CH197710A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH197710A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Es .ist bekannt, die in einer     Hochdruck-          quecksilberdampfentladüngsröhre        befindliche          Quecksilbermenge    derart zu dimensionieren,  ,dass     beim    normalen     Betrieb,die    ,ganze Queck  silbermenge verdampft und der Quecksilber  dampf überhitzt wird, so     d@ass    der Dampf       ungesättigt        ist.    Es wird     :dadurch    erreicht,       .dass,die    Dichte ,des Quecksilberdampfes wäh  rend des Betriebes konstant ist, so     :

  dass    die  Brennspannung der Entladung ,sich bei Ände  rungen der 'Stromstärke oder der Wärme  abfuhr nur wenig ändert.  



  Diese Dosierung der     Quecksilbermenge     wird in der Regel dadurch erhalten,     dass    eine  genau abgewogene oder abgemessene Menge       flüssigen    Quecksilbers in die     Entladuugs-          röhre    eingebracht wird.

   Bei fabrikmässiger       Herstellung    grosser Mengen von Entladungs  röhren macht sich der Übelstand     geltend,    dass  der Metalldampf in den     verschiedenen        Ent-          ladunbröhren    beim     Betrieb    nicht     stets    die  gleiche Dichte     besitzt,    was durch die Ver  schiedenheit     des        Inhaltes    des Entladungs-         raumes    der Röhren verursacht     wird.    Es ist       einleuchtend,

          dass    beim     Einbringen    von Blei=       chen    Quecksilbermengen -die Entladungs  röhre mit -dem grössten Inhalt des     Ent-          ladungsraumes    die     geringste    Dampfdichte  und bei     gleioherStrombelastung    die     :geringste     Brennspannung besitzt.

   Zur     Erhaltung    eines       gleichmässigen        Produktes        sind,daher    nur sehr  geringe Toleranzen in dem Inhalt der Ent  ladungsräume zulässig,     was    die     Herstellung          erschwert,        insbesondere    wenn die Ent  ladungsröhren aus einem hochschmelzenden  Material,     insbesondere        aus        Quarz,    hergestellt  werden.

   Da-     -dieses        Material    sich schwerer  als     .gewöhnliches    Glas bearbeiten lässt, sind  die bei     fabrikmässiger    Herstellung auftreten  den Unterschiede     in    dem Inhalt der Ent  ladungsräume in der Regel grösser, als wenn  ,die Röhren aus, einem leichter     bearbeitbaren     Glas mit     niedrigerem    !Schmelzpunkt her  gestellt werden.  



  Es ist gleichfalls     bekannt,,die        erwünschte          Quecksilbermenge    dadurch in die Fnt-           ladun.gsröhre    einzubringen, dass letztere mit  einem     Quecksilber    enthaltenden     Behälter    ver  bunden und     Quecksilber    aus ,diesem     Behälter     in die Entladungsröhre, in der     gleichzeitig     eine Entladung stattfindet,     hinüberdestilliert     wird.

       Während.        dieses        Destillierungsvor-          ganges    nimmt die     Brennspannung    der Ent  ladung beim Ansteigen des Quecksilber  dampfdruckes zu. Das     Hi.nüberdestillieren     wird so lange fortgesetzt,     bis    die     Brennepan-          nung    einen bestimmten Wert     erreicht    hat,  worauf der Quecksilberbehälter abgeschmol  zen wird.

   Dieses Verfahren zum Einbringen  der     gewünschten    Metallmenge     ist    jedoch     um-          ständliclh    und zeitraubend.  



  Die Erfindung,     die    sich auf eine elek  trische Entladungsröhre mit Metalldampf im       Entladungsraum    und     insbesondere    auf eine       Hochdruckmetalldampfentladunge.röhre    be  zieht, hat den Zweck, eine Bauart zu schaf  fen, bei der die mit dem     ungesättigten    Me  talldampf verbundenen Vorteile erzielt wer  den, ohne dass eine     Dosierung    der in den  Entladungsraum eingeführten Metallmenge  erforderlich ist.  



  Die Entladungsröhre gemäss der Erfin  dung weist einen an     .den        Entladungsraum     grenzenden Hilfsraum auf, in dem sich eine       CTasfüllung    und eine Flüssigkeit befinden,  die einen die     kälteste        Stelle    des     Entladungs-          raumes    bildenden Teil der Wand     :

  dieses        Rau-          mes    berührt, wobei der Hilfsraum     derart    aus  gebildet ist, dass der Dampf der Flüssigkeit,  wenn letztere infolge der     durch    die Ent  ladung entwickelten Wärme zum     Kochen     gebracht wird, auf einem     Wandteil    konden  siert, der nicht mit der Wand     des    Ent  ladungsraumes zusammenfällt, wobei dafür  Sorge getragen ist, dass das     Kondensat    zu der  Flüssigkeit     zurückfliessen    kann.  



  Die durch     die    Entladung     entwickelte     Wärme     erhitzt,die        Trennwand    zwischen dem  Entladungsraum und dem Hilfsraum und  daher die im letztgenannten     Raum    vorhan  dene Flüssigkeit.

   Diese Flüssigkeit nimmt  jedoch keine höhere Temperatur     als    ihre       Kochtemperatur    an, da, wenn sie     diese        Tem-          peratur        erreieht    hat, die     weiter    noch zu-    geführte Wärme von dem     entwickelten    Dampf  zu     demjenigen    Teil des Hilfsraumes ab  geleitet wird, indem :der Dampf kondensiert.

         Die    Temperatur der Trennwand     zwischen     dem     Entladungsraum    und dem Hilfsraum  wird auf     diese        Weise    auf     einem        praktisch          konstanten    Wert gehalten.

