CH197723A - Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl. - Google Patents
Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl.Info
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Description
Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken -von Benzin oder Ausgeben von Öl. Die Erfindung betrifft einen Flüssi.gkeits- selbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl, welcher anstatt mit Geldstücken mittels einer von der Geldwährung und von Preisschwankun gen unabhängigen Marke für die Abgabe freigegeben werden kann.
Zu diesem Zwecke ist der Flüssigkeits- selbstverkäufer gemäss der Erfindung mit einer Kontrolleinrichtung ausgestattet, wel che aus einem Schloss und dem zugehörigen Schlüssel besteht, von denen der eine der bei den Teile im.Selbstverkäufer, der andere Teil in der Marke eingebaut ist, welche nach er- folgtem Einstecken des !Schlüssels in das Schloss den Selbstverkäufer für eine Aus gabe vorbereitet.
Es ist also vorgesehen, derartig ausgebil dete Marken um einen bestimmten Preis an die Verbraucher abzugeben, welche sie dann jeweils, z. B. zwecks Tankens von Benzin, zum Freigeben des Selbstverkäufers zur Aus- gabe einer bestimmten Menge zum Beispiel in eine im Selbstverkäufergehäuse vor gesehene Ausnehmung einzulegen haben.
Damit nun die Kontrolle der eingelegten Marke innerhalb des Selbstverkäufers vor dessen Einschaltung (das heisst Inbetrieb- setzung) erfolgt, wird zweckmässig eine Schalteinrichtung vorgesehen, welche mittels eines ausserhalb .des Gehäuses zugänglichen Handschalters betätigbar ist und Organe zum selbsttätigen Einstecken des Schlüssels in das Schloss des Selbstverkäufers besitzt. Zweckmässig ist diese Schalteinrichtung ausser dem noch mit einem den Antrieb des Selbst verkäufers einschaltenden oder für <RTI
ID="0001.0033"> eine Schaltung vorbereitenden Betätigungsorgan ausgestattet, welches nur in Verbindung mit der Marke und nach erfolgter Kontrolle in Tätigkeit tritt.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in. einer beispielsweisen Aus- führungsform veranschaulicht, und zwar zeigen: Die Fig.1 und 2 den Flüssigkeits- selbstverkäufer in Ansicht und einen #>;zclinitt. durch das Gehäuse nach der Linie II-II der Fig. 1;
die Fig. 3 und 4 zeigen den Sehaltmechanismus für die Marke ini Schnitt., die Fio-. 5, 6 und i die Marke samt Schloss und Schlüssel teilweise im Längs- und Quer- schnitt und in Ansicht von oben,
die Fig. 8 und 9 den Antrieb mit zwei Vorgelegen und den Umsteller in zwei verschiedenen Ansiüh- ten. Fig. 10 zeigt den Umsteller mit einer Voll- und Leerscheibe in Draufsicht. Aus den Fix. 11 und 1? ist die Pumpe mit dem Einschalter und dem Ausschalter in zwei zu einander senkrechten Ansichten ersichtlich. Die Fig. 13, 14 und 15 zeigen die Konstruk tion des Einschalters in drei verschiedenen Ansichten.
In den Fig. 16, 17 und 18 ist die Tür und ihr Antrieb in zwei Ansichten und im Schnitt durch die Türführung dargestellt. Die Fig. 19 und 20 zeigen den Schlauch und seine Führung. In den Fig. 21, 22 und 23 ist das Zwischengetriebe dargestellt.
Der Flüssigkeitsselbstverkäufer ist in einem Gehäuse 1 untergebracht, das, wie Fig. 1 zeigt. an seiner Frontwand eine Tür 62 zum Hinausführen des Schlauches, sowie eine Öffnung 3 (Fig.3) zum Einlegen einer in ihrem Wert dem Kaufpreis der auszu gebenden Flüssigkeitsmenge entsprechenden, käuflich erwerbbaren Marke, welche später ausführlich beschrieben wird, aufweist.
Die Einlegeöffnung wird, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, durch eine Klappe 4 ab geschlossen, welche mittels eines Schar nieres 5 an der Gehäusevorderwand an gelenkt ist und die die zum Ineinander stecken von Schloss und Sehlüssel dienende Schalteinriehtung betätigt. Zu diesem Zweck ist die Klappe 4 mit einem Federgehäuse 7 versehen, welches zentrisch von einem Bol zen 8 durchsetzt wird, an dessen aus dem Gehäuse 7 herausragendem Ende ein Griff angebracht ist. Der Bolzen 8 wird durch eine gegen seinen Ansatz 9 drückende., sich im Gehäuse 7 abstützende Feder 10 ständig in die Einlegeöffnung 3 hineingedrückt.
