CH197976A - Quecksilberschalter. - Google Patents
Quecksilberschalter.Info
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Description
qlueelzsilbersehalter. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf -einen Quecksilberschalter, - der einen ziun Teil mit Quecksilber .gefüllten, kippbaren, Behälter aufweist, an dem Metallelektroden ortsfest angeordnet sind, die zur Verbindung ,
des Schalters mit dem zu unterbrechenden und zu schliessenden Stromkreis bestimmt sind und zwischen denen beim Einschalten ,des Schalterseine -unmittelbare metallische Verbindung :durch das Quecksilber gebildet wird.
Derartige bekannte Schalter haben den Nachteil, idass sich auf der freien Oberfläche :des Quecksilbers Verunreinigungen ansam meln, die von den festen Metallelektroden herrühren, und die dadurch entstehen, dass ,der bei der Unterbrechung gebildete Licht bogen oder der dabei gebildete Quecksilber dampf die Möglichkeit hat,
in Berührung mit -den Elektroden zu kommen und diese anzugreifen. Die auf der Oberfläche ange sammelten weggerissenen Partikel haben zur Folge, Jauss der Liohtbogen bei der Unter- brechung bedeutend länger wird, wodurch ,die Temperatur des Schalters in unzulässi- gem Masse gesteigert wird.
Der Quecksilber- dampf .kann sich auch auf die Elektroden in Form eines feinen Staubes niederschlagen, der ziemlich is:alierend wirkt und,den Über- gangowidexstand vwis,clhen -den Elektroid-eni und dem Quecksilber wesentlich erhöht.
Der Zweck -,der vorliegenden Erfindung ist, diese Nachteile zu heseitigen und einen Schalter zu schaffen, bei dem die sich von ,den Elektroden freimachenden Partikel mehr oder weniger vollkommen daran gehindert werden, an die freie Oberfläche in :
dem jenigen Teil des Schalters zu gelangen, in dem. die Kontaaktschliess.ung und -unterbre- chung stattfindet. Ein weiterer Zweck ist, zu verhindern, @dass, der Lichtbogen und :die Quecksüberdämpfe (die Elektroden überhaupt treffen können.
Naoh Ader Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass diejenigen Teile des Schalters, wo die<B>DA</B> lektraden, mit dem Queoksilber stän- dig in Berührung stehen und :
derjenige Teil, wo die Kontaktschliessung und -unter- brechung stattfindet, voneinander örtlich ge trennt sind, und dass, die Elektroden gegen über der freien Oberfläche des Quecksilbers in demjenigen Teil des Behälters, wo die Kontaktschliessung und -unterbrechung statt findet, derart abgeschirmt sind,
dass der Übergang einerseits von sich von den Elek troden freimachenden Partikeln an die ge nannte freie Quecksilberoberfläche und an derseits von durch den Abselialtlichtbogen gebildeten Quecksilberdäanpfen zu den Elek troden mindestens erschwert und das Berüh ren der Elektroden durch den Lichtbogen verhindert ist. Diese Abschirmung kann mit tels zweier zwischen den Elektroden ange brachten, in das Quecksilber eintauchenden Wände erreicht werden,
die über oder neben den Elektroden befindliche Teile der freien Quecksilberoberfläche von denjenigen Teilen derselben abtrennen, die sich .in dem Raum befinden, wo die Kontaktschliessung- und unterbrechung stattfindet. Die .durch die von den Elektroden sich lösenden Partikel gebil deten Verunreinigungen können dadurch auf der Quecksilberoberfläche in :
der Nälie der Elektroden gesammelt und zurückgehalten werden, damit die Quecksilberoberflächen, die sich bei der Kontaktschliessung treffen und zusammenfliessen, von .den genannten Verunreinigungen rein bleiben.
Die beigefügte Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausfüih.rungs.form des erfindungs gemässen Schalters.
Fig. 1 und 2# stellen zwei gegeneinander senkrechte Vertikalschnitte des Schalters .dar, wobei der Schnitt in Fig. 2 nach der Linie .2-2 in Fig. h geführt ist.
