CH197694A - Elektrisches Wellenfilter. - Google Patents

Elektrisches Wellenfilter.

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CH197694A
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wave filter
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description


  Elektrisches Wellenfilter.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf elektrische     Wellenfilter,    bei denen me  chanische Schwingungselemente benützt wer  den.  



  Die Erfindung bezweckt die Erweiterung  des Frequenzbereiches solcher     Filter,    .die  Herabsetzung ihrer     Herstellungskosten    und  der Zahl der für ihren Bau erforderlichen       Schwingungselemente.     



  Es ist bekannt, dass Wellenfilter dritter  Art in bezug auf die bei ihnen erhältlichen       Übertragungskenngrössen    den     Vorteil    der all  gemeinen Verwendbarkeit besitzen. Dieser  Vorteil ist jedoch vom Nachteil begleitet,  dass sie eine sehr grosse Anzahl von     Impe-          danzelementen    und zwischen den Impedanz  elementen gewisser Zweige einen hohen Ab  gleichungsgrad erfordern.

   Wo     zur    Gewähr  leistung der aus ihrem geringen Energie  verbrauch hervorgehenden Vorteile     mecha-          nisehe        Schwingungsvorrichtungen,    beispiels  weise     piezoelektrische        Kristalle,    in den         Filterstromkreis    eingefügt werden,     lassen    die       Herstellungskosten    und der Aufwand beider       Einstellung        @dieser        Vorrichtungen    es     wüün-          sehenswert    erscheinen,

   ihre Anzahl auf ein       Mindestmass;        herabzusetzen.     



  Das elektrische Wellenfilter nach der Er  findung, welches zwei Paare von Impedanz  zweigen aufweist, die     zwischen    ein Ein  gangsklemmenpaar und ein     Ausgangsklem-          menpaar    derart eingeschaltet sind, dass sie  ein symmetrisches     Kettenglied        dritter    Art  bilden, wobei je die beiden zu einem Paar  zusammengehörigen     Impedanzzweige    gleich  sind, ist dadurch gekennzeichnet, dass ein  mechanisches 'Schwingungselement symme  trisch mit beiden Zweigen des einen Paares  elektromechanisch gekoppelt ist,

   und dass ein  zweites     mechanisches        Schwingungselement    in  gleicher Weise mit beiden Zweigen des an  dern Paares gekoppelt     ist,    wobei die genann  ten     Schwingungselemente    verschiedene Reso  nanzfrequenzen besitzen. Die elektromecha-           ni.sehe        Kopplung    kann entweder elektrosta  tisch oder elektromagnetisch sein, wobei sich  die erste Art dort eignet, wo     piezoelektrische     Kristalle als mechanische Schwingungs  elemente verwendet werden, und die zweite  Art, wo metallische     Resonatoren    verwendet  werden.

   Ferner können für den Bau der Fil  ter     piezoelektrische    Kristalle verwendet wer  den, die     Biegtings.schwingungen    ausführen  können, wodurch der Frequenzbereich erheb  lich     erweitert    wird. Zu diesem Zwecke kön  nen     Kristallelemente    verwendet     werden.    die  entweder in Form eines Stabes oder einer  Stimmgabel     zugeschnitten    sind und die vor  zugsweise in oder in der     -Nähe    ihrer       Sch -inrungsknoten    gehalten werden.  



  Nachstehend werden Ausführungsbei  spiele der Erfindung, die in den beiliegenden       Zeichnungen    dargestellt sind. beschrieben.    In den Zeichnungen zeigt:         Fig.    1 schematisch ein Wellenfilter, in  welchem als mechanische     Impedanzelemente          piezoelektrisehe        Kristalle    verwendet werden,       Fio-.    2 einen     piezoelektrischen        Schwing-          körper.     



       Fig.    3 das Ersatzschema der Vorrichtung       nach    Fit' o-.<B>2</B>,       Fig.    4 eine auf dem Prinzip der     Magneto-          striktion    beruhende Schwingungsvorrichtung,       Fin.    5 das     Ersatzschema    der Vorrichtung  der     Fig.    4,       Fig.        t;    die Kennlinien dieser Vorrichtung,       Fig.        -7    eine schematische Darstellung eines  Filters mit     magnetostriktiven    Schwingungs  vorrichtungen.  



