CH197690A - Fliehkraftkontaktregler. - Google Patents
Fliehkraftkontaktregler.Info
- Publication number
- CH197690A CH197690A CH197690DA CH197690A CH 197690 A CH197690 A CH 197690A CH 197690D A CH197690D A CH 197690DA CH 197690 A CH197690 A CH 197690A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- contact
- centrifugal
- force
- regulator
- lever
- Prior art date
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 5
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 230000003628 erosive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
Landscapes
- High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
Description
Fliehkr aftkontaktregler. Bei Fliehkraftkontaktreglern mit umlau fenden Kontakten hat sich der wesentliche Nachteil bemerkbar gemacht, @dass infolge des Verschleisses der Kontakte die Regeldrehzahl sich im Laufe des Betriebes ändert.
Eine Änderung der Drehzahl durch den Kontaktverschleiss tritt im wesentlichen durch folgende drei Einflüsse ein: 1. Verringerung der Federlänge und da init der Federkraft, 2. Verlagerung des iSchwerpunktes der Fliehmasse, 3. Veränderung der Masse des .gesamten Fliehgewichtes durch die Matmialwanderung am bewegten Kontakt.
Gemäss,der Erfindung werden diese Nach teile dadurch vermieden, dass zur Ausschal tung des Einflusses des Kontaktabbrandes zwischen Fliehkraft und Federkraft bei Nenndrehzahl indifferentes Gleichgewicht besteht, und dass die Fliehkraft des bewegten Kontaktes praktisch keine Verstellkraftkom- ponente besitzt.
Es sind zwar Drehzahlkontaktregler be kannt, bei denen bei Nenndrehzahl Flieh kraft und Federkraft sich in indifferentem Gleichgewicht befinden, so dass ein Teil der obengenannten Nachteile aufgehoben wird. Besteht nämlich in jeder Lage des Fliehge wichtes Gleichgewicht, so bleibt auch bei Verlagerung des Fliehgewichtes durch Kon taktverschleiss und bei der dadurch beding ten Verringerung der Federkraft die Dreh zahl konstant.
Um aber :gleichzeitig den Ein fluss der Massenverminderung durch Kontakt- verschleiss auszuschliessen, wird nach der Er findung der bewegte Kontakt so angeordnet, dass seine Fliehkraft praktisch keine Verstell kraftkomponente besitzt.
Vorteilhaft ist eine Anordnung, bei der die Feder im oder -dicht am Schwerpunkt des Reglerhebels angreift, weil .dabei :das Lager des Reglerhebels im Betrieb entlastet und dessen Abnutzung vermieden ist.
Um trotz eventuell vorhandener Lagerluft stets eine eindeutige Lage des Reglerhebels zu erbal- ten, ist es zweckmässig, den Hebelarm der Fe derkraft um einen geringen Betrag verschie den von dem der Fliehkraft zu machen.
Anhand der Abb. 1 bis .\3 ist die Erfin dung an einem Ausführungsbeispiel veran schaulicht. Der Fl.ielikraftkontaktregler be sitzt ein Gehäuse 1, Ivelches fest mit der zu regelnden Achse 2 verbunden ist. Der Regler hebel 3 ist um die Achse 4 drehbar und trägt an seinem einen Arm das Flieligewieht 5, während auf seinem andern Arm der he- wegliche Kontakt 6 angeordnet ist.
Die Fe der 8 ist an ihrem eineu Ende an dein Punkt 9 fest auf der Reglerscheibe und an ihrem andern Ende an dem Punkt 10 mit dem Kon- takthebe'1 3 verbunden und wirkt der Flieh kraft des Kontakthebels entgegen. Die Pfeile 17. und 12 zeigen die Richtung der Feder kraft und der Fliehkraft an.
Die Feder 8 ist nun tierartig bemessen, gebildet und ungeordnet, .dass bei einer <B>t</B> tus, bestimmten Drehzahl, der Nenndrehzahl in jeder Lage des Kontakthebels 3 das Dreh moment der Fliehkraft gleich dem Drehmo ment der Federkraft ist.