In der Zeichnung bezeichnet 1 eine Grundplatte, an der zwei federnde Arme 2 und 3 befestigt sind, die zwischen sich die eigentliche Schalteinrichtung drehbeweglich tragen, .indem ihre äusseren Enden die hohlen Drehzapfen 6 und 7 umfassen.
Diese Arme dienen gleichzeitig zur elektrischen Verbin- dungdes Schalters mit den Leitern 4 und 5, .die einen Teil des zu unterbrechenden und zu schliessenden Stromkreises bilden. Dar Schalter wird mit Hilfe eines Hebels 8 be tätigt, der durch einen Schlitz 9 in einer die Sohalteinrichtung umschliessenden Kappe 10 herausragt.
Die Sehaltein.richtung besteht aus einem geschlossenen Behälter, der aus einem kur zes röhrenförmigen Körper 11 a.us Isolier- stoff, vorzugsweise keramischem Material, z. B. Porzellan, besteht, dessen Enden durch Deckel 12 und 13 z@veckmässigei-wei:sse aus Netall, z. B. Eisen oder Stahl, abgeschlossen sind. Die Deckel sind durch eine gegossene Iiunstmasise 14, z.
B. Kunstharz, mit dem röhrenförmigen Körper verbunden., wobei zwecks Dichtung Ringe 15 und 16 aus As- best dazwischen angeordnet sind. Die Deckel sind an ihrer Mitte zu kurzen offenen Rohr stutzen 17, 18 ausgezogen, die durch Zwi- schenseheiben 19 aus Isolierstoff zugedeckt -erden, über welche die obererwähnten hoh len Drehzapfen 6. und 7 aufgeschoben und verlötet sind.
Die Drehzapfen sind zwecks Bildung eines guten elektrischen Kontaktes zweolimäss@i,g aus Messing hergestellt.
Der derart aufgebaute Behälter ist zum Teil mit einer Quecksilbermasse gefüllt, die zwischen den aus den Deckeln 12 und 1.3 be stehenden Elektroden des Schalters einen metallischen Kontakt bilden soll. Der übrige Teil des Behälters ist mit einem geeigneten Gas, z. B. Wasserstoff, oder lediglich mit Quecksilberdampf gefüllt.
In der Mitte des Behälters ist eine Wand 21 aus Isolierstoff angeordnet, die zweckmässig in einem Stück mit dem röhrenförmigen Körper 11 herge stellt ist. In dieser Wand ist ein Loch ?? aufgenommen, das derart angebracht ist, dass es sich in der einen durch den Schlitz 9 be stimmten Endstellung oberhalb der Queck- silberfläche befindet, und in das Quecksilber gesenkt wird,
wenn der Schalter in die an dere Endstellung überführt wird. In der einen Endstellung ist somit die Quecksilber masse durch die Wand 21 in zwei getrennte Hälften geteilt und der elektrische Kontakt unterbrochen, und in der andern Endstel lung ist das Loch 22, mit Quecksilber gefüllt,
so dass die ganze Quecksilbermasse ein zu- sammen@hängendes Ganzes bildet und ein metallischer Stromweg zwischen den Elek troden 12;
und 13 gebildet wird. An den En ,den des röhrenförmigen Körpers sind echei- benförmige Wände 2'8 und 24 vorhanden, die ebenfalle aus Isolierstoff; z. B.
Porzellan, bestehen, und,die ,sich gegen Ansätze an der Innenfläche des Körpers 11 abstützen. Diese Wände sind mit cdem Körper 11 ,gasdicht verbunden und können beispielsweise beim Braunen des Porzellane damit vereinigt wer den.
Die Scheiben sind 'unten mit Löchern 2'S und 26 versehen, die sich in allen Stel lungen des iSchaltens unter der freien Ober fläche, des Quecksilbers befinden, so @dass die Quecksilbermengen zu beiden; Seiten jeder Scheibe immer elektrisch verbunden. sind.
Dadurch wird verhindert, dass@ von den Me- tallelektroden. 12 und 13 herrührende Ver unreinigungen, die an die freien Oberflächen 27 und 28 kommen, bei der Betätigung des Sohalters in den mittleren Raum überführt werden, in Aden die Kontaktschliessung und -unterbrechung stattfindet.
