CH197723A - Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl. - Google Patents

Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl.

Info

Publication number
CH197723A
CH197723A CH197723DA CH197723A CH 197723 A CH197723 A CH 197723A CH 197723D A CH197723D A CH 197723DA CH 197723 A CH197723 A CH 197723A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
self
sub
seller
gear
liquid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Antonie Neveril
Original Assignee
Antonie Neveril
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Antonie Neveril filed Critical Antonie Neveril
Publication of CH197723A publication Critical patent/CH197723A/de

Links

Landscapes

  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description


      Flüssigkeitsselbstverkäufer,    insbesondere zum Tanken     -von    Benzin  oder Ausgeben von Öl.    Die Erfindung betrifft einen     Flüssi.gkeits-          selbstverkäufer,    insbesondere zum Tanken  von Benzin oder Ausgeben von Öl, welcher       anstatt    mit Geldstücken     mittels    einer von  der     Geldwährung    und von Preisschwankun  gen unabhängigen Marke für die Abgabe  freigegeben werden kann.  



  Zu diesem Zwecke ist der     Flüssigkeits-          selbstverkäufer    gemäss der Erfindung mit  einer     Kontrolleinrichtung        ausgestattet,    wel  che aus einem Schloss und dem zugehörigen  Schlüssel besteht, von denen der eine der bei  den Teile     im.Selbstverkäufer,    der andere     Teil     in der Marke eingebaut ist, welche nach     er-          folgtem    Einstecken des !Schlüssels in das  Schloss den Selbstverkäufer für eine Aus  gabe vorbereitet.  



  Es ist also vorgesehen, derartig ausgebil  dete Marken um     einen    bestimmten Preis an  die Verbraucher abzugeben, welche sie dann  jeweils, z. B.     zwecks    Tankens von     Benzin,     zum Freigeben des Selbstverkäufers zur Aus-         gabe    einer     bestimmten    Menge zum Beispiel  in eine im     Selbstverkäufergehäuse    vor  gesehene     Ausnehmung    einzulegen haben.  



  Damit nun die Kontrolle der eingelegten  Marke innerhalb des Selbstverkäufers vor  dessen Einschaltung (das heisst     Inbetrieb-          setzung)    erfolgt, wird zweckmässig eine  Schalteinrichtung vorgesehen, welche mittels  eines ausserhalb     .des        Gehäuses    zugänglichen  Handschalters     betätigbar    ist und     Organe    zum  selbsttätigen Einstecken des Schlüssels in  das Schloss     des        Selbstverkäufers        besitzt.     Zweckmässig ist diese Schalteinrichtung ausser  dem noch mit     einem    den Antrieb des Selbst  verkäufers einschaltenden oder für  <RTI  

   ID="0001.0033">   eine     Schaltung vorbereitenden Betätigungsorgan       ausgestattet,    welches nur in Verbindung mit  der Marke und nach erfolgter Kontrolle in       Tätigkeit        tritt.     



  In den Zeichnungen ist der Gegenstand  der Erfindung     in.    einer     beispielsweisen        Aus-          führungsform    veranschaulicht, und zwar      zeigen: Die     Fig.1    und 2 den     Flüssigkeits-          selbstverkäufer    in Ansicht und einen     #>;zclinitt.     durch das Gehäuse nach der Linie     II-II     der     Fig.    1;

   die     Fig.    3 und 4 zeigen den       Sehaltmechanismus    für die     Marke        ini    Schnitt.,  die     Fio-.    5, 6 und     i    die Marke     samt    Schloss  und     Schlüssel    teilweise im Längs- und     Quer-          schnitt    und in Ansicht von oben,

   die     Fig.    8  und 9 den Antrieb mit zwei Vorgelegen und  den Umsteller in zwei verschiedenen     Ansiüh-          ten.        Fig.    10 zeigt den Umsteller mit einer  Voll- und     Leerscheibe    in Draufsicht. Aus  den Fix. 11 und 1? ist die Pumpe mit dem  Einschalter und dem Ausschalter in zwei zu  einander     senkrechten    Ansichten ersichtlich.  Die     Fig.    13, 14 und 15 zeigen die Konstruk  tion des Einschalters in drei verschiedenen  Ansichten.

   In den     Fig.    16, 17 und 18 ist die  Tür und ihr     Antrieb    in zwei Ansichten     und     im Schnitt durch die     Türführung    dargestellt.  Die     Fig.    19 und 20 zeigen den Schlauch und  seine Führung. In den     Fig.    21, 22 und 23 ist  das Zwischengetriebe     dargestellt.     



  Der     Flüssigkeitsselbstverkäufer    ist in  einem Gehäuse 1 untergebracht, das, wie       Fig.    1 zeigt. an seiner Frontwand eine Tür  62 zum     Hinausführen        des        Schlauches,        sowie     eine Öffnung 3     (Fig.3)    zum Einlegen einer  in ihrem Wert dem Kaufpreis der auszu  gebenden Flüssigkeitsmenge entsprechenden,  käuflich     erwerbbaren    Marke, welche später  ausführlich     beschrieben    wird, aufweist.  



  Die Einlegeöffnung wird, wie die     Fig.    3  und 4 zeigen, durch eine Klappe 4 ab  geschlossen, welche     mittels    eines Schar  nieres 5 an der     Gehäusevorderwand    an  gelenkt ist und die die zum Ineinander  stecken von Schloss und     Sehlüssel    dienende       Schalteinriehtung    betätigt. Zu diesem Zweck  ist die Klappe 4 mit einem Federgehäuse 7  versehen, welches zentrisch von einem Bol  zen 8 durchsetzt wird, an dessen aus dem  Gehäuse 7 herausragendem Ende ein Griff  angebracht ist. Der Bolzen 8 wird durch  eine gegen seinen Ansatz 9 drückende., sich  im Gehäuse 7     abstützende    Feder 10 ständig  in die Einlegeöffnung 3 hineingedrückt.

