CH197939A - Selbsttätiges Ringventil für Kompressoren oder dergl. - Google Patents

Selbsttätiges Ringventil für Kompressoren oder dergl.

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CH197939A
CH197939A CH197939DA CH197939A CH 197939 A CH197939 A CH 197939A CH 197939D A CH197939D A CH 197939DA CH 197939 A CH197939 A CH 197939A
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Co Hoerbiger
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Hoerbiger & Co
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  Selbsttätiges Ringventil für     Kompressoren    oder     dergl.       Bei selbsttätigen Ringventilen, deren  Ventilplatte durch Lenker geführt ist, er  geben sich vielfach an den freien Lenker  enden, die gewöhnlich durch Nieten oder  Schrauben in geeigneter Weise in ihrer Be  triebslage gesichert sind, erhebliche Bean  spruchungen, die leicht zu Brüchen führen.  Den freien Lenkerenden ist es nämlich dann  nicht möglich, sich den Lenkern entsprechend  schräg zu 'stellen.  



  Es sind zwar selbsttätige Ringventile  bekannt, bei- welchen aus der Ventilplatte  selbst Lenker ausgeschnitten sind, deren  freie Enden als Schneiden ausgebildet und  in Pfannen gelagert sind, so dass sich bei  dieser Ausführung die.freien Lenkerenden       schrägstellen    können. Eine derartige Aus  bildung ist aber nicht möglich, wenn die  Führung der Platte durch die Arme einer  besonderen Lenkerplatte, gegebenenfalls in  Verbindung mit Lenkerarmen der Ventil  platte, erfolgen sollen.

   Um auch bei einer  derartigen Ausbildung der Ringventile eine      Schrägstellung der freien Lenkerenden zu  ihren     Anschlussgliedern    zu ermöglichen, sind  die Lenkerenden erfindungsgemäss in der       H(abrichtang    beweglich geführt und derart  federnd mit den     Anschlussgliedern    der Ventil  platte verbunden, dass sie beim Ausbiegen  aus der Plattenebene .einen Winkel mit ihren       Anschlussgliedern    einschliessen.

   Diese Art der  Verbindung kann Anwendung finden sowohl  dann, wenn die Führung der Ventilplatte  ausschliesslich durch die in an sich bekann  ter Weise aus einer besonderen Platte her  ausgeschnittenen Lenkerarme erfolgt, als  auch dann, wenn sich an     diese    Arme der  Lenkerplatte zur Verlängerung des Lenker  zuges besondere Lenkerarme der Ventilplatte  anschliessen.

   Durch -die     Schrägstellungsmög-          lichkeit    der Anschluss- oder Verbindungs  stelle der freien Lenkerenden wird der Vor  teil erreicht,     däss    die     Gesamtlenkerlänge    bei  einem bestimmten Hub entsprechend kürzer  ausfallen kann, oder umgekehrt, dass bei  einer gegebenen Lenkerlänge der Hub der      Ventilplatte entsprechend grösser ausfallen  kann, als wenn die Lenkerenden vernietet  oder in sonstiger Weise starr angeschlossen  wären.  



  In der Zeichnung sind     zwei.Ausführungs-          beispiele    der Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 links einen senkrechten Querschnitt  durch die eine Ausführungsform, rechts durch  die andere Ausführungsmöglichkeit,       Fig.2    eine Draufsicht auf die     Ventil-          und    Lenkerplatte, wobei ebenfalls links und  rechts die verschiedenen Konstruktionen dar  gestellt sind.  



  Das Ventil besteht in der üblichen Weise  aus einem Ventilsitz     a,    der bei der gezeich  neten     Ausführungsform    mit zwei konzen  trischen, durch Stege verbundenen Ring  schlitzen b versehen ist. Auf dem Ventilsitz       ca    liegt die Ventilplatte e, deren radial lie  gende Lappen<I>d</I> Bohrungen<I>f</I> aufweisen.  Über der Ventilplatte c ist die Lenkerplatte g  angeordnet, die beispielsweise zwei über einen  beliebigen grossen Winkel geführte Lenker  arme     lt    besitzt. Die Nabe     i    dieser Lenker  platte ist zwischen der Hubbeilage k des  Ventils und dem Fänger m eingespannt. Die  freien Enden der Lenkerarme h weisen eben  falls Bohrungen f auf.

   Die Verbindung zwi  schen der Ventilplatte c und der Lenker  platte     g    wird hergestellt durch einen Stift<I>n,</I>  der durch die     übereinanderliegenden    Öff  nungen f der beiden Platten hindurchgeführt  ist. Dieser Stift n ruht, wie in     Fig.    1 er  kennbar ist, mit einem Bund o auf dem  Ende des Lenkers     h.    Ausserdem wirkt von  oben auf den Stift n eine Feder p, die sich  gegen den Fänger     m    abstützt. Im übrigen  ist der Stift n aber lose in die Bohrungen f  eingesetzt, so dass das freie Ende des Len  kers h bei einem Ausbiegen aus der Ebene  der Nabe i eine Schrägstellung gegenüber  dem     Anschlusslappen    d der Ventilplatte c  einnehmen kann.