Der Regler arbeitet somit im indifferenten Gleichgewicht, so dass auch bei einer durch Verschleiss der Kontakte 6 und 7 bewirkten Lagen@änderung des Reg lerhebels 3 stets der Gleichgewichtszustand erhalten: bleibt. Vorteilhaft wird die Feder 8 im Schwerpunkt des Reglerhebels 3 befestigt.
Der Kontakt 7 ist fest auf der Scheibe 1 in einer derartigen Lage angebracht, da.ss bei Kontaktschluss der Schwerpunkt des beweg ten Kontaktes 6 in der Ebene liegt,
die durch die zu regelnde Achse 2 und die Achse 4 des Kontakthebels bestimmt ist. Durch eine derartige Anordnung kann eine Veränderung der Masse des Reglerhebe1s durch Kon Pakt verschleiss das Drehmoment der Fliehkraft nicht nennenswert beeinflussen, da die Flieh- kraft des bewegten Kontaktes im wesent lichen stets in Richtung auf die Drehachse 4 wirkt.
Die Masse des Kontaktes (wird so mit für die auf den Reglerhebel 3 wirkenden Einstellkräfte unwirksam. Die unter be- stimmten Umständen zur Hubbegrenzung er forderliche, träge Masse wird durch die Scheibe <B>13</B> gebildet, die lose auf der Regler- liebelachse 4 gelagert ist und eine Bohrung 15 besitzt.
In diese Bohrung greift ein Mit nahmestift 14, der auf ,dem Reglerhebel 3 sitzt und kleineren Durchmesser als die Boh rung 15 aufweist.
Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für den gesteuerten Anschlag. Der Übersichtlich- keit halber sind die übrigen Teile des Reg lers, die von Abb. 1 her bekannt sind, nur angedeutet. Die neu hinzukommenden Teile ' sind als in einer andern Ebene gelegen zu denken.
Die um den Zapfen 17 drehbare Platte 18 bildet mit ihrem Lappen 19 den Anschlag für den auf dem Reglerliebel 3 sitzenden Anschlagstift 16. Die Platte 18 trägt den um die Achse 2,0 drehbaren Hebel 21, der durch die Feder 22 mit seinem V-för- migen Ausschnitt gegen den @nsclilagstift 16 gepresst wird.
Dadurch wird stets der gleiche, gewünschte Abstand zwischan Anschlagstift 16 und Anschlag 19 hergestellt, wie es für einen konstanten Kontakthub erforderlich ist. Bei umlaufendem Regler wird Hebel 21. durch die Fliehkraft entgegen der Feder 2'2 nach aussen geschleudert und legt sich gegen den Stift 23.
Damit ist der Anschlaustift 1(; des Reglerhebels freigegeben und kann sich bis zum Anschlag 19 bewegen. Tim die Stel lung der Platte 18 während des Betriebes fest zulegen, ist :das F'liehgewieht 24 vorgesehen, das, durch die Fliehkraft nach aussen ge drückt, sich um die Achse 25 dreht, die auf der Reglergrundplatte 1 befestigt ist.
Hierbei wird durch das Fliehgewicht 24 bezw. durch das untere Endweines ,Schaftes 2,(i die Platte <B>18</B> auf der Grundplatte 1 fest,geldemmt. Bei stillstehendem Motor wird das Fliehgewicht 24 durch die Feder 27 gegen den Anschlag 28 gezogen und damit die Platte 1.8 wieder freigegeben. Die Federn 22 und 27, sowie die Massen von Hebel 21 und 24 sind so bemes sen,
dass die Arretierung des Anschlages 19 durch Fliehgewicht 24 bereits bei niedriger l)relizahl erfolgt, die Freigabe des Anschlag- stiften 16 durch den liebe! 21 erst bei höherer Drehzahl, jedoch bereits vor dem Erreichen der Betriebsdrehzahl.