An diesem Ende ist der Bolzen 8 mit der Nut oder Feder 11 einer Kupplun_# ausgt,1>ildet, deren zweiter Teil in der Marke vorgesehen ist. An einem Auge 6 der Klappe 4 ist ein Lenker 12 angeordnet, der mit einem um eine Achse 15 verschwenkbaren zweiarmigen llebel 14 gelünkig verbunden ist, der durch ein Gelenk 10 mit. einem in einer Schwalben- schwanzfÜhrung 2? verschiebbaren Feder gehäuse 17 in -Verbindung steht.
Inn Feder gehäuse 17 ist eine Feder 18 untergebracht, die gegen einen Kolben 19 eines im Gehäuse 17 geführten Schlüsselstiftes 20 wirkt, der .m seinem Ende den Schlüssel 21 oder ein Schloss enthält. Auf diese Weise ist der Schlüssel 21 in axialer Eichtung elastisch gelagert und, bei Versohwenkung der Klappe 4, samt dem Gehäuse 17 axial ver schiebbar.
Die Einlegeöffnung 3 ist gegen das Ge- l,äuseinnere durch zwei -Sperrleisten 23 ver sperrt, die oben und unten angeordnet und durch einen Steg 24 miteinander zu einem Bügel verbunden sind.
An der untern Sperr leiste 23, welche gleichzeitig einen hinter der Einlegeöffnung 3 angeordneten Kanal 43 ab- .=perrt, ist ein Anschlag 25 angebracht. der ein bewegliches Stück der Vorderwand des Kanals 43 darstellt und als solches die im Bereiche des Kanals 43 innenseitig offene Rille 3' schliesst.
Die beiden Sperrleisten 23 sind in Schlitzen 26 des Gehäuses gemein sam längsverschiebbar und zu diesem Zweck an zwei den Steg 24 durchsetzenden Füh rungsstiften 27. 28 geführt, die in einer die Rückwand 29 der Einlegeöffnung 3 bilden den Platte befestigt sind.
Die Längsverschie bung der Sperrleisten 23 erfolgt gegen den Zug von Federn .'30. 31, die am Steg 24 und an der Rückwand 29 befestigt oind und auf den Führungastiften <B>27,</B> 28 sitzen. Mit dieser Schalteinrichtung kommt nun die in die pas send ausgebildete Einlegeöffnung 3 einzu legende Marke vor .der Einschaltung in Ein <B>e</B> f.
Zu diesem Zweck ist die Marke 32 (siehe die Fig. 5, 6 und 7) vorteilhaft scheibenför mig ausgebildet und sowohl mit einem Sperr organ 39, als auch mit einem der Schlüssel- form entsprechenden Stechloch 33 aus- gestattet, in welchem -die die Abstufungen des Schlüssels nachbildenden Zuhaltungen, die in der Zeichnung nur .durch Stufen an gedeutet sind, hineinragen und vorteilhaft einen Sperrklotz 34 nur beim Hineinstossen eines passenden Schlüssels in das Stechloch 33 freigeben.
Der Sperrklotz 34 ist auf einem Bolzen 36 befestigt und mit einem zum letz teren parallel verlaufenden iSteuerstift 35 ausgestattet. Zwecks Bewegung -des -Sperr klotzes in der Richtung des Bolzens 36 ist eine Ausnehmung in der Marke 32 vor gesehen. Der Bolzen 36 ist durch einen An satz 37 mit einem Sicherungsriegel 39 ge kuppelt, der unter dem Druck einer in der Marke 32 angeordneten Spiralfeder 38 in der unwirksamen Stellung (Fig. 6) .gehalten wird.
Der Sicherungsriegel 39 steht noch unter dem Druck einer schwächer als die Spiralfeder 38 ausgebildeten Feder 41, wel che letzterer entgegenwirkt, jedoch erst dann zur Wirkung kommt, wenn .der Schlüssel beim Einführen in .das Stechloch 33 den Sperrklotz 34 anhebt und mit dem Steuer stift 35 die Spiralfeder 38 ausser Wirksam keit bringt. Die Feder 41 ist im Raum 40 der Marke untergebracht und .stützt sich einerseits am Gehäuse, anderseits am ,Siche rungsriegel 39 ab. Die Marke ist an der dem Stechloch entgegengesetzten Wandseite mit einem zentrisch angeordneten, als Nut oder Feder ausgebildeten Kupplungsteil 42 aus gebildet, in den der entsprechend ausgebil dete Kupplungsteil des Bolzens 8 eingreift.
Zum Einlegen der Marke 3'2 in die Ein legeöffnung 3 des .Selbstverkäufers zieht man mittels des Griffes des Bolzens 8 .die Klappe 4 in der Richtung des Pfeils (Fig. 3) ab, so dass die Einlegeöffnung 3 zum Einlegen freiliegt. Nun wird die Marke bei nach oben gerichtetem Riegel 39 mit der Steahlochseite in die Einlegeöffnung 3 ein gesetzt, wobei sie mit ihrer Stirnseite an den Sperrleisten 23 anschlägt und von diesen am weiteren Eindringen in die Einlegeöffnung 3 verhindert wird.