   Da dafür Sorge  getragen ist, dass     diese    Trennwand die käl  teste Stelle des Entladungsraumes ist, be  stimmt die     Temperatur        dieser    Trennwand  den Dampfdruck des im Entladungsraum       befindlichen        Meta:lles,    das im     Übersehuss,    das  heisst beim Betrieb nicht ausschliesslich in  Dampfform vorhanden     ist.    Da diese Tempe  ratur     praktisch    konstant ist, wird ein gleich  bleibender oder     wenigstens    sich nur wenig  ändernder Dampfdruck im     Entladungsraum     erhalten.  



  Die     Kochtemperatur    der im Hilfsraum  vorhandenen     Flüssigkeit    und daher der       Druck    des     Metalldampfes    im Entladungs  raum sind von der Wahl der     Flüssigkeit    und  des     Druckes    der Gasfüllung im Hilfsraum  abhängig. Durch     geeignete    Wahl der Flüs  sigkeit und des     Gasdruekee    hat man es also  in der -Hand, den Metalldampfdruck im     Ent-          ladungeraum    zu     bestimmen.     



  Ein     besonderer        Vorteil    der erfindungs  gemässen     Entladungsröhre        besteht    darin, dass       durch        Änderung        des        Druckes    der     Gas-          füllung    .im Hilfsraum     oder    durch Verwen  dung einer     andern        Kochflüssigkeit    oder  durch beides der     Betriebsdampfdruck    im  Entladungsraum     geändert    werden kann, ohne  dass der Entladungsraum geöffnet zu werden  braucht.  



  Ist es erwünscht, die Entladungsröhre in       verschiedenen        Lagen    zu     benutzen,    so ist der       Hilfsratten    zweckmässig derart ausgebildet,  dass die in     diesem        Hilfsraum        befindliehe          Flüssigkeit    bei jeder in     Frage    kommenden  Betriebslage der     Entladungsröhre    mit der  Trennwand     zwischen    dem     Entladungsraum     und dem Hilfsraum in Berührung     ist.    Für  manche     Zwecke    ist     es    

  zum     Beispiel    er  wünscht,     ,die        Entladungsröhre        sowohl    in       waagrechter,        als    auch in     senkrechter        Lage     des     Entladungsraumos        benutzen    zu     können,         Der Hilfsraum wird in diesem Falle derart       ausgebildet,    dass in beiden Lagen ,die im  Hilfsraum befindliche Flüssigkeit zur Trenn  wand fliesst.

   Bei Verwendung eines zylin  drischen Entladungsraumes kann der     Hilfs-          rauen    aus einem     Behälter    bestehen, der zum       Beispiel        zylindrisch    oder kegelförmig aus  gestaltet sein kann und an eine     Endfläche     des     zylindrischen    Entladungsraumes derart  anschliesst, dass die Achse des Hilfsraumes  und die Verlängerung der Achse des Ent  ladungsraumes einen     Spitzen    Winkel (z. B.  25 bis     65')        einschliessen.     



  Um die im Hilfsraum vorhandene     Flüs-          sigkeit    leichter zum Kochen zu bringen, ist  es vorteilhaft, in der Flüssigkeit mindestens  einen Gegenstand anzubringen, welcher die  Bildung von Dampfblasen     erleichtert.    Dies  kann bekanntlich mit Hilfe von Gegenstän  den erreicht  erden, die scharfe Ränder oder  Spitzen aufweisen. Der Hilfsraum kann zum       Beispiel    mit einem an der Wand dieses Rau  mes befestigten Röhrchen versehen werden.,  dessen offenes Ende sich in der Flüssigkeit,  vorzugsweise nahe an der Trennwand, be  findet. Auch kann man sogenannte     Koeh-          steinchen    verwenden.

   Falls die Flüssigkeit  aus Quecksilber besteht, kann man hierzu  zum Beispiel kleine     Wolframkörper    benutzen.  



  Der von der Flüssigkeit im     Hilfsraum     entwickelte Dampf verdrängt die Gasfüllung  nach dem von der Trennwand abgewandten  Teil des Hilfsraumes. Bei     verschiedenen          Stellungen    der Röhre und verschiedener  Wärmezufuhr zu der kochenden Flüssigkeit  kann das Mass     dieser    Zusammendrängung des       Gases    verschieden sein, wodurch der auf der  Flüssigkeit stehende Druck und demzufolge  die Kochtemperatur der Flüssigkeit sich in  gewissen Grenzen ändern kann.  



  Vorzugsweise wird daher der Hilfsraum  an der Aussenseite mit einem Kühlkörper ver  sehen, der zweckmässig derart angeordnet  wird, dass der sich zwischen der kochenden  Flüssigkeit und der     Befestigungsstelle    des       Kühlkörpers    befindliche     Teildes        Hilfsraumes     wesentlich kleiner ist     als,der    übrige Teildes       Hil@sraumy.        Da.s        Verhältnis    wird     vorzugsweise       höchstens     I/4    gewählt.

   Hierdurch wird be  wirkt, dass der Dampf vornehmlich auf dem  jenigen Teil der Wand des     Hilfsraumes    kon  densiert, an dem der Kühlkörper befestigt  ist, und     dass    nur     einegeringe        Gaszusammen-          dränguDg        stattfindet,    deren Mass sich nicht  oder nur .sehr wenig ändert.  



  Der     Übersehuss    .des im Entladungsraum  vorhandenen     Metalles    setzt sieh auf der  Trennwand zwischen dem Entladungsraum  und dem Hilfsraum ab. Bei dazu geeigneten       Lagen    der Entladungsröhre würde dieses Me  tall tropfenweise in die     Entladungsbahn     fallen können, zum Beispiel wenn die Röhre       _geschüttelt    wird,     wodumch    die Entladung  unterbrochen werden könnte. Zur Vermei  dung dieses Übelstandes kann zwischen der  Trennwand und der Entladungsbahn ein       Schirmangeordnet    werden.  



