CH198094A - Konservendose. - Google Patents

Konservendose.

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CH198094A
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canning
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Thermit G M B H
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Thermit G M B H
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  Konservendose: -    Die     vorliegende        Erfindung    bezieht sich  auf eine Konservendose, die mit einem     Kon-          servenbehälter    und     mit        Mitteln    zur Erhit  zung; des Inhaltes des     Konservenbehälters     auf chemischem Wege versehen ist und die  einen den Konservenbehälter umgebenden  Ringraum zur Aufnahme des wärmeabgeben  den Stoffes und     einen    abgetrennten Raum  für eine dem Stoff     hinzufügende    Flüssigkeit  besitzt.

     Bei bekannten     derartigen        Konserven-          dosen    besteht die Schwierigkeit, dass der  äussere Mäntel des     Ringraumes    nicht in ein  facher Weise so mit dem     Konservenbe-          bälter        verbunden    werden     kann,    dass der Kon  servenbehälter     innerhalb    des Mantels unver  rückbar festgehalten ist.-     Ferner    sind die be  kannten derartigen     Konservendosen    in ihrem  Aufbau und in     ihrer        Herstellung    verwickelt  und entsprechend teuer.  



  Diese     Übelstände    sollen gemäss der vor  liegenden Erfindung     dadurch        behoben    wer  den, dass mindestens     ein    den äusseren Man-         tel    des Ringraumes mit dem Konservenbehäl  ter verbindender Ring am Innenrand einen  den vorspringenden     Bördelrand    des     Konser-          venbehä,Iters    auf der Innenseite übergreifen  den Flansch besitzt, so dass der Konserven  behälter in seiner Lage zum     Aussenmantel     festgelegt ist.

   Auf diese Weise wird eine sehr       einfache        -Verbindung    zwischen dem Aussen  mantel     und        den!        Konservenbehälter    erzielt,  für deren Herstellung keine besonderen Ma  schinen erforderlich sind, so dass eine Wirt  schaftliche Herstellung einer Konservendose  mit     Heizeinrichtung    möglich ist. Die Ver  bindung zwischen Ring und Behälter ist auch  ohne     Lötung    genügend dicht und fest.  



       Zweckmässigerweise    ist der Aussenmantel  durch zwei gleiche, die vorspringenden     Bör-          delränder    des Konservenbehälters unten und  oben     auf    der     Innenseite    übergreifende     Ringe     mit- dem     Konservenbehälter        verbunden,    wo  durch eine weitere Vereinfachung in der Her  stellung der Konservendose erreicht wird.  



  Vorteilhaft ist     ein    dicht abgeschlossenes,      als Teil für sich in den Ringraum oberhalb  des wärmeabgebenden Stoffes eingesetztes,  durch die Ausdehnungskraft des wärmeab  gebenden Stoffes verformbares Flüssigkeits  gefäss vorgesehen. Dadurch steht derjenige  Raum, den das gefüllte Gefäss einnahm, bei  der Entleerung als Ausdehnungsraum für den  wärmeabgebenden Stoff zur Verfügung. Dies  wäre nicht möglich, wenn das Flüssigkeits  gefäss aus einem starren Werkstoff wie Blech  bestehen würde.  



  Die Zeichnung zeigt zwei     Ausführuii;,"5-          beispiele    des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist ein Schnitt durch das erstere  Beispiel,       Fig.    2 eine teilweise Draufsicht auf das  zugehörige Flüssigkeitsgefäss,       Fig.    3 in grösserem Massstab ein Schnitt  nach der Linie     IH-HI    der     Fig.    2,       Fig.    4 eine Ansicht mit teilweisem       Schnitt    des zweiten Beispiels.  



  Bei der Konservendose nach     Fig.    1 bis 3  ist     ein.    Mantel 31 aus Blech oder einem an  dern Werkstoff unten und oben durch     Bör-          delung    32 mit je einem kreisringförmigen  Ring 33 fest verbunden. Jeder Verbindungs  ring 33     weist    eine schräge Seitenfläche und  einen     mittleren    Kreisausschnitt auf, und ist  am     innern    Rand mit einer Rille 33' ver  sehen. Die Rille 33' entspricht in ihrer Form  genau der     äussern    Form der     vorspringenden          Bördelränder    34' eines Konservenbehälters  35.

   In den mit dem untern Ring 33     versehe-          nen    Mantel 31 ist der fertige Konservenbe  hälter 35 hineingestellt, wobei der untere       Bördelrand    34' des Bodens 34 des Konserven  behälters in die Rille 33' eingreift, die einen  den     Bördelrand    auf der Innenseite übergrei  fenden     Flansch    aufweist. In den Ringraum       zwischen    dem Behälter 35 und dem Mantel  31 ist eine     bestimmte    Menge des wärmeab  gebenden Stoffes 36     eingefüllt    und darauf  ein im     gezeichneten        Beispiel    kreisringartiges,  flüssigkeitsdichtes Gefäss 37 aufgesetzt.