   An  diesem Ende     ist    der Bolzen 8 mit der Nut    oder Feder 11 einer     Kupplun_#        ausgt,1>ildet,     deren zweiter Teil in der Marke vorgesehen  ist. An einem Auge 6 der Klappe 4 ist ein       Lenker    12 angeordnet, der mit einem um  eine Achse 15     verschwenkbaren    zweiarmigen       llebel    14     gelünkig    verbunden ist, der durch  ein Gelenk 10 mit. einem in einer     Schwalben-          schwanzfÜhrung    2? verschiebbaren Feder  gehäuse 17 in -Verbindung steht.

   Inn Feder  gehäuse 17     ist    eine     Feder    18 untergebracht,  die gegen einen Kolben 19 eines im Gehäuse  17 geführten Schlüsselstiftes 20 wirkt, der       .m    seinem Ende den Schlüssel 21 oder ein       Schloss    enthält. Auf diese Weise ist der       Schlüssel    21 in axialer     Eichtung        elastisch     gelagert und, bei     Versohwenkung    der  Klappe 4, samt dem Gehäuse 17 axial ver  schiebbar.  



  Die Einlegeöffnung 3     ist    gegen das     Ge-          l,äuseinnere    durch zwei     -Sperrleisten    23 ver  sperrt, die oben und unten angeordnet und  durch einen     Steg    24     miteinander    zu einem  Bügel verbunden sind.

   An der     untern    Sperr  leiste 23, welche gleichzeitig einen     hinter    der  Einlegeöffnung 3 angeordneten Kanal 43     ab-          .=perrt,    ist ein     Anschlag    25 angebracht. der  ein bewegliches Stück der Vorderwand des  Kanals 43     darstellt    und als     solches    die im       Bereiche    des Kanals 43 innenseitig offene  Rille 3' schliesst.

       Die    beiden Sperrleisten 23  sind in Schlitzen 26 des     Gehäuses    gemein  sam     längsverschiebbar    und zu     diesem        Zweck     an zwei den Steg 24 durchsetzenden Füh  rungsstiften 27. 28 geführt, die in einer die       Rückwand    29 der Einlegeöffnung 3 bilden  den     Platte    befestigt sind.

   Die Längsverschie  bung der     Sperrleisten    23 erfolgt gegen den  Zug von Federn .'30. 31, die am     Steg    24 und  an der     Rückwand    29     befestigt        oind    und auf  den     Führungastiften   <B>27,</B> 28 sitzen. Mit     dieser     Schalteinrichtung kommt nun die in die pas  send     ausgebildete    Einlegeöffnung 3 einzu  legende Marke vor .der Einschaltung in Ein  <B>e</B> f.  



  Zu diesem Zweck ist die Marke 32 (siehe  die     Fig.    5, 6 und 7) vorteilhaft scheibenför  mig ausgebildet und sowohl mit einem Sperr  organ 39, als auch mit einem der Schlüssel-      form entsprechenden Stechloch 33     aus-          gestattet,    in welchem -die die     Abstufungen     des Schlüssels     nachbildenden        Zuhaltungen,     die in der Zeichnung nur .durch     Stufen    an  gedeutet sind, hineinragen und vorteilhaft  einen Sperrklotz 34 nur beim Hineinstossen  eines passenden Schlüssels in das     Stechloch     33 freigeben.

   Der Sperrklotz 34 ist auf einem  Bolzen 36     befestigt    und mit einem zum letz  teren parallel verlaufenden     iSteuerstift    35       ausgestattet.    Zwecks     Bewegung        -des    -Sperr  klotzes in der Richtung des Bolzens 36 ist  eine     Ausnehmung    in der Marke 32 vor  gesehen. Der Bolzen 36 ist durch einen An  satz 37 mit einem Sicherungsriegel 39 ge  kuppelt, der unter dem Druck einer in der  Marke 32 angeordneten Spiralfeder 38 in  der     unwirksamen        Stellung        (Fig.    6) .gehalten  wird.

   Der Sicherungsriegel 39 steht noch       unter    dem Druck einer schwächer als die  Spiralfeder 38 ausgebildeten Feder 41, wel  che letzterer entgegenwirkt, jedoch erst dann  zur Wirkung kommt, wenn .der Schlüssel  beim Einführen in .das Stechloch 33 den  Sperrklotz 34 anhebt und mit dem Steuer  stift 35 die Spiralfeder 38 ausser Wirksam  keit bringt. Die Feder 41 ist im Raum 40  der Marke untergebracht und .stützt sich       einerseits    am Gehäuse, anderseits am ,Siche  rungsriegel 39 ab. Die Marke ist an der dem  Stechloch entgegengesetzten Wandseite mit  einem zentrisch angeordneten, als Nut oder  Feder ausgebildeten     Kupplungsteil    42 aus  gebildet, in den der entsprechend ausgebil  dete Kupplungsteil des Bolzens 8 eingreift.  



