CH197987A - Verfahren zum Herstellen von Entladungsröhren mit metallischem Gefässkolben. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Entladungsröhren mit metallischem Gefässkolben.

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CH197987A
CH197987A CH197987DA CH197987A CH 197987 A CH197987 A CH 197987A CH 197987D A CH197987D A CH 197987DA CH 197987 A CH197987 A CH 197987A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

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  Verfahren zum Herstellen von Entladungsröhren mit metallischem     Gefässkolben.       Die Erfindung bezieht sich auf ein     ver-          fahren.    zur     Herstellung    von     Entladungs-          röhren    mit     metallischem        Gefässkolben    und  an     diesem    befestigten     V        ersohlusskörper,    und       betrifft        die        Art,

          wie        beide        duroh    eine       Schmelzrosse        vakuumdicht        miteinander        ver-          einigt    werden.  



  Damit diese     Schmelzmasse,        die        z.    B.     aus          Glas    besteht, gut an Metall     haftet,    russ     die-          ses        erhitzt        werden.        Ein        Erhitzen        des    ganzen       Metallko#lbensi        #gefähmdat        die        Elektrodenan-          ordnung.        :

  Beim        erfindungsgemässen        Verfahren     wird,     däe        Schmelzmasse    auf den Teil des     Ge-          fässkolbens    und     wenigstens        auf    die     Teile        des          Vers,chlusskö#rp.arst    aufgegossen, auf welchen  die     Schmelzmassazwecks        vaekuumdichter    Ver  bindung haften     mussi,    so     @dass    durch die flüs  sige     .Schmelzmasse,    :

  die     mindestens    in     der          Hauptsache        die    für     .de        *Vereinigung    notwen  dige Wärme     enthält,    nur     dieser    Teil des Ge  fässkolbens     erhitzt    wird.

   Die zu     übergiess-en-          den        Teile        ,können.        vorgewärmt        werden.    Da  mit die     aufgegossene        Masse        in        ihrer    Wir-  
EMI0001.0077     
  
    kung <SEP> auf <SEP> den <SEP> Kolbenteil, <SEP> mit <SEP> .dem <SEP> sie <SEP> sich
<tb>  vereinigen <SEP> soll, <SEP> unterstützt <SEP> wird, <SEP> kann <SEP> dieser
<tb>  ein <SEP> hierfür <SEP> geeigneter <SEP> Ansatz <SEP> d-es,Gefässkol  benG <SEP> sein.
<tb>  



  Ausführungsbeäspiele <SEP> des <SEP> Verfahrens <SEP> nach
<tb>  .der <SEP> Erfindung <SEP> sollen <SEP> nun <SEP> anhand, <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1
<tb>  bis <SEP> 5 <SEP> näher <SEP> beschrieben; <SEP> werden..
<tb>  



  In <SEP> allen <SEP> diesen <SEP> Beispielen <SEP> hat,dar <SEP> metal  lische <SEP> Gefässkolben <SEP> 1 <SEP> einen <SEP> Flansch <SEP> 2, <SEP> und
<tb>  einen. <SEP> (dünnwandigen <SEP> Ringkörper <SEP> 3, <SEP> @d. <SEP> h.
<tb>  einen <SEP> Ringkörper"desis@env <SEP> Wand"stärike <SEP> um <SEP> ein
<tb>  Vielfaches <SEP> geringer <SEP> -als <SEP> die <SEP> des <SEP> Kolbenfis. <SEP> 1
<tb>  ist. <SEP> Der <SEP> Körper <SEP> 3 <SEP> .ist <SEP> an <SEP> dem <SEP> F2anech <SEP> .2d <SEP> be  festigt. <SEP> 4 <SEP> bezeichnet <SEP> ein <SEP> scheibenförmiges
<tb>  Vemschlussetück, <SEP> das <SEP> vorzugsweise <SEP> .aus <SEP> kera  mischem <SEP> Stoff <SEP> besteht, <SEP> 5 <SEP> eine <SEP> Schmelzmasse,
<tb>  durch <SEP> welche <SEP> Verschlussstück <SEP> und <SEP> Gefäss  kolben <SEP> vakuumdicht <SEP> aneinander <SEP> befestigt
<tb>  sind.