       Fig-.8    und 9 Kennlinien des Filters der       Fig.    7,       Fig.    10 ein     piezoelektrisches    Kristall  element. das in der Form eines     Stabes    zu  geschnitten ist und     Biegungsschwingungen     ausführen kann,       Fig.1l    eine Seitenansicht des Kristall  elementes der     Fig.    10, aus welcher ersicht  lich ist, in welcher Weise das Element durch  mit den einzelnen Elektroden kontakt  machende Klemmen getragen wird,       Fig.    12 ein     piezoelektrisches    Kristall-         element,

      das in der Form einer     Stimmgabel     zugeschnitten ist,       Fig.    13 einen Schnitt in der Ebene 4-4  des Kristallelementes der     Fig.    12,       Fig.    14, wie die Elektroden .der Elemente  der     Fig.    10 und 12 angeschlossen werden  müssen, damit     diese        Biegungsschwingungen     ausführen können,       Fig.    15 Kurven, die bei der Berechnung  derartiger Filter vorteilhaft angewendet wer  den können,       Fig.    16 ein Kettenglied     dritter    Art. in  welchem zwei Kristallelemente nach     Fig.    111  oder 12 verwendet werden.  



  Das in der     Fig.    1     gezeigte    Filter dritter  Art besitzt zwei     piezoelektrische    Kristalle 10  und 11. welche als mechanische     Schwin;.n         igs-          elemente    wirken und so mit dem elektrischen  Teil gekoppelt sind, dass jeder Kristall in  zwei gleich     angeordneten    Zweigen     des        Ketten-          gliedes        dritter    Art liegt. Auf diese Wehe ist  der     Kristall    10 in beide Leitungszweige und  der Kristall Il in beide     l@reuzz-uveige    ein  geschaltet.

   Die     Eingangsklemmen    des Fil  ters sind mit 1 und 2 und die Ausgangs  klemmen mit 3 und 4 bezeichnet.  



  Die Kristalle können als rechtwinklige  Platten ausgebildet sein, die so zugeschnitten  sind, dass die grösste Fläche senkrecht zur  elektrischen Achse des Kristallen und die  längere     Seitenfläche    parallel zur mecha  nischen Achse des Kristallen liegt. Dabei  ist unter der mechanischen Achse diejenige  zu verstehen, die senkrecht zu den ihrer  seits senkrecht zueinander stehenden elek  trischen und optischen Achsen steht und  längs welcher die Hauptschwingungen     eines          longitudinal    schwingenden     Niederfrectuenz-          kristalles    auftreten.

   Kristalle, die so ge  schnitten und deren grosse Flächen mit Elek  troden versehen sind, schwingen bei elek  trischer Erregung     longitudinal    und be  sitzen, wenn sie für den beim     Trägertelepho-          niebetrieb    benützten, verhältnismässig nied  rigen Frequenzbereich bemessen      -orden    sind,  Abmessungen, die einen zweckmässigen me  chanischen Einbau erlauben. Andere be  kannte Formen von Kristallen können jedoch      auch verwendet und unter Umständen sogar  bevorzugt werden. Das in der     Fig.    1 .gezeigte  Filter ist jedoch mit den oben beschriebenen  rechteckigen Kristallen versehen, die von der  Seite gezeigt sind.  



  Der Kristall 10 ist mit zwei Elektroden  paaren 1'2, 121 und 13, 131 versehen, die  auf gegenüberliegenden Seiten     des    Kristallgis  liegen, das Paar 12, 121 in der     obern    Kri  stallhälfte und das Paar 13, 131 in der un  tern. Diese Elektroden können aus Silber be  stehen, das direkt auf den Kristall auf  gebracht ist,     beispielsweise    so, dass die     bei-          der.    :u belegenden Flächen zuerst ganz mit  Silber überzogen werden, worauf     in    der  Mitte jeder Fläche ein schmaler Streifen des       Sill        rüberzuges    entfernt wird.

   Im allgemei  nen empfiehlt es sich, auch an den Kanten  einen schmalen Streifen zu entfernen. Der  Kristall 11     ist    in gleicher Weise mit zwei  entsprechenden     Elektrodenpaaren    14, 14' und  15, 151 versehen. Die Elektroden 12 und 12'  des Kristallgis 10 sind mit den Klemmen 1       bezw.    3 verbunden und die Elektroden 13  und 131 mit den Klemmen 2     bezw.    4. Die  Elektroden 14 und 141 des Kristallgis 11 sind  mit den Klemmen 1     bezw.    4 und die Elek  troden 15 und 151 mit .den Klemmen 3     bezw.    2  verbunden. Die     Fig.    2 zeigt eine perspekti  vische Ansicht des Kristallgis 10 und die An  ordnung der Elektroden und ihrer An  schlüsse.  