Da die Wände die mit Quecksilber nicht gefüllten Räume ganz gasdicht abschliessen, wird ferner ver hindert, .dassi,der Lichtbogen und der bei der Kontaktunterbrechung gebildete Quecksilber dampf an idie festen Metallelektroden gelan gen.
Zufolge des bregrenzten Querschnittes der Löcher 25 und 2.6 ist auch ,die Möglich keit .äusserst gering, dass der Qu @ecksilber- dampf an -dem flüssigen Quecksilber vorbei durch die Löcher dringt und auf diese Weise an die festen Metallelektroden ge langt.
Teile des iSchalters, wo die Elektroden mit dem. Quecksilber ständig in Serührung ste hen und derjenige Teil, wo die Kontakt- schliessung und -unterbrechung stattfindet, voneinander örtlich getrennt sind, und dass die Elektroden -gegenüber der freien:
Ober fläche des, ;Quecksilbers in demjenigen Teil ,des Behälters, wo die Kontaktschliessung und -uuterbreohung stattfindet, derart abge- schirmt sind,
.dass der Übergang einerseits \un sich von den Elektroden freimaohenden Partikeln an die genannte freie Quecksilber- oberfläche und anderseits von durch den Ab- sohaltlichtbogen gebildeten Quecksilberdämp- fen zu,den Elektroden mindestens erschwert und das Berühren,
der Elektroden durch den Lichtbogen verhindert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Elek- troden in das Quecksilber eintauchende Wände :angeordnet sind, die die an den Elektroiden befindlichen Teile der freien;
Quecksilberoberfläche von deajenmgen Teilen der freien Quecksilberoberfläche a btre die sich. indem Raum befin- ,nnen, .den, in. dem die Kontaktschliessung und Unterbrechung stattfindet.
2. Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, die Wände derart angeordnet sind, dassi an den Elektroden befindliche Räume mit den übrigen Räumen lediglich durch das Quecksilber in Verbindung stehen.
'3. .Schalter mach Patentanspruch und Unter- anspruch l und 2, dadurch gekennzeich- net, dass die Wände getrennte Kammern für die -Elektroden bilden, welche ledig lich durch eine Öffnung in jeder der Wände mit demjenigen Teil dies Schal ters in Verbindung stehen,
in dem die Kontaktschliessung und -untenbrechuug stattfindet.
4. Schalter mach Patentanspruch und Unter- ansprü:olien 1 bis: 3, dadurch gekenn zeichnet, dass- sich die genannten Öffnun gen in den Wänden in allen Betriebs-
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Quecksilberschalter, der einen zum Teil mit Quecksilbergefüllten, kippbaren. Behäl ter aufweist, an dem hIetallelektroden orts fest angeordnet sind,die zur Verbindung des Schalters mit dem zu unterbrechenden und zu schliessenden Stromkreis bestimmt sind und zwischen denen beim Einschalten des Schalters eine unmittelbare metallische Verbindung durch das Quecksilber gebildet wird, dadurch :gekennzeichnet, @dass, diejenigen Stellungen des Schalters unterhalb der Quecksilberoberfläche befinden. 5.Schalter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die M'äude aus isolierendem Material ausgeführt sind. 6. Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wände aus Porzellan bestehen. 7.Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den genannten Wänden eine weitere isolierende Wand angeordnet ist, die zwecks Trennung bezw. 'Vereinigung der zu beiden Seiten derselben befind- liehen Quecksilbermassen. mit einer<B>-Öff-</B> nung versehen ist, die bei der Drehung ,des Schalters über die Quecksilberober- fläche gehoben. bezw. in das Quecksilber gesenkt wird. B. Sehalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Behälter aus einem röhrenförmigen Isolierkörper ge bildet ist,dessen Enden .durch als Klek- troden dienende Deckel aus gutleitendem Material geschlossen sind. <B>9.</B> Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wände aus kreisför- migen ebenen Scheiben gebildet werden, die senkrecht zur Achse des röhrenför migen Körpers angeordnet sind.10. .Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1. 7 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die mittlere der kreeisför- migen Seheiben zusammen mit dem röh renförmigen Körper ein untrennbares Ganzes bildet.
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