   <SEP>  
<tb>  In <SEP> der <SEP> Ausführung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> der
<tb>  Körper <SEP> 3- <SEP> ein <SEP> Teileines <SEP> Ringkörpers, <SEP> 6, <SEP> der
<tb>  die <SEP> dargestellte <SEP> ,Querschnittaform <SEP> hat <SEP> und
<tb>  unter <SEP> Mitwirkung <SEP> eines <SEP> Hartlotringes <SEP> 7 <SEP> auf         den     Flanseh    2     aufgeschweisst    ist.     Körper    3  und Scheibe 4 bilden eine Schale zur     Auf-          nahmne    der     .Masse    5. Die Scheibe 4 hat einen  Teil 4'     verringerter    Dicke und schliesst sich  mit diesem bündig an den Körper<B>3</B> an.  



  In der     Ausführung    nach     Fig.2    ist der  Körper 3 im Profil     T-fö.rmig    und von     folien-          artig        ,dünner        Wandstärke.    Er ist     unmittelbar     mit dem     Nansoh    2 verschweisst und ragt an       seinem        innern    Rande, mit dem er sich     @bün-          dig        an    die     .Scheibe    4 anschliesst,

   über     eine     ringförmige Aussparung 9 des     Kolbens    1.  



  In     der        Ausführung    gemäss     Fig.    3, ist der       Körper        .3.        ,ähnlich        wie    in     Fig.    1 ein     Teil        eines          Ringkörpers    6, der in seiner     Querschnitts-          form    der     in.        Fig.    1     gezeigten    ähnelt.

   Die  Scheibe 4 hat in     ihrem        Randteil    eine       Ringnut    10. Der Körper 6 ;ist mit einer ring  förmigen     Aussparung    11     versehen.    Die so       gebildeten        Teile    4', 6'     verringerter    Wand  dicke liegen     bün@di.g    aneinander.  



  Der     Körper    3 der Ausführung nach       Fig.    4     ist    ein     flacher,        folienartig    'dünner  Ring, welcher     Ringnuten    12 des Flansches 2  überdeckt.  



  Ein flacher,     folienartig    dünner     Ring    als       Körper        .3    ist auch     in        Fig.    5 gezeigt.     Der     Flansch 2     ist        hier    in der     Weise    durch     Ring-          nuten,    12     ausgespart,    dass     zwischen        diesen          Ringkanten        liegen,    die den Körper stützen.

    Dieser     nst    an seinem     äussern    Rande hochge  bogen und     wird    auch hier durch den       Flansch.    2,     gestützt.     



  Die     Masse    5 soll vorzugsweise zwischen  100 und     90.0'    Celsius erweichen. Sie kann       aus        Glas,    z. B.     .einem    bleihaltigen     Glase,     oder aus einem keramischen Stoff oder       dergl.        bestehen    und     kann    auch aus solchen  Stoffen     zusammengesetzt    sein. Auch     Me-          talle        sind    zur     .Bildung    der     .Schmelzmasse     verwendbar.  



  Die     Ringkörper    3 oder<B>6,3</B> bestehen     vor-          zugsweise    aus Metall, z. B. aus einer     Eisen-          legierung,    wie     Eisen-Nickel    oder     Esen-          Nickel-Kobalt        oder        aus    Kupfer, Wolfram  oder     Molybdän,    können aber auch aus an  dern     .Stoffen,        hergestellt    sein, die     imstande            sind,

      sieh mit der     aufgegossenen    Masse 5  zu     vereinigen.     