Beim darauffolgenden Schliessen der Klappe 4 wird durch den sie und .den Hebel 14 miteinander verbindenden Lenker 12 der Schlüssel gegen die Marke bewegt, so dass er in deren Stechloch ein greift und dadurch .den Sicherungsriegel 39 nach oben in die Ringnut 3' einrückt, wo durch die Marke ,gegen Achsialverschiebung in der Einlegeöffnung 3 gesichert ist. Von der andern Seite her wird der Bolzen 8 der Klappe 4 unter dem Druck der Feder 1-0 die Marke gegen den Schlüssel drücken.
Der Bolzen 8 mit der Feder 11, die in die Nut 42 bei geschlossener Klappe 4 eingreift, ist mit .der Marke auf Drehung gekuppelt, wodurch die Marke mittels des Griffes des Bolzens 8 um dessen Achse gedreht werden kann.
Um nun das Abrücken der in der Einlege öffnung 3 durch den Riegel 39 achsial ge sicherten Marke in den Kanal 43 zu er reichen, wird die Marke mittels der Hand habe -des Bolzens 8 um<B>180'</B> verdreht, so dass der oben in die Ringnut 3' eingreifende Rie gel 39 gegenüber -der durch den Anschlag 25 der untern Sperrleiste 23 abgesperrten seit lichen Ausnehmung der Ringnut 3' zu stehen kommt.
In dieser ,Stellung ist die Marke in achsialer Richtung entsichert und daher be reit zur Verschiebung in den Kanal 43. Die Verschiebung der Marke in den Kanal 43 erfolgt unter dem Druck der beim Schliessen der Klappe gespannten Feder 10 vollkommen selbsttätig.
Bei dieser Verschiebung der Marke wird die obere Sperrleiste 23 durch die Markenwand, die untere Sperrleiste 23 hingegen durch den Riegel 39 entgegen dem Zug ihrer Federn 30, 31 aus dem Kanal 43 herausgeschoben, und die in den Kanal 43 vordringende Marke wird nur durch den ebenfalls etwas elastisch zurückweichenden Schlüssel 21 im Kanalraum vorläufig gegen Abfallen ,gesichert. Nun wird die Klappe wieder geöffnet und dadurch der Schlüssel mittels der Organe 17, 16, 14, 1'2 und 6 aus der Marke herausgezogen, so dass diese unter ihrem Eigengewicht in den Kanal 43 abfallen kann.
Durch .den Kanal 43 fällt die Marke zuerst auf den Schaltarm eines in den .Stromkreis eines Motors 45 eingeschal- teten Kontaktes 44, so,dass letzterer gesclilos- seil und der Motor 45 eingeschaltet wird.
Unmittelbar nachdem die Marke von dem Sehalt-arm des Kontaktes 44 abgleitet, trifft sie auf einen Sicherungshebel 73 auf, der durch die Marke aus seiner Sperrlage ver- schwenkt wird und hierbei einen Handhebel zur Betätigung freigibt (F'ig. 13, 14, 15).
Der Motor 45 treibt nun ein Vorgelege 4(), wie aus der Zeichnung Fig. ? ersichtlich ist, mittels eines Kettentriebes 47 an. Das Vorgelege besteht aus einer Riemenscheibe 48 und zwei Kettenrädern 49 und 50, die durch die Welle starr miteinander verbunden sind (Fig.8, 9). Die Riemenscheibe 48 des Vorgeleges 46 steht noch durch einen Rie men mit einer Voll- und Leerscheibe 52 eines Vorgele,zzes 51 in Verbindung, das ein Ketten rad 5.3 besitzt.
Das Kettenrad 53 steht durch eine Kette mit einem Kettenrad 55 eines Vor gele-c s 54 in Verbindung, das durch die Kegelzahnräder 59 eine Schraubenspindel 60 in Drehung versetzt (Fix. 2, 17). Am Vor gelege 54 ist noch eine Riemenscheibe 58 an gebracht.
Das Vorgelege 54 dient zum Heben und Senken einer Tür 62, die mit einer Mutter 61 an der Spindel 60 angreift. Wenn daher der Motor in Betrieb gesetzt wird, wird durch die Sehraubenspindel 60 die Schiebe tÜre 6? in einer prismatischen Führung 63 aus der Schliesslage (Fig.2) hochgeschoben (Fix. 1).
Die Riemenscheibe 58 (Fix. 8 bis 10) des Vor(_,eleges 54 steht mit der Riemenscheibe 65 (Fig. 2) eines Vorgeleges 64 in Verbin dung.