  Zum Einlegen der Marke 3'2 in die Ein  legeöffnung 3 des     .Selbstverkäufers    zieht  man mittels des Griffes des Bolzens 8 .die  Klappe 4 in der Richtung des Pfeils       (Fig.    3) ab, so dass die Einlegeöffnung 3 zum  Einlegen     freiliegt.    Nun wird die Marke bei  nach oben     gerichtetem    Riegel 39 mit der       Steahlochseite    in die Einlegeöffnung 3 ein  gesetzt, wobei sie mit ihrer Stirnseite an den  Sperrleisten 23     anschlägt    und von diesen am       weiteren    Eindringen in die Einlegeöffnung 3  verhindert wird.

   Beim darauffolgenden  Schliessen der Klappe 4 wird durch den sie    und .den Hebel 14 miteinander verbindenden  Lenker 12 der Schlüssel gegen die Marke  bewegt, so dass er in deren Stechloch ein  greift und dadurch .den Sicherungsriegel 39  nach oben in die Ringnut 3' einrückt, wo  durch die Marke ,gegen     Achsialverschiebung     in der Einlegeöffnung 3 gesichert ist. Von  der     andern        Seite    her wird der Bolzen 8 der  Klappe 4 unter dem Druck der Feder 1-0 die  Marke gegen den Schlüssel drücken.

   Der  Bolzen 8 mit der Feder 11, die in die Nut 42  bei geschlossener Klappe 4 eingreift,     ist    mit  .der Marke auf     Drehung    gekuppelt, wodurch  die Marke     mittels    des Griffes des Bolzens 8  um dessen Achse gedreht werden kann.

   Um  nun das Abrücken der in der Einlege  öffnung 3     durch    den Riegel 39     achsial    ge  sicherten Marke in den Kanal 43 zu er  reichen, wird die Marke     mittels    der Hand  habe -des Bolzens 8 um<B>180'</B> verdreht, so dass  der oben in die Ringnut 3' eingreifende Rie  gel 39 gegenüber -der durch den Anschlag 25  der untern Sperrleiste 23     abgesperrten    seit  lichen     Ausnehmung    der Ringnut 3' zu     stehen     kommt.

   In     dieser        ,Stellung        ist    die Marke in       achsialer    Richtung entsichert     und    daher be  reit zur Verschiebung in den Kanal 43. Die  Verschiebung der Marke in den Kanal 43  erfolgt unter dem Druck der beim Schliessen  der Klappe gespannten Feder 10 vollkommen  selbsttätig.

   Bei dieser Verschiebung der  Marke wird die obere     Sperrleiste    23 durch  die Markenwand, die untere     Sperrleiste    23  hingegen     durch    den Riegel 39 entgegen dem  Zug ihrer Federn 30, 31 aus dem Kanal 43       herausgeschoben,    und die in den Kanal 43  vordringende Marke wird nur durch den  ebenfalls etwas elastisch zurückweichenden       Schlüssel    21 im     Kanalraum    vorläufig gegen  Abfallen ,gesichert. Nun wird die Klappe  wieder geöffnet und dadurch der Schlüssel  mittels der Organe 17, 16, 14, 1'2 und 6  aus der Marke herausgezogen, so     dass    diese  unter ihrem Eigengewicht in den Kanal 43  abfallen kann.

   Durch .den Kanal 43 fällt  die Marke zuerst auf den Schaltarm     eines        in     den     .Stromkreis    eines Motors 45     eingeschal-          teten        Kontaktes    44,     so,dass    letzterer gesclilos-           seil    und der Motor 45     eingeschaltet    wird.

         Unmittelbar    nachdem die Marke von dem       Sehalt-arm    des     Kontaktes    44 abgleitet, trifft  sie auf einen Sicherungshebel 73 auf, der  durch die Marke     aus    seiner Sperrlage     ver-          schwenkt    wird und     hierbei    einen Handhebel  zur     Betätigung    freigibt     (F'ig.    13, 14, 15).  



  Der Motor 45 treibt nun ein     Vorgelege          4(),    wie aus der     Zeichnung        Fig.    ? ersichtlich  ist, mittels eines Kettentriebes 47 an. Das       Vorgelege    besteht aus einer Riemenscheibe  48 und zwei Kettenrädern 49 und 50, die  durch die Welle starr miteinander verbunden  sind     (Fig.8,    9). Die Riemenscheibe 48 des       Vorgeleges    46     steht    noch durch einen Rie  men mit einer Voll- und     Leerscheibe    52 eines       Vorgele,zzes    51 in Verbindung,     das    ein Ketten  rad 5.3 besitzt.

   Das     Kettenrad    53 steht durch  eine     Kette    mit einem     Kettenrad    55 eines Vor  gele-c s 54 in Verbindung, das durch die  Kegelzahnräder 59 eine Schraubenspindel 60  in Drehung     versetzt    (Fix. 2, 17). Am Vor  gelege 54 ist noch eine Riemenscheibe 58 an  gebracht.  



  Das     Vorgelege    54 dient zum Heben und  Senken einer Tür 62, die mit einer     Mutter     61 an der     Spindel    60 angreift. Wenn daher  der Motor in     Betrieb    gesetzt wird, wird  durch die     Sehraubenspindel    60 die Schiebe  tÜre 6? in einer     prismatischen    Führung 63  aus der Schliesslage     (Fig.2)        hochgeschoben     (Fix. 1).  



  Die Riemenscheibe 58 (Fix. 8 bis 10)     des          Vor(_,eleges    54 steht mit der     Riemenscheibe     65     (Fig.    2) eines     Vorgeleges    64 in Verbin  dung.

