CH198012A - Vielfachträgerstromanlage. - Google Patents

Vielfachträgerstromanlage.

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CH198012A
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Haftung Licentia Beschraenkter
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Licentia Gmbh
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


      Vielfaehtr        ägerstr        omanlage.       In     d.en    meisten Fällen werden     Träger-          strom-Nmhrichtenübertragungsanlagen,    ins  besondere     Vielfachträgerstromanlagen,        fern=          leitungsseitig    in     Vierdrahtschaltung    betrie  ben, wobei     entweder        ,getrennte        Fernleitungen     oder verschiedene Frequenzbänder für     Hin-          und    Rückleitung verwendet werden.

   Dieses  Verfahren wird angewendet, um .die von dem       Tonfrequenzverkehr    her bekannten Schwie  rigkeiten langer     Zweidrahtverbindungen    zu  vermeiden,     die    bei Verwendung höherer Fre  quenzen     und    grösserer     Kanalbreiten    noch er  heblicher werden.     Nachteilig    an dieser Be  triebsweise ist, dass in den Endapparaturen  ein verhältnismässig ;grosser Aufwand     nötig     wird, da alle     Schaltelemente,    wie Filter;       Modulatoren    usw. für     Hin-    und     Rückleitung     vorgesehen werden müssen.

   Besonders bei       Hochfrequenzträgerstromsystemen,    bei denen  mehrere     Modulationsstufen    zur Anwendung  gelangen, wird dieser Aufwand sehr !gross.  



  Gemäss der Erfindung ist bei einer Viel-         fachträgerstromanlage    mit Mehrfachmodula  tion in den     Endschaltungen    mindestens  eine der nicht     unmittelbar    mit der Fern  leitung     verbundenen        Modulationsstufen    in       Zweidrahtschaltung    betrieben, wodurch eine       Verringerung    des Aufwandes erzielt wird.  Die     unmittelbar    an der Leitung liegende       Modulationsstufe    wird jedoch auch bei dieser       Anlage    in     Vierdrahts.chaltung    ausgeführt.  



       Fig.    I     zeigt        ein        Ausführungsbeispiel        des          Erfindungsgegenstandes.    Als     Beispiel    ist  eine     Zweifachmoclulationsanlage    ,gewählt, bei  der     in.    bekannter Weise das vom     Teilnehmer          T1,        (T2    usw.)

   kommende Gespräch zunächst  durch einen ersten     Modulator        M11    in einem       Zwischenfrequenzbereich        und    dann     durch     einen zweiten     Modulator        M,_Z    in das end  gültige Frequenzband verlegt wird.

   Der       Zweidrahtteilnelimerendverstärker        TEV,    der  erste     Modulator        11211        bezw.        Demodulator    D12  und das     zugehörige    Filter     F11    sind dem an  kommenden und     abgehenden    Gespräch ge-           meinsam.    Die Gabelschaltung G, durch die  der Übergang von der Zweidraht- zur Vier  drahts     ohaltung    bewirkt wird,

   befindet     sich     erst hinter dem Filter     F11.    Die Vierdraht  schaltung enthält den     zweiten        Modulator        M12     und das zugehörige Filter     F12    in dem ab  g     o        ebenden        Stromweg        und        das        Filter        F13        und     den ersten Demodulator     D11    im ankommen  den .Stromweg.  



  Eine besonders     vorteilhafte    Anordnung       gewinnt    man, wenn man für den im Zwei  drahtkreis     ,gelegenenModulatoreine        riehtungs-          unabhängige        Modulationsvorriehtung    verwen  det, wodurch an dieser Stelle die sonst not  wendige komplizierte Gabelschaltung vermie  den wird.

   Als     solche    richtungsunabhängige       Modulationsvorriehtungen    können     Frequenz-          wandler    benutzt werden, die Trockengleich  richter,     Zweipolentladungsstrecken    oder nicht  lineare     magnetische    Elemente enthalten.  



  Zweckmässig wird, um die Anforderungen  an die Gabelschaltung G niedrig zu halten,  eine Restdämpfung der     gesamten    Verbin  dung zwischen den am Ende des Zweidraht  weges abgehenden und ankommenden Strom  wegen aufrecht erhalten. Dies lässt sieh     durch     entsprechende Bemessung der zwischen Gabel  und     Leitung    angeordneten Verstärker er  reichen.     Ist    die Restdämpfung sehr gross,  etwa .grösser als 4     Neper,    so kann die Gabel  schaltung überhaupt weggelassen     werden.     



  Um beim     Teilnehmer    :den     R,estdämpfungs-          wert    Null zu erhalten, wird zweckmässiger  weise ein Teilnehmerverstärker<I>T</I>     EV    verwen  det, der in der abgehenden Richtung einen  niedrigeren Verstärkungsgrad als in der an  kommenden     Richtung    aufweist.  



  Werden für Hin- und Rückleitung ge  trennte Fernleitungen verwendet, so werden,  wie     Fig.    1 zeigt, die Ausgänge der Filter       F12,        F22....        bezw.        F13,        F23    ....     unter    sich  parallel     geschaltet    und     mit    der zugehörigen  Fernleitung     L1        bezw.        L2    verbunden.