  Dieser Schirm ist zweckmässig derart     aus-          gebildet,    dass die Trennwand dem unmittel  baren Einfluss der in dem     Entladungsraum     auftretenden     Konvektionsströme    entzogen ist.  Der Einfluss dieser     Konvektionsströme        könnte     sonst     bei,    verschiedenen Lagen der Ent  ladungsröhre verschieden sein, wodurch bei  einer Änderung der Lage der Entladungs  röhre das Auftreten von Änderungen indem  im     Entladungsraum    herrschenden Dampf  druck     erleichtert    werden     könnte.     



  Es ist selbstverständlich, dass der Raum  zwischen der     Trennwand    und dem Schirm in  offener Verbindung mit dem übrigen Teile  des Entladungsraumes     steht.    Es ist vorteil  haft, den Schirm     derart        auszubilden,    dass  flüssiges     Metall,    das sich zwischen dem  Schirm und der Trennwand befindet, bei  einer Änderung der Lage der Entladungs  röhre nicht zu der     Entladungsbahn    fliessen  kann.

   Wird diese Verbindung durch eine im  Schirm vorgesehene     Öffnung    gebildet, so  kann diese Öffnung von einem Kragen um  geben werden, der in den Raum     zwischen     dem Schirm und der Trennwand     vorspringt.     



  Es ist empfehlenswert, im     Raum        zwischen     der Trennwand und dem Schirm, der sich zwi  schen dieser Trennwand und der Entladungs-           i,@iLn        befinden    kann,     Gegenstände        anzuorc1-          iien,    welche die     Bewegun(rsfreiheit    des an der  Trennwand kondensierten     MetaIlea        verrin-          ""ern.    Hierdurch wird die Entfernung     dieses          Hetalles    von der Trennwand     eraehwert,    wo  durch die Möglichkeit,

   dass das Metall zu  derart heissen Stellen fliessen     kann,    dass     ein(>     kurzdauernde Erhöhung des Dampfdruckes  im Entladungsraum     auftritt,    verringert wird.  



  In dem Raum zwischen     Trennwand    und  Schirm können zum     Beispiel        dünne    Metall  drähte, die in Form eines Knäuels gebracht.  ,ein können, angeordnet werden, oder die  Trennwand kann\ durch einen nach der     Ent-          l;idung.@bahn    hin     vorspringenden    Rand um  geben     -werden,    der das     Wegfliessen    des Me  tallkondensates längs der     Wand    verringert.  



  Es wurde gefunden, dass der Temperatur  abfall in der     Trennwand    einen gewissen Ein  fluss auf den Dampfdruck haben kann, falls       flie    Röhre in verschiedenen Stellungen be  nutzt wird. In verschiedenen     Betriebsstellun-          gen    der Röhre     ist    derjenige Teil der von der       Entladun,-    erzeugten Wärme, der durch die  Trennwand hindurch zu der     Fliissigkeit        ini     Hilfsraum     ,geführt    wird, im     allgemeinen    ver  schieden.

       CTrenzt    der Hilfsraum zum Beispiel  an eine Stirnseite eines zylindrischen Ent  ladungsraumes, so wird     bei    waagrechter An  ordnung dieses Entladungsraumes     zv@nigei     Wärme durch die Trennwand fliessen, als bei  einer senkrechten     Stellen--    des Entladungs  raumes.     hei    der der Hilfsraum sich     oberhalb     d es Entladungsraumes befindet,     was    verschie  dene     Temperaturdifferenzen    zwischen den       leiden        Oberflächen    der Trennwand zur     Fol,--e     hat.  



       Lein    nun die möglichen     Vnterschiede        ini     Temperaturabfall in der Trennwand     zii    ver  ringern, wird letztere     vorzugsweise    minde  stens teilweise     aus    Metall hergestellt.

   Metall  hat eine     bessere    Wärmeleitfähigkeit als  Quarz und Glas. und demzufolge wird der  Temperaturabfall in der Trennwand, fall       diese    ganz oder     teilweise    aus Metall     besteht,          verhältnismässig    gering sein. so     dass    auch die       bei        verschiedenen    Stellungen der Röhre auf-    tretenden     Änderungen    dieses     Temperatur-          abfalles    wesentlich kleiner sind als bei Be  nutzung einer Trennwand aus Quarz oder  Glas.  



  Die Trennwand kann zum     Beispiel    ganz  oder teilweise aus einer an das Glas oder  Quarz der Röhrenwand     angesehmolzenen    Me  tallscheibe     bestehen.    Auch ist es möglich.  in der aus Glas oder Quarz     bestehenden     Trennwand ein oder mehrere Metalldrähte       einzuschmelzen,    die mit ihren Enden in den  Entladungsraum     bezw.    den     Hilfsraum    hin  einragen.  



  Wird     zwischen    der     mindestens    teilweise  aus Metall bestehenden Trennwand und der  Entladungsbahn der     obenbesehriebene    Schirm  angeordnet, so wird dieser Schirm vorzugs  weise aus Metall hergestellt und mit dem  metallenen Teil der Trennwand in gut       wärmeleitende        Verbindung    gebracht.

   Dieser  Metallschirm fängt dann nicht nur das bei       bestimmten    Stellungen der Röhre möglicher  weise von der Trennwand herunterfallende  Metall ab und schützt nicht nur die Trenn  wand vor     unmittelbarer        Berührung    mit im  Entladungsraum auftretenden     Konvektions-          strömen,        sondern    bewirkt     überdies    einen klei  neren Temperaturunterschied zwischen der  Trennwand und dem Schirm.