   Das     Vorgelege    64 besitzt ein Zahn  rad 66     (Fig.2,    19, 20), das einen Schlauch  67, der durch eine Druckrolle 68     angedrückt     wird, aus einer Öffnung 2     herausbefördert.     Der Schlauch 67 ist     all    einem     Ablasshahn    106       angeschlossen    und durch eine     Belastungs-          rolle   <B>7-)</B> im eingezogenen Zustand in der  Spannlage gehalten.

   Der Schlauch ist ent  weder über seinen ganzen L     mfang    oder nur  über einen Teil desselben mit Zähnen     aus-          gestattet.    deren Teilung der Zahnteilung des  Zahnrades 66     entspricht.       Gleichzeitig mit dem Öffnen der Tür  wird also durch das Zahnrad 66 der Schlauch  durch die Öffnung 2     herausgaschoben    und  dabei das Gewicht 72 angehoben.

   Das andere  Ende des     iSchlauches    67 ist durch den Ab  lasshahn 106 mit einem     Messgefäss    69 ver  bunden, welches in einem     Überlaufbehälter     <B>70</B> angeordnet ist, der durch ein Überlauf  rohr 1 1     (Fix.    2) mit einem unter dem Ge  häuse 1     angeordneten        Benzintank    in     @"erbin-          dung    steht.  



  Der durch den Sicherungshebel 73 beim  Abfallen der Marke 32     entsicherte    Hand  hebel 75 ist um einen Zapfen 83     verschwenk-          bar    und als Riemengabel 84 ausgebildet  (Fix. 11 bis 15). Der Sicherungshebel 73 ist  hierbei um einen Zapfen 74 an einem Ge  häusearm, .der nicht     dargestellt    ist, schwenk  bar gelagert und gleitet mit seinem haken  artigen Ende beim     Verschwenken        des    Hand  hebels 75 auf einem vom Handhebel     seitlich          abstehenden    Lappen 77.

   Der Handhebel 75  ragt durch einen Schlitz der     Gehäusevorder-          wand    und ist durch einen Knopf 80 mit der  Hand     verschwenkbar    (Fix. 14). Mit dem  Handhebel 75     wird    eine Pumpe 88     (Fig.2     und 11) dadurch     eingeschaltet,    dass die Rie  mengabel einen Riemen 81 auf eine Voll  scheibe 87 eines     Vorgeleges    86 rückt, das  durch den     Kettentrieb    89 mit dem     Motor    45  und durch den Riemen 81 mit der     Scheibe    85  der Pumpe 88 verbunden ist.

   Die Pumpe 88  steht durch eine Saugleitung 90 mit dem  Tank (nicht dargestellt) in Verbindung und  drückt die     Flüssigkeit    durch die Druck  leitung 91 (Fix. 2) in einen     Messbehälter    69,  der in dem     Überlaufbehälter    70 angeordnet  ist. Die Pumpe fördert nur solange die Flüs  sigkeit aus dem Tank in den     Messbehälter.     bis sie durch ein Ausschaltgetriebe 93 vorn  Antrieb 45 abgeschaltet wird. Das     Ausschalt-          netriebe    wird vom Motor aus über das     Vor-          gelego    46 mittels des Kettentriebes 49, 92  (Fix.     ?,    11, 12) angetrieben.

   Es     besteht    aus  einem     Exzenter    95, das mittels eines Kegel  zahnradtriebes 94 für die Dauer einer     Aus-          ,abe    um eine Umdrehung angetrieben wird.  Das     Exzenter    95     betätigt    während seiner      Umdrehung zwei mit Rollen ausgestattete  Schalthebel 96, welche um die Achsen 9 7       verschwenkbar    sind und durch eine Feder 98  gegen das Exzenter gedrückt werden.

   Der  eine der beiden Schalthebel 96 schlägt bei  der Drehung des     Exzenters    gegen den Hand  hebel 75, so dass     dieser    in die in     Fig.    14 dar  gestellte Ausgangslage zurückgeschwenkt  wird und hierbei den Riemen 81 von der  Voll- auf die Leerscheibe 87 des     Vorgeleges     86 drückt. Die Pumpe 88 ist somit aus  -haltet, und das Ausschaltgetriebe wird  durch ihren die Umdrehung vollendenden  Exzenter 9 5 wieder in die in den     Fig.    11  und 12     dargestellte    Grundlage zurück  gestellt. Beim     Zurücks.chwenken    des Hand  hebels 75 ist der Sicherungshebel 73 wieder  in die Rast eingefallen und hält damit den  Handhebel in seiner Grundlage fest.

   Der  Selbstverkäufer     ist    nunmehr ausgabebereit.  



  Der ganze Schaltvorgang, der durch     den     Handhebel von Hand aus durchführbar     ist,     kann auch vollkommen selbsttätig durch die  abfallende Marke ausgelöst werden. Hierzu  ist es bloss notwendig, dass die Marke 32  statt an den     ,Sicherungshebel    73 an den von  aussen     .dann    unzugänglichen, nur als Riemen  gabel dienenden Hebel 75 anschlägt und ihn  dadurch zum Einschalten der Pumpe veran  lasst.  



  Die Ausgabe der Flüssigkeit aus dem       Messbehälter    69     wird    nun durch ein nach  stehend beschriebenes Zeitlaufwerk gesteuert,  das in     Fig.    2 dargestellt     ist.     



  Das Zeitlaufwerk wird durch ein Ketten       rad    50     des        Vorgeleges    46 angetrieben, :das  durch eine     Kette    100 mit einem Kettenrad  101 in Verbindung steht und für die Dauer  der Ausgabe     ständig    umläuft.

