CH198016A - Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur mindestens teilweisen Unterdrückung von kurzdauernden Störungen. - Google Patents

Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur mindestens teilweisen Unterdrückung von kurzdauernden Störungen.

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CH198016A
CH198016A CH198016DA CH198016A CH 198016 A CH198016 A CH 198016A CH 198016D A CH198016D A CH 198016DA CH 198016 A CH198016 A CH 198016A
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CH
Switzerland
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radio receiving
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America Radio Corporation Of
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Rca Corp
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Description


      Radioempfangsschaltung    mit Mitteln zur mindestens     teilweisen    Unterdrückung  von kurzdauernden Störungen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Radioempfangsschaltung,    in der Mittel zur       mindestens    teilweisen Unterdrückung kurz  dauernder Störungen vorgesehen sind.  



  e  Der Empfang von Radiosignalen wird  öfters erschwert durch das Auftreten atmo  sphärischer Störungen und durch Öffnen oder  Schliessen von Schaltern oder durch     Funken     der Stromabnehmer elektrischer Fahrzeuge  herbeigeführte Störungen. Diese Störungen  unterscheiden sich im allgemeinen durch eine  kurze Dauer und eine grosse Amplitude. Es  ist bekannt, zur Behebung solcher Störungen  in einer     Radioempfangsschaltung    Mittel vor  zusehen, welche die Amplitude der Störungen  begrenzen, oder die     Empfangsschaltung    wäh  rend des Auftretens einer Störung ganz un  wirksam machen. Diese Mittel sollen sinnge  mäss das empfangene Signal möglichst wenig  beeinflussen.

   Bei den bekannten     Schaltungen     sind daher immer     Massnahmen    getroffen,  durch welche die     Störbefreiungsmittel    nur    beim Empfang einer     Störung    betätigt wer  den, deren Amplitude grösser als die grösste       Signalamplitude,    im allgemeinen also grösser  als die doppelte     Trägerwellenamplitude    des  empfangenen Signals ist. Ein Nachteil der  bekannten     Schaltungen    ist, dass Störungen  mit kleineren     Amplituden    als die grösste  Signalamplitude nicht unterdrückt werden  können.  



  Die Erfindung bezweckt eine Schaltung  zu schaffen, bei der auch     Störungen    minde  stens teilweise unterdrückt werden können,  deren Amplitude kleiner als die grösste Si  gnalamplitude ist.  



  Nach der     Erfindung    werden zu diesem  Zweck die Mittel zur mindestens teilweisen  Unterdrückung der     Störungen    durch einen  Teil des     Niederfrequenzverstärkers    gesteuert;  wobei diesen Mitteln andere     Mittel    vorange  hen, welche die höchsten     Modulationsfrequen-          zen    des empfangenen     Signals    mehr als die  niedrigeren Frequenzen verstärken und wei-           tere    Mittel folgen, welche das für die Wie  dergabe gewünschte Verhältnis zwischen den  Amplituden der höchsten und der niedrigeren       Modulationsfrequenzen    herstellen.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkennt  nis, dass die in dem nach Gleichrichtung er  haltenen Signal vorhandenen Komponenten  niedrige Frequenz eine beträchtlich grössere  Amplitude als die Komponenten höherer Fre  quenzen haben, während bei der Störung, in  folge des plötzlichen Charakters, gerade die  Amplituden der Komponenten höherer Fre  quenzen in den Vordergrund treten. Das Ver  hältnis zwischen den Amplituden von Stö  rung und Signal ist somit für die höchsten       Modulationsfrequenzen    beträchtlich grösser  als für die niedrigeren Frequenzen.

