CH197774A - Wasserenthärtungsanlage. - Google Patents

Wasserenthärtungsanlage.

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CH197774A
CH197774A CH197774DA CH197774A CH 197774 A CH197774 A CH 197774A CH 197774D A CH197774D A CH 197774DA CH 197774 A CH197774 A CH 197774A
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water
softening
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Inventor
Aktiengesellschaft C Budenheim
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Chem Fab Budenheim Aktiengesel
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  • Treatment Of Water By Ion Exchange (AREA)

Description


      W    assen     enthärtungsanlage.       In dem Hauptpatent Nr. 163903,     bezw.    in       :der        entsprechenden        österr.        Patentsehrift     Nr.     140785    ist ein Verfahren zur     fartlaufen-          ,den        Enthärtung    von     K:ess#elspeis:

  ewmser    be  schrieben, gemäss welchem     .die    Ausfällung  der     Härtebildner    in einem nicht beheizten  Röhrensystem erfolgt, durch welches das,  Wasser mit solcher Geschwindigkeit     hin-          durchgeführt        wind,        dass    turbulente Strö  mungen entstehen.

   Das Verfahren wird  zweckmässig bei der     Vorenthärtung    mit     alka-          Eschem        Kesselrückwasser    und der     Fertig-          enrthärtung    mit     Alkaliphosph:at        angewendet.     Zur     Durchführung    :

  des Verfahrens kann     eine          Vorrichtung    verwendet werden, bei welcher       ein.        zweckmässig    mit     zahlreichen    Biegungen  versehenes     unbeheiztes    Röhrensystem mit       anschliess.end:em.    Filter zwischen der Speise  pumpe und dem     Kessel    angeordnet ist.

   Die  Zuführung von     Kesselrückwasser        bezw.    den  zur Fällung ,der Härtebildner dienenden     Che-          mikalien    erfolgt durch entsprechende Pum-    peu;     ausserdem.    kann der zur Erwärmung er  forderliche Dampf :durch eine :     Mischdüse    in  ,das     Röhrensystem    eingeführt werden.  



  Gegenstand :der Erfindung ist nun eine  weitere     Ausbildung    :der im     Patentanspruch        II     des Hauptpatentes beanspruchten Anlage zur  Durchführung     des    Verfahrens des Haupt  patentes,     insbesondere    zur     Enthärtung    von       Speisewasser    für räumlich     becch@ränkte    An  lagen, wie     Lokomotivkessel,    Schiffskessel  und dergleichen.

   Bei     -dieser    Anlage sind     dm     mit     Windungen    und Biegungen     versehene          Röhrensystem    und das angeschlossene Filter  in der     ein        geschlossenes    System bildenden  Anlage auf der Saugseite einer Pumpe an  geordnet, während     zwischen        Rohwasser-          behälter    und     Röhrensystem    :

  eine den zur Auf  rechterhaltung der     Saugleistung    der Pumpe  erforderlichen Druck liefernde     Fördervor-          richtungeingeschaltet    ist, welche     mit        einer          Leitung    für     Anwärmdampf    und einer Leitung  für die zur     Vorenthärtung    :dienende Flüssig-           keit    verbunden ist.

   Der     Anwärmdampf        ist     gleichzeitig Arbeitsdampf zur Erzeugung  dieser     Druckwirkung.    Durch     diese    Anord  nung wird einerseits der in dem     Enthärter     herrschende Druck vom     Kesseldruck    unab  hängig gemacht;     anderseits    kann bei Ver  wendung der     Anlage    bei Lokomotiven die       Entliärtungseinrichtung    auf oder in den  Tender verlegt werden, so dass eine     Belastung     der Lokomotive mit der     Enthärtungsvorrich-          tung    vermieden wird.  



  Die     Enthärtung    in der Anlage wird zwei  stufig ausgeführt. Die     Vorentliärtung    erfolgt  zweckmässig mit alkalischem     1iesselrück-          wasser,    welches mit dem Rohwasser vor     oder     beim     Eintreten.        in    das     Entliärtungsrohr    ge  mischt wird.

   Die     Fertigenthärtung    kann mit       Alka.lipliosphat,        insbesondere    mit     Trinatrium-          phosphat,        zweckmässig        bei        höheren    Tempe  raturen von     beispielsweise    70 " und darüber,  erfolgen.  



  Die Fördervorrichtung für die Zuleitung  des Rohwassers, der zur     Vorentliärtung    die  nenden     Flü.aigkeit    und des zur Erwärmung  noch erforderlichen     Dampfes    zu dem mit  Windungen und Biegungen     versehenen        Ent-          härtungsrohr        besteht        zweckmässig    aus     einem          Düsensystem.    während die zur     Restenthär-          tung    dienenden Chemikalien,     beispielsweise          Trinatriumphocpliatläsung,

      dem     vorenthärte-          ten    Wasser auf seinem Wege durch das  Röhrensystem durch eine Dosierungspumpe  zugeführt werden.  