   Die Kette<B>IN</B>  besitzt einen Anschlag 102, der so eingestellt  ist,     .dass    er nach erfolgter Füllung des     Mess-          behälters    69 eine in seinem Bewegungs  bereich     angeordnete        'Steuerschiene    103 ent  gegen dem     Druck    von Federn 104 zur     Be-          tätigung    eines Hebels 105 bewegt. Der Hebel  105 öffnet bei seiner Betätigung den Ab  sperrhahn 106 und gibt dadurch die Flüssig  keit zur Ausgabe durch den Schlauch 67    frei, der     bereits    aus der Öffnung 2 heraus  ragt.

   Der Absperrhahn 106 bleibt so lange  geöffnet, bis der Anschlag 102 von :der Steuer  schiene 103 abgleitet     und    die     .Schliessung    des  Absperrhahnes unter .dem Druck einer Feder  107     selbsttätig    erfolgt. Das Öffnen und       Schliessen    des Absperrhahnes 106 kann nun  durch ein vom Hebel 105 oder der Steuer  schiene 103     zwangläufig        gesteuertes    Signal  instrument (nicht dargestellt) dem Kunden  angezeigt werden. Dem Zeitlaufwerk ist ein  Umschalter zum     UnLsohalten    des Türantrie  bes 54, 5,9 und des     Schlauchantriebes    66 zu  geordnet.  



  Der Umschalter besteht aus einer vom       Vorgelege    54     mittels    des     Kettentriebes    57,  108, 109 angetriebenen Schraubenspindel 110       (Fig.    9 und     1@0),    die ein Joch 111, .das zwei  als     Muttern    ausgebildete Anschläge 112, 113  besitzt, hin- und herbewegt. Das Joch 111  rückt     mittels    .der Anschläge 112, 113 den  das     Vorgelege    51 mit dem     Vorgelege    46 ver  bindenden Riemen 114 auf die Voll- oder  Leerscheibe 52.

   Zum Aufschieben der       Schiebetür    62 läuft der Riemen 114 auf der       Vollscheibe    52 und treibt damit das Vor  gelege 54 an. Das Ausschalten des Vor  geleges 51 von Voll- auf Leertrieb erfolgt  nun durch die in einer das Füllen und Ent  leeren des     Messgefässes    69 gewährleistenden  Entfernung     voneinander    angeordneten An  schläge 112,<B>113</B> dadurch, dass jeweils einer  der beiden Anschläge den Riemen 114 auf  die Voll- oder Leerscheibe 52 rückt. Damit  wird das Vor(     elege    54 ein- oder     abgeschaltet.     



       Das    Zeitlaufwerk besitzt einen halbkreis  förmigen Zahnbogen 1,15, der unmittelbar  nach erfolgter Flüssigkeitsausgabe in ein auf  einer Welle 116 sitzendes Zahnrad 117 ein  greift und damit über einen Kettentrieb 118,  119, 56 das     Vorgelege    54, welches bereits  vom     Vorgelege    51     abgeschaltet        wurde,    im  entgegengesetzten Drehsinn antreibt und  damit das Schliessen der Tür 62 und das  Zurückbewegen des     Schlauches    67 einleitet.

    Durch das     Vorgelege    54 wird die Schrauben  spindel 110 ,des     Umschalters    11 im entgegen  gesetzten Drehsinne gedreht und dadurch die           Ansehläce    112. 113 in der     Gegenriehtnng    wie  vorher gegen den Riemen 114 bewegt. Gleich  zeitig hat das     Vorgelege    54 den Kegelzahn  rädertrieb 59 der Schraubenspindel 60 zum  Schliessen der Tür 62 und das     Vorgelege     64 zum Zurückziehen des     Schlauches    67 an  getrieben.

   Im Moment des Schliessens der  Tür 62 ist der Sehlauch     6"c    bereits in das       (Tehäu;e    von dem Zahnrad 66 zurückgezogen        -orden    und durch die Belastungsrolle 72 in  Form einer Schleife gegen den Boden ge  zogen. Die Rolle 72 betätigt hierbei einen  Schalter 120, der in den Stromkreis     des     Motors 15 eingeschaltet ist und im Moment  der Betätigung den Motor 45 abschaltet.       (',leichzeitin    hat der Anschlag 113 den Rie  men     11.1    wieder auf die Vollscheibe 52 ge  rückt und     das    Schaltwerk für die nächste  Ausgabe vorbereitet.  



  Für den Fall. dass ein Kunde mehr als  eine Ausgabe benötigt, ist vorgesehen, dass  der Sehlauch 6 7 und die Tür 62 in der Aus  gabestellung beharren, wenn der Kunde am  Ende der     Flüssigkeitsausgabe,    die ihm  zweckmässig durch ein Signal bekannt  gegeben wird, einen Hebel 134 oder     dergl.     betätigt,

   durch den ein     Zwischenschaltwerk     eingeschaltet     wird.    Zur Zeit der Einschal  tung des     Zwisclienschaltwerkes    hat auch der       Umschalter    111 den Riemen 114 von der  Voll- und     Leerscheibe    52     umgestellt    und da  durch das     Vorgelege    54 samt Türantrieb und       Schlauchtransport    abgeschaltet.  



  Das     Zwischenscbaltwerk        (Fig.2    und 21  bis 23)     besteht    aus einem auf der Welle des  Kettenrades<B>101</B> befestigten Kettenrad 121,  das durch die Kette 122 mit dem Kettenrad  123 verbanden ist. Das Kettenrad 123 treibt  mit der Welle     12-1    und Kegelzahnräder 125  eine     Scheibe        1?6    an. die durch einen Riemen  127 mit einer auf einer Welle 128 befestig  ten Vollscheibe 129 verbunden ist. Neben der  Vollscheibe<B>29</B> sitzt lose auf der Welle 128  eine Leerscheibe 130, auf der der Riemen  127 mittels einer durch eine Schubstange 131  verschiebbaren Riemengabel 132 gehalten  wird.

