CH197700A - Elektronenstrahlröhre. - Google Patents

Elektronenstrahlröhre.

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CH197700A
CH197700A CH197700DA CH197700A CH 197700 A CH197700 A CH 197700A CH 197700D A CH197700D A CH 197700DA CH 197700 A CH197700 A CH 197700A
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cathode
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cathode ray
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektronenstrahlröhre.    Gegenstand der Erfindung ist eine Elek  tronenstrahlröhre, die zum Beispiel zum Ver  stärken, Erzeugen, Gleichrichten oder einer  andern Beeinflussung von elektrischen Schwin  gungen verwendet werden kann, und welche  Mittel aufweist, um die von der Kathode  ausgehenden Elektronen zu einem Bündel zu  vereinigen, wobei sie     Ablenkelektroden    be  sitzt, um dieses Bündel auf elektrostatischem  Wege seitlich abzulenken.  



  Bei den bekannten Röhren mit Elektro  nenbündel, besonders für die vorher erwähn  ten Zwecke, können die aus der Kathode  kommenden Elektronen mittels einer oder  mehreren Elektronenlinsen zu einem Bündel  vereinigt werden, das unter dem Einfluss eines  Potentialunterschiedes zwischen der Kathode  und mindestens einer andern Elektrode einen  grossen Teil der Röhre durchsetzt und schliess  lich die Anode     trifft.    Beim Durchsetzen der  Röhre geht das Bündel an einer Anzahl von       Ablenkplatten    vorbei, die sich bei den be  kannten Röhren auf einer positiven Spannung    gegen die Kathode befinden.

   Ferner wird  diesen     Ablenkplatten    eine Wechselspannung  zugeführt, wodurch das Elektronenbündel eine  seitliche Ablenkung erfährt und auf diese  Weise ein Stromwechsel in der Anode her  beigeführt wird.  



  Bei den bisher bekannten Röhren kann  nun-die Erscheinung auftreten, dass ein Strom  nach den     Ablenkplatten    zu fliessen anfängt.  Diese Erscheinung macht es sehr schwierig,  wenn nicht unmöglich, solche Röhren zu  andern Zwecken als zur     Niederfrequenzver-          stärkung    zu verwenden, da infolge des Auf  tretens des     Ablenkplattenstromes    in einem  gegebenenfalls angeschlossenen Hochfrequenz  schwingungskreis eine so starke Dämpfung  entsteht, dass sich kein Ergebnis erzielen  lässt. Diese Dämpfung wird noch dadurch  verstärkt, dass infolge des Elektronenaufpralles  Sekundärelektronen aus den     Ablenkplatten     ausgelöst werden.  



  Diese Erscheinung tritt nicht nur bei  Höchstablenkung des Bündels auf, sondern      auch, wenn an die     Ablenkplatten    leine Wech  selspannung angelegt wird und das Bündel  somit in die Ruhelage ist, das heisst in der       Röhrenaxe    liegt. Es zeigt sich somit, dass  trotz der guten     Bündelung    der aus der Ka  thode     kommenden    Elektronerv noch Elektronen  vorhanden sind, die sich nicht in dem Bün  del befinden und frei in der     Röhre    wandern  und somit von den     Ablenkplatten    angezogen  werden können, da diese sich     stets    auf einem       positivetv    Potential gegen die Kathode befin  den.

   Es ist nun gefunden worden, dass sich  diese Schwierigkeit durch Benutzung einer       Elektrorienstrabh-öhre    nach der vorliegenden  Erfindung beheben lässt. Eine solche Röhre,  die     lIittet    aufweist, um die aus der Kathode  tretenden Elektronen zu einem Bündel zu  vereinigen, und die     Ablenkelektroden    besitzt,  um dieses Bündel auf     elektrostatischem    Wege  seitlich abzulenken, ist nun     derart    gebaut,  dass sich die     Ablenkelektroden    auf einem  gegen die Kathode negativen Potential be  finden können.  



  Wie von der     Anrnelderin    schon früher  beschrieben wurde, ist es zwecks Erzielung  der insbesondere in bezug auf die     Verstär-          kunggünstigsten    Bedingungen bei Entladungs  röhren, bei denen die aus der Kathode leer  austretenden Elektronen zu einem Bündel  vereinigt werden, sehr erwünscht, wenn nicht  notwendig, auf der von der Kathode abge  wendeten Seite einer auf hohem positiven       Potential    befindlichen, im     Nachfolgenden    als       "Saugano-le--    bezeichneten Elektrode eine zu  sätzliche Konzentration, zum Beispiel in Form  einer Elektronenlinse anzubringen.