  Die     Körper    3 oder 6, 3 können zum Bei  spiel durch Schweissen, Löten, Aufwalzen  oder Pressen an     Odem    Flansch 2     befestigt          werden.    Das Aufwalzen oder     Pressen    kann  in demselben     Arbeitsgang        geseheh.en,    in wel  chem .der Kolben 1     erzeugt    wird.  



  Wenn .der     Versch.luss.körper    4 keramisch  ist, kann er glasiert werden, ehe er in den  Kolben 1 eingesetzt wird.  



  Das     Material,    aus dem die Masse 5 ge  bildet werden soll, wird in     dünnflüssigem          Zustande    auf die Teile 4, 3     gegossen.    Der       Massefluss    dringt in alle     Üffnungen    oder  Fugen des Napfes 4,3 ein. Das Aufgiessen  der     Masse    kann in vorher     bestimmter    Menge  geschehen. Die Körper 3 werden von der  heissen Masse 5     rasch    auf die Wärmegrade  erhitzt, bei denen sie sich so mit der Masse 5       vereinigen,        @da.ss,    beide     fest    aneinander haften.

    Das     schnelle    Erhitzen der Körper 3 ist eine  Folge ihrer     Dünnwa.ndigheit,    sowie .der Art       ihres        Anschlusses    an den     Flanseh    2.     Dieser          Ansahluss    ist so beschaffen, dass möglichst  wenig Wärme von den     Körpern    3 abströmt.  Diesem Zwecke     dienen    die Teile 6 (Fug. 1  und 3) und     die        Aussparungen    9     (Fig.2).     11 (Fug. 3) und 12.' (Fug. 4 und 5). Auch die  Aussparung 10 (Fug. 3)     hilft    hierbei.  



  Statt die     Scheibe    4 ganz zu übergiessen,  kann     dafür    gesorgt werden,     dass    nur gewisse  Teile     @dieser        ;Scheibe    von     dem        Masse    5 be  deckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum , Herstellen von Ent- ladung & öhren mit metallischem Gefässkol ben und an diesem durch eine Schmelzmasse vakuumdicht befestigten Verschlusskörper, dadurch ,gekennzeichnet, @dass die Schmelz masse (5) auf -den Teil des Gefässkolbens (1)
    und wenigstens auf die Teile des Verschluss- körpers (4) aufgegossen: wird, auf welchen die Schmelzmasse zwecks vakuumdichter Verbindung haften;
    muss, so dass durch die flüssige Schmelzrnasse, die mindestens in der Hauptsache die für die Vereinigung not- wendige Wärme enthält, nur dieser Teil d es Gefässkolbens erhitzt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, _ dadurch gekennzeichnet, dass:
    die zu übergiessen- den Teile vorgewärmt wenden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, der Gefässkolben mit .einem Ansatz (3) versehen wird, der aus einem mit der Sohmelzmasse sich verbin denden Material besteht. 3.
    Verfahren nach Unteränspruch 2, da- ,durch ;gekennzeichnet, .dass der Ansatz (3) aus Metall besteht und. durch, Schweissen mit dem Gefässkolben vereinigt wird.
    4. Verfahren; nach Unteranspruch 2, da durch ,gekennzeichnet, dassi der Ansatz (3) aus Metall besteht und durch Aufwalzen. mit dem Gefässkolben vereinigt wird. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da- .durch :gekennzeichnet, dass der Ansatz (3) in demselben ATbeitsgange an dem metal- lenen; Gefässkolben vorgesehen wärdy in welchem dieser entsteht.
    6. Verfahren: nach Unteranspruch 2, da- durch gekennzeichnet, dass der Ansatz (3) so ausgebildet ist, @dass die aufgegossene Schmelzmasse ihn sofort auf die Tempe ratur bringt, bei weleh-eT beide aneinan- der haften.
CH197987D 1936-08-26 1937-08-09 Verfahren zum Herstellen von Entladungsröhren mit metallischem Gefässkolben. CH197987A (de)

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