   Die Feder p verhindert in  Verbindung mit dem Bund o, dass der Stift u       ausspringt.    Trotz der nachgiebigen Verbin  dung der beiden Platten c und g sind sie  allein durch den Stift n ständig in radialer  Richtung geführt.    Im Gegensatz zu der links in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsform, bei wel  cher die Ventilplatte c keine Lenker von  beträchtlicher Länge, sondern nur kurze,       lappenförmige    Ansätze d besitzt, ist bei der  rechts in     Fig.    1 und 2 gezeichneten Aus  bildung auch die Ventilplatte c mit Lenkern  r versehen. Vorteilhaft besitzen diese Len  ker r an ihren freien Enden nasenförmige  Verbreiterungen s, die bei dem zusammen  gesetzten Ventil auf den freien Enden der  Lenker h der Lenkerplatte ruhen.

   Die Öff  nungen f decken sich wie bei der zuletzt  beschriebenen Ausführungsform.  



  Wenn sowohl die Lenkerplatte als auch  die Ventilplatte mit Lenkern versehen ist,  so wird die Verbindungsstelle dieser Lenker  nicht nur durch eine gegen den Fänger m  abgestützte Feder p beeinflusst, sondern gleich  zeitig auch noch durch eine Feder u gegen  den Ventilsitz abgestützt. Auch bei dieser  zweiten Ausführungsform können infolge der  nachgiebigen Verbindung durch den Stift     n     und die Federn<I>p</I> und<I>u</I> die freien Lenker  enden eine gewisse Schrägstellung gegenein  ander einnehmen.  



  Ein besonderer Vorteil der erwähnten       Schrägstellmöglichkeit    der freien Lenker  enden besteht neben der grösseren Haltbar  keit noch darin, dass bei einer gegebenen       Gesamtlenkerlänge    ein grösserer Ventilhub  möglich ist als sonst, oder umgekehrt zur  Erzielung eines     Ventilplattenhubes    bestimm  ter Grösse eine     Gesamtlenkerlänge    ausreichend  ist, die geringer sein kann als bisher. Da  durch wird wiederum die Möglichkeit ge  schaffen, den Raum, der für die Lenkerein  richtung freigehalten werden muss, zu ver  kleinern, so dass ein grösserer Teil der ge  samten Ventilfläche für die     Durchtrittsschlitze     zur Verfügung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätiges Ringventil mit Lenkerfüh rung für Kompressoren oder dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass die freien Lenker enden (h.) der aus einer Platte herauBge- schnittenen Lenkerarme, welche die Hub- Bewegung der Ventilplatte (c) ermöglichen, in der Hubrichtung beweglich geführt und derart federnd mit den Anscblussgliedern (d) der Ventilplatte (c) verbunden sind, dass sie beim Ausbiegen aus der Plattenebene einen Winkel mit ihren Anschlussgliedern ein schliessen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Selbsttätiges Ringventil nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Lenkerenden (h) eine Bohrung (f) aufweisen, durch welche ein Stift (n) hindurchgreift, welcher gleichzeitig in einer Bohrung<I>(f)</I> eines Anschlussgliedes <I>(d, s)</I> der Ventilplatte geführt ist. 2. Selbsttätiges Ringventil nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stift (n) in der beim Öffnungsschlag der Ventilplatte sich ergebenden Ausweichrichtung der freien Lenkerenden durch eine in entgegenge setzter Richtung wirkende Federkraft (p) in seiner Betriebslage gesichert ist. 3.
    Selbsttätiges Ringventil nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stift (n) mit einem schulterförmigen Ansatz (o) auf dem freien Lenkerende (h) ruht. 4. Selbsttätiges Ringventil nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungsstift (n) durch eine Feder (p) gegen den Fänger (m) abgestützt ist. 5. Selbsttätiges Ringventil nach Patentan spruch, mit einer Ventilplatte (c) mit Lenkerenden (r), die an gleichartige Len ker (h) einer Lenkerplatte (g) angeschlos sen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die in radialer Richtung durch lose eingesetzte Stifte.
    (n) gesicherten Verbindungsstellen der Lenker sowohl gegen den Ventilsitz <I>(a)</I> als auch gegen den Fänger<I>(m)</I> durch Federn<I>(p, u)</I> abgestützt sind.
CH197939D 1936-09-24 1937-09-11 Selbsttätiges Ringventil für Kompressoren oder dergl. CH197939A (de)

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