Das Vorgelege 64 besitzt ein Zahn rad 66 (Fig.2, 19, 20), das einen Schlauch 67, der durch eine Druckrolle 68 angedrückt wird, aus einer Öffnung 2 herausbefördert. Der Schlauch 67 ist all einem Ablasshahn 106 angeschlossen und durch eine Belastungs- rolle <B>7-)</B> im eingezogenen Zustand in der Spannlage gehalten.
Der Schlauch ist ent weder über seinen ganzen L mfang oder nur über einen Teil desselben mit Zähnen aus- gestattet. deren Teilung der Zahnteilung des Zahnrades 66 entspricht. Gleichzeitig mit dem Öffnen der Tür wird also durch das Zahnrad 66 der Schlauch durch die Öffnung 2 herausgaschoben und dabei das Gewicht 72 angehoben.
Das andere Ende des iSchlauches 67 ist durch den Ab lasshahn 106 mit einem Messgefäss 69 ver bunden, welches in einem Überlaufbehälter <B>70</B> angeordnet ist, der durch ein Überlauf rohr 1 1 (Fix. 2) mit einem unter dem Ge häuse 1 angeordneten Benzintank in @"erbin- dung steht.
Der durch den Sicherungshebel 73 beim Abfallen der Marke 32 entsicherte Hand hebel 75 ist um einen Zapfen 83 verschwenk- bar und als Riemengabel 84 ausgebildet (Fix. 11 bis 15). Der Sicherungshebel 73 ist hierbei um einen Zapfen 74 an einem Ge häusearm, .der nicht dargestellt ist, schwenk bar gelagert und gleitet mit seinem haken artigen Ende beim Verschwenken des Hand hebels 75 auf einem vom Handhebel seitlich abstehenden Lappen 77.
Der Handhebel 75 ragt durch einen Schlitz der Gehäusevorder- wand und ist durch einen Knopf 80 mit der Hand verschwenkbar (Fix. 14). Mit dem Handhebel 75 wird eine Pumpe 88 (Fig.2 und 11) dadurch eingeschaltet, dass die Rie mengabel einen Riemen 81 auf eine Voll scheibe 87 eines Vorgeleges 86 rückt, das durch den Kettentrieb 89 mit dem Motor 45 und durch den Riemen 81 mit der Scheibe 85 der Pumpe 88 verbunden ist.
Die Pumpe 88 steht durch eine Saugleitung 90 mit dem Tank (nicht dargestellt) in Verbindung und drückt die Flüssigkeit durch die Druck leitung 91 (Fix. 2) in einen Messbehälter 69, der in dem Überlaufbehälter 70 angeordnet ist. Die Pumpe fördert nur solange die Flüs sigkeit aus dem Tank in den Messbehälter. bis sie durch ein Ausschaltgetriebe 93 vorn Antrieb 45 abgeschaltet wird. Das Ausschalt- netriebe wird vom Motor aus über das Vor- gelego 46 mittels des Kettentriebes 49, 92 (Fix. ?, 11, 12) angetrieben.
Es besteht aus einem Exzenter 95, das mittels eines Kegel zahnradtriebes 94 für die Dauer einer Aus- ,abe um eine Umdrehung angetrieben wird. Das Exzenter 95 betätigt während seiner Umdrehung zwei mit Rollen ausgestattete Schalthebel 96, welche um die Achsen 9 7 verschwenkbar sind und durch eine Feder 98 gegen das Exzenter gedrückt werden.
Der eine der beiden Schalthebel 96 schlägt bei der Drehung des Exzenters gegen den Hand hebel 75, so dass dieser in die in Fig. 14 dar gestellte Ausgangslage zurückgeschwenkt wird und hierbei den Riemen 81 von der Voll- auf die Leerscheibe 87 des Vorgeleges 86 drückt. Die Pumpe 88 ist somit aus -haltet, und das Ausschaltgetriebe wird durch ihren die Umdrehung vollendenden Exzenter 9 5 wieder in die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Grundlage zurück gestellt. Beim Zurücks.chwenken des Hand hebels 75 ist der Sicherungshebel 73 wieder in die Rast eingefallen und hält damit den Handhebel in seiner Grundlage fest.
Der Selbstverkäufer ist nunmehr ausgabebereit.
Der ganze Schaltvorgang, der durch den Handhebel von Hand aus durchführbar ist, kann auch vollkommen selbsttätig durch die abfallende Marke ausgelöst werden. Hierzu ist es bloss notwendig, dass die Marke 32 statt an den ,Sicherungshebel 73 an den von aussen .dann unzugänglichen, nur als Riemen gabel dienenden Hebel 75 anschlägt und ihn dadurch zum Einschalten der Pumpe veran lasst.
Die Ausgabe der Flüssigkeit aus dem Messbehälter 69 wird nun durch ein nach stehend beschriebenes Zeitlaufwerk gesteuert, das in Fig. 2 dargestellt ist.