  Obschon jeder Kristall als einheitliches  Schwingungsgebilde arbeitet, lässt sieh sein  Verhalten im Filterstromkreis am besten da  durch     betrachten,    dass man ihn als gleich  wertig zu zwei Kristallen auffasst, die da  durch erhalten werden, dass man ihn zwi  schen zwei     benachbarten    Elektroden durch  schneidet. Dadurch würde man zwei gleiche       Leitungszweigkristalle    und zwei gleiche       Kreuzzweigkristalle    erhalten.

   Würden vier  getrennte Kristalle benützt, so müsste man  der Verbindungsweise der Elektroden und  der Filterklemmen keine Beachtung schen  ken, dagegen muss man, wenn sie wie in       Fig.1    und 2 .gepaart sind und so einheitliche  Gebilde bilden, darauf achten, dass die Er-         regungsspannungen,    die jeder Hälfte an  gelegt werden, eine derartige gegenseitige       Beziehung    aufweisen, dass beide Hälften  gleichzeitig in der gleichen Richtung schwin  gen.

       Andernfalls        wü.rd-e    die     Schwingung     jeder Hälfte diejenige der andern aufzuheben  versuchen, und es würde eine     Durchbiegung     längs der Längsachse des     Kristallgis    auf  treten. Bei der in der     Fig.    1 gezeigten Ver  bindungsweise werden die richtigen gegen  seitigen     Polaritätsverhältnisse    für die Er  regungsspannungen erhalten, so dass jede  Hälfte des Kristallgis in der richtigen     Weise     schwingt.

   Aus der     Fig.    1 geht hervor, dass  im Falle des Kristallgis 10 die untern Elek  troden 13 und 131 gegenüber den Elektroden  12 und 121 in umgekehrter- Weise mit den  Eingangsklemmen und den Ausgangsklem  inen verbunden sind. Das gleiche gilt auch  für die     Elektrodenpaare    des Kristallgis 11.  



  Die     Fig.    3 zeigt den elektrischen Ersatz  stromkreis für den Kristall 10. Er umfasst  zwei gleiche Impedanzen, von denen jede aus  einem einfachen Resonanzstromkreis besteht,  zu dem eine Kapazität in     Nebenschluss    ge  legt ist, wobei die eine Impedanz zwischen  die Klemmen 1 und 3 und die andere zwi  schen die Klemmen 2 und 4     eingeschaltet     ist. Die beiden Impedanzen des Ersatzstrom  kreises sind keiner gegenseitigen     Kopplung     unterworfen, obgleich in Wirklichkeit der  gleiche mechanische .Schwingkörper in jedem  Stromweg wirkt.  



  Die Werte der im elektrischen Ersatz  stromkreis vorhandenen     Induktanzen    und  Kapazitäten können aus den Kristallabmes  sungen bestimmt werden, indem man zuerst  das elektrische Äquivalent des ganzen Kri  stallgis unter der Annahme bestimmt, dass die  beiden Elektroden einer jeden Fläche eine  praktisch die ganze Fläche bedeckende ein  zige Elektrode bilden. Die Impedanz jeder  Hälfte des     Kristallgis    ist dann zweimal so  gross wie jene des ganzen     Kristallgis.    In  der     Fig.    3 besteht jede Impedanz aus einem  Resonanzzweig mit einer     Induktanz    2     L1    und  einer Kapazität von
EMI0003.0044  
   dem eine Kapazität      von
EMI0004.0001  
   parallelgeschaltet ist.

   Als Funktio  nen der     Abmessungen        des        Kristalles    können  diese Grössen wie folgt     dargestellt    werden:  
EMI0004.0006     
    worin     l.,        zc    und<I>t</I> die Länge, Breite und Dicke  des     Kristalles    in Zentimetern sind.  



  Für die Kombination zweier Paare     piezo-          elektrischer    Kristalle in einem Kettenglied  dritter Art, das nur ein einziges Übertra  gungsband aufweisen soll, gilt,     dass    die Lei  tungszweig- und die     Kreuzzweig-Kristall-          impedanzen    ungleiche     Frequenzcharakteristi-          ken    besitzen müssen, die eine solche Be  ziehung zueinander aufweisen, dass die Reso  nanz der Leitungszweige mit der Antireso  nanz der Kreuzzweige zusammenfällt oder  umgekehrt. Die Gleichungen (1) ermöglichen       ec:,    die Kristalldimensionen so zu bemessen,  dass diese Bedingung erfüllt, wird.  



       Fig.    1 zeigt vier gleiche     Reihenindukta.n-          zen    vom Wert     ?!,        L",    die in die Zuleitungen  zum Kettenglied     eingeschaltet    sind und  durch die ein breiteres     Übertragungsband    er  halten wird, ohne dass die Schärfe der Selek  tivität leidet.  