   Ein grosser  Temperaturunterschied kann nämlich zur  Folge haben,     .dass,    wenn bei dazu     geeigneien     Stellungen der Röhre flüssiges Metall von  der Trennwand auf den Schirm fällt. eine  kurzdauernde Erhöhung des Dampfdrucke  im Entladungsraum auftritt.  



       Zwischen.    diesem Metallschirm und der       Entladungshahn    kann     gegebenenfalls    noch  ein zweiter Schirm angeordnet werden, der  dann nicht bezweckt, das Metall abzufangen,  sondern die im Entladungsraum auftreten  den thermischen 'Ströme vom Metallschirm       abzuhalten.     



  Zweckmässig wird der     metallene    Teil der       Trennwand    und der metallene     Schirm    zu       einem    nach der Entladungsbahn hin     offenen     Hohlkörper vereinigt.  



       Es    ist bekannt,     Metalldampfentla.dungs-          röhren    mit einem Filter zu umgeben, der      nur einen Teil der von der Entladung er  zeugten     Strahlen    durchlässt. Wird die Ent  ladungsröhre gemäss der Erfindung von  einem solchen Filter umgeben, so wird er  vorzugsweise derart um die Röhre herum an  geordnet, dass er zwar den Entladungsraum  umgibt, jedoch wenigstens denjenigen Teil  des Hilfsraumes, in dem die Flüssigkeit     kon-          dexisiert,    nicht umgibt.

   Es wird .auf diese  Weise verhütet,     @dass    die Wärmeabgabe des       Hilfsraumes    von dem die Röhre umgebenden  Filter beeinflusst     wird.     



  Der Gegenstand der Erfindung wird  nachstehend anhand der ein     Ausführungsbei-          spiel    mit Varianten darstellenden     Zeichnung     näher erläutert, in der       Fig.    1 beispielsweise einen     Schnitt    einer  Entladungsröhre     gemäss    -der     Erfindung    in       s-rikrechter    Lage darstellt;       Fig.    2 zeigt ein Ende dieser Röhre in       waagreehter    Lage;       Fig.    3 ist eine schematische Darstellung  einer Vorrichtung mit einer Röhre gemäss       Fig.    1;

         Fig.    4, 6 und 7 stellen Teile von Detail  varianten der Röhre nach     Fig.    1 im Schnitt  dar, während  F     ig.    5 ein Detail von     Fig.    4 zeigt.  



  Die Entladungsröhre nach     Fig.    1 weist  eine     aus    Quarz     bestehende        zylindrische     Wand 1 auf, an deren oberes Ende ein  gleichfalls aus Quarz     bestehender        Behälter     geschmolzen ist, der den oben erwähnten       #    -in,       Ililfsraum    bildet. Dieser Hilfsraum ist durch  eine Trennwand 3 von dem Entladungs  raum 4 getrennt; er enthält eine Queck  silbermenge 5 und ist ferner mit Argon unter  einem Druck (bei     Zimmertemperatur)    von       \30    cm Quecksilbersäule gefüllt.

   An die  Innenseite des     Behälters    2 ist ein Quarz  röhrchen 6     angeschmolzen,    dessen offenes  Ende bis nahe an die Trennwand 3 reicht.  



  Im     Entladungsraum    4 sind zwei     Glüh-          elektroden    7 und 8 angeordnet, .die zum  Beispiel aus schraubenförmig gewickelten       Wolframdrähten        bestehen,    auf denen sich  ein Gemisch von     Bariumoxyd    und iStron-         tiumoxyd    oder     ein    anderer, stark Elektronen  emittierender Stoff befindet. Die Strom  zuführungsdrähte 9 und 10 der Glühelek  trode 7 sind von Röhrchen 11 aus Isolier  stoff umgeben und zusammen mit den Strom  zuführungsdrähten der Glühelektrode 8 an  einem Ende der Röhre durch die Wand hin  durchgeführt.

   Dieses Röhrenende ist mit  einem aus Quarz     bestehenden    Ansatz 12 ver  sehen, an dem der Sockel 1-3 befestigt ist,  der vier Kontaktstifte 14 trägt (von denen  nur .drei sichtbar sind), mit deren Hilfe den  Elektroden 7 und 8 die     Heizströme    und der     e     Entladungsstrom zugeführt werden können.  Es ist nicht immer notwendig, die     Glühelek-          troden    durch besondere     Heizströme    zu er  hitzen. Die Elektroden können auch derart       ausgebildet    sein, dass sie durch die     Entladung     erhitzt werden; in diesem Falle braucht jede  Elektrode nur mit einem einzigen Strom  zuführungsdraht versehen zu sein.  



  Im Entladungsraum befindet sich zwi  schen der Trennwand 3 und der Glühelek  trode 7 ein aus     Quarz    bestehender und an die  Wand     des    Entladungsraumes     angeschmol-          zener    Schirm 15. Dieser Schirm     weist    eine       Offnung    16 auf, die von einem Kragen 17  umgeben ist. Die Glühelektrode 7, die nahe  am Schirm 15 angeordnet ist, wird noch von  zwei     schraubenförmig        gewiekelten    Wolfram  drähten 1,8 gehalten, die an einem Ende in  die Röhrenwand     eingeschmolzen    sind.

   Das  obere Ende der     zylindrischen    Röhre ist auf  der Aussenseite mit     einer        Platinsehicht    19  überzogen, welche die Wärmeabgabe dieses  Wandteils herabsetzt.  



