Verfahren zur Synchronisierung der an beliebiger Stelle zugesetzten Trägerschwingung bei Sendungen mit unterdrückter Trägerfrequenz, insbesondere bei Einseitenbandsendungen. Die Erfindung betrifft,ein Verfahren. zur Synchronisierung der an beliebiger Stelle zu.- gesetzten: Trägsrschwing-ung bei Sendungen mit unterdrückter Trägerfrequenz, insbeson dere bei Einseitenbandsendungen.
Es ist bekannt, zur @Synch@ronisierung irgendeiner auf der Empfängerseite zuge setzten. Träge-nschwingung eine einzelne Synchronisierfrequenz mitzusenden, welche auf der Empfängerseite zur ,Steuerung der neu zugesetzten Trägerschwingung dient. Dieses Verfahren ist aber noch nicht genau genug, um -den. bei Einseitenbandsendungen gestellten Anforderungen zu genügen.
Wird nämlich hierbei am :Sender der Träger voll kommen unterdrückt, so äussern sich schon ,die geringsten Frequenzungenauigkeiten der am Empfänger neu erzeugten und zugesetz ten Trägerfrequenz in einer ungleichmässigen Veränderung der absoluten Tonhöhe der ein- zelnen übertragenen Töne.
Eis ist deshalb notwendig, die Frequenz des Zusatzträgers so genau wie nur irgend möglich mit der ursprünglichen Trägerfrequenz des Senders in 1Tbereinstinmmung zu bringen.
Gemäss ,der Erfindung wird, der ursprüng- liche Träger vor seiner Unterdrückung mit zwei in einem bestimmten Frequenzverhältnis zueinander stehenden .Synchronisierfrequen- zen moduliert, und die Frequenz des wieder zugesetzten Trägers in Abhängigkeit von ,
dem Frequenzverhältnis .der nach der De- modulation auftretenden Synchronisierfre- quenzen geregelt.
Im folgenden sollen einige Ausführungs beispiele des Verfahrens nach der Erfindung beschrieben werden.
Es sei angenommen, dass die beiden Syn- chronisierfrequenzen, in .einem Frequenzver- hältnis 1 : 2 zueinander stehen und zum Bai- spiel 25 und 50 Ilz betragen. Diese Frequen zen werden mit der übrigen Sendung über tragen.
Ist. Lr Zusatzträger auf der Emp fangsseite vollkommen richtig. so erscheinen sie hinter der Deinodulation wieder als zwei im Frequenzverhältnis 1 :
2 zueinander ste hende Frequenzen von 25 und 50 Hz. Ist jedoch der Zusatzträger beispielsweise um 10 Idz zu hoch oder zu tief, so sind die Fre quenzen der beiden Sy ricllronisierscliwiiiguil- gen nicht mehr 25 und 511, sondern ,35 und 60 bezw. 15 und -l(-). Das Frequenzverhältnis zwischen beiden beträgt nun nicht mehr 1 :
?, sondern im einen Falle 1. :<B>1,7,</B> im an dern Falle 1 :2,7. Das Frequenzverhältnis z-,visehen beiden Schwingungen ist also ein ausserordentlich genaues Mass für die Rich tigkeit der Frequenz des Zusatztriigers. Die ses Frequenzverhält.nis %vird gemäss der Er findung dazu verwendet, den Zusatzträger 7.11 regeln.
Die Messung des Verhältnisses von zwei Frequenzen. zueinander kann auf die ver- sehiedenste Weise erfolgen. Das einfachste Verfahren ist, die tiefere Frequenz derart zu vervielfachen, dass sie bei Übereinstimmung von Sendeträger und Zusalzträger gleich der andern Synelironisierfreqlienz ist. Weicht nun der Zusatzträger vom Sendeträger ab, so ist auch die vervielfachte Frequenz nicht. mehr gleich der andern Frequenz.
Diese bei den Schwingungen können einer Anordnulig zugeführt werden, welche die Phasen- oder Frequenzdifferenz zwischen beiden Schwin- bungen zu messen. gestattet, z.
B. einer be- kannten Phasenmessbrücke. Durch diese An ordnung ist der höchste Grad von Mess- genauigkeit zu erreichen, da. schon Bruch teile eines Hertz, um die sich der Zusatz träger ändert, als starke Phasenänderungen in der Pliasen.messbrücke auftreten. Der Aus gang der Brücke kann mit dem den Zusatz- träger erzeugenden Oszillator verbunden sein und dessen Frequenz regeln.
Eine weitere Möglichkeit, das Frequenz- verhältnis zwischen den beiden Synehroni- sierfrequenzen festzustellen, ist das Verfah- ren, zwei gleich selinellaufende Synchron- motore mittels der beiden Frequenzen zu steuern.
Frequenzschwankungen der Sy n- ehronisierfrequenzen äussern sich dann in verschiedenen Geschwindigkeiten der Syn chronmotoren. Die beiden Motore können irgendeine Differentialeinrichtung antreiben, welche in Ruhe bleibt, solange die beiden Motorgeschwindigkeiten miteinander überein stimmen, welche aber in Bewegung kommt, sobald die Motorgeschwindigkeiten vonein ander abweichen.