       Die        Nachentliärtung    geht     zweckmässig    im       letzten    Teil des     Röhrensystems    vor sich.     Die     ausgefällten Härtebildner werden mit einem  anschliessenden Filter entfernt; das enthär  tete     Wasser    wird durch die Speisepumpe an  gesaugt und dem     Kessel        zugeführt.     



  Die     Leistung    des am Anfang des     Ent-          härtungsrohres    angeordneten Düsensystems       kann    durch ein     Regelorgan,        beispieIsv#7eise     einen     Thermostaten,    geregelt werden, welcher  in das     Enthärtungsrohr,        zweckmässig    kurz  vor dem Filter, eingebaut ist.

       Das    Düsen  system erzeugt     vermittels    des     gleichzeitig     als Arbeitsdampf wirkenden     Anwärmdampfes     auf der     Saugseite    der .Speisepumpe     einen    ge-    wissen Druck, durch welchen die Wider  stände in dem     Enthärtungsröhrensystem        und     im     Filter    auf dem Wege des      'assers    vom       Rohwasserbehälter    zur     Speisepumpe    über  wunden  erden.

   Dieser Druck, welcher aber       wesentlich    unter dem     Kesseldruck    liegt,     ai-          chert    die     Saugleistung    der Speisepumpe trotz  der     verhältnismässig    hohen Temperatur des       ent.liärteten        \'Wassers;    ein Abreissen des     Strom-          fadens        wird    also     vermieden.     



       Iim    auch Störungen bei     wechselnder    Be  lastung zum Beispiel der Lokomotive aus  zuschalten, kann ausser der     beschriebenen     Steuerung des     Düsensysteius    noch eine  zwangsläufige     Abhängigkeit        des        Kessel-          wasserrüekführungsventils    und     der    Dosie  rungsvorrichtung für die     Enthärtungscliemi-          kalien    von der     Belastung    der Speisepumpe  vorgesehen sein.

   Zum Beispiel kann das  Dampfventil für die Speisepumpe mit dem  Ventil der     Kesselwasserrückführung    und mit  der     Dosierungsvorrichtung    für die zur Nach  enthärtung zugesetzten Chemikalien derart       gekuppelt        sein,    dass bei einer     Drosselung    der  Speisepumpe     zwangsläufig    auch eine     Drosse-          lung    der Zufuhr von     Kesselrückwasser    und       Naehenthärtungsmittel    erfolgt.  



  Eine     beispielsweise        Ausführungsform     einer     Enthärtu        ägsanlage    gemäss Erfindung  wird     nachstehend        anhand    der schematischen       Zeichnung    noch näher     erläutert.     



  Die     eigentliehe        Enthärtungsanla@ge        besteht     aus einem auf der Saugseite der     Speisepumpe     1     angeordneten        Röhrensystem    2 mit     nach-          geschaltetem    Filter 3. Das     Rohwasser        wird     aus dem     Behälter    4 durch     das        Düsensystem     5 dem     Enthärtungsrohr    2 zugeleitet.

   In dem       Düsensystem    wird das Rohwasser mit dem  durch die     Kesselwasser-Rückleitung    6     bezw.     die Dampfleitung 7 zugeführten     Rückwasser          bezw.        Anwärmdampf,    vermischt. Die     Steue-          rung        des    Düsensystems 5     erfolgt        über    das  Regelorgan 8 durch das in der     Dampfleitung     7 angeordnete Ventil 9.

   Die zur     Naehent          härtung    dienende     Lösung    wird aus dem Be  hälter 10 über     die        Dosierungspumpe    11 und       Leitung    12 dem     Enthärtungsrohr    2,     zweck-          mässig    an     einer        Biegungsstelle,        zugeführt.         Die     Regelung    der Speisepumpe 1 erfolgt  durch das Pumpendampfventil 13, wodurch  gleichzeitig über das Ventil 14 auch die       Kesselwasserrückführung    gesteuert wird.

    Das     enthärtete    Wasser     wird    durch die Speise  pumpe 1 über die Druckleitung 15 dem Vor  wärmer,     bezw.    dem     Kessel    zugeführt.  



  Die     Arbeitsweise    der     Enthärtungsanlage     ergibt ;sich im einzelnen aus der nachstehen  den Beschreibung der 3 zum Beispiel wäh  rend der Fahrt     einer    Lokomotive möglichen  Fälle.  



  <I>1.</I>     (Normalfall)     Das durch Regelorgan 8 gesteuerte Dü  sensystem 5 liefert dem Röhrensystem 2  unter Beimischung von rückgeführtem Kessel  wasser soviel Rohwasser als. die Pumpe 1 auf  der entgegengesetzten Seite in     gereinigtem     Zustande abnimmt. Die Leistung des Düsen  systems 5 ist dabei so abgestimmt, dass das  Wasser auf 70   C erwärmt wird. Im Röhren  system 2, also auf der Saugseite der Speise  pumpe, herrscht ein bestimmter Druck.  