Das Zeitlaufwerk wird durch ein Ketten rad 50 des Vorgeleges 46 angetrieben, :das durch eine Kette 100 mit einem Kettenrad 101 in Verbindung steht und für die Dauer der Ausgabe ständig umläuft.
Die Kette<B>IN</B> besitzt einen Anschlag 102, der so eingestellt ist, .dass er nach erfolgter Füllung des Mess- behälters 69 eine in seinem Bewegungs bereich angeordnete 'Steuerschiene 103 ent gegen dem Druck von Federn 104 zur Be- tätigung eines Hebels 105 bewegt. Der Hebel 105 öffnet bei seiner Betätigung den Ab sperrhahn 106 und gibt dadurch die Flüssig keit zur Ausgabe durch den Schlauch 67 frei, der bereits aus der Öffnung 2 heraus ragt.
Der Absperrhahn 106 bleibt so lange geöffnet, bis der Anschlag 102 von :der Steuer schiene 103 abgleitet und die .Schliessung des Absperrhahnes unter .dem Druck einer Feder 107 selbsttätig erfolgt. Das Öffnen und Schliessen des Absperrhahnes 106 kann nun durch ein vom Hebel 105 oder der Steuer schiene 103 zwangläufig gesteuertes Signal instrument (nicht dargestellt) dem Kunden angezeigt werden. Dem Zeitlaufwerk ist ein Umschalter zum UnLsohalten des Türantrie bes 54, 5,9 und des Schlauchantriebes 66 zu geordnet.
Der Umschalter besteht aus einer vom Vorgelege 54 mittels des Kettentriebes 57, 108, 109 angetriebenen Schraubenspindel 110 (Fig. 9 und 1@0), die ein Joch 111, .das zwei als Muttern ausgebildete Anschläge 112, 113 besitzt, hin- und herbewegt. Das Joch 111 rückt mittels .der Anschläge 112, 113 den das Vorgelege 51 mit dem Vorgelege 46 ver bindenden Riemen 114 auf die Voll- oder Leerscheibe 52.
Zum Aufschieben der Schiebetür 62 läuft der Riemen 114 auf der Vollscheibe 52 und treibt damit das Vor gelege 54 an. Das Ausschalten des Vor geleges 51 von Voll- auf Leertrieb erfolgt nun durch die in einer das Füllen und Ent leeren des Messgefässes 69 gewährleistenden Entfernung voneinander angeordneten An schläge 112,<B>113</B> dadurch, dass jeweils einer der beiden Anschläge den Riemen 114 auf die Voll- oder Leerscheibe 52 rückt. Damit wird das Vor( elege 54 ein- oder abgeschaltet.
Das Zeitlaufwerk besitzt einen halbkreis förmigen Zahnbogen 1,15, der unmittelbar nach erfolgter Flüssigkeitsausgabe in ein auf einer Welle 116 sitzendes Zahnrad 117 ein greift und damit über einen Kettentrieb 118, 119, 56 das Vorgelege 54, welches bereits vom Vorgelege 51 abgeschaltet wurde, im entgegengesetzten Drehsinn antreibt und damit das Schliessen der Tür 62 und das Zurückbewegen des Schlauches 67 einleitet.
Durch das Vorgelege 54 wird die Schrauben spindel 110 ,des Umschalters 11 im entgegen gesetzten Drehsinne gedreht und dadurch die Ansehläce 112. 113 in der Gegenriehtnng wie vorher gegen den Riemen 114 bewegt. Gleich zeitig hat das Vorgelege 54 den Kegelzahn rädertrieb 59 der Schraubenspindel 60 zum Schliessen der Tür 62 und das Vorgelege 64 zum Zurückziehen des Schlauches 67 an getrieben.
Im Moment des Schliessens der Tür 62 ist der Sehlauch 6"c bereits in das (Tehäu;e von dem Zahnrad 66 zurückgezogen -orden und durch die Belastungsrolle 72 in Form einer Schleife gegen den Boden ge zogen. Die Rolle 72 betätigt hierbei einen Schalter 120, der in den Stromkreis des Motors 15 eingeschaltet ist und im Moment der Betätigung den Motor 45 abschaltet. (',leichzeitin hat der Anschlag 113 den Rie men 11.1 wieder auf die Vollscheibe 52 ge rückt und das Schaltwerk für die nächste Ausgabe vorbereitet.
Für den Fall. dass ein Kunde mehr als eine Ausgabe benötigt, ist vorgesehen, dass der Sehlauch 6 7 und die Tür 62 in der Aus gabestellung beharren, wenn der Kunde am Ende der Flüssigkeitsausgabe, die ihm zweckmässig durch ein Signal bekannt gegeben wird, einen Hebel 134 oder dergl. betätigt,
durch den ein Zwischenschaltwerk eingeschaltet wird. Zur Zeit der Einschal tung des Zwisclienschaltwerkes hat auch der Umschalter 111 den Riemen 114 von der Voll- und Leerscheibe 52 umgestellt und da durch das Vorgelege 54 samt Türantrieb und Schlauchtransport abgeschaltet.
