CH198114A - Schuhwerk. - Google Patents

Schuhwerk.

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CH198114A
CH198114A CH198114DA CH198114A CH 198114 A CH198114 A CH 198114A CH 198114D A CH198114D A CH 198114DA CH 198114 A CH198114 A CH 198114A
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CH
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footwear
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Inventor
Cie Ludwig Heimann
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Ludwig Heimann & Cie
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Schuhwerk.       Zur Verwirklichung der     Bestrebungen    auf  dem Gebiete des     gesundheitlichen    Schuh  werkes muss der Schuh so ausgebildet sein,  dass der Fuss in     seinem    Fersen- und Mittelteil  festgehalten ist und sich in seinem vordern  Teil (Ballen und Zehen) möglichst frei be  wegen kann.

   Es     kommt    dabei entscheidend  darauf an, dass der Ballen mit der     Metatarsale     eine     naturgemässe    Lage erhält     und    eine  nachgiebige, anpassungsfähige und weiche       Auftrittsfläche        vorhanden        isst.    Diese Er  fordernisse waren bisher bei durchgenähten       (Mackay)    Schuhen kaum zu erfüllen, da  einerseits     die    starre     Verbindung    durch     Tacks     (von Leder zu Leder) und die     Durchnähnaht     den Schuh steif machten,

   anderseits die enge  Verbindung von Brandsohle und Laufsohle  ohne     Zwischenlage,    wie sie beispielsweise  bei den rahmengenähten Schuhen vorhanden  ist, keine Nachgiebigkeit gegen den Druck  des Ballens auf die Brandsohle möglich  machte.  



  Die     Erfindung    ermöglicht, diese Nachteile    besonders bei leichtem Damenschuhwerk zu  beseitigen und     einen    Schuh zu schaffen, der  den Rückfuss fest umschliesst und den     Vorfuss     von Ballen zu Ballen jedoch plastisch und  weich bettet. Der Schuh kann jedoch trotz  dem nach dem     Mackay-Verfahren    (durch  genäht und klammergezwickt) hergestellt  werden, um den Vorteil des leichten Schuh  werkes zu wahren.  



  Bei dem Schuhwerk gemäss der     Erfindung     ist     eine    Brandsohle vorgesehen worden, die,  trotzdem sie zum Teil aus weichem und bieg  samen Werkstoff besteht, das einwandfreie  Zwicken mit den gebräuchlichen Zwick  maschinen ermöglicht. Zu diesem Zwecke ist  die Brandsohle in an sich bekannter Weise  mehrteilig ausgeführt. Der aus weichem,  biegsamem, polsterartig     wirkendem    Werk  stoff, z. B. Filz, hergestellte Vorderteil der       Brändsohle    ist auf der Unterseite mit einem  steifen Rahmen, z. B. aus Leder, Pappe und       dergl.;    versehen.

   Durch diesen Rahmen     wird     die     Anbringung    der     Zwickklammern        in.    der      bekannten Weise ermöglicht. Dieser Vorder  teil     wird    zweckmässig mit dem gewölbten  Fersenteil und dem     darunterliegenden    Stabi  lisierungsteil, der zur Einschliessung und  Einbettung des hintern Fussteils dient, so  verbunden, dass die Verbindungsstellen am       Brandsohlenrand    durchgehend die gleiche  Stärke haben.

   Die drei     Brandsohlenteile     (Hinterteil, Stabilisierungsteil und Vorder  teil) treffen mit Vorteil in der Basis der       Metatarsale    zusammen und bilden so eine  wirksame Stütze für die     Metatarsale.     



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform schematisch dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 die Seitenansicht der gesamten  Brandsohle,       Fig.    2 ihre Unteransicht     (Zwickseite),          Fig.    3 die Draufsicht (Laufseite),       Fig.    4 den Querschnitt des     Vordersteils     der Brandsohle,       Fig.    5 den Querschnitt der Brandsohle in  der Basis der     Metatarsalstütze,    in     ungepress-          tem    Zustand, und       Fig.    6 denselben Teil in gepresstem Zu  stand.

   \  Die Brandsohle weist den aus weichem,  biegsamem, polsterartig wirkendem Werk  stoff, z. B. Filz, hergestellten Vorderteil a,  den gewölbten Hinterteil b, der aus Leder  oder anderem sich gleichartig verhaltenden  Werkstoff hergestellt sein kann, und den  Stabilisierungsteil d auf. Diese Teile sind  miteinander     verbunden    und an ihren Ver  bindungsstellen so     zugeschärft,    dass die Stel  len am     Brandsohlenrand    überall die gleiche  Stärke aufweisen. Der Filzvorderteil a trägt  auf seiner Unterseite einen steifen Rahmen c  aus Leder, Pappe oder ähnlichem Werkstoff.  Diese Umrahmung bildet die Unterlage für  die     Zwickklammern.     



  Wie die     Fig.    2 und 6 zeigen, ist in der  Basis der     Metatarsale    eine Ausbuchtung vor  gesehen, die in Verbindung mit dem Stabili  sierungsteil d eine     Metatarsalstütze    ergibt.  Der     Stabilisierungsteil    d ist seinerseits an    seinem hintern Ende kreisförmig     ausgerundet,     zum Zwecke, der Ferse nach der Pressung der  Brandsohle eine tiefere Lage zu ermöglichen.  Die  Umrahmung c verläuft von der Ballen  partie über die Spitze zur Aussenseite und  füllt zweckmässig auch die ganze Spitze der  Unterseite des     Brandsohlenvorderteils    aus.  



  Auf der Laufseite der gesamten Brand  sohle ist, wie die     Fig.    3 zeigt, lediglich eine  einzige Verbindungsstelle zu sehen, die sich  beim Tragen des Schuhwerkes überhaupt  nicht bemerkbar macht.  



  Im Bedarfsfall kann auch die Oberseite  des Vorderteils der     Brandshole    an ihrer  Spitze mit einem Lederfleck versehen wer  den, der ungefähr die gleiche Ausdehnung  wie der Teile des Rahmens c nach     Fig.    2  aufweist. In diesem Fall wird der den Vor  derteil der Brandsohle bildende Filz so weit  zusammengedrückt oder ausgespart, dass der  aufgesetzte Lederfleck bündig mit dem Filz  des Vorderteils liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhwerk mit einer mehrteiligen Brand sohle, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor derteil der Brandsohle aus weichem, bieg samem, polsterartig wirkendem Werkstoff und einem auf ihrer Unterseite vorgesehenen steifen Rahmen, der die Anbringung von Zwickklammern ermöglicht, zusammengesetzt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schuhwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil der Brandsohle mit einem mit einem Stabili sierungsteil versehenen Hinterteil so ver bunden ist, die Verbindungsstellen am Brandsohlenrand durchgehend die gleiche Stärke aufweisen. 2.
    Schuhwerk nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle aller Einzel teile der Brandsohle unter der Metatarsale liegt. und so eine Stütze für diese bildet.
CH198114D 1936-12-19 1937-07-28 Schuhwerk. CH198114A (de)

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DE198114X 1936-12-19

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CH198114D CH198114A (de) 1936-12-19 1937-07-28 Schuhwerk.

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