       Fig.    4 zeigt eine andere Art von elektro  mechanischen Impedanzen, die sich zur Ver  wendung in derartigen Filtern eignet. Bei  dieser Vorrichtung besteht das Schwingungs  element aus dem rohrförmigen Glied 16 aus       magnetostriktivem    Material, das in der Mitte  durch die Schneiden 17 und 171     getragen     wird und mit den zur Aufnahme der       Wechselströme    dienenden Erregerspulen 18  und 19 versehen ist.

   Wie dargestellt, be  decken diese Spulen die ganze Länge der  Röhre, doch können sie auch nur halb so  lang gemacht      >erden.    Das Schwingen der  Röhre 1.6 wird durch     magnetostriktive    Kräfte  hervorgerufen, die durch die Ströme in den    Wicklungen bewirkt     -#\,erderi.    und damit  diese Kräfte die gleiche Frequenz wie die  Erregungsströme erhalten, muss die Röhre  durch ein einseitig     gerichtetes    magnetisches  Feld magnetisch polarisiert werden.  



  Zu diesem Zweck ist ein Polarisierungs  magnet 21 vorgesehen, dessen Polflächen vor  den Enden des 'Schwingungselementes liegen  und der somit mit     letzterem    einen praktisch  geschlossenen magnetischen Kreis bildet. Die  zwischen den Enden des Rohres 16 und dem  Polarisierungsmagnet vorhandenen schmalen  Luftspalte ermöglichen ein     freies    Schwingen.  Das     @1-fagnetfeld    wird durch eine Wicklung  ?2 hervorgerufen. die von der Batterie 23  oder einer sonstigen     Gleichstromquelle    über  einen einstellbaren Widerstand 24 gespeist  wird.

   Um zu verhindern, dass unter der Ein  wirkung der     Erregungsströme    in der Röhre  16 ein     Wirbelstromfluss    auftreten kann, ist       diese    bei 20 in der Längsrichtung geschlitzt.  



  Die elektrische Impedanz eines     magneto-          striktiven    Elementes der gezeigten Art, ge  messen an den Klemmen einer der     Erre@,c,r-          w-icklungen,    entspricht derjenigen der     Fig.    5,  die eine     Induktanz        L"        besitzt,    zu der ein       Reilienresonanzstromkreis        L,        Cl    in Neben  schluss     gelegt    ist.

   Die     Induktanz        L"        ent-          ,cpricht    der     Induktanz    L" der Erregerwick  lung bei fehlender     Mmnnetotriktionswirkung     oder bei derart befestigter Reihre 16, dass sie       nicht    schwingen kann. Die     Induktanz        L,    und  die Kapazität Cl besitzen Werte, die von den  körperlichen     Abmessungen,    den mechanischen  Konstanten der Röhre 16 und dem     Magneto-          striktionskraftfaktor    abhängig sind.

   Näheres  darüber findet sich in einem Artikel von       ssutterworth    in     den        "Proceedings    of ehe     Phy-          sical        Societv"    vom<B>1.</B> März 1931, Seite 166.  Es ist zu erwähnen, dass die. Resonanz von  L, und     Cl    der ersten mechanischen Resonanz  frequenz des Rohres bei     Längsschwingungen     entspricht.  



  Die     Reaktanz-Frequenzkennlinie    der Im  pedanz ist durch die Kurve 25 der     Fi        g.    6  dargestellt. Sie zeigt     ns,ci    kritische     Fre-          quenzwerte,    den einen bei     fo,    bei welchem  Antiresonanz vorhanden ist, und eine höhere      Frequenz f,, die der Resonanzfrequenz von       L,    und C,, das heisst der mechanischen Reso  nanz     des    Schwingkörpers entspricht.

   Infolge  der durch die     iVIagnetostriktion        bewirkten,     verhältnismässig geringen elektromechani  schen Kopplung liegen die beiden Frequen  zen     f"    und     f,    sehr nahe beieinander, so dass  die Verwendung der Vorrichtung auf Filter  mit sehr schmaler Bandbreite beschränkt zu  sein scheint. Ein grösserer     Frequenzabstand          zwischen    den kritischen     Frequenzwerten    lässt  sich jedoch durch Hinzufügen einer Kapa  zität in Reihe zur Erregerwicklung erzielen,  wobei die     Reaktanzkennlinie    etwa den Ver  lauf der Kurve 26 der     F'ig.6    besitzt.