   Die     Schubstange    131 ragt in einen    durch die Tür 62 normal abgeschlossenen  Raum     133    hinein und kann mittels einer       Elandhabe    134 nur bei geöffneter Tür 62  vom Kunden zum Zweck einer Wiederholung  der     Flüssigkeitsausgabe    durch Herausziehen  der Handhabe 131 betätigt     werden.        Beim     Herausziehen der mit der     Handhabe    134     aus-          gestatteten    Schubstange 131     wird    der Rie  men 127 von der     Leerscheibe    130 auf die       Vollscheibe    129 gerückt und dadurch ein auf  der 

  Welle l28     sitzendes    Exzenter 135 mit  dem Kettenrad 121 des Zeitlaufwerkes ver  bunden. Das     Exzenter    135 wird dadurch  sofort für eine volle Umdrehung in Bewe  gung gesetzt. bewegt hierbei zwei durch eine  Feder 136 miteinander verbundene Schwenk  hebel<B>137</B> zwecks     Ausrückung    des Zahn  rades 117 aus dem     Bereiche    des Zahnbogens  115 in der einen oder andern     Richtung.     Einer der beiden Schwenkhebel<B>137</B> ist zu       diesem        Zwecke    mit einer am     Zahnrad    117  angreifenden Gabel 138     ausgestattet.    Durch  das     Ausriieken    des  <RTI  

   ID="0006.0051">   Zahnrades    117 wurde     das     bereits durch den Umschalter<B>111</B>     bis    114  für den Rücklauf     vorbereitete        Vorgelege    54  ausgeschaltet, so dass die Tür offen bleibt  und der Schlauch herausragt.  



       Zweel;A    Ausgabe von Flüssigkeit ist es  ,jetzt bloss erforderlich, eine weitere Marke in  die Öffnung 3 einzulegen und den Antrieb  in der     bereits    beschriebenen Weise mit dem       entsicherten    Handschalthebel 75 einzuschal  ten.

   Ist die Ausgabe der Flüssigkeit erfolgt,  so trifft ein am Zahnbogen 1,15 angebrachter  Anschlag 139 auf einen Arm 140 der Schub  stange 131 auf und bewegt letztere in ihre       Ausgangslage    zurück, in welcher der Riemen  <B>127</B> wieder auf der Leerscheibe 130 läuft, so       class    das     Zwischenschaltwerk    ausgeschaltet  und durch das seine Umdrehung inzwischen       beendende        Exzenter    135     das    Zahnrad<B>117</B> in  den Zahnbogen 115 wieder eingekuppelt wird.

    Erfolgt     jetzt    keine nochmalige     Betätigung     der     Schubstange    131, so wird durch das nun  mehr wieder eingeschaltete     Vorgelege    der  Schlauch 67     mittels    des Zahnrades 66 zu  rückgezogen und die Tür 62 durch den       Spindelantrieb    60     geschlossen.         Der     Beginn    und das Ende der Flüssig  keitsausgabe kann durch ein optisches oder  akustisches Signal (nicht dargestellt)     an-          g        o        ezeigt        werden,

          das        durch        den        Absperrhahn     106, die     Anschlagschiene    103 oder einen im       Messgefäss    angeordneten     Schwimmer    zwang  läufig gesteuert wird.  



