CH197720A - Einrichtung für Luftzusatz bei lungenselbsttätig gesteuerten Atmungsgeräten, insbesondere Höhenatemgeräten und Sauerstoffinhalationsgeräten. - Google Patents
Einrichtung für Luftzusatz bei lungenselbsttätig gesteuerten Atmungsgeräten, insbesondere Höhenatemgeräten und Sauerstoffinhalationsgeräten.Info
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Description
Einrichtung für .Luftzusatz bei lungenselbsttätig gesteuerten Atmungsgeräten, insbesondere Höhenatemgeräten und Sauerstoffinhalationsgeräten. Gegenstand. der Erfindung ist eine Ein riGhtung für Luftzusatz bei lungenselbsttätig gesteuerten Atmungsgeräten, insbesondere Höhenatemgeräten und Sauerstoffinhalations- geräten. Bei diesen Geräten ist es oft er wünscht, um Sauerstoff zu sparen, Aussen luft zur Einatmungsluft zuzusetzen.
Dieser 7.usatz von Aussenluft soll jedoch unabhängig von dem Sauerstoffbedarf des Gerätebenut- zers stets in gleichem Verhältnis zu der aal gesaugten Sauerstoffmenge stehen. Für die sen Zweck sind bisher Injektoren benutzt worden, welche von dem aus dem lungen- selbsttätiggesteuerten Ventil austretenden Sauerstoffstrahl betätigt werden. Die Injek- toren haben nun verschiedene Nachteile, so zum Beispiel besteht bei ihnen die Gefahr der Verstopfung.
Sie verlangen ausserdem einen komplizierten Aufbau der lungenselbst tätigen (Steuerung und sind daher verhältnis mässig teuer. Ferner bedingt die Benutzung von Injektoren die Verwendung von Vorkam mern, durch deren Wandung die lungen selbsttätige Steuerung hindurchgeführt wer den muss. Die hierbei unvermeidlichen Un- dichtigkeiten stören das sichere Funktionie ren des Injektors, dessen Leistung bei Auf treten von Undichtigkeiten ausserordentlich schwankt.
Diese Nachteile sollen durch die Erfin dung beseitigt werden. Die Einrichtung ge mäss der Erfindung besteht darin, dass zwi schen der regulierbaren Luftzufuhröffnung und. der lungenselbsttätigen Steuerung ein Ventil angebracht ist, welches mit der Steuer vorrichtung des lungenselbsttätigen Sauer stoffzufuhrventils gekuppelt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes in An sieht und teilweisem Schnitt dargestellt.
Es bedeutet hierbei' 1 die Sauerstoff flasche, 2 die Zuleitung zum lungenselbst- tätigen Ventil. das in der Zeichnung nur zum Teil dargestellt ist. Der Steuerbeutel 3 des lungenselbsttätigen Ventils enthält die Steuer- hebel -I. An dein dem Sauerstoffventil ent gegengesetzten Ende dieser Steuerhebel ist der Kniehebel 5 vorgesehen, der über ein? angelenkte Stossstange 6 den mit der Feder belasteten Ventilkörper 8 betätigt,
wenn die Hebel infolge Luftmangels im Steuerbeutel zusammenfallen. Der zusätzliche Aussenlui'1- strom wird durch einen mit Keilschlitzen 10 versehenen Drehschieber 9 entsprechend der Flughöhe oder entsprechend dem beabsichtig ten Gehalt der Einatemluft an Sauerstoff bei Inhalationsgeräten fest eingestellt.
Durch die Tätigkeit des Ventils 8 wird der durch den Drehschieber 9 in das Gerät eintretende Luft strom in Abhängigkeit von der Bewegung der Steuerhebel 4 gesteuert, so dass die Zu- .sammensetzung der Einatemluft nicht ver ändert wird. wenn der Atembedarf des Be- nutzers des Gerätes infolge Änderungen der Atemtätigkeit grösser oder kleiner wird.