   Es  tritt dann eine     unterhalb        f"    liegende neue       ldesonanzfrequenz    f 2 auf, und die obere Reso  nanzfrequenz wird vom Wert f, nach     fa    ver  schoben. Der Abstand der Frequenzen     f2    und  A von der     Antiresonanzfrequenz    f     o    kann  durch Andern der Reihenkapazität beein  flusst werden.  



       Fig.    7 zeigt die Anwendung von     magneto-          striktiven    Schwingkörpern von der oben be  schriebenen Art in einem     Breitbandfilter.    Es  werden dabei zwei \Schwingungselemente 27  und 28 benützt, von denen das Element 27  zwei gleiche Erregerwicklungen     W3,    und     T/Va'          besitzt,    die in die     Leitungszweige    des     Ketten-          gliedes        dritter    Art eingeschaltet sind.

   Das  Element     \?8    besitzt zwei gleiche Wicklungen       13'b    und     TVb',    die in die Kreuzzweige ein  äeschaltet sind. In Reihe zu den Wicklun  gen     Ww    und     Wa'    sind     gleichgrosse    Kapazi  täten     C",    und     Ca'        eingeschaltet,    und ein ent  sprechendes Paar     gleichgrosser    Kapazitäten       C,,    und     Cb'    ist in die Kreuzzweige     eingefügt.     Die Schwingungselemente sind in dieser  Figur nur sehr schematisch     dargestellt,

      und  die Polarisierungsmagnete und ihre zugehö  rigen Stromkreise sind der Einfachheit hat-,       ber    nicht gezeigt.  



  Die Wicklung TV" ist zwischen .die Klem  men 1 und 3 des Filters und die Wicklung       W.;'    zwischen die Klemmen 2 und 4 ge  schaltet. Die Wicklungen     W.,    und     WJ    müs  sen so gepolt sein, dass der sie durchfliessende  Strom den Kern in der gleichen Richtung         magnetisiert.    Die     Wicklungen        Wb    und     Wb'     sind     in    gleicher Weise gepolt. Infolge der  Gleichheit der zwei Wicklungen eines jeden  Schwingungskörpers werden in     di4    beiden  Leitungszweige gleiche Impedanzen ein  geführt und ebenso in die Kreuzzweige.  



  Damit das Filter ein einziges Übertra  gungsband liefert, müssen die Kreuzzweig  impedanzen eine     Frequenzkennlinie    besitzen,  die von derjenigen der     LLeitungszweigimpe-          daDzen    verschieden ist, jedoch eine solche  gegenseitige Beziehung zueinander aufwei  sen, dass die kritischen     Frequenzwerte    zu  sammenfallen. Die     Antiresonanzfrequenzen     .der     Leitungszweige    müssen mit den Reso  nanzfrequenzen der Kreuzzweige zusammen  fallen und umgekehrt, und zwar innerhalb  des Frequenzbereiches des Übertragungs  bandes, während im     Dämpfungsbereich    die  Übereinstimmung zwischen kritischen Fre  quenzen gleichen Charakters liegen muss.

    Dies ist für das Filter .der     Fig.    7 an den  zwei in .den     Fig.    8 und 9 gezeigten Beispielen  dargestellt. In der     Fig.    8 entspricht die voll  ausgezogene Kurve 27 der     Reaktanz    der Lei  tungsimpedanzen und die gestrichelte Kurve  2.8 der     Reaktanz    der Kreuzzweige.

   In die  sem Falle erstreckt sich das Übertragungs  band von der untersten kritischen Fre  quenz     f,,    nach der höchsten Frequenz     fb.    Die  Kurven 29 und 30, die den     Leitungs-    und       Kreuzzweigimpedanzen    entsprechen, zeigen  ein .direktes Zusammenfallen zweier Reso  nanzen bei der Frequenz     fe    und die Koinzi  denz einer Resonanz- und einer     Antireso-          nanzfrequenz    beim Wert     fg.    Das Band er  streckt sich in diesem Falle von der unter  sten kritischen Frequenz f     ,#    nach der dritten  kritischen Frequenz<B>f d,

  </B> und die Frequenz f     e     liegt ausserhalb des übertragenen Bandes. In  beiden Figuren ist die Lage des Bandes  durch die schraffierten Streifen angedeutet.  



  Das     piezoelektrische    Kristallelement der       Fig.    10 umfasst ein     Parallelep.iped    61 mit  einem auf der einen Grossfläche     angeordneten          E.lektrodenpaar    62 und 63 und einem auf  der gegenüberliegenden Fläche liegenden       Elektrodenpaar        64@    und 65.