  Der     Flüssigkeitsselbstverkäufer    kann auch  durch die Marke 32 vollautomatisch dadurch  gesteuert werden,     dass    die Marke beim Ab  fallen durch den Kanal 43 statt auf den  Sicherungshebel 73 direkt auf den in diesem  Falle von aussen unzugänglichen, nur als       Iliemengabel    ausgebildeten Hebel 75 auf  schlägt und dadurch letzteren zum Einschal  ten des Pumpwerkes 88 betätigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von 01, gekennzeichnet durch eine Kontrollein- richtung, welche aus einem Schloss (33) und einem zugeordneten Schlüssel (21) besteht, von denen der eine der beiden Teile (21 oder 33) im Selbstverkäufer, der andere Teil in einer Marke (32) eingebaut ist, welche nach erfolgtem Ineinanderstecken von Schloss und Schlüssel den Antrieb (45) des Selbstverkäu fers mittels eines Betätigungsorganes (44) für eine Ausgabe vorbereitet.
    UNTERANSPRü CHE : 1. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eine im Selbstverkäufergehäuse (1) angeordnete Schalteinrichtung (8 bis 31), welche mit tels eines ausserhalb des Gehäuses (1) zugänglichen Handschalters (4) betätig- bar ist und Organe (8 bis 20) zum selbst tätigen Ineinanderstecken von Schloss (33) und Sehlüssel (21) des Selbstver käufers besitzt.
    2. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter- anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Handschalter (4) der Schalteinrich tung (8 bis 31) als eine die Einlege öffnung (3) für die Marke (32) ab schliessende und mit einer Handhabe ver- seltene Klappe (4) ausgebildet ist, die das eine, an .der eingelegten Marke an greifende Betätigungsorgan (8) trägt und mit einem andern Betätigungsorgan (20) der letzteren durch eine aus Hebel gliedern (12, 19)
    bestehende Übertra- gungseinrichtung verbunden ist, welche bei ihrer Betätigung die beiden Organe, Schloss (33) und Schlüssel (21) der Kon- trollteinriohtung, ineinanderschiebt. 3.
    Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Marke (3'2) in -der Einlegeöffnung (3) durch eine Sperre gegen vorzeitiges Abfallen in einen Kanal (43) gesichert ist, welche Sperre aus einem in der Marke radial verschiebbaren, durch das Einstecken des Schlüssels (21) in das Stechloch (33) der Marke (32) auslös- baren Sicherungsriegel (39) und aus die Einlegeöffnung (3) gegen das Gehäuse innere absperrenden Sperrleisten (23) be steht.
    -1. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Sperrlage oben in eine Ring nut (3') .der Einlegeöffnung (3) eingrei fende Riegel (39) durch Verdrehen der Marke (32) um 180 mittels des mit Nut (42) und Feder Q11) in sie eingreifenden Bolzens (8) vor eine über dem Kanal (43) stehende seitliche Ausnehmung in der Ringnut einstellbar ist, wodurch die Marke (32) entsichert ist und unter dem Druck einer beim Schliessen der Klappe (4) gespannten Feder (10) selbsttätig in den Kanal (43) geschoben wird, wobei sie die Sperrleisten (23) entgegen dem Druck von Federn (30, 3.1)
    aus dem Kanal (43) herausschiebt und 'nur durch den Schlüssel (21) gehalten wird. 5. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die abfallende Marke (32} einen in dem Kanal (43) angeordneten ,Schalter (44) betätigt, der den Motor (45) einschaltet. 6.
    Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Patent anspruch,dadurch gekennzeichnet, dass die abfallende Marke (32) einen in einen Handschalthebel (75) eingreifenden Sicherungshebel (73) durch Aufschlagen arrarückt, worauf durch Betätigen des Handschalthebels<B>(75)</B> das Einschalten einer mit dem Tank und einem Mess- gefäss (69) verbundenen Pumpe (88) be- \vi rkt werden kann.
    7. Flüssio-keitsselbstverkäufer nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen in den Stromkreis des Betätigungsorganes (44) der Schalteinrichtung (4 bis 31) eingeschalteten Motor (45), welcher mit.
    einer die auszugebende Flüssigkeit aus einem Vorratsraum durch eine Leitung (9((, 91) in ein -,%lessgefäss (69) beför dernden Pumpe (88), einer Vorrichtung (54 bis 68) zum Öffnen und Schliessen einer Tür (62) und zum Ausladen eines an einem Abla.sshahn (106) des Mess- gefässes (69) angeschlossenen Abzugs schlauches (67) und einem Zeitlaufwerk ! 50<B>100</B> bis 102) gekuppelt ist, das den Ablasshahn (11i6)
    für die Dauer der Au-s- 0.abe und die Sehlauehausladevorrichtung (54 bis 66) zum Zurückziehen des Schlauches<B>(67)</B> zw angläufig steuert.
    c. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass da.s Zeitlaufwerk (50,<B>1.00</B> bis 102) durch ein mittels eines nur bei geöffneter Tür ((#*2) betätigbaren Handschalters (134) einschaltbares Zwischenschaltwerk (124 bis 140) für die Dauer einer neuerlichen Ausgabe vor Schliessung der Tür (62) steuerbar ist. 9. Flüssigkeitnselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (45) durch ein mit dem Handschalthebel (75) einschaltbares Vor gelege (89) die Pumpe (88) antreibt.
    durch ein Vorgelege (46) einerseits mit einem Ausschaltgetriebe (92 bis 95) für die Pumpe und den Handschalthebel (75), anderseits mit dem Zeitlaufwerk (5(l. 1(1(1 bis 102) und einem weiteren Vorg-elege (51) in Verbindung steht, das mit dem Vorgelege (54) der Vorrichtung (55 bis 66) zum Öffnen und Schliessen der Tür (62) durch einen Kettentrieb (53) verbunden ist.
    10. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem unmittelbar vom Motor (45) aus angetriebenen Vorgelege (46) in Drehung versetzte; Vorgelege (51) durch einen vom Vorgelege (54) aus angetrie benen Umschalter (110 bis 113) nach er folgter Öffnung der Tür (62) und Aus ladung des Schlauches (67) selbsttätig ausgeschaltet wird und zu diesem Zweck eine Voll- und Leerscheibe (52) besitzt. die durch vom Umschalter (110 bis 113) verstellbare Riemen (114) mit einer Scheibe (48) des Vorgelegen (46) ver bunden ist.
    11. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter (110 bis 113) aus einer mittels des Kettentriebes (108, 109) in Umdrehung versetzten Schraubenspin del (110) und aus zwei durch sie ge steuerten Anschlägen (112 und 11:3) be steht, die den das Vorgelege (51) mit dem Vorgelege (46) verbindenden Rie men (l14) abwechselnd von der Leer auf die Vollscheibe (52) und umgekehrt. rücken.
    12. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter an:spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschaltgetriebe für die Pumpe (88) aus einem durch den Übersetzungstrieb (49. 92) und die Kegelzahnräder (94) mit einer Umdrehung pro Ausgabe an getriebenen Exzenter (95) besteht, das mit einem Schwenkhebel (96) das Vor gelege (89) mittels des Hebels (75) von der Pumpe (88) nach erfolgter Füllung des Messgefässes (69) vom Antrieb ab schaltet.
    1.3. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitlaufwerk aus einem vom Vor- gelege (46) angetriebenen Zahnrad ( 50) und einem zweiten Zahnrad (101) be steht, die beide mittels einer sie verbin- denden Kette (100) einen an letzterer verstellbar befestigten Anschlag (102) im Zeitpunkt ,der Entleerung .des Mess- gefässes (69) gegen eine Steuerschiene (103) führen, :
    die unter dem Einfluss des an ihr entlang gleitenden Anschlages entgegen dem Druck von Federn (104) den Ablasshahn so lange zwecks Flüssig keitsausgabe offen hält, bis der Anschlag (102) von ihrem Ende abgleitet und der Ablasshahn unter dem Druck einer Feder (107) selbsttätig geschlossen wird. 14. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitlaufwerk mit einem vom Zahn rad (101) angetriebenen Zahnbogen (1'15) einen mit dem Vorgelege (54) zwang läufig verbundenen Kettentrieb (117, 118, 119, 56) zum Zurückziehen des Schlauches (67) und Schliessen .der Tür (62) antreibt.
    15. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenschaltwerk aus einem vom Zahnrad (101) des Zeitlaufwerkes mittels eines Kettentriebes (121, 122, <B>123)</B> angetriebenen einschaltbaren Vor gelege (124 bis 128) und einem von letzterem für eine Umdrehung in Bewe gung gesetzten Exzenter (135,) besteht, das mit einem am verschiebbaren Zahn rad (117) angreifenden (Schwenkhebel (137) dieses Zahnrad (1-17)
    zum vorüber gehenden Unterbrechen des Schlauch- rückzuges und Türschliessers aus dem Be reich des Zahnbogens (115) für die Dauer einer Ausgabe ausrückt. 16. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnbogen<B>(</B>115) mittels eines Anschlages (139) bei vollendeter Aus gabe und Einrückung des Zahnrades (117) das Vorgelege (124 bis 128) des Zwischenschaltwerkes selbsttätig ab schaltet.
    17. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Ablasshahn (106) angeschlos seneSchlauch (67) mit sich mindestens über einen Teil seines Kreisumfanges er streckenden Zähnen ausgestattet ist, die in einem der Teilung des Förderzahn- rades (66) entsprechenden Abständen auf der ganzen Schlauchlänge angeordnet sind und ein exaktes Ausladen und Zu rückziehen des Schlauches gewährleisten.
    1.8. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (67) innerhalb des Ge häuses (1) durch eine Gewichtsrolle (72) zu einer Schleife gespannt wird. 19. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsrolle (72) im Augen blick des Sohliessens der Tür (62) und der Vollendung des Schlauchrückzuges einen in den Stromkreis des Motors (45) eingeschalteten Ausschalter betätigt. 20.
    Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,,dass das Messgefäss (69) als ein in einem durch eine Ablaufleitung (71) mit dem Tank verbundenen Überlaufgefäss (70) angeordnetes Vollmass ausgebildet ist, das die das Mass der auszugebenden Flüssigkeitsmenge übersteigende Flüssig keit in das Überlaufgefäss (70) abfliessen lässt.
CH197723D 1936-04-30 1937-04-29 Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl. CH197723A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT197723X 1936-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH197723A true CH197723A (de) 1938-05-15