Es ist selbstverständlich auch möglich, nur einen der Betätigungshebel der lungen- Lelhsttä.tigen Steuerung für die Offnung des Ventilkörpers 8 heranzuziehen, das heisst die Betätigung des Ventils ist auch bei Steuerungen mit nur einem beweglichen Hebel möglich.
Die beschriebene Einrichtung funktioniert fohrendermassen Durch die Atmung des Geräteträgers ent steht im Atembeutel ein Unterdruck. Die Wände des Steuerbeutels 3 fallen dann zu- sammen und betätigen durch den Druck auf die Hebel 4- das lungenselbsttätige Ventil. Je nach der Grösse der einzelnen Atemzüge wer den die Hebel d mehr oder weniger in Be- wegung gesetzt.
Hierdurch wird zwangläufig die Stossstange 6, -elche das Ventil 8 öffnet, ebenfalls verschieden grosse Wege zurück legen. Der Drehschieber 9;10 wird von Hand oder auch durch einen selbsttätigen Appa rat, -wie z. B. eine Barometerdose, in an sich bekannter 'N#@reise der Höhe entsprechend ein gestellt.
Die durch die Drehschiebereinrich- tung durch die Tätigkeit der Atmung an- gesaugte Luftmenge wird dann durch das Ventil 8 noch einmal so geregelt, dass unab hängig von der Atemtätigkeit des Benutzers rla.s !bliscliungsverhältnis zwischen Aussenluft und Sauerstoff unverändert bleibt.
Eine Ver änderung des Sauerstoffgehaltes findet statt, wenn infolgo der Änderung der Höhenlage des Flugzeuges der Drehschieber 9, 10 von Hand oder selbsttätig der Höhenlage entspre chend eingestellt wird. Bei Sa.uerstoffiDhala- l ionsgeräten wird der Drehschieber 9.
10 von Hand direkt auf einen bestimmten Sauerstoff P f). halt der Einatemluft gestellt. Bei gleich <B>-</B> bleibender Flughöhe wird das DZischungs- verhältnis von Aussenluft und Sauerstoff un verändert bleiben. Senkt sich das Flugzeug,
so wird dem Atembeutel durch Öffnen des Ventils und bei automatischer Betätigung der Reguliervorrichtung durch weiteres Off- izen der Schlitze mehr Aussenluft zugeführt und durch das lungenselbsttätige Ventil die Sauerstoffzufuhr entsprechend gedrosselt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Luftzusatz bei lungen- sell)sttätig gesteuerten Atmungsgeräten, ins besondere Höhenatemgeräten und Sauerstoff- inhalationsgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der regulierbaren Luftzufuhr- Öffnung und der lungenselbsttätigen Steue- rung ein Ventil angebracht ist, welches mit der Steuervorrichtung des lungenselbsttätigen Sauerstoffzufuhrventils gekuppelt ist.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die zwei Hebel aufweisende Steuervorrichtung des lungen selbsttätigen Sauerstoffzufuhrventils an den diesem entgegengesetzten Hebelenden ein Kniehebel angeordnet ist, der über eine angelenkte Stossstange den Ventilkör per für den zusätzlichen Aussenluftstrom betätigt.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung des lungenselbsttätigen Sauer- stoffzufuhrventils einen Hebel besitzt, durch .den der Ventilkörper für den zu sätzlichen Aussenluftstrom mittels einer Stossstange betätigt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die regulier bare Luftzufuhröffnung als von Hand zu betätigender Drehschieber ausgebildet ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die regulier bare Luftzufuhröffnung durch einen auf verschiedenen Luftdruck sich selbsttätig einstellenden Apparat betätigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197720X | 1936-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197720A true CH197720A (de) | 1938-05-15 |
Family
ID=5756555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197720D CH197720A (de) | 1936-03-19 | 1937-03-18 | Einrichtung für Luftzusatz bei lungenselbsttätig gesteuerten Atmungsgeräten, insbesondere Höhenatemgeräten und Sauerstoffinhalationsgeräten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197720A (de) |
-
1937
- 1937-03-18 CH CH197720D patent/CH197720A/de unknown
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