   Wenn ein     @ol.cher         Stab, wie weiter unten beschrieben, zum Aus  führen von     Biegungsschwingungen    veranlasst  wird, so schwingt er um die beiden Knoten  linien 66 und<B>67,</B> die von den Enden des       Stabes    um ungefähr den     0,224ten    Teil der  Länge entfernt sind.

   Damit die     Haltüeinrich-          tun-    nur eine     --eringe    Dämpfung der     Sehwin-          en        el          ),uncren    bewirken kann, muss der Stab an     die-          11     sen Stellen oder in der Nähe derselben ge  halten werden.

   Dies kann beispielsweise in  der in der Figur gezeigten Weise geschehen,        -o    auf der einen Seite des     Kristalles    die  Klemmen 70 und 71 die     Elekt.rorlen.        Fit    und  <B><I>63</I></B> fassen und die Klemmen 7 2 und 73 die  auf der andern Seite befindlichen Elektroden  64 und 65, und zwar in nächster Nähe der  Linie<B>67.</B> In gleicher Weise sind zwei wei  tere     Klemmenpaare,    von     denen    die Klemmen  74 und 75 sichtbar ,sind. in nächster Nähe der  Linie<B>66</B> angeordnet.  



       'NZ'ie    aus der     Fig.    11 hervorgeht., können  die oben beschriebenen Klemmen beispiels  weise als     :Metalleinsätze    ausgebildet sein, die  in die aus Isoliermaterial bestehenden Träger  76 und 77 eingebettet sind. Die     Anschluss-          drähte,    die an den Stellen 78, 19, 80 und 81  gezeigt sind, können angelötet oder     sonstwie     mit den Klemmen verbunden sein.  



  Die     Fig.    12 zeigt eine zweite Form eines  Kristallelementes, das die Form einer Stimm  gabel mit zwei Zinken 32 und 33 und einem  Rücken 34 besitzt. Auf der einen Seite der  Stimmgabel befindet sich eine Elektrode 35,  die längs den äussern. Kanten der Zinken und  dem untern Teil des Rückens verläuft. Eine  zweite Elektrode 36 verläuft längs den innern  Kanten der Zinken und dem obern Teil des  Rückens. Auf der gegenüberliegenden Seite  der Stimmgabel ist ein gleiches Elektroden  paar 3 7 und 38 angeordnet. Eine derartige  Stimmgabel besitzt eine Knotenlinie, die  parallel zu den Zinken verläuft und den  Rückenteil in zwei Teile teilt.

   Sie ist in       Fig.    12 mit     39-40        bezeichnet.    Die Stimm  gabel wird     vorzugsweise    längs dieser Linie  gehalten, was     beispielsweise    mittelst     eines     Paares von Klemmen 41 und 42 auf der  einen Seite und eines     Klemmenpaares    43 und    44 auf der andern     Seite    erfolgen kann.

   Wie  aus der     Fig.        1;3    zu entnehmen ist, können  diese     Klemmei    Metalleinsätze sein, die in  ein Trägerpaar aus Isoliermaterial eingelas  sen sind     und        an    die     Anschlussleiter    angelötet  oder     sonstwie    befestigt sind.  



  Die     Fig.    14 zeigt, in welcher Weise das       Kristallelement    der     Fig.    10 zu schalten ist,  damit der Stab     Biegungsschwingungei    aus  führt. Die Elektrode 62 und die diagonal       gegenüberliegende    Elektrode 65 sind mit der  Klemme 45 verbunden und die     beiden    andern  Elektronen mit der Klemme 46. Wenn den       Klemmen    45 und 46 eine     Weehsel-E.        M.    K.  aufgedrückt wird. so wird das Element 61  in     Biegungsschwingungen    versetzt.  



  Die Kurve 4 7 der     Fig.    15 veranschau  licht die Abhängigkeit der     Biegungssehwin-          gungsfrequenz    eines 1     ein    langen,     "N-ge-          sehnittenen"        0'-Kristalles    vom Verhältnis  der Längen der optischen und mechanischen       Achse,    wobei in dieser Figur die Ordinate  die Frequenz in Kilohertz und die Abszisse  die Werte der gewählten Verhältnisse zeigt.

    Unter einem     "Y-geschnitteneri"    0 "-Kristall       versteht    man einen Kristall, dessen Haupt  fläche, das heisst die grösste Fläche, senkrecht  zu einer Fläche des     Mutterkristalles    geschnit  ten wird und dessen     Breitseite    mit der  optischen Achse den Winkel 0 Grad ein  schliesst. Die Kurve 48 zeigt dasselbe für  einen     "N-geschnittenen"    18 '-Kristall, das  heisst einen Kristall, dessen Breitseite mit  der optischen Achse einen Winkel von<B>18'</B>  einschliesst. Die in der Richtung der elek  trischen Achse verlaufende Dicke spielt bei  der Bestimmung der Frequenz keine Rolle.