   Wenn die  höchsten     Modulationsfrequenzen    mehr als die  niedrigeren Frequenzen verstärkt werden,  wird mithin erzielt, dass die Amplitude der  Störung im Verhältnis zur Amplitude des  Signals grösser wird, so dass auch Störungen  von verhältnismässig kleiner Amplitude un  terdrückt werden können.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 zeigt einen Teil des     Niederfre-          quenzverstärkers    einer     Radioempfangsschal-          tung.    Das nach Gleichrichtung erhaltene Nie  derfrequenzsignal wird über die Klemmen  10 einer     Niederfrequenzverstärkerröhre    13  zugeführt, deren Anode über einen Wider  stand 29 mit. der     Anodenspannungsquelle    und  über einen Kopplungskondensator 14 mit dem  Steuergitter einer     Niederfrequenzverstärker-          röhre    15 verbunden ist.

   Der Kopplungskon  densator 14 hat eine so geringe Kapazität,  dass die     höchsten        Modulationsfrequenzen    mehr  als die niedrigeren Frequenzen verstärkt wer  den. Die Anode der Röhre 15 ist über einen  Kopplungskondensator 16 und einen Wider  stand 17 mit der Anode einer Röhre 30 ver  bunden, welche für die Begrenzung der ein  treffenden Störung im einen     Ausschlagsinne     bestimmt     ist.    Der Röhre 30 wird über einen  Widerstand 34 eine niedrige Anodenspan  nung zugeführt, welche von einer Spannungs-    quelle 36 geliefert und mittels eines     Span-          nungsteilers    35 auf den gewünschten Wert  eingestellt werden kann.

   Das durch die Röhre  15 verstärkte Signal wird über einen Wider  stand 31 dem Steuergitter der Röhre 30 zu  geführt, dem überdies über einen Widerstand  32 eine negative     Vorspannung    aufgedrückt  wird, die mittels eines Spannungsteilers 33  eingestellt werden kann.  



  Die     Vorspannungen    der Röhre 30 sind  derart gewählt, dass die Röhre beim Empfang  eines gewünschten Signals gesperrt ist und  beim Auftreten einer Störung leitend wird.  Die Anode der Röhre 30 ist weiter über einen  Kopplungskondensator 18 mit dem Steuer  gitter einer Röhre 19 verbunden, welche die  Phase des empfangenen Signals und der Stö  rung umkehrt. Die Anode der Röhre 19 ist  über einen Kopplungskondensator 20 und  einen Widerstand 21 mit der Anode einer  Röhre 37 verbunden, welche in vollkommen  gleicher Weise wie die Röhre 30 geschaltet  ist und die Amplitude eintreffender Störun  gen im andern     Ausschlagsinne    begrenzt.

   Die  Anode der Röhre 37 ist über einen Kopp  lungskondensator 22 mit dem Steuergitter  einer     Niederfrequenzverstärkerröhre    23 ver  bunden, welche das für die Wiedergabe ge  wünschte Verhältnis zwischen den höchsten  und niedrigeren     Modulationsfrequenzen    her  stellt. Zu diesem Zweck enthält der Anoden  kreis der Röhre 23 eine Drosselspule 24,  welche in Reihe mit einem Widerstand 25  geschaltet ist, wobei die Drossel 24 eine so  hohe Selbstinduktion besitzt, dass die niedrig  sten     Modulationsfrequenzen    mehr als die  höheren Frequenzen verstärkt werden.

   Die  über den     Widerstand    25 auftretende Span  nung wird über einen Kopplungskondensator  26 dem Steuergitter einer     Verstärkerröhre    27  zugeführt, die das verstärkte     Signal    den Aus  gangsklemmen 12 abliefert, an welche eine  Wiedergabevorrichtung angeschlossen werden  kann.  



  Durch geeignete Bemessung der Selbst  induktion 24 kann jedes gewünschte Verhält  nis zwischen hohen und niedrigen Frequenzen       erhalten    werden. Man kann zum     Beispiel    die      Selbstinduktion 24 derart wählen, dass das  ursprüngliche Verhältnis zwischen hohen und  niedrigen Frequenzen wieder hergestellt wird,  und falls dies wegen Interferenz mit einem  benachbarten Signal erwünscht ist, können  auch die Amplituden der hohen     Frequenzen-          noch    stärker beschränkt werden.

