen wird,

   wodurch der Anker 10a  wieder in die Nase der Stange 11 einfällt     und     deren unteres Ende den     Sperrstift    20 .der       Alarmvorrichtung    am Ablaufen     verhindert.     Das Aufziehen des Alarmwerkes     erfolgt    wie       bei    einer     Gewichtsuhr.    Um im Falle     eines          Fliegerangriffes    die     verschiedenen    Teile eines       Landes        entsprechend    der jeweiligen Bedro  hung zu alarmieren, kann die Einrichtung  derart getroffen sein,

   dass die einzelnen       Städte    Tonrelais     verschiedener    Tonhöhe er  halten, und so einzeln oder in Gruppen durch  die verschiedenen Frequenzen von beispiels  weise einer     Zentralstelle    aus in Alarmzustand  versetzt werden können.

   Es     besteht    auch die  Möglichkeit, für     Orte,    die keine elektrischen       Leitungen    besitzen (Land, alpine Rettungs  stellen) durch fix     abgestimmte        Detektor-          apparate    die Tonrelais in Tätigkeit zu set  zen.

       Diese    beschriebene Einrichtung kann  auch dazu benützt werden, Netzempfänger  für Radio durch Detektoren, die von der  Sendestation aus drahtlos oder über beliebige  Leitungen den entsprechenden Wechselstrom       erhalten,    von der     Sendestation    aus durch ein  Uhrwerk ein-     respektive        abzuschalten.        Es     hat sich als     zweckmässig        erwiesen,    die Mem  bran des Telephons 1, sowie den Draht 3 aus  einem     Material    mit geringster Wärmeausdeh  nung herzustellen.

       Gute    Erfolge wunden mit       Invaratahl    erzielt,     dessen    thermischer     Aus-          dehnungskoeffizient        0,()t)0001    beträgt.

   An  Stelle des Drahtes 3 kann auch eine Blatt  feder als     Schwingungsstab    Verwendung fin  den, deren     freies    Ende aus     Invarstahl    oder  einem andern magnetischen Material herge  stellt ist.     Es    brauchen dann nur zwei     dicht     nebeneinander     angeordnete,    elektrisch vonein  ander getrennte     Magnete    8, 8a als Kontakte       angeordnet    zu werden.

   Das magnetische Ende  des schwingenden Teils 3     überhriiclit    im an  gezogenen     Zustand    die     beiden    Kontakte 8,  8a, siehe     Fig.        .3.        Das    Telephon 1 hat auf  seiner Membran     einen        Steg    (Draht) 2 befe  stigt, der in eine Öse mündet, durch welche       hindurch    der Draht 3 ragt,

   der in den     ver-          schieblich    auf der     Platte    4     angeordneten     Bock 5 mit einem konischen     Loch    ähnlich      einem Ziehsteine gelagert ist. Das eine Ende  des Drahtes 3     ist    auf einer Feder 6 befestigt,  die wieder durch die     .Stellschraube    7 in ihrer  Lage gegen den Bock 5     verstellbar    ist. Das       andere    Ende des Drahtes 3     ,ist    frei schwin  gend.

   Die Entfernung des Steges 2     biss    zum       11     Bock 5 beträgt     ca.        %    der Gesamtlänge des       I3,rahtstückes    3 vom Block 5 bis zum freien       Eide.    In der Nähe     des    freien     Drahtendes    3  befindet sich unter dem     Drahte    auf     der    Platte  4. von dieser isoliert das Kontaktstück 8, das  als Dauermagnet ausgebildet     ist    und den  Zweck hat, den Draht bei stärkerer Aus  ;

  chwingung nach     erfolgter    Kontaktgabe fest  zuhalten und so den     Übergangswiderstand    zu  verkleinern. In Reihe mit einer Batterie 9  liegt     Idas        Relais    10, das erst dann einge  schaltet wird,     wenn,der    über die     Platte    4 auf  den Draht 3 übergehende Strom durch Be  rühren des Drahtes 3 mit der Kontaktfläche  8 .geschlossen ist.

   Das     Relais    10 besitzt einen  Anker     10a,    der in     -eine    Nase der in     Platte    4  federnd durch die Feder 12 gelagerten     Stange     11 so lange eingeklinkt bleibt,     bis,das    Relais  10     erregt    wird, wodurch die Feder 12 zur  Wirkung kommt und das im nachfolgenden       beschriebene    Alarmwerk auslöst.

   Gleichzeitig  mit dem Hochgehen der Stange 11 wird  durch dass eine Ende der Stange 11 der Draht  3 von der magnetischen Kontaktfläche 8 ab  gehoben und der     iStromkrels    zum Relais     un-          terbrochen.    Das Alarmwerk wieder besteht  aus einem Zahnrad 13 mit einem     Gesperre    14,  ähnlich einem     Weckerwerk.    Mit ,dem     Ge-          sperre    14 in     Verbindung    steht ein Klöppel  15, ,der gegen     .die    beiden     Schalmeien    16 und  17 bei Betätigung der Vorrichtung schlägt.

    Direkt auf der     Achse    ,des Zahnrades 13 oder  durch Zwischenräder     übersetzt,    wirkt als An  triebskraft ein Gewicht 19, das, wie üblich,  auf einer Seiltrommel 1,8 aufgewickelt ist  und bei Aufhebung der Sperre 20 durch die  Stange 11, von ihr abrollen kann.  



  Anstatt der     elektromagnetischen    Aus  lösung des Ankers könnte auch eine Anord  nung vorgesehen sein, nach welcher die Aus  lösung -auf mechanischem Wege vom     .Schwin-          gung        organ    aus erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Fernbetätigung von Ruf- oder Alarmeinrichtungen, :
    sowie von Radio empfangsgeräten, dadurch ,gekennzeichnet, dass mit einem durch den Sendewechselstrom erregten schwingungsfähigen Organ ein auf die gleiche Frequenz abgestimmter einseitig eingespannter .schwingungsfähiger Metallstab gekuppelt ist, der in Resonanzschwingungen gerät und hierbei in den Bereich mindestens eines als Gegenpol ausgebildeten Magnetes gelangt und von diesem angezogen wird,
    wo durch die iSperre eines zur Fernbetätigung der Ruf- oder Alarmeinrichtung oder zur Einschaltung des Rundfunkgerätes vorgese henen Uhrwerkes gelöst wird. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass,der Sendewech selstrom ein reiner Wechselstrom ist. 2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d-ass der Sendewech selstrom ein zerhackter Gleichstrom ist.
    3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass das schwin- gungsfähige Organeine Telephonmembran ist. 4. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass der resonanz- schwingungserregte Metallstab .eine Blatt feder ist. 5. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der resonanz- schwin:gun;gserregte Metallstab ein Draht ist. 6.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der resonanz- schwingungserregte Metallstab den einen Pol eines Sekundämtromkreises, der an ziehende Magnet den zweiten Pol bildet. 7. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei voneinan der isolierte Magnete die beiden Pole eines Stromkreises bilden, der durch den ange zogenen, resonanzschwingungserregten Me tallstab geschlossen wird.
CH197688D 1937-04-23 1937-04-23 Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder Alarm-Einrichtungen sowie von Radioempfangsgeräten. CH197688A (de)

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