   Da man  zu diesem Zweck zwischen der Sauganode  und den     Ablenkplatten    und     bezw.    oder zwi  schen den     Ablenkplatten    und der eigentlichen       Arvode    der Röhre     mindestens    eine etwa plat  tenförmige Elektronenlinse     anbringen    kann,  könnte     tnan    versucht sein,     den        Ablenkplatten     selbst eine Spannung zu geben, die nur wenig  negativ gegen die der Sauganode ist, was  aber zur unabwendbaren Folge     hätte;    dass das  Potential der     Ablenkplatten    positiv gegen  die Kathode wäre.

   In diesem Fall würde  somit der Nachteil, der durch die Bauart    nach der vorliegenden     tr$ndung    behoben  werden soll, nicht beseitigt. Nach einer sehr  einfachen Ausführungsform der vorliegenden  Erfindung werden deshalb die     Ablenkelek-          troden    gitterförmig ausgebildet, wobei sie auf       einem    Potential zu halten sind, das dasjenige  der Kathode unterschreitet, und um eine  Linsenwirkung zwischen dem Gebiet dieser  Elektroden und der Sauganode zu erwirken,  sind hinter den     Ablenkelektroden,    das heisst  auf der vom Elektronenbündel abgewendeten  Seite oder in der Ebene der     Ablenkelektroden,

       gegen die Kathode auf positivem Potential  zu haltende zusätzliche Konzentrationsmittel  angeordnet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 stellt schematisch ein Ausführungs  beispiel dar, bei dem die gitterförmigen Ab  lenkelektroden und die zusätzliche Strahl  konzentrationselektrode hintereinander ange  ordnet sind;       Fig.    2 ist eine     Draufsicht    auf die Ab  lenkelektroden mit der zusätzlichen Strahl  konzentrationselektrode einer in     Fig.    1 dar  gestellten Röhre;       Fig.    3 stellt schematisch ein Ausführungs  beispiel dar, bei dem die     Ablenkgitter    und  die zusätzlichen     Strahlkonzentrationselektro-          den    nebeneinander angeordnet sind.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 eine Kathode mit  einer als     Wehneltzylinder    wirkenden Elek  trode 2. Auf diese Kathode folgt eine Saug  anode 3, darauffolgend sind die gitterförmigen       Ablenkelektroden    4 angeordnet, die aus par  allelen Drähten 5 bestehen, und am Ende der  Röhre sind die Anodenplatten 7 und 8 an  geordnet; die     Anoden    sind durch eine     messer-          fürtnige    Elektrode 9 voneinander getrennt  und grösstenteils mit einer Schirmelektrode  10 umgeben.  



  Hinter den auf negativem Potential gegen  die Kathode zu haltenden     Ablenkgittern    4.  sind die gegen die Kathode positiv vorzu  spannenden     Strahlkonzentrationsplatten    6 an  geordnet.  



  Die aus der Kathode 1 kommenden Elek  tronen werden vom     Wehneltzylinder    2 durch      Zusammenwirken mit der Sauganode 3 und  gegebenenfalls mit noch andern Elektroden  zu einem Bündel vereinigt, das den Raum  zwischen den     Ablenkgittern    4 durchsetzt und  schliesslich die Anoden trifft. Durch die Ab  lenkgitter 4, an die eine Wechselspannung  angelegt wird, erfährt das Kathodenbündel  eine Ablenkung, so dass es abwechselnd die  Anodenplatten 7 und 8 trifft. Eine solche  Röhre kann vorteilhaft in einer Gegentakt  schaltung verwendet werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  werden die     Ablenkelektroden    von den kleinen  Platten 11 gebildet, während die zusätzlichen       Strahlkonzentrationselektroden    aus den Dräh  ten 12 bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenstrahlröhre, welche Mittel auf wäist, um die aus der Kathode heraustreten den Elektronen zu einem Bündel zu vereini gen und die Ablenkelektroden besitzt, um dieses Bündel auf elektrostatischem Wege seitlich abzulenken, dadurch gekennzeichnet, dass auf der von der Kathode abgewendeten Seite der Sauganode zusätzliche Konzentra tionsmittel vorgesehen sind, welche derart angeordnet und ausgebildet sind, dass mittels derselben eine Konzentration des Elektronen bündels bei gegen die Kathode negativ vor gespannten Ablenkelektroden bewirkt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sauganode und den Ablenkelektroden eine Elektronenlinse angeordnet ist. 2. Elektronenstrahlröhre nach .Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie gitter- förmige Ablenkelektroden aufweist, wobei sich in den Ebenen dieser Ablenkelektroden die zusätzlichen, positiv gegen die Kathode vorzuspannenden Konzentrationsmittel be finden. 3.
    Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie gitterför urige Ablenkelektroden aufweist, wobei sich hinter den Ablenkelektroden die zusätz lichen, positiv gegen die Kathode vorzu spannenden Konzentrationsmittel befinden.
CH197700D 1936-04-23 1937-04-21 Elektronenstrahlröhre. CH197700A (de)

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