Family

ID=3667882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH197723D CH197723A (de) 1936-04-30 1937-04-29 Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH197723A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE562471C (de) Rohrschieberzapfhahn
CH197723A (de) Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin oder Ausgeben von Öl.
AT150086B (de) Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin und Ausgeben von Öl.
DE714169C (de) Fluessigkeitsselbstverkaeufer, insbesondere zum Tanken von Benzin
DE45078C (de) Selbstthätiger Schankapparat
DE873325C (de) Verteiler fuer Fluessigkeiten und Gase
DE679830C (de) Aufnahmekinematograph
AT149457B (de) Warenautomat für Münzeinwurf (Selbstkassierer).
AT325333B (de) Vorrichtung zur ausgabe von zeitungen
DE729630C (de) Einrichtung zur Pruefung der Foerdermenge je Arbeitsspiel von Kraftstoff-Foerderpumpen
DE263303C (de)
DE1449259A1 (de) Selbstkassierendes Tuerschloss
DE135196C (de)
DE614164C (de) Vorrichtung zum Ausgeben von Wertzeichen, bei der ein Wertzeichenstreifen von einem Vorratsbehaelter ueber eine Foerdertrommel zu einer Schneidvorrichtung gefuehrt wird
DE666372C (de) Selbstzaehlende Vorrichtung zum Abfuellen von Fluessigkeiten
DE718324C (de) Vorrichtung zum Zaehlen und gleichzeitigen Abfuellen von Fluessigkeiten
DE641106C (de) Muenzgasmesser mit Rueckgabevorrichtung fuer unverbrauchte Muenzen
DE158767C (de)
DE570708C (de) Selbsttaetige Einrichtung zur Ausgabe von Stoffen fluessiger oder halbfester Konsistenz
DE549024C (de) Verblockung an einer Mess- und Zapfvorrichtung fuer feuergefaehrliche Fluessigkeiten
AT133264B (de) Selbstverkäufer für Flüssigkeiten, insbesondere für Getränke.
DE1059690B (de) Zaehler oder Registrierwerk, insbesondere fuer Treibstoffausgabegeraete
DE1903393C3 (de) Mehrstufiges Steuerschaltwerk für eine ein Durchlaßventil in eine erste und zweite Öffnungsstellung steuernde DurchfluBsteuereinrichtung
DE486536C (de) Verblockungseinrichtung an einer Zapfsaeule mit verstellbarem UEberlaufrohr
DE600025C (de) Fluessigkeitsmesser mit Muenzeinwurf