Diese Differentialeinrich tung kann wiederum zur Steuerung des Oszillators dienen, so dass der Zusatzträger automatisch konstant gehalten wird.
Voraussetzung für die Durchführung der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Verfahrens ist eine abso lute Konstanz des Freq@uenzverhältnisses. der senderseitig zugesetzten Synchronisierfre- quenzen. Dieses ist in einfacher Weise da durch zu erreichen, dass die eine der beiden Synchronisierfrequenzen durch Teilung oder Vervielfachung aus der andern oder,
dass die beiden Synehronisierfrequenzen durch Tei lung oder Vervielfachung aus einer dritten gemeinsamen Grundfrequenz gewonnen sind. Dasselbe Mass der auf der Senders@eite ange wandten Teilung oder Vervielfachung wird auf der Empfängerseite bei dem ersten oben beschriebenen Ausführungsbeispiel als Ver vielfachung oder Teilung wiederum ange wandt,
so dass die beiden Frequenzen bei richtiger Wahl des Zusatzträgers hinter der Demodulation einander gleich sind. Zweck- m;if,igerweis-e erzeugt man die eine der bei den Synchronisierfrequenzen, aus der die an dere dann abgeleitet wind, oder die Grund- frKquenz von beiden in einem frequenzlion- stanten Generator.
Die Messgenauigkeit der Frequenzabwei- ehung des Zusatzträgers hängt von dem Ve@r- li2i]tnis zwischen den beiden Svnchronisier- frequenzen ab und steigt mit Vwachsendem Verhältnis. Es ist daher günstig, die Fre quenzen soweit wie möglich auseinander zu legen.
Hierbei gibt es allerdings eine Grenze, da die Frequenzvervielfachung und -teileng nicht oder nur mit Schwierigkeiten bis zu grossen Faktoren vorgenommen werden kann. Ausserdem, ist man in der Wahl der Frequen zen von dem übrigen zu übertragenden Pro- quenzban:d abgängig, @da die Synchronisier frequenzen nicht mit andern zu übertragen den Frequenzen übereinstimmen dürfen.
Man legt zweckmässig die beiden Synchronis:ier- frequenzen oberhalb oder unterhalb des Übertragun,gs,band-es-, kann jedoch auch die eine Frequenz nach unten, die andere nach oben verlegen, wodurch schon von selbst ein sehr hohes Frequenzverhältnis erforderlich ist.
Ausserdem besteht noch die Xöglichkeit, aus :dem zu übertragenden Frequenzband ein zelne Teilfrequenzen auszusieben und die Synchronisierfrequenzen an .diese Stellen zu verlegen.
Dies ist vor allem dann wichtig, wenn sich .das übertragende Band von den tiefsten bis zu :den höchsten Frequenzen er streckt und wenn daher kein Platz für die Synchro:nisierfrequenzen ausserhalb des Fre- quenzban:d:es, vorhiand:en ist.
Die Art der auf :der Empfangsseite .das Frequenzverhältnis anzeigenden Anordnung wurde im vorstehenden nicht im einzelnen beschrieben, da schon die verschiedensten Ge räte zur Anzeige von Prequenzverhältnissen bekannt .geworden sind. Die Synchronisie rung des, Oiszillato:rs für :den. Zusatzträger braucht nicht automatisch vor sich zu gehen, sondern kann auch von Hand vorgenommen werden:.
Es ist jedoch vorteilhaft, :die .direkte Beeinflussung des Oszillators in Abhängig keit von :der Phasen- oder Frequenzdifferenz der Synchronisierfrequenzen vorzusehen, @da hierdurch eine ausserordentlich grosse Ge nauigkeit -der Frequenz :des Zusatzträgers er möglicht wird.
Die Beeinflussung der zuge setzten Trägerfrequenz kann zum Beispiel durch direkte Steuerung einer Röhre oder durch Beeinflussung von Schwingkreiskon- stanten (z. B:. durch Vormagnetisierung des Spulenkernes oder durch Temperaturbeein flussung) vorgenommen werden. Ebenso be liebig ist die spezielle Art der Frequenzver- vielfach.un:
g,s- und Teilungs schaltungen zur Gewinnung der Synchronisierfrequenzen auf dür :Sen:derseite. Hierzu eignen sich insbeson- dere die soggenannten Multivibrato.r- oder auch andere Mitnahme- und Rückkopplungs schaltungen.
Method for synchronizing the carrier oscillation added at any point in transmissions with a suppressed carrier frequency, in particular in single sideband transmissions. The invention relates to a method. to synchronize the added at any point: Carrier oscillation in transmissions with a suppressed carrier frequency, especially in single sideband transmissions.
It is known to add any on the receiving end to @synch @ ronize. To send a single synchronization frequency to the inertial oscillation, which is used on the receiver side to control the newly added carrier oscillation. However, this procedure is not yet accurate enough to to meet the requirements set for single sideband mailings.