   Wenn der  Kondensator 14 derart bemessen ist, dass die  Verstärkung der Röhre 13 der Frequenz pro  portional ist, so kann man die Selbstinduk  tion 24 zum Beispiel derart wählen, dass eine       Verstärkung    erhalten wird, die der Frequenz  umgekehrt proportional ist. Die bei den Röh  ren 13, 15, 30 und 37     (Fig.    l.) gezeichneten  Kurven zeigen, wie eine eintreffende Störung  11 durch die Schaltung verzerrt und in der       Amplitude    begrenzt wird. Der Verstärker 13  verursacht, dass die     Komponenten    der höheren  Frequenzen des Störungsimpulses in den Vor  dergrund treten, wodurch die Störung die  Gestalt einer vollständigen Welle erhält, von  der durch jede der Röhren 30 und 37 eine  Halbwelle unterdrückt wird.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten     Schaltung     wird eine grössere Verstärkung für die höch  sten     Modulationsfrequenzen    als für die nie  drigeren     Frequenzen    dadurch erhalten, dass  in den Anodenkreis der Röhre 41 eine Dros  sel 40 eingeschaltet ist. Die Anode der Röhre  41 ist über einen Kondensator 45 mit dem       Steuergitter    einer Röhre 42 verbunden. Der  Widerstand 46 ist gross in bezug auf die Im  pedanz der Drossel 40 für die höchsten zu  übertragenden Frequenzen.

   Durch die Röhre  42 wird die     Amplitude    der Störung nach bei  den Richtungen begrenzt, und zwar nach der  einen Richtung durch Sperren des Anoden  stromes und nach der andern Richtung durch  Sättigung des Anodenstromes. Das gewünschte  Verhältnis zwischen hohen und niedrigen Mo-         dulationsfrequenzen    wird mittels der Reihen  schaltung eines Widerstandes 43 und eines       grossen        Kondensators    44 erzielt, wobei die       Ausgangsspannung    dem Kondensator 44 ent  nommen     wird.    Die Widerstände 47 und 43  sollen dabei in bezug auf die     Impedanz    des       Kondensators    44 gross sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangsschaltung, in der Mittel zur mindestens teilweisen Unterdrückung kurzdauernder Störungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel durch einen Teil des Niederfrequenzverstär- kers gesteuert werden, 'wobei diesen Mitteln andere Mittel vorangehen, welche die höch sten Modulationsfrequenzen des empfangenen Signals mehr als die niedrigeren Frequenzen verstärken und weitere Mittel folgen,
    die das für die Wiedergabe gewünschte Verhältnis zwischen den Amplituden der höchsten und niedrigeren Modulationsfrequenzen herstellen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnnet, dass den Mitteln zur mindestens teilweisen Unter drückung der Störungen Mittel folgen, welche das ursprüngliche Verhältnis zwi schen den Amplituden der höchsten und niedrigeren Modulationsfrequenzen wieder herstellen.
    2. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Mitteln zur mindestens teilweisen Unter drückung der Störungen ein Teil des Nie derfrequenzverstärkers vorangeht, dessen . Verstärkung der Frequenz proportional ist.
CH198016D 1936-04-29 1937-04-26 Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur mindestens teilweisen Unterdrückung von kurzdauernden Störungen. CH198016A (de)

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CH198016D CH198016A (de) 1936-04-29 1937-04-26 Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur mindestens teilweisen Unterdrückung von kurzdauernden Störungen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911751C (de) * 1950-07-08 1954-05-20 Dr Hermann Schuster Schaltanordnung zur Erhoehung der Selektivitaet von Panorama-Empfaengern
DE935612C (de) * 1938-05-31 1955-11-24 Emi Ltd Schaltungsanordnung zur Trennung von Synchronisiersignalen und Bildhelligkeitssignalen

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DE935612C (de) * 1938-05-31 1955-11-24 Emi Ltd Schaltungsanordnung zur Trennung von Synchronisiersignalen und Bildhelligkeitssignalen
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