   Das  Gefäss 37 kann hierbei     unmittelbar    auf dem  Stoff 36     ruhen;    es könnte jedoch auch auf       einem    im Mantel 31 angebrachten Tragorgan  aufsitzen. Ein derartiges Tragorgan oder    auch     einzeln        eingepresste    Stellen würden sich  an der in     Fig.    1 mit     a'    bezeichneten Stelle be  finden. Dadurch,     da.ss    hier das geschlossene  Gefäss 37 als Teil für sich in den Ringraum  einsetzbar ist, sind keine besonderen Arbeits  gänge für die Befestigung und das Schliessen  dieses Gefässes erforderlich.

   Nach erfolgter  Einbringung des Stoffes 36 und des Ge  fässes 37 wird der Mantel 31 durch den obern  Ring 33 mit dem     Bördelrand    des Deckels 38  des Konservenbehälters 35 verbunden. Der  obere Ring 33 ist genau gleich wie der un  tere. Aussen ist er mit dem Mantel 31 durch  die bekannte     Bördelung    32 verbunden. Der       Bördelrand    des Deckels 38 greift wiederum  in die mit 33' bezeichnete Rille des Ringes 33  ein. Der Innenrand des Ringes 33 übergreift  den     Bördelrand    des Deckels 38 innen mit  einem Flansch 33".  



  Dadurch, dass die beiden Ringe 33 ein  ander genau gleich sind, lassen sich die ver  schiedenen Teile einfach und billig herstel  len und die Verbindung des äussern Mantels  mit dem Behälter kann einfach und zeit  sparend ausgeführt werden. Ferner     ist    zur       Herstellung    dieser     Ringe    nur ein einziges  Stanz- und Prägewerkzeug erforderlich und  es kann für die Verbindung dieser Ringe mit  dem Mantel diejenige     Schliessmaschine    ver  wendet werden, die zum Verschliessen des  Konservenbehälters sowieso angewendet wird,  so dass keine besondere Schliessmaschine nötig  ist.  



  Da das Gefäss 37 flüssigkeitsdicht ist,  so ist es nicht erforderlich,     Dichtungen    zwi  schen den Teilen 34, 38 und den beiden Rin  gen 33     vorzusehen.    Sollte es gewünscht wer  den, können selbstverständlich in die Rillen  33' an sich bekannte     Dichtungen    eingelegt  werden.  



  Um den Inhalt des Konservenbehälters zu  wärmen, wird der obere Ring 33 und das  Flüssigkeitsgefäss 37 durchstossen, so dass die  Flüssigkeit aus dem Gefäss 37 in den Stoff  36 ablaufen kann.  



  Das Gefäss 37 besteht     zweckmässig    aus  Zelluloid. Die zylindrischen     Wandungen    39,  40 sind in diesem Fall Abschnitte von Zellu-           loidrohren,    welche     unten    und oben durch       kreisringförmige        Zelluloidscheiben    41, 42  flüssigkeitsdicht     miteinander        verbunden    sind.  In der Scheibe 42 vorgesehene Öffnungen 43  dienen zum Füllen und Entlüften des Ge  fässes 37.

   Nach erfolgter     Füllring    werden die       Öffnrmgen    43 durch kleine     Zelluloidblätt-          chen    44 verschlossen, was mit Hilfe von  Aceton leicht und schnell geschehen     kann.     Die     Zelluloidwandungen    sind derart     dünn,          dass    sie nach erfolgter     Entleerung    der Flüs  sigkeit von dem sich ausdehnenden Wärme  abgebenden-Stoff 36     zusammendrückbar    sind,  so dass bei der     Entleerung    der Gefässraum als  Ausdehnungsraum für diesen Stoff zur Ver  fügung steht, was nicht möglich wäre,

   wenn  das Gefäss aus     einem    starren Werkstoff, zum  Beispiel     aus    starrem Blech bestehen würde.  Es sind somit keine zusätzlichen Gefässe und       Ausdehnungsräume        erforderlich,    wodurch der  Vorteil erreicht werden kann, dass der Ring  raum verhältnismässig klein sein     kann.     



  Zur Herstellung des Flüssigkeitsgefässes  37 eignet sich ausser Zelluloid auch jeder  andere     flüssigkeitsbeständige,    leicht verform  bare Werkstoff     wie    Gelatine,     Zellulosefolien,     imprägniertes Papier, Natur- oder Kunst  darm, sowie Gummi,     Gummiersatzstoffe,    Me  tallfolien,     Kunstharzstoffe    und     dergl.    Das  Flüssigkeitsgefäss braucht nicht aus     einem     geschlossenen     Ring    zu bestehen, man könnte  zum Beispiel an beiden Enden     geschlossene          Schlauchstücke    vorsehen,

   die     kreisringartig     in den     Mantelraum    eingefügt werden. Solche       schlauchartige        Gefässe        könnten    an ihren En  den so     verschlossen        sein,        wie    es bei Tuben,  z. B. für     Zahnpaste    bekannt ist; d. h. durch       Umfalzung    und     einen    aufgesetzten Blech  klemmstreifen.  