  Der Entladungsraum 4 ist mit Edelgas,  z. B. Argon, unter einem Druck (bei Zimmer  temperatur) von 5 mm     Quecksilbersäule    ge  füllt; in diesen Raum ist ausserdem Queck  silber .eingebracht, und zwar in solcher  Menge, dass bei dem Betrieb der Entladungs  röhre     das        Quecksilber    nicht vollkommen ver  dampft, so     dass    dann im Entladungsraum  ausser Quecksilberdampf auch noch flüssiges       Quecksilber    vorhanden     ist.    Die Quecksilber  menge ist also nicht     derart    dosiert,     dass     Quecksilberdampf beim Betrieb     ungesättigt         ist.

   Sämtliche mit     dieser        Dosierung    verbun  denen     Übelstände    sind infolgedessen beseitigt.  



       Beim        Betrieb    werden die Elektroden 7  und 8 erhitzt und zu diesem Zweck zum Bei  spiel an kleine     Heizstromtransformatoren    an  geschlossen. Die Entladungsbahn zwischen  den Elektroden 7 und 8 wird unter     Zwischen-          sehaltung    einer     Vorschaltimpedanz    (meist  eine     Drosselspule)    an eine Wechselstrom  quelle     angeschlossen,    die zum     Beispiel    aus  einem 220 Voltnetz     bestehen    kann.

   Wird die  Röhre aus einem Transformator     .gespeist,    so  ist es vorteilhaft, die     Vorschaltimpedanz    mit  dem Transformator zu vereinigen und einen       Streutransformator    zu verwenden. Die Zün  dung der Röhre kann erforderlichenfalls mit  Hilfe von bekannten Mitteln, wie Spannungs  stössen oder Hilfselektroden, erleichtert wer  den.  



  Das im Hilfsraum 2 vorhandene Queck  silber 5 wird durch die von der Entladung  entwickelte Wärme erhitzt. Hat dieses Queck  silber seine Kochtemperatur erreicht, so  fängt es unter     Beibehaltung    dieser Tempe  ratur zu kochen an. Der     entwickelte    Queck  silberdampf führt die dem Quecksilber zu  geführte Wärme ab und kondensiert     wieder     auf dem übrigen Teil der Wand des     Hilfs-          iaumes,    wobei die     Verdampfungswärme    wie  der frei wird und an die Umgebung ab  gegeben wird. Die Trennwand 3 wird auf  diese     Weise    auf einer praktisch konstanten  Temperatur gehalten.

   Der Entladungsraum  ist derart ausgebildet, dass die Trennwand 3  beim Betrieb die     kälteste    Stelle dieses Rau  mes ist, so dass der     Druck    des Quecksilber  dampfes im Entladungsraum durch die kon  stante oder nahezu     konstante    Temperatur .der  Trennwand bedingt ist. Auch     dieser        4ueck-          eilberdampfdruck    wird infolgedessen auf  einem praktisch     konstanten    Wert     gehalten,     mit dem eine sich nur wenig ändernde     Brenn-          spannung    einhergeht.  



  Die Kochtemperatur des     Quecksilbers    5  ist von dem Druck der Gasfüllung im Be  hälter 2 abhängig. Bei niedrigerem Gas  druck     ist    auch der Kochpunkt niedriger.  Durch     Änderung    dieses     Gasdruckes    kann die         Kochtemperatur    und daher der     Betriebs-          quecksilberdampfdruck    im Entladungsraum  geändert werden. Der erforderliche     Gasdruck     kann in einfacher Weise     experimentell    be  stimmt werden.

   Es ist bemerkenswert, dass  der     Betriebs@quecksilberdampfdruck    im Ent  ladungsraum durch eine leicht durchzufüh  rende     Regulierung    des Druckes des Gases im  Hilfsraum     eingestellt    wird. Der Metall  dampfdruck kann     selbstverständlich    auch  durch Verwendung einer andern Kochflüssig  keit im Behälter 2 geändert werden. Anstatt       Quecksilber    kann zum     Beispiel    auch     Benzyl-          benzoat    oder     Cethylalkohol    verwendet wer  den.  



       Das    im     Entladungsraum    vorhandene  Quecksilber setzt sieh auf der Trennwand 3  ab. Der     .Schirm    15 verhindert, dass dieses  Quecksilber bei nicht     waagrechter    Lage des  Entladungsraumes tropfenweise in die     Ent-          ladungsbahn    fällt: denn dies könnte eine  Unterbrechung der     zwischen    den Elektroden  i und 8 stattfindenden Hochdruckentladung  zur Folge haben. her     Schirm    15     verhindert     ausserdem, dass die im Entladungsraum auf  tretenden     Konvektionsströme        längs    der Trenn  wand 3 streichen.

   Die durch     diese        Konvek-          tionsströme        herbeigeführte    Erhitzung der  Trennwand dürfte bei     verschiedenen        Lagen     der     Entladungsröhre        verschieden    sein können,  wodurch das Entstehen von     Unterschieden     in dem     Temperaturabfall    in der Trennwand  und somit in der Temperatur der dem Ent  ladungsraum zugekehrten Seite der Trenn  wand gefördert würde.

   Der Kragen oder  Ring 17 dient dazu, zu     verhindern,    dass das  oberhalb des     iSchirmes    115 befindliche     flüssige     Quecksilber bei einer     Änderung    der Lage der  Entladungsröhre in die Entladungsbahn  fliesst.  



  Das im     Quecksilber    5 befindliche Röhr  chen G fördert das     Entstehen    von Dampf  blasen und     erleichtert        das    Kochen des     Queck-          sÜbers.    Es können zu     diesem    Zweck auch  andere geeignete Gegenstände, z. B. kleine  Stückchen Wolfram, in das     Quecksilber    ein  gebracht werden.