If the carrier is completely suppressed at the transmitter, the slightest frequency inaccuracies of the carrier frequency newly generated and added at the receiver are expressed in an uneven change in the absolute pitch of the individual tones transmitted.
It is therefore necessary to bring the frequency of the additional carrier into agreement as precisely as possible with the original carrier frequency of the transmitter.
According to the invention, the original carrier is modulated before its suppression with two synchronizing frequencies which are in a certain frequency ratio to one another, and the frequency of the carrier added again as a function of
the frequency ratio of the synchronization frequencies occurring after demodulation.
In the following some execution examples of the method according to the invention will be described.
It is assumed that the two synchronization frequencies are in a frequency ratio of 1: 2 to one another and are, for example, 25 and 50 Ilz. These frequencies are transmitted with the rest of the program.
Is. Lr additional carrier on the reception side completely correct. after the de-modulation they appear again as two with a frequency ratio of 1:
2 mutually standing frequencies of 25 and 50 Hz. However, if the additional carrier is, for example, 10 Idz too high or too low, the frequencies of the two Sy ricllronisierscliwiiiguil- gen are no longer 25 and 511, but 35 and 60 respectively. 15 and -l (-). The frequency ratio between the two is no longer 1:
?, but in one case 1.: <B> 1.7, </B> in the other case 1: 2.7. The frequency ratio between two and two vibrations is therefore an extremely precise measure of the correctness of the frequency of the additional trigger. This frequency ratio% is used according to the invention to regulate the additional carrier 7.11.
The measurement of the ratio of two frequencies. to each other can take place in the most varied of ways. The simplest method is to multiply the lower frequency in such a way that, if the transmission carrier and the additional carrier match, it is equal to the other synchronization frequency. If the additional carrier now deviates from the transmission carrier, the multiplied frequency is also not. more like the other frequency.
These vibrations can be fed to an arrangement which measures the phase or frequency difference between the two vibrations. permitted, e.g.
B. a known phase measuring bridge. This arrangement allows the highest degree of measurement accuracy to be achieved, as. Even fractions of a hertz, by which the additional carrier changes, occur as strong phase changes in the Pliasen.messbrücke. The output of the bridge can be connected to the oscillator generating the additional carrier and regulate its frequency.
Another possibility of determining the frequency relationship between the two synchronizing frequencies is the method of controlling two synchronous motors running in the same direction by means of the two frequencies.
Frequency fluctuations in the synchronization frequencies are then expressed in different speeds of the synchronous motors. The two motors can drive any differential device which remains at rest as long as the two motor speeds match, but which starts moving as soon as the motor speeds differ from each other.
This Differentialeinrich device can in turn serve to control the oscillator, so that the additional carrier is automatically kept constant.
The prerequisite for carrying out the exemplary embodiments of the method according to the invention described above is an absolute constancy of the frequency ratio. the synchronization frequencies added by the transmitter. This can be achieved in a simple way by the fact that one of the two synchronization frequencies by dividing or multiplying the other or
that the two synchronization frequencies are obtained by division or multiplication from a third common base frequency. The same measure of the division or multiplication applied on the sender side is again applied on the receiver side in the first embodiment described above as a multiplication or division,
so that the two frequencies are the same with the correct choice of the additional carrier behind the demodulation. Expediently, one generates one of the synchronizing frequencies from which the other is then derived, or the basic frequency of both in a frequency-constant generator.
The measurement accuracy of the frequency deviation of the additional carrier depends on the difference between the two synchronizing frequencies and increases as the ratio increases. It is therefore beneficial to separate the frequencies as much as possible.
However, there is a limit here, since the frequency multiplication and division cannot be carried out or can only be carried out with difficulty up to large factors. In addition, the choice of frequencies depends on the rest of the frequency range to be transmitted, since the synchronization frequencies must not match other frequencies to be transmitted.
The two synchronizing frequencies are expediently placed above or below the transmission, gs, band-es-, but one frequency can also be moved downwards and the other upwards, which in itself means a very high frequency ratio is required.
There is also the option of: filtering out individual partial frequencies from the frequency band to be transmitted and relocating the synchronization frequencies to these locations.
This is especially important when the transmitting band stretches from the lowest to the highest frequencies and when there is therefore no space for the synchronization frequencies outside the frequency band.
The type of arrangement displaying the frequency ratio on the receiving side has not been described in detail above, since the most diverse devices for displaying frequency ratios have become known. The synchronization of the oscillator for the. Additional support does not have to take place automatically, but can also be carried out manually :.
However, it is advantageous: the direct influence of the oscillator as a function of: the phase or frequency difference of the synchronizing frequencies to be provided, since this enables an extraordinarily high accuracy of the frequency: of the additional carrier.
The added carrier frequency can be influenced, for example, by direct control of a tube or by influencing oscillating circuit constants (e.g. by pre-magnetizing the coil core or by influencing temperature). The special type of frequency multiplier is also optional.
g, s and division circuits to obtain the synchronization frequencies on the sender side. The so-called Multivibrato.r or other entrainment and feedback circuits are particularly suitable for this purpose.