Das Zwischenscbaltwerk (Fig.2 und 21 bis 23) besteht aus einem auf der Welle des Kettenrades<B>101</B> befestigten Kettenrad 121, das durch die Kette 122 mit dem Kettenrad 123 verbanden ist. Das Kettenrad 123 treibt mit der Welle 12-1 und Kegelzahnräder 125 eine Scheibe 1?6 an. die durch einen Riemen 127 mit einer auf einer Welle 128 befestig ten Vollscheibe 129 verbunden ist. Neben der Vollscheibe<B>29</B> sitzt lose auf der Welle 128 eine Leerscheibe 130, auf der der Riemen 127 mittels einer durch eine Schubstange 131 verschiebbaren Riemengabel 132 gehalten wird.
Die Schubstange 131 ragt in einen durch die Tür 62 normal abgeschlossenen Raum 133 hinein und kann mittels einer Elandhabe 134 nur bei geöffneter Tür 62 vom Kunden zum Zweck einer Wiederholung der Flüssigkeitsausgabe durch Herausziehen der Handhabe 131 betätigt werden. Beim Herausziehen der mit der Handhabe 134 aus- gestatteten Schubstange 131 wird der Rie men 127 von der Leerscheibe 130 auf die Vollscheibe 129 gerückt und dadurch ein auf der
Welle l28 sitzendes Exzenter 135 mit dem Kettenrad 121 des Zeitlaufwerkes ver bunden. Das Exzenter 135 wird dadurch sofort für eine volle Umdrehung in Bewe gung gesetzt. bewegt hierbei zwei durch eine Feder 136 miteinander verbundene Schwenk hebel<B>137</B> zwecks Ausrückung des Zahn rades 117 aus dem Bereiche des Zahnbogens 115 in der einen oder andern Richtung. Einer der beiden Schwenkhebel<B>137</B> ist zu diesem Zwecke mit einer am Zahnrad 117 angreifenden Gabel 138 ausgestattet. Durch das Ausriieken des <RTI
ID="0006.0051"> Zahnrades 117 wurde das bereits durch den Umschalter<B>111</B> bis 114 für den Rücklauf vorbereitete Vorgelege 54 ausgeschaltet, so dass die Tür offen bleibt und der Schlauch herausragt.
Zweel;A Ausgabe von Flüssigkeit ist es ,jetzt bloss erforderlich, eine weitere Marke in die Öffnung 3 einzulegen und den Antrieb in der bereits beschriebenen Weise mit dem entsicherten Handschalthebel 75 einzuschal ten.
Ist die Ausgabe der Flüssigkeit erfolgt, so trifft ein am Zahnbogen 1,15 angebrachter Anschlag 139 auf einen Arm 140 der Schub stange 131 auf und bewegt letztere in ihre Ausgangslage zurück, in welcher der Riemen <B>127</B> wieder auf der Leerscheibe 130 läuft, so class das Zwischenschaltwerk ausgeschaltet und durch das seine Umdrehung inzwischen beendende Exzenter 135 das Zahnrad<B>117</B> in den Zahnbogen 115 wieder eingekuppelt wird.
Erfolgt jetzt keine nochmalige Betätigung der Schubstange 131, so wird durch das nun mehr wieder eingeschaltete Vorgelege der Schlauch 67 mittels des Zahnrades 66 zu rückgezogen und die Tür 62 durch den Spindelantrieb 60 geschlossen. Der Beginn und das Ende der Flüssig keitsausgabe kann durch ein optisches oder akustisches Signal (nicht dargestellt) an- g o ezeigt werden,
das durch den Absperrhahn 106, die Anschlagschiene 103 oder einen im Messgefäss angeordneten Schwimmer zwang läufig gesteuert wird.