  Ist eine     Aufhängung    des Flüssigkeits  gefässes beabsichtigt, dann kann es,     wie    in       Fig.    3 gestrichelt bei b' angegeben, mit vor  springenden Rändern versehen     sein.     



  Um dem Stoff 36 noch eine weitere Aus  dehnungsmöglichkeit zu geben, ist     eine    ge  wellte, leicht verformbare     Zwischenwand    45  unten     in    den Mantelraum eingesetzt. Diese       Zwischenwand    kann     aus    Papier, Karton oder    einer sonstigen Folie bestehen. Beim Einfül  len des Stoffes 36 bleibt der mit c' bezeich  nete Raum leer, der einen weiteren     Ausdeh-          nungsraum    für den sich erwärmenden Stoff  36 bildet.  



  Besteht das Flüssigkeitsgefäss aus Zellu  loid, so kann es zum Beispiel durch das in der       Technik    bekannte Verfahren des Blasens mit  Heissluft oder Heisswasser hergestellt werden.  



  Das Beispiel nach     Fig.    4 unterscheidet  sich vom Beispiel nach     Fig.    1 bis 3 dadurch,  dass der Aussenmantel 31 nur unten durch  einen Ring 33 mit dem Konservenbehälter 35  verbunden ist. Der obere Rand des Aussen  mantels 31 steht über die Behälteroberseite  vor und ist mit zwei verschieden     tiefen     Deckeln 46, 47 verbunden,     zwischen    welchen  ein     Flüssigkeitsraum    50 gebildet ist.

   Hierbei  liegt der den Boden dieses Flüssigkeitsrau  mes bildende, tiefere Deckel 47 auf dem Kon  servenbehälter 35     @    und ist mit einem Ring  wulst 48 versehen, der den Konservenbehäl  ter 35 übergreift     und    dadurch den Behälter       in        seiner    Lage hält.

   49 bezeichnet     eine    auf  der     Innenseite    des Mantels 31 angeordnete       gewellte        Zwischenwand    aus Papier, welche  gleich     wie    im ersten Beispiel der     Zwischen-          wand    45 eine     Ausdehnungsmöglichkeit    für  den Stoff 36 ermöglicht. Zum Beheizen des  Inhaltes des Konservenbehälters werden die  beiden Deckel 46, 47     mittels    eines spitzen  Werkzeuges nahe ihres Randes an verschie  denen Stellen     durchstossen,    so dass die Flüs  sigkeit aus dem Räum 48 zum     chemischen     Stoff 36 gelangen kann.

   Durch die ent  stehende Wärme wird der Inhalt des Konser  venbehälters 35 erhitzt. Hierauf     wird    die  ganze Konservendose umgekehrt, und der  Deckel des Konservenbehälters in bekannter  Weise geöffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Konservenbehälter und mit Mitteln zur Erhitzung des Inhaltes desselben auf chemischem Wege versehene Konserven dose mit einem den Konservenbehälter um gebenden Ringraum zur Aufnahme des wärmeabgebenden Stoffes und einem abge- trennten Raum für eine dem Stoff hinzu zufügende Flüssigkeit, dadurch gekennzeich net, dass mindestens ein den äussern Mantel des Ringraumes mit dem Konservenbehälter verbindender Ring am Innenrand einen den vorspringenden Bördelrand des Konserven behälters auf der Innenseite übergreifenden Flansch besitzt,
    so da.ss der Konservenbehäl ter in seiner Lage zum Aussenmantel fest gelegt ist. UNTERANSPRMHE I. Konservendose nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verbin dungsring eine schräge Seitenfläche auf weist. 2. Konservendose nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aussen mantel durch zwei gleiche, die vorsprin- genden Bördelränder des Konservenbe hälters unten und oben auf der Innen seite übergreifende Ringe mit dem Kon servenbehälter verbunden ist. ss.
    Konservendose nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein dicht ab geschlossenes, als Teil für sich in den Ringraum oberhalb des wärmeabgeben den Stoffes eingesetztes, durch die Aus dehnungskraft des wärmeabgebenden Stoffes verformbares Flüssigkeitsgefäss vorgesehen ist. -l. Konservendose nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine im Ringraum befindliche, gewellte, leicht verformbare Zwischenwand.
CH198094D 1937-01-16 1937-09-08 Konservendose. CH198094A (de)

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