        Wie aus     Pig.    1 ersichtlich     ist,    fällt die  Achse des etwa konisch verlaufenden Behäl  ters 2 nicht mit der Verlängerung der Achse  des     Entladungsraumes    zusammen, sondern  schliesst mit dieser einen spitzen     Winkel    ein.       Im        dargestellten     ist       dieser    Winkel etwas kleiner als 45'.     Diese     Lage des Hilfsraumes in bezug auf die Ent  ladungsbahn macht es möglich, die Ent  ladungsröhre auch in andern Lagen zu be  nutzen.  



  In     Fig.    ' ist ein Ende der Röhre bei  waagrechter Lage des Entladungsraumes dar  gestellt. Auch bei     .dieser    Lage ist das Queck  silber 5 mit der Trennwand 3 in Berührung.  ebenso wie .dies bei allen Winkellagen zwi  schen der Lage nach     Fig.    1 und der nach       Fig.    2 der Fall     ist.     



  Die Entladungsröhre wird zum Aus  senden von Strahlen, insbesondere von von  der Quarzwand     durchgelassenen    Ultraviolett  strahlen benutzt. Ist es erwünscht, nur  einen Teil der     ausgesandten    Strahlen zu be  nutzen, was zum     Beispiel    bei Verwendung  der Röhre für Körperbestrahlung häufig der  Fall ist, so kann der Entladungsraum von  einem (in     Fig.    1 mit     punktierten    Linien an  gegebenen)     zylindrischen        ;Schirm    20 umgehen   erden. der lediglich die erwünschten     Strah-          ien,    z.

   B. die langwelligen     Ultraviolettstra:h-          len,        durehlässt.    Ist es erwünscht, die Ent  ladungsröhre mit und ohne Filter benutzen  zu können, so ist es     vorteilhaft,    den Behäl  ter 2 wenigstens     teilweise    aus dem Filter       vorspringen    zu     lassen,    so dass letzterer die  Wärmeabgabe des     Behälters    nicht stört.  



       Fig.    3 stellt schematisch eine Bestrah  lungsvorrichtung dar, in der eine Ent  ladungsröhre nach     Fig.    1 angeordnet     ist.    Es  ist aus dieser Figur ersichtlich, dass die Ent  ladungsröhre im     Reflektor    derart angeordnet  ist, dass bei nach     unten        gerichtetem    Reflek  tor und bei     waagrechter    Lage des     E.nt-          ladungsraumes    .die     Achse    des Behälters 2  nicht in der senkrechten Ebene     liegt,son-          dern,

          @dass    die durch die Achse des Ent  ladungsraumes und die Achse -des Behälters  gelegte Ebene und     die    senkrechte Ebene    einen spitzen Winkel, z. B. von 45  , ein  schliessen. Dies     macht    es möglich, den Re  flektor nebst der Entladungsröhre in der  Pfeilrichtung über mehr als<B>90'</B> zu drehen,  ohne dass .das Quecksilber 5 von der Trenn  wand 3 abfliesst.

   Da, wie bereits erwähnt  wurde, der Entladungsraum auch     eine    senk  rechte Lage einnehmen kann, .gibt die be  schriebene Anordnung des Hilfsraumes in  bezug auf den Entladungsraum eine .grosse  Freiheit in der Anordnung der Entladungs  röhre, so dass jede zu Bestrahlungszwecken       erwünschte        Richtung    des ausgesandten  Strahlenbündels erreichbar ist.  



  Die Entladungsröhre kann ;gegebenenfalls  derart angeordnet werden, dass der Behälter 2  wenigstens     teilweise    aus dem Reflektor her  ausragt, wodurch die     Wärmeabgahe    des     Be-          hälters    erleichtert wird. Um zu verhindern,  dass die von dem Entladungsraum aus  gestrahlte Wärme den     Kondensationsraum     trifft, kann auch ausserhalb der Entladungs  röhre     zwischen        diesem    Raum und dem Ent  ladungsraum ein     ,Schirm    angeordnet werden,  der zum Beispiel senkrecht zur Achse des  Entladungsraumes     stehen    kann.  



  Bei der aus Quarz bestehenden Röhre  nach     Fig.    4 ist in der Trennwand zwischen  dem Hilfsraum 2 und     -dem    Entladungsraum 4  ein zylindrischer Hohlkörper 22 aus Wolf  ram     mittels    Übergangsgläsern mit     abgestuf-          ten    Ausdehnungskoeffizienten     eingeschmol-          zen.    Dieser Hohlkörper     steht    mit dem Innern  der Entladungsröhre durch die Öffnung 2,3  in     Verbindung,

      so dass der in dem Hilfsraum  vorspringende     Teil    24 des     Hohlkörpers    einen  Teil der Trennwand     zwischen    Entladungs  raum und     ,Hilfsraum    bildet, und das Kon  densat des im Entladungsraum vorhandenen       1Vletalles    sich an der dem Entladungsraum       zugewendeten        Seite,des    Teils '2d der Trenn  wand     bildet.    Die Wärmeleitfähigkeit des       Wolframhohlkörpers    ist ,gross, so     @dass    der  Temperaturabfall in dem metallenen Teil der  Trennwand     .gering    ist.  



  Der in der     Richtung    ;der     Glühkathode    7  vorspringende Teil 25 des     Wolframhohlkör-          pers        bildet        einen        (Schirm        zwischen    der Trenn-    
EMI0008.0001     
  
    wand <SEP> und <SEP> der <SEP> Entladungsbahn, <SEP> der <SEP> das <SEP> von
<tb>  dem <SEP> Wandteil <SEP> 24 <SEP> herunterfallende <SEP> Metall
<tb>  abfängt. <SEP> Da <SEP> der <SEP> als <SEP> Schirm <SEP> wirkende <SEP> Teil
<tb>  ?5 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> metallenen <SEP> Teil <SEP> 24 <SEP> der <SEP> Trenn  wand <SEP> ein <SEP> Ganzes <SEP> bildet.

