CH197970A - Elektrisches Schaltgerät. - Google Patents
Elektrisches Schaltgerät.Info
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Description
Elektrisches Schaltgerät. Bei elektrischen. Schaltgeräten, insbeson- dere Leistungstrennschaltern ist es bekannt, den feststehenden Schaltkon takten Abbrennringe vorzulagern. Diese Ringe aus leitendem Material haben :
die Auf gabe, die (im Sinne der Schaltbewegung) feststehenden Kontakte für ihren Zweck, den Stromübergang 'bei eingeschaltetem Schalter zu vermitteln, brauchbar zu erhalten. Dies wind dadurch erreicht, .dass sie den Fusspunkt des AbschaItlichtbogens: von Aden feststehen- den, Kontakten .auf sich ziehen, wodurch deren Verschleiss infolge Abbrand herab gesetzt wird.
Damit aber die Abbrennringe auch wirk lieh ihren Zweck erfüllen, ist es notwendig, sie bezüglich ihrer Beschaffenheit zu über wachen.
Dies ist jedoch häufig nicht ohne weiteres möglich, denn in der Regel werden die Abbrennringe leicht auswechselbar im Innern von Löschkammern untergebracht sein, wodurch sie der unmittelbaren Betxaoh- tung entzogen sind.
Selbst wenn die Ab- brennringe noch von aussen erkennbar sein sollten., so muss doch die Schaltanlage erst spannungslos gemacht werden, um die Ringe aus der Nähe untersuchen zu können. Eine d.erarti@ge Betriebsunterbrechung, die sich dazu noch als unnötig herausstellen kann, ist natürlich nicht jederzeit möglich und viel fach mit Kosten verbunden.
Die Überwachung der Beschaffenheit der Abb.renuringe dient zunächst dem Zweck, zu verhindern., dass der Abbrand der Ringe zu weit fortschreitet und dann die Licht bogenfusspunkte auf den festen Kontakten stehen bleiben,
die dadurch selbst angefressen werden und daher -keine sichere Strom übergabe im #Kinsohaltzustrand :
des Schalters gewährleisten. Ausserdem überwacht man. in direkt mit ,dem Abbrand der Abbrenuringe zugleich den Abbrand .der Gegenelektroden (Schaltstifte) und den, Verschleiss der Übri- gen, im Bereich des. Lichtbogens liegenden Schalterteile.
Die Erfindung ermöglicht, die vor erwähnten Nachteile zu vermeiden. ,Sie kann so angewandt werden, dass sie dem Beobaoh- ter gestattet, sich durch einen blossen Blick auf den Schalter aus der Entfernung davon zu überzeugen, dass der Verschleiss der Ab brennringe ein zulässiges Mass nicht über schritten hat.
Auch ermöglicht die Erfin dung eine Fernüberwachung der Abbrenn- ringe, wenn zum Beispiel die Schalter in einer unbewachten Unterstation aufgestellt sind.
Die Erfindung besteht darin, dass mit dem oder den Abbrennringen des Schalt- gerätes eine Signalvorriehtung verbunden wird, die anspricht, sobald der Verschleiss des oder der Abbrennringe eine gewisse Grenze überschreitet.
Zweckmässig wird da bei in tlie Abbrenmringe ein Organ ein gebettet, das, sobald. der Abbran-d der Ringe soweit fortgeschritten ist, dass es vom Licht bogen erreicht wird, eine Signalvorrichtung auslöst.
Eine besonders einfache und daher vorteilhafte Ausführungsform ödes Emfin- dungsgegenstandes besteht darin, in den Ab- brennringeneine Ringnut vorzusehen und in diese einen einseitig fest angeordneten Faden, Draht oder dergl. einzulegen, der mit einem andern Ende ein Signalstäbehen, das unter der Wirkung einer Feder bestrebt ist, aus .dem Löschkammergehäuee nach aussen hin hindurchzutreten,
in der versenkten Lage festhält. Sobald hierbei der Lichtbogen bei fortschreitendem Abbrand der Ringe an die sen Faden gelangt, und ihn durchbrennt oder durchschmilzt, wird der Bolzen freigegeben, tritt unter dem Ei influss; der gespannten Feder .durch die Löschkammerwand nach aussen und zeigt durch sein Erscheinen an, dass- der zugehörige Abbrennring erneuert werden muss@.
Besonders günstig ist diese die Durch trittsbohrung des Abbrennringes umschlin gende Anordnung des Auslöseorganes des -wegen, weil es dann vollkommen nebensäch lich ist, an welcher Stelle der Verschleiss des Abbrennringes am schnellsten vor sich geht.
Denn stets. muss .dann der Lichtbogen auf das Auslöseorgan auftreffen und die Inbetrieb setzung,der Anzeigevorriehtung veranlassen. An welcher ,Stelle der Abbrennringe die Auslös eorgane für .die Signalvorrichtung einzubetten sind, lässt sich für jede Schalter- type .durch Versuche leicht ermitteln.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist in d er Zeichnung dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch den Oberteil einer Löschkammer, z.