In Abb. 3 ist der untere Teil der Platte 18 mit der Feder 27 und dem F'liehkraftge- wicht 2 4 in ,Seitenansicht dargestellt, um,die Wirkungsweise des Flieh,gewiehtes 24 besser zu veranschaulichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fliehkraftkontaktregler, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Ausschaltung des Einflus ses des Kontaktabbrandes zwischen Flieh kraft und Federkraft bei Nenndrehzahl in differentes Gleichgewicht besteht, und @dass die Fliehkraft,des bewegten Kontaktes prak tisch keine Verstellkraftkomponente besitzt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Fdiehkraftkontaktregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt der Antriebsachse (2) der Schwerpunkt des bewegten Kontaktes (6) und der Drehpunkt des R,eglerhebels (4) auf einer Linie liegen.2. FltehkraftkontaktregIer nach Patentan spruch,dadurch ,gekennzeichnet, dass durch eine träge Masse, die bei Über schreitung eines gewissen Ausschlages hubbegrenzend wirkt, der Kontakthub unabhängig vom gontaktabbrand kon stant ,gehalten wird. 3. Fliehkraftkontaktregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch .einen Anschlag, der jedesmal beim Stillnetzen des Motors durch eine selbst- tätige Vorrichtung nachgestellt wird, :der Kontakthub unabhängig vom Kontakt- abbrand konstant gehalten wird. 4. Fliehkraftkontaktregler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis .3, da durch ;gekennzeichnet, .dass die Feder am .Schwerpunkt des Kontakthebels angreift. 5. Fliehkraftkontaktregler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass ,der Hebelarm der Federkraft von dem der Fliehkraft abweicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197690X | 1935-11-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197690A true CH197690A (de) | 1938-05-15 |
Family
ID=5756531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197690D CH197690A (de) | 1935-11-11 | 1936-11-02 | Fliehkraftkontaktregler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197690A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166887B (de) * | 1959-10-30 | 1964-04-02 | Licentia Gmbh | Elektrischer Fliehkraftschalter |
-
1936
- 1936-11-02 CH CH197690D patent/CH197690A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166887B (de) * | 1959-10-30 | 1964-04-02 | Licentia Gmbh | Elektrischer Fliehkraftschalter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT150919B (de) | Fliehkraftkontaktregler. | |
| DE2702020C3 (de) | Uhrwerk | |
| DE715667C (de) | Schnellschlussausloeser fuer Dampf- oder Gasturbinen | |
| DE628438C (de) | Fliehkraftregler | |
| DE176334C (de) | ||
| DE818567C (de) | Lastdruckbremse | |
| DE853199C (de) | Geschwindigkeitsregler fuer Aufzuege | |
| DE632372C (de) | Resonanzfederantrieb mit von der Resonanzfeder gesteuertem Triebrad | |
| DE1154858B (de) | Elektromotor, insbesondere Kleinstmotor, mit Vorrichtung zur selbsttaetigen Drehzahlregelung | |
| DE612576C (de) | Schaltuhr | |
| DE671871C (de) | Fliehkraftpendelregler fuer eine mit stark veraenderlicher Drehzahl arbeitende Kraftmaschine | |
| DE814622C (de) | Elektromotorisch angetriebenes Geraet zur Erzeugung einer Stellkraft, z. B. zum Lueften von Bremsen, Loesen von Kupplungen u. dgl. | |
| AT118501B (de) | Fliehkraftregler. | |
| DE691096C (de) | Fliehkraftbremsvorrichtung | |
| DE506995C (de) | Selbsttaetiger Regler fuer Zuender von Verbrennungsmotoren | |
| DE909164C (de) | Selbsttaetige Zuendzeitpunktverstellvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE709157C (de) | Fliehkraftregler, insbesondere zum Regeln der Brennstoffzufuhr von Einspritzbrennkraftmaschinen | |
| AT158356B (de) | Fliehkraftregler, insbesondere zum Regeln der Brennstoffzufuhr von Einspritzbrennkraftmaschinen. | |
| DE362831C (de) | Feuerschutzklappe mit selbsttaetig wirkender Friktionskupplung | |
| DE955161C (de) | Steuervorrichtung fuer elektrische Stromkreise | |
| DE399108C (de) | Fliehkraftregler | |
| DE488710C (de) | Vorrichtung zum Anstellen der Laufringe fuer Kegelrollenlager | |
| DE540111C (de) | Fliehkraftregler fuer Unterbrecher an Zuendern | |
| DE1479754U (de) | ||
| DE469061C (de) | Steuerknaggen |