   <SEP>  -erden <SEP> die <SEP> Tempe  raturunterseliiede <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Teilen <SEP> 2=t <SEP> und
<tb>  <B><U>25</U></B> <SEP> nur <SEP> gering <SEP> sein.
<tb>  



  An <SEP> der <SEP> Stelle <SEP> 2(3 <SEP> sind <SEP> nm <SEP> den <SEP> Hilfsraum
<tb>  zwei <SEP> metallische <SEP> Bügel <SEP> 27 <SEP> @.;eklemmt, <SEP> die
<tb>  mit <SEP> einer <SEP> Anzahl <SEP> Külilfhicben <SEP> 28 <SEP> versehen
<tb>  sind. <SEP> (Diese <SEP> Bügel <SEP> mit <SEP> Kühlflächen <SEP> sind <SEP> ü1
<tb>  Fig. <SEP> 5 <SEP> gesondert <SEP> dargestellt.) <SEP> Dies(, <SEP> Kühl  flächen <SEP> können <SEP> in <SEP> bekannter <SEP>  'eise <SEP> mehr
<tb>  oder <SEP> weniger <SEP> auseinandergebogen <SEP>  -erden. <SEP> wo  durch <SEP> das <SEP> Wärmeabgabevermngen <SEP> des <SEP> Kühl  körpers <SEP> g,@indert <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Er <SEP> wird <SEP> cler  a <SEP> rt <SEP> ausgestaltet.

   <SEP> dass <SEP> der <SEP> Dampf <SEP> des <SEP> Qlueck  silbers <SEP> 5 <SEP> vornehmlich <SEP> an <SEP> dein <SEP> von <SEP> dem <SEP> Ring
<tb>  2 <SEP> 7 <SEP> umgebenen <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Wand <SEP> kondensiert.
<tb>  Der <SEP> Hilfsraum <SEP> ? <SEP> ist <SEP> weiter <SEP> derart <SEP> ausgebil  det, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Inhalt <SEP> desjenigen <SEP> Teils <SEP> des
<tb>  Hilfsraumes, <SEP> der <SEP> sich <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Befesti  gungsstelle <SEP> dci# <SEP> Kühlvorrichtung <SEP> und <SEP> denn
<tb>  @uechsilhe <SEP> r <SEP> 5 <SEP> befindet. <SEP> mehrinalq <SEP> kleiner <SEP> ist
<tb>  a:, <SEP> der <SEP> Inhalt <SEP> de" <SEP> übrigen <SEP> Teils <SEP> des <SEP> Hilf<B>#.;</B>  raurues.
<tb>  



  Fig. <SEP> C <SEP> zeit <SEP> ein <SEP> Ende <SEP> einer <SEP> Entladun@-  röhre. <SEP> in <SEP> rlem^iusser <SEP> dem <SEP> aus <SEP> Quarz <SEP> bestehen  den <SEP> Schirm <SEP> 15 <SEP> noch <SEP> ein <SEP> metallener <SEP> Sehirin <SEP> 2J
<tb>  vorhanden <SEP> ist, <SEP> der <SEP> aus <SEP> Wolfram <SEP> bestellt <SEP> wid
<tb>  mechanisch <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Wolframstäbchen <SEP> ;3t1
<tb>  verbunden <SEP> ist. <SEP> das <SEP> luftdicht <SEP> dureh <SEP> die <SEP> Trenn  wand <SEP> -eführt <SEP> ist <SEP> und <SEP> in <SEP> das <SEP> ssuecksillier <SEP> :i
<tb>  hineinragt. <SEP> Der <SEP> Schirm <SEP> 29 <SEP> ist <SEP> scbalenförinig
<tb>  gestaltet <SEP> und <SEP> liegt <SEP> mit <SEP> :

  seinem <SEP> Rande <SEP> nicht
<tb>  gegen <SEP> die <SEP> Quarzwand <SEP> an. <SEP> so <SEP> dass <SEP> ein <SEP> rin < ,  fürmi=er <SEP> Spalt <SEP> z%t-ieheii <SEP> dein <SEP> Scliirin <SEP> und <SEP> der
<tb>  Wand <SEP> @@el,ildet <SEP> ist. <SEP> durch <SEP> den <SEP> hindurch <SEP> der
<tb>  E=juec@@sill@erdampf <SEP> des <SEP> Entladunssilaumes <SEP> riie
<tb>  Trennwand <SEP> erreichen <SEP> kann.
<tb>  