Der Flüssigkeitsselbstverkäufer kann auch durch die Marke 32 vollautomatisch dadurch gesteuert werden, dass die Marke beim Ab fallen durch den Kanal 43 statt auf den Sicherungshebel 73 direkt auf den in diesem Falle von aussen unzugänglichen, nur als Iliemengabel ausgebildeten Hebel 75 auf schlägt und dadurch letzteren zum Einschal ten des Pumpwerkes 88 betätigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von 01, gekennzeichnet durch eine Kontrollein- richtung, welche aus einem Schloss (33) und einem zugeordneten Schlüssel (21) besteht, von denen der eine der beiden Teile (21 oder 33) im Selbstverkäufer, der andere Teil in einer Marke (32) eingebaut ist, welche nach erfolgtem Ineinanderstecken von Schloss und Schlüssel den Antrieb (45) des Selbstverkäu fers mittels eines Betätigungsorganes (44) für eine Ausgabe vorbereitet.UNTERANSPRü CHE : 1. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine im Selbstverkäufergehäuse (1) angeordnete Schalteinrichtung (8 bis 31), welche mit tels eines ausserhalb des Gehäuses (1) zugänglichen Handschalters (4) betätig- bar ist und Organe (8 bis 20) zum selbst tätigen Ineinanderstecken von Schloss (33) und Sehlüssel (21) des Selbstver käufers besitzt.2. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter- anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Handschalter (4) der Schalteinrich tung (8 bis 31) als eine die Einlege öffnung (3) für die Marke (32) ab schliessende und mit einer Handhabe ver- seltene Klappe (4) ausgebildet ist, die das eine, an .der eingelegten Marke an greifende Betätigungsorgan (8) trägt und mit einem andern Betätigungsorgan (20) der letzteren durch eine aus Hebel gliedern (12, 19)bestehende Übertra- gungseinrichtung verbunden ist, welche bei ihrer Betätigung die beiden Organe, Schloss (33) und Schlüssel (21) der Kon- trollteinriohtung, ineinanderschiebt. 3.Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Marke (3'2) in -der Einlegeöffnung (3) durch eine Sperre gegen vorzeitiges Abfallen in einen Kanal (43) gesichert ist, welche Sperre aus einem in der Marke radial verschiebbaren, durch das Einstecken des Schlüssels (21) in das Stechloch (33) der Marke (32) auslös- baren Sicherungsriegel (39) und aus die Einlegeöffnung (3) gegen das Gehäuse innere absperrenden Sperrleisten (23) be steht.-1. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Sperrlage oben in eine Ring nut (3') .der Einlegeöffnung (3) eingrei fende Riegel (39) durch Verdrehen der Marke (32) um 180 mittels des mit Nut (42) und Feder Q11) in sie eingreifenden Bolzens (8) vor eine über dem Kanal (43) stehende seitliche Ausnehmung in der Ringnut einstellbar ist, wodurch die Marke (32) entsichert ist und unter dem Druck einer beim Schliessen der Klappe (4) gespannten Feder (10) selbsttätig in den Kanal (43) geschoben wird, wobei sie die Sperrleisten (23) entgegen dem Druck von Federn (30, 3.1)aus dem Kanal (43) herausschiebt und 'nur durch den Schlüssel (21) gehalten wird. 5. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die abfallende Marke (32} einen in dem Kanal (43) angeordneten ,Schalter (44) betätigt, der den Motor (45) einschaltet. 6.Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Patent anspruch,dadurch gekennzeichnet, dass die abfallende Marke (32) einen in einen Handschalthebel (75) eingreifenden Sicherungshebel (73) durch Aufschlagen arrarückt, worauf durch Betätigen des Handschalthebels<B>(75)</B> das Einschalten einer mit dem Tank und einem Mess- gefäss (69) verbundenen Pumpe (88) be- \vi rkt werden kann.7. Flüssio-keitsselbstverkäufer nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen in den Stromkreis des Betätigungsorganes (44) der Schalteinrichtung (4 bis 31) eingeschalteten Motor (45), welcher mit.einer die auszugebende Flüssigkeit aus einem Vorratsraum durch eine Leitung (9((, 91) in ein -,%lessgefäss (69) beför dernden Pumpe (88), einer Vorrichtung (54 bis 68) zum Öffnen und Schliessen einer Tür (62) und zum Ausladen eines an einem Abla.sshahn (106) des Mess- gefässes (69) angeschlossenen Abzugs schlauches (67) und einem Zeitlaufwerk ! 50<B>100</B> bis 102) gekuppelt ist, das den Ablasshahn (11i6)für die Dauer der Au-s- 0.abe und die Sehlauehausladevorrichtung (54 bis 66) zum Zurückziehen des Schlauches<B>(67)</B> zw angläufig steuert.c. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass da.s Zeitlaufwerk (50,<B>1.00</B> bis 102) durch ein mittels eines nur bei geöffneter Tür ((#*2) betätigbaren Handschalters (134) einschaltbares Zwischenschaltwerk (124 bis 140) für die Dauer einer neuerlichen Ausgabe vor Schliessung der Tür (62) steuerbar ist. 9. Flüssigkeitnselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (45) durch ein mit dem Handschalthebel (75) einschaltbares Vor gelege (89) die Pumpe (88) antreibt.durch ein Vorgelege (46) einerseits mit einem Ausschaltgetriebe (92 bis 95) für die Pumpe und den Handschalthebel (75), anderseits mit dem Zeitlaufwerk (5(l. 1(1(1 bis 102) und einem weiteren Vorg-elege (51) in Verbindung steht, das mit dem Vorgelege (54) der Vorrichtung (55 bis 66) zum Öffnen und Schliessen der Tür (62) durch einen Kettentrieb (53) verbunden ist.10. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem unmittelbar vom Motor (45) aus angetriebenen Vorgelege (46) in Drehung versetzte; Vorgelege (51) durch einen vom Vorgelege (54) aus angetrie benen Umschalter (110 bis 113) nach er folgter Öffnung der Tür (62) und Aus ladung des Schlauches (67) selbsttätig ausgeschaltet wird und zu diesem Zweck eine Voll- und Leerscheibe (52) besitzt. die durch vom Umschalter (110 bis 113) verstellbare Riemen (114) mit einer Scheibe (48) des Vorgelegen (46) ver bunden ist.11. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter (110 bis 113) aus einer mittels des Kettentriebes (108, 109) in Umdrehung versetzten Schraubenspin del (110) und aus zwei durch sie ge steuerten Anschlägen (112 und 11:3) be steht, die den das Vorgelege (51) mit dem Vorgelege (46) verbindenden Rie men (l14) abwechselnd von der Leer auf die Vollscheibe (52) und umgekehrt. rücken.12. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter an:spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschaltgetriebe für die Pumpe (88) aus einem durch den Übersetzungstrieb (49. 92) und die Kegelzahnräder (94) mit einer Umdrehung pro Ausgabe an getriebenen Exzenter (95) besteht, das mit einem Schwenkhebel (96) das Vor gelege (89) mittels des Hebels (75) von der Pumpe (88) nach erfolgter Füllung des Messgefässes (69) vom Antrieb ab schaltet.1.3. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitlaufwerk aus einem vom Vor- gelege (46) angetriebenen Zahnrad ( 50) und einem zweiten Zahnrad (101) be steht, die beide mittels einer sie verbin- denden Kette (100) einen an letzterer verstellbar befestigten Anschlag (102) im Zeitpunkt ,der Entleerung .des Mess- gefässes (69) gegen eine Steuerschiene (103) führen, :die unter dem Einfluss des an ihr entlang gleitenden Anschlages entgegen dem Druck von Federn (104) den Ablasshahn so lange zwecks Flüssig keitsausgabe offen hält, bis der Anschlag (102) von ihrem Ende abgleitet und der Ablasshahn unter dem Druck einer Feder (107) selbsttätig geschlossen wird. 14. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitlaufwerk mit einem vom Zahn rad (101) angetriebenen Zahnbogen (1'15) einen mit dem Vorgelege (54) zwang läufig verbundenen Kettentrieb (117, 118, 119, 56) zum Zurückziehen des Schlauches (67) und Schliessen .der Tür (62) antreibt.15. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenschaltwerk aus einem vom Zahnrad (101) des Zeitlaufwerkes mittels eines Kettentriebes (121, 122, <B>123)</B> angetriebenen einschaltbaren Vor gelege (124 bis 128) und einem von letzterem für eine Umdrehung in Bewe gung gesetzten Exzenter (135,) besteht, das mit einem am verschiebbaren Zahn rad (117) angreifenden (Schwenkhebel (137) dieses Zahnrad (1-17)zum vorüber gehenden Unterbrechen des Schlauch- rückzuges und Türschliessers aus dem Be reich des Zahnbogens (115) für die Dauer einer Ausgabe ausrückt. 16. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnbogen<B>(</B>115) mittels eines Anschlages (139) bei vollendeter Aus gabe und Einrückung des Zahnrades (117) das Vorgelege (124 bis 128) des Zwischenschaltwerkes selbsttätig ab schaltet.17. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Ablasshahn (106) angeschlos seneSchlauch (67) mit sich mindestens über einen Teil seines Kreisumfanges er streckenden Zähnen ausgestattet ist, die in einem der Teilung des Förderzahn- rades (66) entsprechenden Abständen auf der ganzen Schlauchlänge angeordnet sind und ein exaktes Ausladen und Zu rückziehen des Schlauches gewährleisten.1.8. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (67) innerhalb des Ge häuses (1) durch eine Gewichtsrolle (72) zu einer Schleife gespannt wird. 19. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsrolle (72) im Augen blick des Sohliessens der Tür (62) und der Vollendung des Schlauchrückzuges einen in den Stromkreis des Motors (45) eingeschalteten Ausschalter betätigt. 20.Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,,dass das Messgefäss (69) als ein in einem durch eine Ablaufleitung (71) mit dem Tank verbundenen Überlaufgefäss (70) angeordnetes Vollmass ausgebildet ist, das die das Mass der auszugebenden Flüssigkeitsmenge übersteigende Flüssig keit in das Überlaufgefäss (70) abfliessen lässt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT197723X | 1936-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197723A true CH197723A (de) | 1938-05-15 |
Family
ID=3667882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197723D CH197723A (de) | 1936-04-30 | 1937-04-29 | Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197723A (de) |
-
1937
- 1937-04-29 CH CH197723D patent/CH197723A/de unknown
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