  <I>2. (Drosselung der</I>     Speisepumpe)     Wird die Speisepumpe 1 gedrosselt, so  müsste im Röhrensystem 2 ein höherer Druck  entstehen, wenn lediglich die Speisepumpe  gedrosselt werden würde. Die Fördermenge  des Düsensystems sinkt, die Temperatur       steigt.    Das Regelorgan 8 steuert jedoch durch  Drosseln des     Aufwärmdampfes    (Ventil 9)  das Düsensystem 5 und stellt Temperatur  und Druck wieder her. Die Speisepumpe wird  gedrosselt, indem das     Pumpendampfventil     13 teilweise oder völlig zugedreht wird.       Zwangläufig    mit der Drosselung dieses Pum  pendampfventils 13 erfolgt die entsprechende  Drosselung des rückgeführten Kesselwassers.

    Die Speisepumpe 1 ist aber auch mit der Do  sierungspumpe 11 für die     Trinatriumphos-          phatlösung    verbunden, welche damit im glei  chen Sinne zur teilweisen oder völligen Still  setzung der     Trinatriumphosphatzuführung     kommt.  



  <I>3.</I>     (Erhöhung   <I>der</I>     Pumpenleistung)     Wird der Pumpendampf stärker aufge  dreht, so dass die Pumpe 1     schneller    arbeitet,    so. sinken im     Enthärtungsrohr    2 und im Fil  ter 3 Druck und Widerstände. Damit steigt  die Förderleistung des Düsensystems 5.     In     Abhängigkeit hiervon müsste die Temperatur  sinken. Gemäss der neuen Anordnung steuert       nunmehr    das Regelorgan 8 das Düsensystem  und stellt die erforderliche Temperatur und  den entsprechenden Druck wieder her.

   Gleich  zeitig wird im entsprechenden Sinne mit dem  Öffnen des     Pumpendampfventils    13 auch das  Ventil 14 für die     Kesselwasserrückführung     geöffnet. Mit dem schnelleren Auf- und Ab  gleiten des Pumpenschaftes     wird    auch die  entsprechende grössere     Trinatriumphosphat-          menge    durch die     schneller    arbeitende Do  sierungspumpe 11 dem     Enthärtungsrohr    2  zugeführt.  



  Beim Arbeiten mit der neuen     Vorrichtung     wird die     Enthärtung    trotz Verwendung eines  geschlossenen Systems bei einem weit unter  dem Kesseldruck liegenden Druck von bei  spielsweise 1 atü. durchgeführt. Es hat sich  überraschenderweise gezeigt, dass hierbei hin  sichtlich     Reaktionsgeschwindigkeit    und     Fil-,          trationsfähigkeit    günstige Resultate erzielt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserenthärtungsanlage gemäss Patent anspruch II des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass das mit Windungen und Biegungen versehene unbeheizte Röhren system und das anschliessende Filter in der ein geschlossenes System bildenden Anlage auf der Saugseite einer Pumpe angeordnet sind, und dass zwischen Rohwasserbehälter und Röhrensystem eine den zur Aufrechter haltung der Saugleitung der Pumpe erforder lichen Druck liefernde Fördervorrichtung eingeschaltet ist,
    welche mit einer Leitung für Anwärmdampf und einer Leitung für die zur Vorenthärtung dienende Flüssigkeit ver bunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wasserenthärtungsanlage gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohwasserbehälter der Wasservorrats- behälter einer Lokomotive ist. .
    Anlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den zur Aufrecht erhaltung der Saugleistung der Pumpe er forderlichen Druck liefernde Fördervor- richtung aus einem Düsensvstem besteht. 3. Anlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vorenthär- tung dienende Flüssigkeit aus rückgeführ tem Fesselwasser besteht. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsensystem durch ein Regelorgan in Abhängigkeit von der zu speisenden Wassermenge gesteuert wird. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Regelorgan aus einem Thermostaten besteht, dessen Fühler zwi schen Düsensystem und Speisepumpe ein gebaut ist. 6. Anlage nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fühler des Thermostaten am Ende des Röhrenreaktors kurz vor dem Filter eingebaut ist. 7.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Dampfventil für die Speisepumpe mit dem Ventil der Kessel wasserrückführung und mit der Dosie rungsvorrichtung für die zur Nachent- härtung zugesetzten Chemikalien derart gekuppelt ist, dass bei einer Drosselung der Speisepumpe zwangsläufig auch eine Drosselung der Zufuhr von Kesselrück- wasser und Enthärtungsmittel erfolgt.
CH197774D 1936-01-17 1937-01-08 Wasserenthärtungsanlage. CH197774A (de)

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