    Für einen Kristall irgendwelcher anderer  Länge kann die Frequenz nach dem     Ähnlich-          keitsprinzip    bestimmt werden, nach welchem  für einen Kristall von gegebener Form die  Resonanzfrequenz irgendwelcher Schwin  gungsart umgekehrt proportional zur Grösse  irgendeiner Dimension ist. Für einen 5 cm  langen     0'-Kristall    mit einem Verhältnis  der Längen der optischen Achse zur mecha  nischen Achse von 0,2 findet man in der  Kurve 47 für die Frequenz beispiels-      weise den Wert von 20 Kilohertz. Das ist  nur ungefähr ein Drittel der Frequenz für  den gleichen Kristall, falls er     LängescUwin-          gungen    durchführt.

   Für einen     18'-Kristall     ist die Frequenz, wie die Kurve 48 zeigt,  etwas geringer, da der     Youngsche    Modul für  diese Schnittart kleiner ist.  



  Wie bereits erwähnt worden ist, besteht  ein bekannter gleichwertiger     Ersatzstrom-          hreis    für einen     piezoelektrischen    Kristall aus  einer Kapazität C,, die in     Nebenschlüss    zu  der Reihenschaltung einer     Induktivität    und  einer Kapazität     C2    liegt. Der Wert des     Ver-          hältnieses   
EMI0007.0013  
   für einen     18'-Kristall,    bei wel  chem die Elektroden einer Seite etwa     "j3    bis  der Oberfläche bedecken, liegt bei 180  und für einen     0'-Kristall    bei 150.

   Die Neben  schlusskapazität     C,        des    Ersatzkreises ist die  elektrostatische Kapazität zwischen den bei  den Plattensätzen. Für einen     Biegungs-          s        c        Uwingungen        t'        ausführenden        Stab        lassen        sich     daraus die Werte der     R.eaktanzen    des Ersatz  kreises bestimmen.  



  Mit     stabförmigen    Kristallelementen, die  zur Ausführung von     Biegungsschwingungen     angeregt werden, können Frequenzen her  unter bis zu 16 oder 17 Kilohertz erzielt  werden. Noch niedrigere Frequenzen lassen  sich mit stimmgabelförmig zugeschnittenen       piezoelektrischen    Kristallen erzielen. Damit  dieser Kristall zum .Schwingen kommt, müs  sen die Elektroden wie in der     Fig.14    an  geschlossen werden, wobei die Elektroden 62,  63, 64 und 65 die Elektroden 35, 36, 37 und  38 der Stimmgabel der     Fig.l2    darstellen.

    Die beiden Aussenelektroden 35 und 37 be  wirken bei einer gewissen Spannungspola  rität,     .dass    sich die Aussenseite der Zinken  ausdehnt, während gleichzeitig die den  Innenelektroden 36 und 38 aufgedrückte  Spannung bewirkt, dass sich die     Innenseite     zusammenzieht, so dass sich die Zinken gegen  innen verbiegen und wie bei einer Stimm  gabel     schwingen.     



  Die Frequenz f einer     Stimmgabel    in  Perioden pro Sekunde ist durch folgende  Gleichung gegeben:  
EMI0007.0038     
    worin K eine     Konstante,    W die     Breite    einer  Zinke und l ihre Länge     bedeuten.    Diese For  mel setzt voraus, dass der Rücken verhältnis  mässig breit ausgeführt ist, andernfalls eine  Korrektur vorgenommen werden muss. Aus  Messungen an einem     "X-geschnittenen"          V-Kristall    hat man für     K    den Wert 65,000  ermittelt.

   Füreinen konkreten Fall mit einem  stimmgabelförmigen Kristall von 6 cm Länge  mit 4,5 cm langen und 0,4 cm breiten Zin  ken ergibt sich demnach die folgende Fre  quenz:  
EMI0007.0045     
    Mit einem 6 cm langen Kristall von noch  ausführbarer Breite kann man deshalb auf  Frequenzen von der Grössenordnung 1 Kilo  liertz heruntergehen.

   Auf diese Weise     ist    es  durch gleichzeitige Verwendung von     stab-          und    von     stimmgabelförmigen    Kristallelemen  ten möglich, einen Frequenzbereich von 1     bis     50 Kilohertz zu erhalten, ohne     dass    dabei ein  breiterer Kristall     verwendet    werden     muss,     als er für Längsschwingungen von 50 Kilo  hertz erforderlich ist.  