B. eines flüssigkeitslosen Leistungstrennschalters. In dem Gehäuse 1 sitzt in bekannter Weise der federnd ausgebildete, feste Kontakt 2, der mit dem beweglichen Schaltstück 3 in Eingriff kommt. Dem festen Kontakt 2 ist ein Ab- brennring 4 vorgelagert, der mit einer Ring nut 5 versehen ist und über Bolzen 6 und 7 unter Zwisehenlegung von Abstandsstücken an !dem Gehjuwe 1 befestigt ist.
Der Ab- brennring 4 wird dabei zweckmässig aus ein- zelnen Teilen zusammengesetzt, was jedoch für die. Erfindung unwesentlich ist.
Abb. 2 lä.sst eine Draufsicht auf den A,b- brennring 4 mit der Ringnut 5 erkennen. Er findungsgemäss ist in die Ringnut 5 ein Faden 8 aus z: B. Hanf oder ein Draht aus einem mit dem Abbrenurin:g nicht verschweissenden Material eingelegt, und zwar so, dass, er in die Grenzlinie x-x für den zulässigen Ab brand des Ringes zu liegen kommt. An dem einen Ende 9 ist der Faden 8 fest an dem Ring d angeordnet.
Das andere Ende 10 da gegen ist durch .den hohl ausgebildeten Bol zen 6 herausgeführt und an einem Plättchen <B>11</B> befestigt. Durch dieses wird eine unter Vorspannung stehende Feder 12 in ihrer Lage gehalten und ebenso auch ein kleiner Kolben 13, der in .dem hohlen Bolzen ver senke angeordnet ist, aber nach aussen hin durchtreten kann. Sobald der Faden 8 an ,irgendeiner Stelle ,durch den Lichtbogen auf getrennt wird, tritt sofort der kleine Kolben 13 unter der Wirkung der sich nunmehr ent spannenden Feder 12 nach aussen hin durch.
Beim Ausführungsbeispiel dient der Bol zen 13 selbst als Signal. Die Anordnung kann natürlich auch so getroffen sein, dass der Bolzen 13- aus Isolieimaaterial besteht, oder durch einen. solchen verlängert ist und eine in dem spannungslosen Schaltergehäuse angebrachte Kontaktvorrichtung betätigt,
durch idie im Bedarfsfalle ein Stromkreis ge schlossen wird, in dem optische oder akusti- sche .Signalgeräte oder auch beide zusammen angeordnet sind, die den Schaltwärter auf die bestehende Gefahr für die festen Haupt kontakte aufmerksam machen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit mindestensi einem Abbrenüring ver- sehenes. #elektrisoh-es ,S,chaltgerät, ,dadurohge- kennzeichnet, dass mit dem Abbrennring eine Signalvorrichtung verbunden ist, die an spricht, sobald fier Verschleiss Idee Abbrenn.- ringes, eine ,gewisse Grenze überschreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Abbrennring ein lichtbogenempfind- liches Organ eingebettet ist, das bei Be rührung durch den Lichtbogen die Signal vorrichtung auslöst. 2. Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abbrennring (4) mit einer Ringnut (5) versehen ist, in wel che das lichtbogenempfindliche Organ (8) eingelegt ist.3. Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das lichtbogen- empfindliche Organ (8) in einem Zugorgan aus mit dem Abbrennring nicht ver schweissenden Material besteht, das mit dem einen Ende eine Feder (12) unter Vor- Spannung hält.4. Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das Zugorgan aus einem Draht besteht. 5. Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass auf die in einem hohl ausgebildeten Befestigungsbolzen (6) des Abbrennringes (4) aufgebrachte Feder (12) ein Signalstäbchen (13) aufgesetzt ist, das, sobald das Zugorgan unter dem Einfluss des Lichtbogens anspricht, durch die Feder (12) an der Aussenseite' des Schaltgerätes sichtbar gemacht wird.6, Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass auf die in einem hohl ausgebildeten Befestigungsbolzen (6) des Abbrennringes (4) aufgebrachte Feder (12) ein Signalstäbchen (13) aufgesetzt ist, das aus Isoliermaterial besteht und derart angeordnet ist, dass es, sobald das Zugorgan unter dem Einfluss des Lichtbogens anspricht, eine im spannungs losen Schaltergehäuse untergebrachte Kon taktvorrichtung betätigt, die einen Hilfs stromkreis mit Signalgeräten schliesst. 7.Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6, gekennzeichnet durch optische Signal geräte. B. Elektrisches Schaltgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3 ,-und 6, gekennzeichnet durch akustische Signal geräte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197970X | 1935-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197970A true CH197970A (de) | 1938-05-31 |
Family
ID=5756696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197970D CH197970A (de) | 1935-11-28 | 1936-11-14 | Elektrisches Schaltgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197970A (de) |
-
1936
- 1936-11-14 CH CH197970D patent/CH197970A/de unknown
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