       Wird     jedoch für Hin- und Rückleitung je ein  eigener     Frequenzkanal    unter Benutzung einer  einzigen Fernleitung verwendet, so arbeiten  die Ausgänge sämtlicher     Filter    auf dieselbe       Leitung.       Es sind auch schon     Vielfachträgerstrom-          anlagen    bekannt geworden,

   bei denen -die  niederfrequenten     Gespräche    .der     einzelnen     Teilnehmer mittels eigener     erster        Modulato-          ren    in einem     Zwisehenfrequenzbereich    trans  poniert werden und von diesem aus gemein  sam     über    eine zweite     Modulationsstufe    in den  endgültigen Hochfrequenzbereich verlagert  werden. Auf eine solche     Anlage    lässt sich  die Erfindung     ebenfalls    anwenden. Eine bei  spielsweise Ausführungsform ist in der     Fig.    2  dargestellt. Jedem Teilnehmer     T1   <I>. . .

   T"</I> ist  ein richtungsunabhängiger     Teilnehmerend-          verstärk    er     TEV    und ein erster     Modulator          @'@Tll    . . .     ilTnl        bezw.        Demodulator        D,2   <B>...</B>     D",     mit dazugehörigen     Filtern        F11...        Fnl    zu  geordnet. Die Ausgänge dieser Filter sind  parallel     .geschaltet    und an die Gabel G ge  legt.

   Die Zahl der Teilnehmer, die auf diese  Weise zu einer Gruppe     zusammen,gefasst    wer  den,     richtet    sich nach dem zur Verwendung  gelangenden Frequenzbereich. Mittels einer  zweiten     Modulationsstufe,        bestehend    aus  einem     Modulator        M2    und einem Filter     F2,     wird jede Gruppe von     Frequenzbändern    in  den     endgültigen    Frequenzbereich der Fern  leitung     L1    verlegt.

   Die über die     Leitung    L2  ankommenden Kanäle werden den einzelnen  Filtern     F3    jeder zweiten     Modulationsstufe,     von denen in     Fig.    2 nur eine gezeichnet     ist,     zugeführt.     Diese        Filter    lassen nur ein be  stimmtes     Frequenzband.    :durch. Dieses wird  im ersten Demodulator     Dl    auf den Zwischen  frequenzbereich     demoduliert    und dann auf  alle Filter F"<B><I>.</I>.<I>.</I></B>     F"1    begeben.

   Diese     Filter     spalten das Frequenzband in     einzelne    Teil  bänder auf. Die Teilbänder werden in einer  zweiten     Demodulationsstufe        D12   <B>....</B>     Dn2    in  den     Niederfrequenzbereich    verlagert und ge  langen über die     Teilnehmerendverstärker    zu  den einzelnen Teilnehmern.  



  Der Erfindungsgegenstand bezieht sich  nicht nur auf die oben beschriebenen Bei  spiele, vielmehr gestattet er bei allen Mehr  fachmodulationsa.nlagen, mit einer Mindest  zahl an     Schaltelementen        auskommen    zu kön  nen.     Bei    einem     erfindungsgemässen    Ausfüh  rungsbeispiel einer beispielsweisen Dreifach-           flnodulationseinrichtung        ist    nur die     leitungs-          seitige        Modulationsstufe    in     Vierdrahtschal-          tung    ausgeführt,

   während die beiden ersten  Stufen in     Zweidrahtschaltung    betrieben wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vielfachträgerstromanlage mit Mehrfach- modulation, dadurch -gekennzeichnet, dass in den Endschaltungen mindestens eine der nicht unmittelbar mit ,der Fernleitung ver bundenen Modulationsstufen in Zweidraht schaltung betrieben ist, während die un mittelbar an der Fernleitung .liegende Modu- lationsstufe in Vierdrahtschaltung ausge führt ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vielfachträgerstromanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Modulatoren bezw. Demodulatoren,der Zweidrahtschaltung solche ohne Rich tungsabhängigkeit verwendet werden.
    2. Vielfaehträgerstromanlage nach Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die .gesamte Verbindung .zwischen den am Ende des Zweidrahtweges abgehenden und ankommenden Stromwegen eine Rest dämpfung aufweist.- .
    3. Vielfachträgerstromanlage nach Unter anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, .dass die Restdämpfung mehr als 4 Neper be trägt, und dass die Zweidrahtschaltung mit der Vierdrahtschaltung ohne Gabel ver bunden ist. 4.
    Vielfachträgerstromanlage -nach Patent anspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass .der Teilnehmer an einen Zweidrahtend verstärker angeschlossen ist, .der in der abgehenden Richtung einen kleineren Ver stärkungsgrad , als in tierankommenden besitzt.
CH198012D 1936-08-20 1937-07-15 Vielfachträgerstromanlage. CH198012A (de)

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DE198012X 1936-08-20

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CH198012A true CH198012A (de) 1938-05-31

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