  Der Wert des     Verhältnisses    von     C,    und       Cl    liegt für einen     stimmgabelförmigen          0'-Kristall    ungefähr bei 300. Damit     können     .die     Reaktanzen    des Ersatzkreises bestimmt  werden. Aus zwei Paaren stimmgabelför  migen Kristallen kann ein Kettenleiter  dritter Art gebildet werden.  



  Die     Fig.    1.6 zeigt, wie die     piezoelek-          trischen    Kristallelemente von der     in        Fig.    10  oder 12 gezeigten Art in einem Filter ver  wendet werden können. Wie aus der Figur  hervorgeht, sind zwei Kristallelemente 55  und 56 zwischen einem Eingangsklemmen  paar 5 7 und 58 und einem     Ausgangsklemmen-          paar    59 und 60 derart angeordnet, dass sie  ein     Kettenglied        dritter    Art bilden.

   Das eine  Paar gegenüberliegender Elektroden des     Kri-          stalles    55 ist in den zwischen den Klemmen  57 und 59 liegenden     obern    Leitungszweig  eingeschaltet, während das andere Elektro-           denpaar    zwischen die Klemmen 58 und 60  geschaltet ist. Die     Kreuzzweigimpedanzen           -erden    durch das andere Kristallelement 56  gebildet, dessen eines     Elektrodenpaar    zwi  schen die Klemmen 58 und 59 geschaltet ist,  während das andere     Elektrodenpaar    zwischen  den Klemmen 57 und 60 liegt.

   Wenn, wie  in der     Fig.    16, zwei     Elemente    verwendet wer  den, so sind die     Übertragungskenngrössen    der  resultierenden Filter gleich, wie wenn in  jedem     Impedanzzweig    einzelne Impedanz  elemente verwendet würden; dagegen ist der  Wellenwiderstand des Filters doppelt so  gross.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Wellenfilter mit zwei Paa ren von Impedanzzweigen, die zwischen ein Eingangsklemmenpaar und ein Ausgangs klemmenpaar derart eingeschaltet sind, dass sie ein symmetrisches Kettenglied dritter Art bilden, wobei je die beiden zu einem Paar zusammengehörigen Impedanzzweige gleich sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein mecha nisches Schwingungselement :
    symmetrisch mit beiden Zweigen des einen Paares elektro mechanisch gekoppelt ist, und dass ein zweites mechanisches Schwingungselement in gleicher Weise mit beiden Zweigen des an dern Paares gekoppelt ist, wobei die genann ten Schwingungselemente verschiedene Reso nanzfrequenzen besitzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Wellenfilter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Schwingungselemente piezoelektrisohe Kristalle besitzen und dass jeder Kristall symmetrisch zwischen zwei Paaren von Plattenelektroden angeordnet ist, welche die elektromechanische Kopp lung mit den Paaren gleicher Impedanz- zweige herstellen. 2.
    Elektrisches Wellenfilter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Schwingungselemente Metallrohre mit magnetostriktiven Eigen schaften besitzen und dass die Kopplung mit den Impedanzzweigen mittelst induk tiver Wicklungen erfolgt, die sich über die ganze Länge der Rohre erstrecken. 3. Elektrisches Wellenfilter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Schwingungselemente piezoelektrische Kristalle aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass sie Biegungs- sehwingungen ausführen können. 4.
    Elektrisches Wellenfilter nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten piezoelektrischen Kristalle stimmgabelförmig ausgebildet sind. 5. Elektrisches Wellenfilter nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass den zur Ebene der Gabelzinken parallelen Flächen der Gabel je zwei Elektroden beigeordnet sind und dass zum Aalten des Kristalles längs einer Schwingungsknoten linie und zur Herstellung des elektrischen Kontaktes mit den Elektroden zwei Klem- menpaare vorhanden sind. 6.
    Elektrisches Wellenfilter nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den grössten Flächen eines stabförmigen Kristalles je zwei Elektroden beigeordnet sind und dass zum Tragen des Krista.lles und zur Herstellung des elektrischen Kon taktes mit den Elektroden vier Klemmen paare längs zwei im Bereich der Sehwin- gungsknotenlinien liegenden Linien vor handen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968967C (de) * 1952-01-18 1958-04-10 Philips Nv Bandpass-Kettenglied relativ breiten Durchlassbereiches mit einem magnetostriktiven Schwinger
DE1240761B (de) * 1963-10-30 1967-05-18 Gen Electric System zur Erkennung von Gegenstaenden

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