  Die <SEP> Entladungsriilire, <SEP> deren <SEP> eines <SEP> Ende
<tb>  in <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> dargestellt <SEP> ist, <SEP> entspricht <SEP> iin <SEP> Weson
<tb>  völlig <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> nach <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 1. <SEP> und <SEP> 2. <SEP> Sie
<tb>  zeigt <SEP> nur <SEP> einen <SEP> nach. <SEP> der <SEP> Entladungsbahn <SEP> hin
<tb>  vorspringenden <SEP> Rand <SEP> :31, <SEP> .der <SEP> die <SEP> Trennwand
<tb>  zwischen <SEP> dem <SEP> Entladungsraum <SEP> und <SEP> dem
<tb>  Hilfsraum <SEP> umgibt <SEP> und <SEP> das <SEP> Herunterfliessen       des an der Trennwand     kondensierten        Me-          talles    des     Eiitladunäsraumes    erschwert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, deren Ent- ladungsraum Metalldampf enthält, insbeson dere Hochdruckinetalldampfentla.dungsröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre einen ;in den, Entladungsraum grenzenden Hilhs- rauin aufweist, in dem sieh eine flasfizllun:
    g lind eine Flüssigkeit befinden, die einen die kälteste Stelle des Entladungsraumes bilden- don 'feil der Wand dieses Raumeis berührt und elass der Hilfsraum derart aus,ebildet ist.
    class der Dampf der Flüssigkeit. wenn letz tere durch die von der Entladung entwickelte S@"ärme zum Kochen gebracht wird. auf einem Wandteil des Hilfsraumes kondensiert, der nicht mit der Wand des Entladungs- raumes zusammenfällt, während das Konden sat zii der Flüssigkeit zurückfliessen kann.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch, dadurch Gekennzeichnet. dass der Hilfsraum derart ausgebildet ist. dass bei verschiedenen Lagen des Ent ladungsraumes die Kochflüssigkeit die Trennwand zwischen dem Entladungs- raum und dem Hilfsraum berührt.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Ent ladungsraum zylindrisch anisgestaltet ist,, und dass der Hilfsraum aus einem Be hälter besteht, der an eine Endfläche des zylindrischen Entladungsranines derart anschliesst.
    dass die Achse des Behälters und die Verlängerung der Achse des Entladungsraumes einen spitzen Winkel einschliessen. :3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass sich in der Kochflüssigkeit minde- ,5tens ein das Kochen erleichternder Gegenstand befindet. 1.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa- t < @ntan sprucli und Unteranspruch 23, da- durch .gekennzeichnet, dass an der Wand des Hilfsraumes ein Röhrchen (6) be festigt ist, dessen offenes Ende sieh in der Kochflüssigkeit befindet. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sieh das offene Ende des Röhrchens (6) in kur zem Abstand von der Trennwand be findet. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsraum an der Aussenseite mit einem Kühlkörper versehen ist. 7.
    Elektrische Entladungsröhre nach .Pa tentanspruch und Unteranspruch 6, da durch .gekennzeichnet, dass der Kühl körper derart angeordnet ist, .da.ss der Inhalt der zwischen der kochenden Flüs sigkeit und diesem Körper befindliche Teil des Hilfsraumes mehrmals kleiner ist als der Inhalt des übrigen Teils des Hilfsraumes. B. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhalt .des genannten Teils des Hilfs raumes mindestens viermal kleiner ist als jener des übrigen Teils des Hilfsraumes. 9.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,da.ss sich zwischen der Trennwand und der Entladungsbahn ein Schirm (15) be findet. 10. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da durch .gekennzeichnet, dass der Schirm derart ausgebildet ist, dass er die Trenn wand dem unmittelbaren Einfluss der im Entladungsraum auftretenden Iionvek- tionsströme entzieht. 11.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Schirm derart ausgebildet ist, dass flüssiges Me tall, das sich zwischen dem .Schirm und der Trennwand befindet, bei einer Ände rung der Lage der Entladungsröhre nicht zur Entladungsbahn fliessen kann. <B>12.</B> Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentansprueh und Unteransprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (15) eine Öffnung (16) aufweist, die von einem in den Raum zwischen dem Schirm und der Trennwand vor springenden Kragen (17) umgeben ist. 13.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass in dem Raum zwischen der Trennwand und .dem Schirm Gegenstände vorgesehen sind, die die Bewegungsfreiheit des an der Trenn wand kondensierten Metalles verringern. 1-1. Elektrische Entladungeröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, da.ss in dem Raum zwischen der Trennwand und dem Schirm Metalldrähte angeordnet sind. 1.5.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 9 und 13, .dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand durch einen nach der Ent ladungsbahn hin vorspringenden Rand umgeben ist. 16. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Trennwand zwischen dem Ent ladungsraum und dem Hilfsraum minde stens teilweise aus Metall besteht. 17.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, da.ss sich zwischen .der Trennwand und der Entladungsbahn ein Metallschirm befindet, der mit dem metallischen Teil der Trennwand in gut wärmeleitender Verbindung steht. 18. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 16 und 17, dadurch .gekennzeichnet, dass der metallische Teil der Trennwand und der Metallschirm zu einem nach der Ent ladungsbahn hin offenen Hohlkörper vereinigt sind. 19.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungsbahn von einem EMI0010.0001 Strahlenfilter <SEP> <B>(-)0)</B> <SEP> umgeben <SEP> ist. <SEP> der <tb> -enigstens <SEP> denjenigen <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Hilfs raumes. <SEP> in <SEP> dem <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> konden siert. <SEP> nicht <SEP> umgibt. <tb> Elektrische <SEP> Entladun-srühre <SEP> nach <SEP> Pa tentansprucli, <SEP> dadurch <SEP> #-ekeiiiizeiclinet, <tb> dass <SEP> ausserhalb <SEP> der <SEP> Entladunsröhre, <SEP> zwi selien <SEP> dem <SEP> Hilfsraum <SEP> und' <SEP> dem <SEP> Ent ladungsraum <SEP> ein. <SEP> Sehirin <SEP> an@;
    eordiiet <SEP> ist. <tb> ?l. <SEP> Elekirisclie <SEP> Entladungsröhre <SEP> nach <SEP> Pa tenianspruel- <SEP> und <SEP> Unteranspruch <SEP> 2l), <SEP> da dureli <SEP> --ekennzeichnet. <SEP> d <SEP> ass <SEP> der <SEP> Sehirin senkrecht zur Achse des Entladungs raumes angeordnet ist. ??. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart in einem Reflektor an geordnet ist, dass wenigstens ein Teil des Ililf;si-aumes aus dein Reflektor heraus ragt.
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